{"id":363,"date":"2008-09-19T17:29:05","date_gmt":"2008-09-19T15:29:05","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2008\/09\/19\/die-verstaatlichungswelle-rollt_363"},"modified":"2008-09-19T17:29:05","modified_gmt":"2008-09-19T15:29:05","slug":"die-verstaatlichungswelle-rollt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2008\/09\/19\/die-verstaatlichungswelle-rollt_363","title":{"rendered":"Die Verstaatlichungswelle rollt"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr eine richtige Bilanz der Finanzkrise, die diese Woche einen weiteren Tiefpunkt erlebt hat, ist es noch viel zu fr\u00fch, ich versuche aber mal eine Zwischenbilanz zu ziehen. Die gegenw\u00e4rtige Krise an den Finanzm\u00e4rkten ist vergleichbar mit der amerikanischen der Jahre 1929 folgende und der japanischen ab Januar 1990. In beiden F\u00e4llen hat es viele Jahre gedauert, bis sich die Wirtschaft davon erholt hatte. Im Grunde ist die japanische noch gar nicht richtig \u00fcberwunden, und die amerikanische endete erst mit den staatlichen Ausgabenprogrammen des New Deal und des Zweiten Weltkriegs. Interessanterweise hat Robert Shiller in seinem neuen und sehr lesenswerten Buch mit dem Titel &#8222;The Subprime Solution&#8220; Parallelen zur Situation in Europa nach dem Ersten Weltkrieg gezogen. &#8222;Der Versailler Vertrag \u2026 forderte von Deutschland versch\u00e4rfte Reparationszahlungen, die weit jenseits seiner Zahlungsf\u00e4higkeit lagen. \u2026 Die starken Ressentiments, die der Vertrag hervorrief, waren einer der Faktoren, die eine Generation sp\u00e4ter zum zweiten Weltkrieg f\u00fchrten. \u2026 Ein vergleichbares Desaster, wenn auch nicht ganz in diesem Ausma\u00df, braut sich gerade wieder zusammen &#8230; Erneut sind breite Bev\u00f6lkerungsschichten nicht in der Lage, ihre Schulden zu bezahlen und die Gl\u00e4ubiger lassen ihnen keine Ruhe. Erneut haben viele Leute das Gef\u00fchl, dass nicht sie sondern andere Kr\u00e4fte f\u00fcr die Lage verantwortlich sind. Erneut sehen sie um sich herum Institutionen der Wirtschaft zu Grunde gehen, denen sie einst vertraut haben. Und erneut f\u00fchlen sie sich durch zu optimistische Geschichten betrogen, die sie ermutigt hatten zu hohe Risiken einzugehen.&#8220; (S. 2f) Shiller sieht den sozialen Zusammenhalt durch die Krise gef\u00e4hrdet und sagt voraus, dass das amerikanische Wirtschaftswachstum auf Jahre hinaus sehr niedrig bleiben wird.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nDie Liste der Finanzinstitute, die seit Jahresbeginn in den USA entweder von der Regierung und der Notenbank oder auf deren Dr\u00e4ngen von liquiden privaten K\u00e4ufern gerettet werden mussten, h\u00e4tte sich noch bis vor kurzem wie das Who is Who des Sektors gelesen: Bear Stearns, Freddie und Fannie, Merrill Lynch, Lehman Brothers, AIG, weiland der gr\u00f6\u00dfte Versicherer der Welt, oder auch in Gro\u00dfbritanien, die dort f\u00fchrende Hypothekenbank HBOS. Jetzt sind Morgan Stanley und wom\u00f6glich bald auch Goldman Sachs im Visier der M\u00e4rkte. Das Investment Banking, wie wir es kannten, ebenso die Immobilienfinanzierung und die Versicherungsbranche, sind dabei zu verschwinden oder in stark geschrumpfter und ver\u00e4nderter Form Unterschlupf beim Staat oder solventen privaten Unternehmen mit &#8222;langweiligen&#8220; Gesch\u00e4ftsmodellen zu suchen. Die Masters of the Universe gehen in Rente, und mit ihnen hunderttausend kleinerer Angestellter. Ein einst \u00fcberdimensionierter Sektor schrumpft auf Normalma\u00df.<\/p>\n<p>Die Abschreibungen auf die Aktiva der Finanzinstitute waren in jedem der F\u00e4lle so hoch, dass ihr Eigenkapital dahin schmolz wie der Schnee in der Sonne. Liquidit\u00e4tsspritzen der Fed oder niedrigere Zinsen h\u00e4tten nicht entscheidend geholfen, da es sich in keinem der F\u00e4lle um kurzfristige Engp\u00e4sse, sondern um eine drohende Insolvenz handelte. Zudem gab es wegen der Gr\u00f6\u00dfenordnung der Institute erhebliche systemische Risiken. Untergehen lassen war bis auf den Fall Lehman keine Option. Erfreulicherweise haben die Aktion\u00e4re und Manager einen gro\u00dfen Teil der Verluste tragen m\u00fcssen. Die K\u00e4ufer, ob staatlich oder privat, sind daher zu vermutlich sehr g\u00fcnstigen Kursen an die kollabierenden Unternehmen gekommen, so dass sich manche Rettungsaktion sp\u00e4ter einmal auszahlen d\u00fcrften.<\/p>\n<p>Das Ganze hatte mit den Subprime-Hypotheken angefangen. Zwar hatten sich immer breitere Bev\u00f6lkerungsschichten wegen der \u00e4u\u00dferst laxen Kreditbedingungen erstmals ein eigenes Haus leisten k\u00f6nnen, was ja erfreulich ist, aber als die Blase dann platzte, die Preise verfielen, die Schulden jedoch blieben, setzte sich eine Todesspirale in Gang: Zwangsverk\u00e4ufe, weiter fallende Immobilienpreise, \u00dcberschuldung der \u00e4rmeren Haushalte, Einschr\u00e4nkung des Konsums, schw\u00e4chere Konjunktur, Verlust von Arbeitspl\u00e4tzen, noch mehr Notverk\u00e4ufe, Untergang von Hypothekenbanken, und so weiter. Das eigentlich Erstaunliche ist, dass die US Konjunktur anscheinend noch so robust ist.<\/p>\n<p>Auf den Subprime Mortgages (zweitklassige Hypotheken) wurde bis zum Jahr 2006 eine ganze Pyramide von handelbaren abgeleiteten Finanzkonstrukten aufgebaut, wobei in vielen F\u00e4llen das Kunstst\u00fcck gelang, durch B\u00fcndelung aus Forderungen, die alles andere als gesund waren, hoch bewertete Papiere zu machen. Da sie eine deutlich h\u00f6here Rendite abwarfen als Staatspapiere, waren sie lange Jahre echte Renner. Viele sogenannte Financial Engineers, Rechtsanw\u00e4lte, H\u00e4ndler und Manager wurden reich dabei. Das Problem war, dass am Ende niemand so recht wusste, wo die wirklichen Risiken lagen. Wie kann es gehen, dass alle nur gewinnen, ohne dass es irgendeine zus\u00e4tzliche Wertsch\u00f6pfung in der realen Wirtschaft gab? Das funktionierte nur deshalb, weil die Finanzprodukte sehr intransparent waren. Wenn etwas eine ebenso hohe Bonit\u00e4t hat wie Staatspapiere, aber viel mehr Rendite abwirft, kann etwas nicht stimmen. Davon aber wollte niemand so recht etwas wissen. Insgesamt hatte der Markt f\u00fcr abgeleitete Finanzkonstrukte &#8211; nicht nur auf der Basis von Schrottimmobilien, sondern zunehmend auch anderer Aktiva, wie Unternehmensanleihen, Rohstoffe, Geldmarktpapiere, Kreditkartenforderungen, Autokredite &#8211; zuletzt eine astronomische Gr\u00f6\u00dfenordnung erreicht.<\/p>\n<p>Das Kartenhaus ist nun dabei zusammenzubrechen. Es wird noch viele Opfer fordern, auch wenn es am heutigen Freitag so aussieht, als w\u00fcrden die Rettungsaktionen von Regierung, Parlament und Notenbanken die Situation erst einmal stabilisieren. Da die Marktwirtschaft im Finanzsektor versagt hat &#8211; wegen ungen\u00fcgender Aufsicht, oder weil M\u00e4rkte nicht von sich aus ein Gleichgewicht erzeugen &#8211; muss nun der Staat die Aktiva \u00fcbernehmen oder garantieren, die zur Zeit nicht handelbar sind. &#8222;Kapitalismus im Boom, Sozialismus im Abschwung&#8220; hat das eine Kollegin von mir genannt. Ich bin gespannt, ob die de facto Verstaatlichung des Finanzsektors, die wir gerade erleben, dauerhaft sein wird, oder ob erneut eine schrittweise Privatisierung gelingen wird. Anfang der neunziger Jahre hatte das bei der Rettungsaktion f\u00fcr die Savings&#038;Loan-Branche geklappt. Diesmal reden wir aber \u00fcber ganz andere Gr\u00f6\u00dfenordnungen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr eine richtige Bilanz der Finanzkrise, die diese Woche einen weiteren Tiefpunkt erlebt hat, ist es noch viel zu fr\u00fch, ich versuche aber mal eine Zwischenbilanz zu ziehen. Die gegenw\u00e4rtige Krise an den Finanzm\u00e4rkten ist vergleichbar mit der amerikanischen der Jahre 1929 folgende und der japanischen ab Januar 1990. 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