{"id":3552,"date":"2011-09-23T13:16:09","date_gmt":"2011-09-23T11:16:09","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=3552"},"modified":"2011-09-23T14:49:38","modified_gmt":"2011-09-23T12:49:38","slug":"eurokrise-vor-allem-die-banken-sind-schuld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2011\/09\/23\/eurokrise-vor-allem-die-banken-sind-schuld_3552","title":{"rendered":"Eurokrise: vor allem die Banken sind schuld"},"content":{"rendered":"<p>Bundesbankchef Weidmann hatte <a href=\"http:\/\/www.bundesbank.de\/download\/presse\/pressenotizen\/2011\/20110919.stellungnahme.php\" target=\"_blank\">am Montag vor dem Berliner Haushaltsausschuss<\/a> vor allem die unsolide Finanzpolitik f\u00fcr die Euro-Krise verantwortlich gemacht. Das ist zu kurz gesprungen \u2013 viel zu kurz. Erinnern wir uns: Der Ausgangspunkt der globalen Finanzkrise waren Not leidende amerikanische Schrotthypotheken (&#8222;<em>subprime mortgages<\/em>&#8222;). Von systemgef\u00e4hrdender unsolider Finanzpolitik konnte <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/08\/09\/liquiditatskrise_191\">im Jahr 2007, als der Interbankenmarkt weltweit kurz davor war zu kollabieren<\/a>, nicht die Rede sein.<!--more--><\/p>\n<p>Die heutigen Verschuldungsprobleme einiger europ\u00e4ischer Staaten und damit die existenzgef\u00e4hrdende Krise des Euro haben vor allem damit zu tun, dass die nur lax regulierten Banken Risiken eingegangen waren, die sich am Ende nicht mehr beherrschen lie\u00dfen. Ihr Anspruch, un\u00fcbertroffene Spezialisten f\u00fcr das Management von Risiken zu sein, mussten sie stillschweigend begraben. Sie k\u00f6nnen offensichtlich nicht einmal ihre eigenen Risiken richtig bewerten und kontrollieren.<\/p>\n<p>Angesichts eines Abschreibungsbedarfs von vielen Hundert Milliarden Euro und einer drohenden Konkurswelle konnten sie die Regierungen jedoch von ihrer Systemrelevanz \u00fcberzeugen sowie davon, dass sie auf Kosten der Allgemeinheit gerettet werden mussten. Von wem auch sonst? Der Staat ist f\u00fcr sie letztlich der einzige Risikomanager, der z\u00e4hlt. Damit entf\u00e4llt im \u00dcbrigen die Rechtfertigung f\u00fcr die exorbitanten Gewinne und Geh\u00e4lter, die die &#8222;<em>masters of the universe<\/em>&#8220; in guten Jahren eingestrichen haben. Sie k\u00f6nnen es nicht.<\/p>\n<p>Letztlich stammten die hohen Ertr\u00e4ge der Banken daher, dass sie auf einer schmalen Eigenkapitalbasis mit billigem Fremdkapital (nicht zuletzt von der EZB) Kreditpyramiden aufget\u00fcrmt hatten, etwas, was normale, weniger privilegierte Unternehmen in der Industrie oder in den Dienstleistungen nicht k\u00f6nnen. Die Sache ging gut, solange die Kredite und Wertpapiere Ertr\u00e4ge abwarfen und nicht Not leidend wurden. Wenn das Eigenkapital f\u00fcnf Prozent der Bilanzsumme ausmacht (vielfach war es weniger), und der Wert der Anlagen sinkt um f\u00fcnf Prozent, ist das Eigenkapital weg und die Bank pleite. Weil das leicht zu einer Kettenreaktion im Finanzsektor f\u00fchren kann, muss der Staat ran.<\/p>\n<p>Die folgende Grafik zeigt sehr eindrucksvoll, wie die Staatsschulden seit 2007 in die H\u00f6he schnellen. Das hatte zwar auch mit der folgenden tiefen Rezession zu tun, vor allem aber mit den gewaltigen Summen, die pl\u00f6tzlich f\u00fcr die Stabilisierung des taumelnden Finanzsektors mobilisiert werden mussten. Irland und Spanien waren bis dahin in finanzpolitischer Hinsicht die Mustersch\u00fcler par excellence gewesen, mit Staatsschulden deutlich unterhalb der Maastricht-Grenze von 60 Prozent. Auch die Schuldenexplosion in Deutschland war den Banken geschuldet, nicht etwa einer auf einmal unsoliden Finanzpolitik: <a href=\"http:\/\/www.bundesbank.de\/download\/presse\/pressenotizen\/2011\/20110413.maastricht.php\" target=\"_blank\"><br \/>\nDie Bankenrettung schl\u00e4gt bislang laut Bundesbank mit 335 Milliarden Euro oder 13,4 Prozent des Sozialprodukts zu Buche<\/a>.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3553\" title=\"Verschuldung der \u00f6ffentlichen Haushalte seit 1995 - Ausgew\u00e4hlte L\u00e4nder\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2011\/09\/Staatsverschuldung.gif\" alt=\"Grafik: Verschuldung der \u00f6ffentlichen Haushalte seit 1995 - Ausgew\u00e4hlte L\u00e4nder\" width=\"480\" height=\"750\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2011\/09\/Staatsverschuldung.gif 480w, https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2011\/09\/Staatsverschuldung-192x300.gif 192w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/p>\n<p>Wie war es zu der Krise gekommen? Vor allem die Banken der USA und Westeuropas hatten ihre Bilanzen vollgeladen mit Wertpapieren angeblich bester Bonit\u00e4t. Sie waren durch Hypotheken auf US-Immobilien &#8222;abgesichert&#8220;, aber auch durch Konsumentenkredite aller Art, einschlie\u00dflich Kreditkarten. Was die Papiere so attraktiv machte, war ihre Rendite. Sie lag um Einiges \u00fcber der Rendite von Staatsanleihen derselben Bonit\u00e4t. H\u00e4uslebauer zahlen ja auf ihre Schulden bekanntlich immer h\u00f6here Zinsen als der Staat und normale Konsumenten auf ihre Kredite erst recht. Hinzu kam, dass das globale Zinsniveau im Fahrwasser der \u00e4u\u00dferst expansiven amerikanischen Geldpolitik stark gesunken war, sodass sich eine Art Anlagenotstand entwickelt hatte. Da kamen diese neuartigen, verbrieften Papiere mit ihren relativ hohen Zinsen gerade recht.<\/p>\n<p>Amerikanische Geldpolitiker hatten Anfang des vergangenen Jahrzehnts bef\u00fcrchtet, dass es nach dem Platzen der Hightech-Blase am Aktienmarkt zu japanischen Entwicklungen kommen k\u00f6nnte, also zu wirtschaftlicher Stagnation und Deflation, wenn nicht sogar zu so etwas wie in den drei\u00dfiger Jahren \u2013 und hatten entsprechend energisch gegengesteuert. Dass sich daraus eine Immobilienblase entwickelte, wurde hingenommen. Fed-Chairman Alan Greenspan galt als ein Zaubermeister, der wusste, was zu tun war, wenn sie eines Tages platzen w\u00fcrde. Sein Wort war Kult. Auch ich hatte mir damals seine Autobiographie gekauft.<\/p>\n<p>Die Rating-Agenturen Moody&#8217;s, Standard &amp; Poor&#8217;s und Fitch hatten in enger Zusammenarbeit mit den Emittenten und im Vertrauen darauf, dass ihre &#8222;Finanzingenieure&#8220; schon w\u00fcssten, wie sich Risiken begrenzen lie\u00dfen, Tausende dieser synthetischen Wertpapiere benotet. Sie hatten Investment Banken wie Goldman Sachs, Merrill Lynch, Morgan Stanley, Lehman Brothers, Barclays, Citi aber auch die Deutsche Bank beraten, welche Art von Hypotheken in welcher Mischung sie als Deckung verwenden mussten, um eine bestimmte Bonit\u00e4tsnote zu bekommen. Hokuspokus Fidibus wurden so aus Hypotheken, deren R\u00fcckzahlung von vornherein \u00e4u\u00dferst fraglich war, Anleihen mit sogenanntem Investment Grade. Das sind solche, die vorsichtige Anleger \u2013 unsere Oma oder die Allianz \u2013 in ihr Portefeuille tun w\u00fcrden. Da die Zinsmargen so gro\u00df waren, konnten alle pr\u00e4chtig verdienen, vor allem in Form von Geb\u00fchren. Wenn es jemals Interessenkonflikte im Bankgesch\u00e4ft gegeben hat, dann hier. Derjenige, der die Noten vergab, wurde von dem bezahlt, der die dubiosen verbrieften Wertpapiere entwickelte, an den Mann brachte und Millionenboni damit verdiente. <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2008\/09\/25\/von-financial-engineers-und-betrugern_365\">Das grenzte ans Kriminelle<\/a>.<\/p>\n<p>Die Sache flog auf, als die zugrunde liegenden Forderungen nicht mehr bedient werden konnten. Es waren zu viele H\u00e4user gebaut worden, sodass deren Preise und die erzielbaren Mieten verfielen. \u00c4hnliches galt f\u00fcr Konsumentenkredite \u2013 die Verbraucher waren vielfach \u00fcberschuldet. Der Immobilien- und Konsumboom war in unverantwortlich hohem Ma\u00dfe kreditfinanziert. Je l\u00e4nger er anhielt, desto mehr waren die Akteure davon \u00fcberzeugt, dass die Fed (und die anderen wichtigen Notenbanken) keine Rezession zulassen w\u00fcrden, die Preise der Immobilien immer nur steigen w\u00fcrden und die Arbeitspl\u00e4tze sicher seien. Wie wir aber sp\u00e4testens seit dem Immobiliencrash in Japan wissen, folgt auf eine Euphorie immer ein Absturz. Die Gesetze der Marktwirtschaft lassen sich auf Dauer nicht aushebeln, auch nicht von der Fed. Wie weit die Preise von Aktien oder Immobilien steigen k\u00f6nnen, h\u00e4ngt letztlich immer davon ab, welche Ertr\u00e4ge sie abwerfen. Das gilt im \u00dcbrigen auch f\u00fcr Gold!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3554\" title=\"Immobilienblasen in Japan und den USA\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2011\/09\/Hauspreise_JP_USA.gif\" alt=\"Grafik: Hauspreisblasen in Japan und den USA\" width=\"476\" height=\"325\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2011\/09\/Hauspreise_JP_USA.gif 476w, https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2011\/09\/Hauspreise_JP_USA-300x204.gif 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 476px) 100vw, 476px\" \/><\/p>\n<p>H\u00e4tten die Banken bei diesem Spiel nicht mitgemacht, h\u00e4tten sie gesehen, dass die Schulden ihrer Kunden und ihre eigenen Risiken jedes vern\u00fcnftige Ma\u00df sprengten, w\u00e4re es nicht zu ihrem Zusammenbruch und den Problemen gekommen, vor denen die Weltwirtschaft heute steht. Es kann mehr als zehn Jahre dauern, bis die Finanzen der Haushalte, der Banken und der Staaten wieder im Gleichgewicht sind und ein neuer Aufschwung beginnen kann. Auch in Japan war die Kreditpolitik der Banken hauptverantwortlich f\u00fcr den Boom der achtziger Jahre und die nachfolgenden verlorenen zwei Jahrzehnte.<\/p>\n<p>Wer den Euro dauerhaft stabilisieren will, muss nicht nur f\u00fcr eine solide und transparente gemeinsame Finanzpolitik sorgen, etwa in Form einer signifikant gest\u00e4rkten European Financial Stability Facilty (EFSF), er muss auch den Bankensektor des Euro-Raums wirksam und von einer zentralen Stelle aus regulieren. Die Bankvorst\u00e4nde d\u00fcrfen nicht l\u00e4nger de facto ihre eigenen Aufseher sein, und die Risiken, die sie eingehen d\u00fcrfen, m\u00fcssen streng begrenzt sein. Die <a href=\"http:\/\/www.whitehouse.gov\/the-press-office\/remarks-president-financial-reform\" target=\"_blank\">Vorschl\u00e4ge von Paul Volcker<\/a> und der britischen <a href=\"http:\/\/bankingcommission.independent.gov.uk\/\" target=\"_blank\">Vickers-Kommission<\/a> k\u00f6nnen dabei als Vorlagen dienen. Es muss auch gekl\u00e4rt werden, wer f\u00fcr ihre Rettung zust\u00e4ndig ist, wenn es doch wieder einmal zu einer Insolvenz kommen sollte, die eine nationale Regierung \u00fcberfordert.<\/p>\n<p>Die gemeinsame Geldpolitik erfordert im Grunde einen gemeinschaftlichen, also supra-nationalen Ansatz in der Bankenaufsicht. Die EZB ist die Institution, die am besten mit den Gesch\u00e4ften der Banken im Euroland vertraut ist. Wie bei jeder anderen Zentralbank besteht ihre wichtigste Aufgabe darin, das Geldwesen funktionsf\u00e4hig zu halten. Das ist, obwohl dar\u00fcber selten offen gesprochen wird, noch wichtiger als die Kaufkraft der W\u00e4hrung zu sichern. Die EZB kann in Krisen schneller reagieren als alle anderen Institutionen, und sie verf\u00fcgt \u00fcber unbegrenzte Mittel. Sie druckt unser Geld. Mit anderen Worten, ich pl\u00e4diere daf\u00fcr, das Mandat der EZB um die Bankenaufsicht zu erweitern und sie mit der Federf\u00fchrung bei der Formulierung der europ\u00e4ischen Bankengesetzgebung zu betrauen. Dabei wird darauf zu achten sein, dass sie ihre Unabh\u00e4ngigkeit gegen\u00fcber den Beaufsichtigten wahrt. Wer bei der EZB besch\u00e4ftigt ist, darf nicht darauf hoffen, sp\u00e4ter einmal auf einen gut dotierten Job bei einer Bank zu wechseln. Aber das ist ein anderes Thema.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bundesbankchef Weidmann hatte am Montag vor dem Berliner Haushaltsausschuss vor allem die unsolide Finanzpolitik f\u00fcr die Euro-Krise verantwortlich gemacht. Das ist zu kurz gesprungen \u2013 viel zu kurz. 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