{"id":38,"date":"2006-01-27T11:31:18","date_gmt":"2006-01-27T10:31:18","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=38"},"modified":"2006-01-27T11:31:18","modified_gmt":"2006-01-27T10:31:18","slug":"nachtrag-zu-bini-smaghi-hoheren-lohnen-und-kerninflation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2006\/01\/27\/nachtrag-zu-bini-smaghi-hoheren-lohnen-und-kerninflation_38","title":{"rendered":"Nachtrag zu Bini Smaghi, h\u00f6heren L\u00f6hnen und Kerninflation"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2006\/05\/Interv_Bini_Smaghi?page=all\">In der neuen ZEIT gibt es ein sehr interessantes Interview mit Lorenzo Bini Smaghi, dem Direktoriumsmitglied der Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB). <\/a>Ich halte den italienischen Volkswirt, der sich seine Sporen in Chicago verdient hat, f\u00fcr den spannendsten und flexibelsten im Direktorium der EZB. Auf zwei Passagen m\u00f6chte ich hinweisen, die die auf HERDENTRIEB hei\u00df gef\u00fchrten Debatten um <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=22\">\u201eLohnst\u00fcckkosten via Abwertungswettlauf\u201c <\/a>und <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=37\">\u201eKeine Inflation, nirgends\u201c <\/a>befruchten k\u00f6nnten.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nZEIT: <i>Wie werden sich die zunehmenden Ungleichgewichte innerhalb Eurolandes, besonders beim Vergleich Deutschlands mit Italien, abbauen?<\/i><br \/>\nBini Smaghi: <i>Deutschland ist durch einen Anpassungsprozess gegangen, der seine Wettbewerbsf\u00e4higkeit kr\u00e4ftig verbessert hat. Das ging \u00fcber Entlassungen, moderate Lohnabschl\u00fcsse, h\u00f6here Produktivit\u00e4t und l\u00e4ngere Arbeitszeiten. Deutschland hat seinen Anteil an den Ausfuhren innerhalb Eurolands deutlich gesteigert. In Italien ist genau das Gegenteil passiert. Die L\u00f6hne sind zu schnell gestiegen, Italien hat an Wettbewerbsf\u00e4higkeit verloren. Daf\u00fcr war der private Verbrauch relativ stark, in Deutschland dagegen ist er niedriger. Deshalb muss nun in Deutschland der Konsum wieder anziehen. In Italien muss die Wettbewerbsf\u00e4higkeit \u00fcber geringes Lohnwachstum wiederhergestellt werden.<\/i><br \/>\nZEIT: <i>Hat Deutschland zu viel Lohnzur\u00fcckhaltung ge\u00fcbt?<\/i><br \/>\nBini Smaghi: <i>Deutschland kann nicht unendlich allein aufgrund seiner Exporte wachsen. Irgendwann muss der private Verbrauch anziehen.<\/i><br \/>\nZEIT: <i>Also m\u00fcssen die L\u00f6hne in Deutschland steigen?<\/i><br \/>\nBini Smaghi: <i>Sie sollten jedenfalls im Einklang mit dem Produktivit\u00e4tszuwachs steigen. Sehr wichtig ist, dass der deutsche Arbeitsmarkt besser funktioniert und es mehr Besch\u00e4ftigung gibt.<\/i><\/p>\n<p>Dem ist aus meiner Sicht nichts hinzuzuf\u00fcgen. Es ist die makro\u00f6konomisch richtige Antwort auf den notwendigen Anpassungsprozess. Wenn Deutschland weiter Lohnzur\u00fcckhaltung betreibt, m\u00fcssen Italiener, Spanier und Griechen demn\u00e4chst mit sinkenden L\u00f6hnen ihre Wettbewerbsf\u00e4higkeit wiederherstellen. Interessant auch, wie sehr die FAZ in Unkenntnis der makro\u00f6konomischen Zusammenh\u00e4nge in Reaktion auf Bini Smaghis \u00c4u\u00dferungen gesch\u00e4umt hat.<\/p>\n<p>Unter der \u00dcberschrift \u201eBini Smaghis Fehltritte\u201c kommentiert Kollege Patrick Welter:<i> \u201e&#8230; Nun aber l\u00e4sst er Zweifel an seinen an seinen \u00f6konomischen Qualit\u00e4ten aufkommen und an seiner Bef\u00e4higung, m\u00f6glicherweise EZB-Chefvolkswirt zu werden. Bini Smaghi r\u00e4t den Deutschen, die L\u00f6hne im Einklang mit dem Produktivit\u00e4tswachstum zu steigern, damit der Konsum wieder anspr\u00e4nge. Offensichtlich ist ihm nicht klar, dass genau diese Lohnpolitik zu Massenarbeitslosigkeit f\u00fchrte und die j\u00fcngste Lohnzur\u00fcckhaltung nur ein erster Schritt ist, um diese zu bek\u00e4mpfen. \u00dcberraschender ist noch, dass der Italiener seinen Landsleuten gerade das Gegenteil dessen empfiehlt, was er den Deutschen r\u00e4t, und zur Lohnm\u00e4\u00dfigung aufruft, um Wettbewerbsf\u00e4higkeit zu erlangen. Ein Schelm, der B\u00f6ses dabei denkt.\u201c<\/i><\/p>\n<p>Anscheinend wei\u00df, oder will Welter nicht wissen, dass in einer W\u00e4hrungsunion die Lohnst\u00fcckkosten die Funktion von Wechselkursen \u00fcbernehmen, noch scheint er die aktuellen Daten zu kennen, die ganz klar f\u00fcr Bini Smaghis Aussagen sprechen. Hier frische Zahlen der Bundesbank zu der Entwicklung der Preislichen Wettbewerbsf\u00e4higkeit gegen\u00fcber EWU-L\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Ver\u00e4nderung 4. Quartal 2005<\/p>\n<table border=\"0\" width=\"400\">\n<tr>\n<td width=\"99\" valign=\"top\"><\/td>\n<td width=\"102\" align=\"right\" valign=\"top\">&nbsp;gegen\u00fcber<br \/>\n            &nbsp;4. Quartal 1998<\/td>\n<td width=\"12\" align=\"right\" valign=\"top\"><\/td>\n<td width=\"161\" align=\"right\" valign=\"top\"> zum langfristigen Durchschnitt seit 1975&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"99\"><\/td>\n<td width=\"102\" align=\"right\"><i>in Prozent<\/i><\/td>\n<td width=\"12\" align=\"right\"><\/td>\n<td width=\"161\" align=\"right\"><i>in Prozent<\/i><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"99\">Deutschland&nbsp;<\/td>\n<td width=\"102\" align=\"right\">-9,5<\/td>\n<td width=\"12\" align=\"right\"><\/td>\n<td width=\"161\" align=\"right\">-8,7<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"99\">Belgien<\/td>\n<td width=\"102\" align=\"right\">7,1<\/td>\n<td width=\"12\" align=\"right\"><\/td>\n<td width=\"161\" align=\"right\">3,5<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"99\">Frankreich<\/td>\n<td width=\"102\" align=\"right\">-5,2<\/td>\n<td width=\"12\" align=\"right\"><\/td>\n<td width=\"161\" align=\"right\">-6,3<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"99\">Griechenland<\/td>\n<td width=\"102\" align=\"right\">8,7<\/td>\n<td width=\"12\" align=\"right\"><\/td>\n<td width=\"161\" align=\"right\">16,06<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"99\">Italien<\/td>\n<td width=\"102\" align=\"right\">9,4<\/td>\n<td width=\"12\" align=\"right\"><\/td>\n<td width=\"161\" align=\"right\">13,6<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"99\">Holland<\/td>\n<td width=\"102\" align=\"right\">5,5<\/td>\n<td width=\"12\" align=\"right\"><\/td>\n<td width=\"161\" align=\"right\">-1,95<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"99\">\u00d6sterreich<\/td>\n<td width=\"102\" align=\"right\">0,5<\/td>\n<td width=\"12\" align=\"right\"><\/td>\n<td width=\"161\" align=\"right\">3,45<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"99\">Portugal<\/td>\n<td width=\"102\" align=\"right\">3,6<\/td>\n<td width=\"12\" align=\"right\"><\/td>\n<td width=\"161\" align=\"right\">13,09<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"99\">Spanien<\/td>\n<td width=\"102\" align=\"right\">13,7<\/td>\n<td width=\"12\" align=\"right\"><\/td>\n<td width=\"161\" align=\"right\">13,17<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p><u>Anmerkung:<\/u> Ein negatives Vorzeichen bedeutet eine Verbesserung der preislichen Wettbewerbsf\u00e4higkeit, bzw. gemessen am langfristigen Durchschnitt, eine g\u00fcnstige preisliche Wettbewerbsf\u00e4higkeit.<\/p>\n<p>Bini Smaghis \u00c4u\u00dferungen zur Kernrate der Inflation st\u00fctzt dagegen ganz und gar nicht meine Ansicht:<\/p>\n<p>DIE ZEIT: <i>Herr Bini Smaghi, seit sechs Jahren verfehlt die Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB) ihr Ziel, die Inflation in der Eurozone unter zwei Prozent zu halten. \u00c4rgert Sie das?<\/i><br \/>\nLorenzo Bini Smaghi: <i>Nicht wirklich. Vergleichen Sie andere L\u00e4nder mit der Eurozone, und Sie sehen, wie erfolgreich wir waren. In diesem Zusammenhang d\u00fcrfen Sie den Anstieg des \u00d6lpreises nicht vergessen. Er ist seit 1999 von 10 Dollar je Barrel auf \u00fcber 60 Dollar geklettert. Ohne diesen Anstieg h\u00e4tte die Inflation in der Eurozone im Schnitt unter zwei Prozent gelegen. Selbst L\u00e4nder wie Deutschland hatten in der Vergangenheit nur selten eine Inflationsrate unter zwei Prozent. Letzten Endes ist unsere Leistung \u00fcberhaupt nicht schlecht.<\/i><\/p>\n<p>ZEIT: <i>W\u00e4re es nicht kl\u00fcger, nur auf die Kernrate der Inflation zu schauen, also die schwankungsanf\u00e4lligen Energie- und Nahrungsmittelpreise herauszurechnen, so wie es die amerikanische Notenbank Fed macht?<\/i><br \/>\nBini Smaghi: <i>Es geht hier doch um den m\u00f6glichen Verlust von Kaufkraft der Verbraucher. Die Kernrate der Inflation hilft nur dann, die Entwicklung der Verbraucherpreise vorherzusagen, wenn der \u00d6lpreisanstieg vor\u00fcbergehend ist. Das aber war in den vergangenen Jahren nicht der Fall.<\/i><br \/>\nZEIT: <i>Auch staatlich verordnete Preissteigerungen treiben die Inflation, zum Beispiel h\u00f6here Mehrwertsteuern, h\u00f6here Tabaksteuern oder die Einf\u00fchrung der Praxisgeb\u00fchr. Wie muss eine Notenbank mit diesen Inflationstreibern umgehen?<\/i><br \/>\nBini Smaghi: <i>Das ist eine sehr wichtige Frage. Theoretisch sollte eine Notenbank solche Einmalma\u00dfnahmen unber\u00fccksichtigt lassen. Aber in der Praxis kommt es Jahr f\u00fcr Jahr zu staatlich verordneten Preiserh\u00f6hungen. Im Durchschnitt der vergangenen Jahre gehen rund 0,4 Prozent des Inflationsanstieges in der Eurozone darauf zur\u00fcck. Ich sehe das Risiko, dass die europ\u00e4ischen Finanzminister auch k\u00fcnftig versuchen, ihre nationalen Haushalte haupts\u00e4chlich durch h\u00f6here indirekte Steuern in Ordnung zu bringen. Dann aber mutiert eine Einmalma\u00dfnahme zur permanenten Inflationssteuer. Das k\u00f6nnen wir nicht unber\u00fccksichtigt lassen. Sonst erh\u00f6ht sich die Inflationserwartung und damit der Druck auf die EZB.<\/i><br \/>\nZEIT: <i>Allein die deutsche Mehrwertsteuererh\u00f6hung im kommenden Jahr treibt die Inflation im Euroraum um 0,3 bis 0,4 Prozentpunkte. F\u00fchrt das zu tendenziell h\u00f6heren Zinsen der EZB?<\/i><br \/>\nBini Smaghi: <i>Unsere Aufgabe ist es, die Inflation unter und nahe zwei Prozent zu halten. Die Finanzminister erh\u00f6hen die Steuern. Warum beschneiden sie keine Ausgaben?<br \/>\nZEIT: Moment! Wenn die EZB wegen der deutschen Mehrwertsteuererh\u00f6hung die Zinsen erh\u00f6ht, verlangsamt sich auch das Wachstum. Dann fallen die Steuereinnahmen geringer aus, und die n\u00e4chste Mehrwertsteuererh\u00f6hung steht auf der Tagesordnung. Die EZB riskiert einen gef\u00e4hrlichen Teufelskreis.<\/i><br \/>\nBini Smaghi: <i>Noch sind wir nicht in diesem Teufelskreis. Ich hoffe ganz einfach, dass die Finanzminister vern\u00fcnftig handeln, ihre Haushalte nicht l\u00e4nger durch h\u00f6here indirekte Steuern ausgleichen wollen und des Weiteren strukturelle \u00c4nderungen in ihren Haushalten vornehmen, um das Verbrauchervertrauen zu verbessern.<\/i><\/p>\n<p>Diese Einstellung halte ich aber f\u00fcr problematisch. Auf der einen Seite h\u00f6ren die Finanzminister von den Allokationstheoretikern unabl\u00e4ssig, dass indirekte Steuern das non plus ultra seien. Auf der anderen Seite k\u00e4mpft die EZB mit h\u00f6heren Zinsen gegen die Inflationseffekte dieser Steuern an. Das schw\u00e4cht das Wachstum unn\u00f6tig und h\u00e4lt die Arbeitslosigkeit hoch.<\/p>\n<p>Und noch was: Die Kommentatoren von <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=37\">\u201eKeine Inflation, nirgends<\/a>\u201c scheinen sich einig zu sein, dass das Konzept der Kernrate nichts taugt<a href=\"http:\/\/www.princeton.edu\/~ceps\/workingpapers\/114blinderreis.pdf\">.  Hier zwei namhafte US-Wissenschaftler, Alan Blinder und Ricardo Reis aus Princeton zum selben Thema. Unter dem Kapitel \u201eCore inflation and the reaction to oil shocks\u201c schreiben sie: <\/a><br \/>\n<i><br \/>\n&#8222;Another Greenspan innovation, which is rarely mentioned but is like to prove durable, is the way he has focused both the fed and the financial markets on core, rather than headline, inflation. This aspect of the Federal Reserve monetary policy contrasts sharply with the concentration on headline inflation at the ECB and to the stated inflation targets of most other central banks, which are rarely core rates. And it is not an inconsequential detail. In the US today an oil shock is viewed as a \u201cblip\u201d to the inflation process that does not affect long term inflationary expectations and should mostly be ignored by the Fed because it will fade away of its ow naccord. This is not the way in Europe.&#8220;<\/i><\/p>\n<p>Dann evaluieren die beiden, ob die Kernrate eine bessere Vorhersagbarkeit f\u00fcr k\u00fcnftige Headline (Verbraucherpreise) liefert, oder die aktuellen Verbraucherpreise die k\u00fcnftigen treffsicherer vorhersagen. Sie schlussfolgern nach einem statistischen Test: <i>&#8222;Indeed, once you take core inflation into account, adding headline inflation has at best no effect on forecasting performance, and at most horizonts makes forecasts worse.&#8220;<\/i> Also: ein klarer Punktsieg f\u00fcr die Kernrate.<br \/>\nKann es sein, dass Amerikas Wirtschaft auch deshalb in puncto Wachstum und Arbeitslosigkeit in den vergangenen Jahren so viel besser abgeschnitten hat, weil dr\u00fcben die Geldpolitik einfach kl\u00fcger gemacht wird?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der neuen ZEIT gibt es ein sehr interessantes Interview mit Lorenzo Bini Smaghi, dem Direktoriumsmitglied der Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB). Ich halte den italienischen Volkswirt, der sich seine Sporen in Chicago verdient hat, f\u00fcr den spannendsten und flexibelsten im Direktorium der EZB. 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