{"id":343,"date":"2008-07-18T17:51:19","date_gmt":"2008-07-18T15:51:19","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2008\/07\/18\/scharfer-gegenwind-%e2%80%93-inflation-bald-aber-kein-thema-mehr_343"},"modified":"2008-07-18T17:51:19","modified_gmt":"2008-07-18T15:51:19","slug":"scharfer-gegenwind-%e2%80%93-inflation-bald-aber-kein-thema-mehr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2008\/07\/18\/scharfer-gegenwind-%e2%80%93-inflation-bald-aber-kein-thema-mehr_343","title":{"rendered":"Scharfer Gegenwind \u2013 Inflation bald aber kein Thema mehr"},"content":{"rendered":"<p>Wie schnell es gehen kann: Im ersten Vierteljahr hatte das reale Sozialprodukt noch mit einer Verlaufsrate von 6,3 Prozent zugenommen, inzwischen w\u00e4re ich aber nicht mehr \u00fcberrascht, wenn es im zweiten zu einem R\u00fcckgang gekommen w\u00e4re. Alles deutet darauf hin. Nicht nur das, es sieht auch nicht danach aus, dass es schon bald wieder aufw\u00e4rts gehen k\u00f6nnte.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nDas ist nicht gut f\u00fcr den Arbeitsmarkt und die Staatsfinanzen. Bei den Inflationsraten wird es dagegen schon bald wieder bessere Nachrichten geben, trotz des starken Drucks in der Pipeline. <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2008\/07\/PD08__259__61241,templateId=renderPrint.psml\" target=\"_blank\">Die Erzeugerpreise f\u00fcr Juni, die heute morgen ver\u00f6ffentlicht wurden<\/a>, sind ein Beispiel f\u00fcr diesen Druck. Sie lagen um 6,7 Prozent \u00fcber ihrem Vorjahresstand \u2013 einen solch starken Anstieg hatte es zuletzt vor einem Vierteljahrhundert gegeben. Die K\u00e4ufer der Industrieprodukte werden versuchen, diese Kosten zu \u00fcberw\u00e4lzen. Es wird ihnen aber nicht so richtig gelingen, da die schwache Endnachfrage das kaum zul\u00e4sst. Sie werden ihrerseits au\u00dferdem weniger kaufen und auf h\u00f6here Rabatte dr\u00e4ngen. Mit anderen Worten, \u00e4hnlich wie in vergleichbaren Situationen in der Vergangenheit werden die Gewinnmargen der Unternehmen unter Druck geraten. Da sie bis vor kurzem noch auf Rekordniveau waren, muss das keine Katastrophe sein. Der Aktienmarkt nimmt eine langsamere Zunahme der Gewinne \u00fcbrigens schon vorweg.<\/p>\n<p>Ein paar Zahlen zum Stand der Konjunktur. Ist es wirklich so schlecht um sie bestellt?<\/p>\n<p>&#8211; Die realen Auftragseing\u00e4nge an die Industrie sind von November bis Mai mit einer Verlaufsrate von 10,7 Prozent gesunken und lagen nur noch um 0,2 Prozent \u00fcber ihrem Vorjahresstand; im November hatte der Abstand zum November 2006 noch +13,1 Prozent betragen.<\/p>\n<p>&#8211; Normalerweise kommt uns das Ausland zu Hilfe, wenn es im Inland mal nicht so gut l\u00e4uft. Daraus wird diesmal nichts. Ebenso wie die Inlandsauftr\u00e4ge sind die Auftr\u00e4ge von jenseits der Grenzen stark r\u00fcckl\u00e4ufig (im Verlauf -13,3 Prozent real seit November).<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2008\/07\/auftragseingang_de_inland_ausland_0805.gif' alt='Auftragseingang aus dem In- und Ausland - 0805' \/><\/p>\n<p>&#8211; Das zeigt sich bereits bei den Exporten, die im Mai real nur um 1,7 Prozent \u00fcber ihrem Vorjahreswert lagen; in den kommenden Monaten wird es hier Minuszeichen geben.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2008\/07\/exporte_0805.gif' alt='Deutsche Exporte, real - 0805' \/><\/p>\n<p>&#8211; Die Weltkonjunktur verliert n\u00e4mlich zusehends an Schwung, vor allem wegen der starken Kaufkraftverluste in den Rohstoff importierenden L\u00e4ndern und der geplatzten Immobilienblasen in den USA, Spanien und Gro\u00dfbritannien. Die \u00d6konomen von JPMorgan sch\u00e4tzen, dass das globale Wachstum im zweiten Quartal nur 1,5 Prozent betrug (Verlaufsrate oder saar = seasonally adjusted annualized rate ) \u2013 das Trendwachstum liegt bei 3,5 Prozent (mit aktuellen Wechselkursen gerechnet).<\/p>\n<p>&#8211; Zudem beginnt die Euroaufwertung allm\u00e4hlich wehzutun; angesichts des \u00dcberangebots an Dollars ist hier auf absehbare Zeit keine Wende zu erwarten. Die Wettbewerbsf\u00e4higkeit hat von den Preisen her stark gelitten.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2008\/07\/ecb_euro-22_0806.gif' alt='Realer effektiver Wechselkurs des Euro - 0806' \/><\/p>\n<p>&#8211; Wie sehr die Konjunktur schw\u00e4chelt, zeigt sich auch bei den Wareneinfuhren; real sind sie zwischen Januar und Mai mit einer Verlaufsrate von 15,1 Prozent gefallen; das ist umso erstaunlicher, als der Euro in dieser Zeit weiter aufgewertet hatte, was die Einfuhren f\u00fcr sich genommen eigentlich h\u00e4tte stimulieren sollen.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2008\/07\/importe_0805.gif' alt='Deutsche Importe, real - 0805' \/><\/p>\n<p>&#8211; Am Bau geht es nach einer kurzen Bl\u00fcte schon wieder abw\u00e4rts \u2013 vor allem im Wohnungsbau sieht es sehr schlecht aus (reale Auftragseing\u00e4nge ggVj im M\u00e4rz und April minus 10,3 Prozent); wer kann sich bei diesen Benzinpreisen noch ein H\u00e4uschen im Gr\u00fcnen leisten? Nur die Unternehmen schr\u00e4nken ihre Bauprojekte bisher nicht ein.<\/p>\n<p>&#8211; Die Industrieproduktion in den beiden ersten Monaten des abgelaufenen Quartals war gegen\u00fcber dem Durchschnitt des ersten Quartals saisonbereinigt um 1,9 Prozent zur\u00fcckgegangen \u2013 selbst wenn der Juniwert sehr stark war, konnte dieser R\u00fcckstand nicht aufgeholt werden.<\/p>\n<p>&#8211; Last but not least der Einzelhandel; real sind die Ums\u00e4tze (einschlie\u00dflich Autos) von Januar\/Februar auf April\/Mai mit einer Verlaufsrate von 10,5 Prozent zur\u00fcckgegangen \u2013 die Haushalte streiken.<\/p>\n<p>&#8211; Daf\u00fcr ist nat\u00fcrlich verantwortlich, dass die Reall\u00f6hne nach wie vor r\u00fcckl\u00e4ufig sind (im April &#8211;0,7 Prozent ggVj auf Monatsbasis); in Deutschland zumindest ist von einer Preis-Lohnspirale weit und breit nichts zu sehen. Anders ausgedr\u00fcckt, die Arbeitnehmer sind in einer schlechten Verhandlungsposition und k\u00f6nnen sich gegen die importierte Inflation nicht wehren (die Unternehmen allerdings zunehmend auch nicht).<\/p>\n<p>Im Euroland sieht es nicht viel anders aus. Weil wir keinen Immobilienschock zu verkraften hatten und weil die Exportindustrie zumindest bis vor kurzem sehr innovativ und dynamisch war, steht Deutschland sogar etwas besser da als die anderen, oder besser: stand. Wenn es bei uns zu einem R\u00fcckgang des Sozialprodukts gekommen ist, spricht alles daf\u00fcr, dass das auch in der W\u00e4hrungsunion insgesamt der Fall war. Um wieder JPMorgan zu zitieren: die Bank rechnet f\u00fcr den Euroraum in Q2 mit -0,8 Prozent (reales BIP, saar), f\u00fcr Deutschland sogar mit -3,0 Prozent.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.imf.org\/external\/pubs\/ft\/weo\/2008\/update\/02\/index.htm\" target=\"_blank\">Am Donnerstag gab es die neue Wirtschaftsprognose des IWF<\/a>. Wie jedermann erwartet auch der Fonds f\u00fcr dieses Jahr einen R\u00fcckgang der Wachstumsrate um etwa einen Prozentpunkt und ein noch etwas schw\u00e4cheres Wachstum im Jahr 2009. Dazu passt, dass die \u00d6lpreise nach dem f\u00fcr dieses Jahr gesch\u00e4tzten Anstieg um 63,8 Prozent auf durchschnittlich 116,50 Dollar pro Fass im Jahr 2009 nur noch um 7,3 Prozent steigen werden, auf dann 125 Dollar. Was hei\u00dft das f\u00fcr den Verlauf? Zun\u00e4chst m\u00fcssten die \u00d6lpreise (WTI) noch etwas fallen, und zwar auf 125 Dollar im Durchschnitt der zweiten H\u00e4lfte dieses Jahres, ehe sie dann sp\u00e4ter wieder leicht ansteigen. Wenn der IWF recht hat (was allerdings eigentlich nie der Fall ist), haben wir es bis auf weiteres mit sinkenden \u00d6lpreisen zu tun.<\/p>\n<p>Die Preise der anderen Rohstoffe, der non-fuel commodities, werden im Jahr 2009 sogar um 5,2 Prozent niedriger sein und damit von nun an fallen m\u00fcssen. Das Ganze ist \u00fcbrigens in Dollar gerechnet. <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2008\/07\/11\/trotz-schlechter-konjunkturaussichten-will-der-euro-nicht-abwerten_342\">Ich erwarte, wie vielleicht bekannt, eine weiteren Aufwertung des Euro<\/a>, so dass die Rohstoffpreise in unserer W\u00e4hrung gerechnet noch st\u00e4rker zur\u00fcckgehen d\u00fcrften.<\/p>\n<p>Was wir in den letzten Jahren erlebt haben, die Verschiebung der relativen Preise zu unseren Lasten, wird mindestens teilweise r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht. Deswegen denke ich, dass wir schon bald wieder sinkende Inflationsraten sehen werden. Schwache Konjunktur, also eine schlechte Auslastung der Kapazit\u00e4ten, sehr moderate Lohnsteigerungen und sinkende Rohstoffpreise lassen gar nichts anderes erwarten. Es kann etwas l\u00e4nger dauern, als wir es uns w\u00fcnschen w\u00fcrden, weil es auf wichtigen Marktsegmenten nicht gen\u00fcgend Wettbewerb gibt, aber am Ende werden sich die Marktkr\u00e4fte durchsetzen.<\/p>\n<p>Bei der EZB darf man sich daher entspannen. Herr Trichet, dem das schlechte Gewissen bei der j\u00fcngsten Zinserh\u00f6hung deutlich anzusehen war, wird die Zinsen nicht noch einmal erh\u00f6hen m\u00fcssen. I knock on wood.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie schnell es gehen kann: Im ersten Vierteljahr hatte das reale Sozialprodukt noch mit einer Verlaufsrate von 6,3 Prozent zugenommen, inzwischen w\u00e4re ich aber nicht mehr \u00fcberrascht, wenn es im zweiten zu einem R\u00fcckgang gekommen w\u00e4re. Alles deutet darauf hin. 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