{"id":3813,"date":"2011-11-11T15:00:55","date_gmt":"2011-11-11T14:00:55","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=3813"},"modified":"2011-11-11T15:05:05","modified_gmt":"2011-11-11T14:05:05","slug":"europa-2011-europa-1931","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2011\/11\/11\/europa-2011-europa-1931_3813","title":{"rendered":"Europa 2011 = Europa 1931"},"content":{"rendered":"<p>Ein Land steht vor dem wirtschaftlichen und politischen Abgrund. Der Staat steht vor dem Bankrott und die Regierung spart drakonisch: Sie k\u00fcrzt heftig bei den \u00f6ffentlichen Bediensteten und erh\u00f6ht kr\u00e4ftig die Steuern; die Wirtschaft schrumpft dramatisch, und die Arbeitslosigkeit steigt; in den St\u00e4dten kommt es zu Massendemonstrationen und zu Stra\u00dfenschlachten; die Banken stehen vor dem Kollaps, weil die internationalen Kapitalgeber ihr Geld aus dem Land abziehen; Banken m\u00fcssen mit \u00f6ffentlichen Mitteln vor dem Zusammenbruch gerettet werden. Griechenland 2011? Nein, Deutschland 1931.<!--more--> <\/p>\n<p>Der Regierungschef hei\u00dft nicht Papandreou, sondern Heinrich Br\u00fcning. Der Kanzler setzt am Volk vorbei per Notdekret eine staatliche K\u00fcrzung nach der anderen durch, w\u00e4hrend das Bruttoinlandsprodukt ins Bodenlose f\u00e4llt. Wir wissen: Zwei Jahre sp\u00e4ter wird Hitler die Macht \u00fcbernehmen, acht Jahre sp\u00e4ter der zweite Weltkrieg ausbrechen. Die politischen Verh\u00e4ltnisse sind heute Gott sei Dank nicht die gleichen, die wirtschaftlichen aber umso mehr.<\/p>\n<p>Deutschland hatte 1931 vor allem Schulden im Ausland \u2013 wie Griechenland. Der gr\u00f6\u00dfte Gl\u00e4ubiger Deutschlands waren die USA, die Schulden in Dollar denominiert. Deutschlands Staat und Wirtschaft hatten sich seit 1924 \u2013 nach dem Dawes-Plan \u2013 Dollar in den USA geliehen, vor allem um die Reparationen gegen\u00fcber Frankreich und Gro\u00dfbritannien zu bezahlen. Die Kredite aus dem Ausland finanzierten auch den deutschen Aufschwung nach der Hyperinflation der fr\u00fchen 20er Jahre: Die ber\u00fchmten Goldenen Zwanziger waren durch eine Kreditblase finanziert, ganz \u00e4hnlich den wirtschaftlichen Aufschw\u00fcngen Spaniens, Irlands oder Griechenlands vor der Finanzkrise 2008 ff.<\/p>\n<p>Dann kam die Finanzmarkt-Krise in den USA. Am Schwarzen Freitag 1929 brachen die Aktienm\u00e4rkte zusammen. Die Unsicherheit \u00fcber die wirtschaftliche Entwicklung stieg dramatisch, und immer mehr US-Anleger und Banken \u00fcberpr\u00fcften ihr Portfolio und beschlossen, ihre Risiken zu minimieren \u2013 vor allem ihr Engagement im fragilen Europa. Sie begannen, ihre Gelder aus Europa, vor allem aus Deutschland, abzuziehen, und vergaben keine neuen Kredite mehr.  <\/p>\n<p>Die US-Anleger wollten aber keine Reichsmark, sondern Dollars \u2013 eine W\u00e4hrung, die die Reichsbank nicht drucken konnte. Zusehend schwanden damit die Dollarreserven der Reichsbank; und Deutschland musste seine Leistungsbilanz von einem Defizit in einen \u00dcberschuss verwandeln, um die notwendigen Dollar zu verdienen. Wie aber sollte es das schaffen? Wie Griechenland heute war auch Deutschland damals in einem W\u00e4hrungskorsett. Deutschland hatte seine W\u00e4hrung an den Goldstandard gebunden und konnte seine W\u00e4hrung nicht abwerten. Also mussten Kosten und L\u00f6hne runter \u2013 die Menschen mussten von jetzt auf gleich ihre Ausgaben vor allem f\u00fcr Importe massiv drosseln, und die Unternehmen mussten schnell mehr exportieren, um die n\u00f6tigen Dollar-Devisen zu verdienen.<\/p>\n<p>Doch die harte Deflationspolitik konnte das Vertrauen der Finanzm\u00e4rkte nicht wieder herstellen: Die amerikanischen Investoren streikten weiter, die deutsche Wirtschaft sackte ein und damit auch die Steuereinnahmen des Staates; gleichzeitig machten die USA ihre M\u00e4rkte mit den Smoot-Hawley-Z\u00f6llen dicht, um ihre Wirtschaft vor ausl\u00e4ndischen Importen zu sch\u00fctzen; dar\u00fcber hinaus verringerte die Gro\u00dfe Depression in den USA die Nachfrage nach Importen massiv. Das traf alle L\u00e4nder, die mit ihren Exporten Dollar verdienen mussten, um ihre Schulden in Dollar bezahlen zu k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>Damit hatten die Dollar-Schuldner \u2013 unter ihnen auch \u00d6sterreich und Ungarn \u2013 weder die M\u00f6glichkeit, sich Dollar zu leihen, weil die US-Banken streikten, noch sich Dollar auf dem US-Markt zu verdienen. Aus innenpolitischen Gr\u00fcnden wollten sich die USA aus Europa fernhalten; die US-Zentralbank h\u00e4tte ohne Probleme Kredite vergeben k\u00f6nnen, doch sie wurde politisch davon abgehalten. <\/p>\n<p>Das Abflie\u00dfen des ausl\u00e4ndischen Kapitals aus Deutschland f\u00fchrte zu massiven Bankenpaniken im Jahr 1931, dar\u00fcber hinaus zur Verstaatlichung vieler Banken und zu einer massiven Kreditklemme, die besonders kleine und mittelst\u00e4ndische Unternehmen hart traf. Die Wirtschaft schrumpfte noch mehr, die Arbeitslosigkeit stieg auf drei\u00dfig Prozent. Deutschlands Devisen-Reserven gingen zu Neige, es konnte seinen Wechselkurs nicht mehr verteidigen; es verlie\u00df den Goldstandard und wertete seine W\u00e4hrung ab. Damit konnte sich die deutsche Wirtschaft aber keine Luft verschaffen. Weiterhin brauchte der Staat Dollar, und aus den USA waren keine zu haben; die Schulden blieben die gleichen. Deutschland musste 1931 seine Banken schlie\u00dfen und den Schuldendienst einstellen. Nach der desastr\u00f6sen, aber ohne Hilfe von au\u00dfen fast unvermeidbaren Politik Br\u00fcnings kam 1933 Hitler an die Macht. Der weitere traurige Verlauf der Geschichte ist bekannt. <\/p>\n<p>Die Parallelen zu heutigen Situation sind erschreckend: Griechenland, Irland, Portugal und mittlerweile Italien m\u00fcssen unter dem Druck der internationalen Finanzm\u00e4rkte massiv sparen; die Arbeitslosigkeit in Griechenland steht bei 18 Prozent, in Spanien gar bei 22 Prozent. Und diejenigen, die wirklich helfen k\u00f6nnten, helfen nicht oder zu wenig: vor allem Deutschland und die Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB). Viel w\u00e4re 1931 f\u00fcr Deutschland gewonnen gewesen, wenn die USA die notwendigen Kredite an deutsche Banken und den Staat vergeben h\u00e4tten. Die politische Radikalisierung h\u00e4tte vielleicht verhindert werden k\u00f6nnen. Aber die USA waren politisch gehemmt und wollten sich nicht in innereurop\u00e4ische Angelegenheiten einmischen. Vor allem wollten sie um jeden Preis ihre Schulden eintreiben, ohne jedoch Deutschland und anderen Schuldnerl\u00e4ndern die M\u00f6glichkeit zu geben, die notwendigen Devisen daf\u00fcr erwirtschaften zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Heute ist es Deutschland, dessen Regierung und Parlament nur bereit sind, sich mit einer B\u00fcrgschaft \u00fcber maximal 233,4 Milliarden Euro an Finanzhilfen f\u00fcr Krisenl\u00e4nder zu beteiligen. Das ist schlicht zu wenig, um das Finanzsystem im Euroraum zu stabilisieren. Die Garantien f\u00fcr das deutsche Bankensystem aus dem Jahr 2008 beliefen sich allein auf 480 Milliarden Euro.<\/p>\n<p>Heute ist es Deutschland, dass durch seine Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse und seine Opposition gegen eine \u00dcberschussreduktion den Krisenl\u00e4ndern keine M\u00f6glichkeit gibt, genug Einkommen zu erwirtschaften, um ihre Schulden zu bedienen; heute ist es Deutschland, das jede Politik der Zentralbank zur Unterst\u00fctzung der Staatsfinanzierung kategorisch ablehnt. Deutsche \u00d6konomen rechtfertigen die Zur\u00fcckhaltung der Zentralbank mit der Hyperinflation von 1922 und 1923; die Situation der Krisenl\u00e4nder aber ist die der deutschen Deflation von 1929 ff. <\/p>\n<p>Diese Fehl-Einsch\u00e4tzung kann sich bitter r\u00e4chen: Das Ansehen Deutschlands etwa in Griechenland oder Spanien ist massiv gesunken; die politischen Spannungen in den L\u00e4ndern mit Rekord-Arbeitslosigkeit steigen; der Zusammenbruch des Euroraums w\u00fcrde vor allem die deutsche Industrie hart treffen und auch in Deutschland zu Massenarbeitslosigkeit f\u00fchren.<\/p>\n<p>Die USA lernten nur durch einen Weltkrieg, dass sie nicht mit aller Macht ihre Schulden eintreiben k\u00f6nnen, dass der Gl\u00e4ubiger es dem Schuldner erm\u00f6glichen muss, seine Schulden zu bedienen. Nach ihrem Versagen in den 20er Jahren wussten sie ab 1945, dass sie ihrer politischen Pflicht f\u00fcr eine friedliche Welt mit Transfers gerecht werden mussten: Der Marshall-Plan war ein gro\u00dfes Transferprogramm \u2013 keine Kredite \u2013 , der es den vom Krieg zerst\u00f6rten L\u00e4ndern erlaubte, ihre Wirtschaften wieder aufzubauen. Das erh\u00f6hte auch die US-Exporte etwa f\u00fcr Investitionsg\u00fcter; die USA \u00f6ffneten ihren Markt f\u00fcr europ\u00e4ische Importe, so dass Europa Dollar f\u00fcr die Schuldenr\u00fcckzahlung verdienen konnte. Das internationale Handels- und W\u00e4hrungssystem der westlichen Welt garantierte bis in die 70er Jahre \u00f6konomisches Wachstum, einen freien Markt mit sozialem Ausgleich \u2013 direkte Folgen davon, dass die USA aus ihren Fehlern der Zwischenkriegszeit gelernt und danach gehandelt haben.<\/p>\n<p>Die deutsche Politik und \u00d6ffentlichkeit sollten von den USA der Nachkriegsjahre lernen, dass nur Gro\u00dfz\u00fcgigkeit helfen kann, eine Schuldenkrise zu l\u00f6sen. Und anders als Unternehmen lassen sich Staaten nach einem Bankrott  nicht aufl\u00f6sen \u2013 was bleibt ist wirtschaftlicher Niedergang und Misstrauen zwischen den Nationen. Es gilt weiterhin: Wer nicht bereit ist, aus der Geschichte zu lernen, ist dazu gezwungen, sie zu wiederholen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Land steht vor dem wirtschaftlichen und politischen Abgrund. 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