{"id":3408,"date":"2011-08-11T12:06:40","date_gmt":"2011-08-11T10:06:40","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=3408"},"modified":"2011-08-11T15:05:48","modified_gmt":"2011-08-11T13:05:48","slug":"aktiencrash-dampft-die-konjunktur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2011\/08\/11\/aktiencrash-dampft-die-konjunktur_3408","title":{"rendered":"Aktiencrash d\u00e4mpft die Konjunktur"},"content":{"rendered":"<p>Seit seinem letzten Hoch am 2. Mai ist der DAX um etwas mehr als 25 Prozent eingebrochen. Das entspricht in etwa den Kursverlusten an anderen wichtigen Aktienm\u00e4rkten. Der deutsche Aktienmarkt wird nicht etwa mehr gemieden als andere M\u00e4rkte. Es handelt sich um einen globalen Crash. Wenn Aktienindices innerhalb kurzer Zeit um mehr als 20 Prozent sinken, gilt das bei Anlageprofis in der Regel als Ausl\u00f6ser eines B\u00e4renmarktes, der sich zwischen einem halben Jahr und mehr als einem Jahrzehnt hinziehen kann. Keine guten Aussichten also.<!--more--><\/p>\n<p>Die Marktkapitalisierung des DAX ist um 145 Milliarden Euro und damit um einen Betrag gesunken, der knapp sechs Prozent des j\u00e4hrlichen Sozialprodukts ausmacht. Dieser R\u00fcckgang hat auf mindestens dreierlei Weise einen negativen Effekt auf die Konjunktur. Zum einen vermindert sich das Verm\u00f6gen der Haushalte, die Menschen sind, mindestens auf dem Papier, \u00e4rmer geworden und der private Verbrauch sinkt ceteris paribus j\u00e4hrlich um sch\u00e4tzungsweise sieben Milliarden Euro und reduziert damit das deutsche Sozialprodukt um etwa 0,3 Prozent. Das l\u00e4uft unter dem Stichwort &#8222;Verm\u00f6genseffekt&#8220; (<em>wealth effect<\/em>).<\/p>\n<p>Hinzu kommt, dass ein Aktiencrash die Erwartungen der Verbraucher beeintr\u00e4chtigt \u2013 sie haben den Eindruck, dass es um die Wirtschaft schlecht bestellt ist und ihre Arbeitspl\u00e4tze st\u00e4rker gef\u00e4hrdet sind als sie dachten. Ihre nat\u00fcrliche Reaktion besteht darin, weniger auszugeben.<\/p>\n<p>Unternehmen sind auch nicht gerade erfreut. Sinkende Aktienkurse bedeuten f\u00fcr sie steigende Kosten f\u00fcr das Eigenkapital, wodurch sich eine bestimmte Menge an Investitionsprojekten nicht mehr rechnet, was nichts anderes hei\u00dft, als dass auch sie ihre Ausgaben einschr\u00e4nken werden.<\/p>\n<p>Das ist alles sehr negativ f\u00fcr die Konjunktur. Es gibt aber auch positive Aspekte.<\/p>\n<p>Da sich die Konjunkturaussichten verschlechtern, d\u00fcrften die Inflationserwartungen sinken, was zu einem R\u00fcckgang der Kosten f\u00fcr l\u00e4nger laufende Kredite f\u00fchrt. Gleichzeitig erh\u00f6ht sich die Wahrscheinlichkeit, dass die EZB die Zinsen f\u00fcr&#8217;s Erste nicht mehr weiter anhebt und sie bei bescheidenen 1,5 Prozent bel\u00e4sst. Aus beiden Gr\u00fcnden sinken die Kosten f\u00fcr Fremdkapital, was wiederum die Investitionen stimuliert. Nicht zu vergessen: Die Besitzer deutscher, holl\u00e4ndischer, schwedischer, schweizerischer, britischer und sogar amerikanischer Staatsanleihen haben in den letzten Wochen gro\u00dfe Kursgewinne erzielt. Bei ihnen gab es positive Verm\u00f6genseffekte. Das muss nat\u00fcrlich gegen die Verluste gerechnet werden, die bei den Anleihen von Schuldnern der europ\u00e4ischen Peripherie entstanden sind. Schwer zu sagen, was der Nettoeffekt ist. Ich vermute mal, er ist leicht positiv.<\/p>\n<p>Die Entwicklung des \u00d6lpreises hat ebenfalls positive Effekte auf die Konjunktur. <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2011\/08\/09\/pro-zyklische-finanzpolitik-ist-verantwortlich-fur-den-crash_3387\">Als Folge der neuen Nachfrageschw\u00e4che, die ich vor allem auf die global restriktive Finanzpolitik zur\u00fcckf\u00fchre<\/a>, liegt der Preis f\u00fcr \u00d6l der Nordseemarke Brent jetzt bei 107,4 Dollar pro Fass und damit um 15 Prozent unter dem j\u00fcngsten Hoch vom 8. M\u00e4rz. Das sind allerdings immer noch 38 Prozent mehr als vor einem Jahr. Der Kaufkraftverlust, der durch die \u00dcbertragung von Einkommen an die \u00d6lproduzenten entsteht, hat sich also zuletzt erheblich vermindert. Durch sinkende Benzin- und Heiz\u00f6lpreise haben die Verbraucher wieder mehr Geld f\u00fcr andere Ausgaben \u00fcbrig. Im Euroland steuerten die \u00d6limporte bis vor kurzem auf einen Jahreswert von 300Mrd. Euro zu, das entspricht 3,2 Prozent des voraussichtlichen Sozialprodukts der W\u00e4hrungsunion in diesem Jahr; eine Preissenkung um 15 Prozent erh\u00f6ht damit die Kaufkraft \u2013 im Vergleich zu der Situation, dass der \u00d6lpreis bei 126,5 Dollar pro Fass geblieben w\u00e4re \u2013 um rund 50Mrd. Euro oder 0,5 Prozent des nominalen BIP.<\/p>\n<p>Insgesamt werden sich aus deutscher Sicht die realwirtschaftlichen Folgen der schw\u00e4cheren Konjunktur im Rest der Welt und des Ausverkaufs an den Aktienm\u00e4rkten in Grenzen halten. Bis vor kurzem sah es danach aus, als k\u00f6nnte das reale BIP in diesem Jahr noch einmal um 3,5 Prozent zulegen, wie 2010. Jetzt sieht es eher nach 3 Prozent aus. Dar\u00fcber wird sich aber auch niemand beschweren k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit seinem letzten Hoch am 2. Mai ist der DAX um etwas mehr als 25 Prozent eingebrochen. Das entspricht in etwa den Kursverlusten an anderen wichtigen Aktienm\u00e4rkten. Der deutsche Aktienmarkt wird nicht etwa mehr gemieden als andere M\u00e4rkte. Es handelt sich um einen globalen Crash. 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