{"id":3530,"date":"2011-09-12T11:52:10","date_gmt":"2011-09-12T09:52:10","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=3530"},"modified":"2011-09-12T12:27:54","modified_gmt":"2011-09-12T10:27:54","slug":"jurgen-stark-und-seine-fallstudien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2011\/09\/12\/jurgen-stark-und-seine-fallstudien_3530","title":{"rendered":"J\u00fcrgen Stark und seine Fallstudien"},"content":{"rendered":"<p>J\u00fcrgen Stark ist als Chef-Volkswirt der EZB zur\u00fcckgetreten. Warum ist das wichtig? Weil Stark die deutsche Radikal-Position des ewigen &#8222;Njet&#8220; zu allen unorthodoxen Ma\u00dfnahmen zur Eurost\u00fctzung vertritt wie kein anderer: Die EZB darf blo\u00df keine Staatspapiere aufkaufen und eine aktive Fiskalpolitik sei des Teufels. So h\u00f6rt man auch viele Politiker in Deutschland, den Niederlanden oder Finnland. Blo\u00df ist die Konsequenz der Njet-Position bis jetzt gewesen, dass die Krise immer schlimmer, die Zinsaufschl\u00e4ge immer h\u00f6her geworden sind. Nun empfiehlt der zur\u00fcckgetretene Stark, die Krise werde sich schon legen, wenn die Politik in der Eurozone erst richtig spart. Denn so w\u00fcrde sie Vertrauen schaffen. <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/glaubwuerdigkeit-in-gefahr\/4595360.html?p4595360=all\" target=\"_blank\">So schreibt er heute im <em>Handelsblatt<\/em><\/a>:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>&#8222;Im gegenw\u00e4rtigen Umfeld ist daher eher davon auszugehen, dass positive Vertrauenseffekte aufgrund solider Finanzpolitik betr\u00e4chtlich sein werden, was Fallstudien best\u00e4tigen: Ambitionierte Anpassungsprogramme gehen bereits nach kurzer Zeit mit positiven Wachstumseffekten einher.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Blo\u00df auf welche Fallstudien bezieht sich Stark? <!--more-->Wer die Debatte der letzten Jahre etwas genauer verfolgt hat \u2013 Aufgabe des Chefvolkswirts w\u00e4re so etwas ja gewesen \u2013 kommt zu ganz anderen Schl\u00fcssen. <a href=\"http:\/\/www.ieo-imf.org\/ieo\/files\/completedevaluations\/09092003all.pdf\" target=\"_blank\"> Besonders instruktiv ist eine Studie des unabh\u00e4ngige Evaluierungsb\u00fcro des IWF (Independent Evaluation Office &#8211; IEO)<\/a>. Dort hat das IEO 2003 genau analysiert, ob &#8222;positive Vertrauenseffekte&#8220; durch strenge Haushaltsdisziplin zu mehr Wachstum in den L\u00e4ndern gef\u00fchrt haben, die der IWF zum Sparen verpflichtet hat. Das IEO stellt fest, dass das nicht der Fall war \u2013 und das nicht auf Grundlage omin\u00f6ser Fallstudien, sondern einer breiten Analyse von mehr als hundert IWF-Sparprogrammen<\/p>\n<p>Das IEO findet heraus, dass die Wachstumsprognosen in den meisten F\u00e4llen viel zu optimistisch waren. Auf denen beruhen aber die Ziele zur Reduktion der staatlichen Defizite. Deswegen wurden die Defizitziele auch regelm\u00e4\u00dfig verfehlt. Das ist eigentliche keine originelle Erkenntnis: Wenn der Staat in einer Wirtschaftskrise spart, reduziert sich das Einkommen der Haushalte und der Unternehmen, und damit steigen auch automatisch die Defizite. Wenn das Wachstum ausbleibt, entstehen dem Staat weniger Einnahmen, weil ihm die Steuern wegbrechen. Gleichzeitig hat er mehr Ausgaben, etwa f\u00fcr Sozial- und Arbeitslosenhilfe \u2013 die Defizite steigen automatisch, gerade wenn der Staat durch radikales Sparen die Wirtschaft selbst nach unten treibt. Wie soll aber mehr Vertrauen entstehen, wenn die Arbeitslosigkeit immer weiter steigt und Unternehmen Pleite gehen? Das ist eine Vorstellung aus dem \u00f6konomischen M\u00e4rchenland. Es ist das M\u00e4rchen von der Vertrauensfee, die mit ihrem Zauberstab Unternehmen, die kurz vor der Pleite stehen, investieren l\u00e4sst und das Geld der Finanz-Anleger begeistert in eine schrumpfende Wirtschaft lockt.<\/p>\n<p>Die Realit\u00e4t ist freilich eine andere und Griechenland daf\u00fcr im Moment eine besonders gute &#8222;Fallstudie&#8220;: Die griechische Regierung hat allein 2010 ihr Haushaltsdefizit in Prozent des BIP um f\u00fcnf Prozentpunkte reduziert. Das war eine Herkulesaufgabe \u2013 der IWF berichtet, dass L\u00e4nder unter seiner Kuratel ihr Defizit im Durchschnitt nur um 1,7 Prozentpunkte reduziert haben. Aber nicht in einem, sondern in zwei Jahren. Haben die Finanzm\u00e4rkte die starken K\u00fcrzungen \u2013 die mittlerweile regelm\u00e4\u00dfig zu Stra\u00dfenschlachten in Athen f\u00fchren \u2013 honoriert, haben sie Vertrauen in die griechische Regierung gefasst? Nat\u00fcrlich nicht, die Renditen sind immer weiter von Rekordhoch zu Rekordhoch gestiegen und das Wachstum bleibt ohne das Wirken der m\u00e4rchenhaften Vertrauensfee stetig hinter den Erwartungen zur\u00fcck; das soziale Elend in Griechenland nimmt zu.<\/p>\n<p>Das alles h\u00e4tten die EU und vor allem die EZB mit ihrem Chefvolkswirt wissen k\u00f6nnen, wenn sie sich die M\u00fche gemacht h\u00e4tten, sich die konkreten Fallbeispiele \u2013 wie der IWF sie vorgelegt hat und wie sie in den Zeitungen jeden Tag beschrieben werden &#8211; mal anzuschauen. Besonders die Griechen, aber auch Spanier, Iren, Portugiesen, Italiener und damit ganz Europa m\u00fcssen unter der Vorstellung von der M\u00e4rchen\u00f6konomie einiger Chefvolkswirte leiden. Jetzt ist es einer weniger.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>J\u00fcrgen Stark ist als Chef-Volkswirt der EZB zur\u00fcckgetreten. Warum ist das wichtig? Weil Stark die deutsche Radikal-Position des ewigen &#8222;Njet&#8220; zu allen unorthodoxen Ma\u00dfnahmen zur Eurost\u00fctzung vertritt wie kein anderer: Die EZB darf blo\u00df keine Staatspapiere aufkaufen und eine aktive Fiskalpolitik sei des Teufels. 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