{"id":3648,"date":"2011-10-07T13:39:10","date_gmt":"2011-10-07T11:39:10","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=3648"},"modified":"2011-10-07T14:51:28","modified_gmt":"2011-10-07T12:51:28","slug":"der-bernd-lucke-plan-rezept-fur-ein-desaster","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2011\/10\/07\/der-bernd-lucke-plan-rezept-fur-ein-desaster_3648","title":{"rendered":"Der Bernd-Lucke-Plan: Rezept f\u00fcr ein Desaster"},"content":{"rendered":"<p>Wie ich h\u00f6re macht in Berlin ein Insolvenzszenario von Bernd Lucke und Harald Hau die Runde, das k\u00fcrzlich in der <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/zwangs-rekapitalisierung-gefaehrdeter-banken-die-alternative-zum-rettungsschirm-11227409.html\" target=\"_blank\"><em>FAZ<\/em><\/a> vorgestellt wurde. Die beiden \u00d6konomen schlagen vor, statt immer neue Rettungsschirme aufzuspannen die Banken zu rekapitalisieren, damit sie Staatsinsolvenzen verkraften.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Eine zwangsweise Rekapitalisierung gef\u00e4hrdeter Banken k\u00f6nnte die Rettungsfonds f\u00fcr hochverschuldete Eurol\u00e4nder ersetzen. Die deutschen Steuerzahler k\u00e4me dies wesentlich g\u00fcnstiger. Die Bundesregierung sollte diesen Schritt tun.<\/em><\/p>\n<p><em><\/em>Die Bundesregierung \u2013 das wird die Leser dieses Blogs nicht \u00fcberraschen \u2013 sollte diesen Schritt nach meiner Ansicht nicht tun. Er w\u00fcrde im Desaster enden. Der Plan wird nicht aufgehen, weil er auf falschen Annahmen beruht. Noch einmal Lucke und Hau:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Wir unterstellen im Folgenden, dass private Gl\u00e4ubiger 50 Prozent ihrer Forderungen auf griechische und portugiesische Staatsschulden abschreiben m\u00fcssen, w\u00e4hrend Irland, Italien und Spanien trotz der Insolvenz noch 75 Prozent des Schuldendienstes leisten.<\/em><\/p>\n<p>Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Wir schulden nicht nur Griechenland um, sondern auch noch Irland, Spanien und Italien. Und das geht einfach so. Die Investoren werden brav ihren <em>Haircut<\/em> akzeptieren, die frisch kapitalisierten Banken schreiben die Verluste ab und danach kehrt Europa wieder fr\u00f6hlich an den Kapitalmarkt zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Das funktioniert vielleicht im Elfenbeinturm der Universit\u00e4t, aber nicht an den Kapitalm\u00e4rkten. Wer Griechenland umschuldet, spielt schon mit dem Feuer. Wer den Zahlungsausfall von Spanien und Italien \u2013 ein Land mit ausstehenden Anleihen im Wert von rund 1600 Milliarden Euro \u2013 will, der legt einen Fl\u00e4chenbrand, der Europa verw\u00fcsten wird.<\/p>\n<p>Denn die Folgeeffekte \u2013 Ausfall von Credit Default Swaps, Bilanzl\u00fccken bei den Versicherungen, eine globale Vertrauenskrise \u2013 werden nicht zu kontrollieren sein. Die Investoren werden sich komplett zur\u00fcckziehen. Wer, liebe Professoren, \u00fcbernimmt dann die Refinanzierung? Und wenn die Italiener schon einmal beim <em>Default<\/em> sind, warum sollen sie nicht gleich 60 oder 70 Prozent wegstreichen.<\/p>\n<p>Wertlose Forderungen m\u00fcssen abgeschrieben werden und irgendjemand muss die Verluste tragen, wird man nun einwenden (Catherine Hoffmann tut das heute in der <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/geld\/schuldenkrise-in-europa-zwingt-die-banken-zu-ihrem-glueck-1.1156722\" target=\"_blank\"><em>S\u00fcddeutschen<\/em><\/a>). Wertlos ist eine Forderung aber nur, wenn das betreffende Land wirklich insolvent ist. Und Italien ist zwar eine Bananenrepublik aber nicht insolvent. Und ich w\u00fcrde argumentieren, dass das mindestens auch f\u00fcr Spanien, Irland und Portugal gilt. Diese Staaten haben Liquidit\u00e4tsprobleme.<\/p>\n<p>Was Lucke und Hau nicht begreifen: Wer solvente L\u00e4nder umschuldet, der schafft ein Problem, das nicht existieren w\u00fcrde, wenn es gel\u00e4nge, die M\u00e4rkte endlich wieder von der Solvenz zu \u00fcberzeugen, so dass sie diese Staaten weiter finanzieren. Mit anderen Worten: Je gr\u00f6\u00dfer der Schuldenschnitt, desto gr\u00f6\u00dfer das Loch, dass wir mit unseren Steuergeldern f\u00fcllen m\u00fcssen. Der Rettungsschirm dagegen kostet nichts, wird verdienen sogar daran, weil die Kredite mit Zinsen zur\u00fcckgezahlt werden. Wer das nicht glaubt, der frage beim IWF nach, der seit einigen Jahrzehnten ganz gut von der Liquidit\u00e4tshilfe lebt.<\/p>\n<p>Ja aber die Griechen, wird es jetzt hei\u00dfen, die sind doch insolvent. Mag sein, und in diesem Fall ist tats\u00e4chlich die Frage, wer die Verluste nimmt. Mein Position ist, dass sie der Steuerzahler nehmen soll, weil ich glaube, dass eine Pleite sehr teuer werden wird. Dar\u00fcber kann man streiten. Aber Italien in den Bankrott zu schicken \u2013 das ist der Auftakt f\u00fcr den Untergang Europas.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie ich h\u00f6re macht in Berlin ein Insolvenzszenario von Bernd Lucke und Harald Hau die Runde, das k\u00fcrzlich in der FAZ vorgestellt wurde. Die beiden \u00d6konomen schlagen vor, statt immer neue Rettungsschirme aufzuspannen die Banken zu rekapitalisieren, damit sie Staatsinsolvenzen verkraften. 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