{"id":3932,"date":"2011-11-28T15:13:28","date_gmt":"2011-11-28T14:13:28","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=3932"},"modified":"2011-11-28T16:31:23","modified_gmt":"2011-11-28T15:31:23","slug":"schwacher-euro-starke-deutsche-wirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2011\/11\/28\/schwacher-euro-starke-deutsche-wirtschaft_3932","title":{"rendered":"Schwacher Euro, starke deutsche Wirtschaft"},"content":{"rendered":"<p>Der Euro war im vergangenen Jahrzehnt das beste Konjunkturprogramm, das sich denken l\u00e4sst. Bisher hat Deutschland au\u00dferordentlich vom Euro profitiert: vom stabilen innereurop\u00e4ischen Wechselkurs, der es erm\u00f6glichte, durch Lohnzur\u00fcckhaltung die preisliche Wettbewerbsf\u00e4higkeit zu verbessern, vom relativ schwachen Wechselkurs gegen\u00fcber Drittw\u00e4hrungen, den niedrigen Notenbankzinsen, dem Zufluss von Fluchtgeldern und, in dessen Gefolge, den rekordniedrigen langfristigen Zinsen &#8211; das Ganze bei Preisstabilit\u00e4t. Das neue Wechselkursregime hat uns ein wachstumsfreundliches Umfeld beschert. Auch aus diesem Grund ist es im nationalen Interesse, dass der Euro \u00fcberlebt.<\/p>\n<p>Unter dem Druck der M\u00e4rkte sind die Politiker Eurolands in diesen Tagen gezwungen, die W\u00e4hrungsunion endlich durch eine gemeinsame finanzpolitische Struktur weiterzuentwickeln und damit gegen Schocks zu wappnen. Ich glaube immer noch, dass ihnen das gelingen wird, schon weil ein Auseinanderbrechen geradewegs in einen Bankencrash und eine Rezession, wenn nicht sogar Depression f\u00fchren w\u00fcrde. Noch kann die deutsche Seite bestimmen, wo es langgehen soll. Das Zeitfenster wird aber nicht mehr lange offen bleiben.<\/p>\n<p>Gegen\u00fcber diesem alles beherrschenden Thema ist ziemlich aus dem Blickfeld geraten, wie gesund die deutsche Wirtschaft zurzeit ist. Das zeigen insbesondere <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2011\/11\/PD11__435__811,templateId=renderPrint.psml\" target=\"_blank\">die detaillierten Zahlen f\u00fcr das Sozialprodukt im dritten Quartal<\/a>, die am 24. November ver\u00f6ffentlicht wurden.<!--more--><\/p>\n<p>Fr\u00fchindikatoren wie die Auftragseing\u00e4nge in der Industrie und beim Bau oder der Ifo-Indikator weisen allerdings seit einigen Monaten deutlich nach unten, so dass ein Abgleiten in eine neue Rezession nicht mehr unwahrscheinlich ist. Auf einen goldenen Herbst k\u00f6nnte ein sehr kalter Winter folgen. In zu vielen L\u00e4ndern wird wegen Budgetproblemen eine prozyklische Finanzpolitik verfolgt. Hinzu kommen die Versuche gro\u00dfer, international t\u00e4tiger Banken, ihre Bilanzen ins Lot zu bringen, indem sie Aktiva verkaufen und Mitarbeiter entlassen. Das dr\u00fcckt auf die Wertpapierm\u00e4rkte und die Stimmung. Immobiliencrashs zwingen derweil die Haushalte in den USA, in Japan, Spanien, Irland und anderswo, ihre Schuldenberge abzutragen. Bald k\u00f6nnte es auch in China, Kanada, Frankreich, Australien, den Niederlanden und Gro\u00dfbritannien zu Crashs kommen, weil dort die Immobilienpreise im Vergleich zu den Einkommen und Mieten immer noch \u00fcberh\u00f6ht sind (dazu gibt es im <em>Economist<\/em> vom 26. November auf Seite 87 einige aufschlussreiche Zahlen). All das ist pro-zyklisch und sehr be\u00e4ngstigend, vor allem weil die Geldpolitik kaum mehr Pfeile im K\u00f6cher hat. Unter Null k\u00f6nnen die Notenbankzinsen nicht sinken.<\/p>\n<p>Immerhin, die Widerstandskraft der deutschen Volkswirtschaft d\u00fcrfte beachtlich sein: Die Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe sitzen im Allgemeinen auf Bergen von Liquidit\u00e4t, die Ersparnisse der Haushalte haben fast wieder das hohe Vorkrisenniveau erreicht, die Arbeitslosenquote ist in den letzten Jahren von \u00fcber 12 Prozent auf 7 Prozent gesunken, so dass es bisher relativ leicht fiel, einen Job zu finden, und das Haushaltdefizit des Staates ist auf etwa ein Prozent des Sozialprodukts gesunken \u2013 wenn erforderlich, kann die \u00f6ffentliche Hand also etwas f\u00fcr die Konjunktur tun.<\/p>\n<p>Die Zahlen im Einzelnen:  Das reale BIP war saisonbereinigt im dritten Quartal gegen\u00fcber dem zweiten annualisiert um 2,0 Prozent gestiegen und lag damit um 2,6 Prozent \u00fcber seinem Vorjahreswert. Auch wenn es in den letzten drei Monaten des Jahres zu einem leichten R\u00fcckgang kommen sollte, wof\u00fcr die r\u00fcckl\u00e4ufigen Fr\u00fchindikatoren sprechen, wird f\u00fcr 2011 insgesamt im Vorjahresvergleich immer noch eine durchschnittliche Zuwachsrate von 3,0 Prozent herauskommen. Das ist deutlich besser als die Ergebnisse f\u00fcr die USA (1,8 Prozent), Japan (-0,2 Prozent) oder Gro\u00dfbritannien (0,9 Prozent).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2011\/11\/ifo_Prod_Erwart_plus_3m_Vergleich_sigma_1109.gif\" alt=\"Grafik: Ifo Gesachaeftserwartungen und Industrieproduktion - standardisierte Verlaeufe\" title=\"ifo_Prod_Erwart_plus_3m_Vergleich_sigma_1109\" width=\"494\" height=\"318\" class=\"size-full wp-image-3933\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2011\/11\/ifo_Prod_Erwart_plus_3m_Vergleich_sigma_1109.gif 494w, https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2011\/11\/ifo_Prod_Erwart_plus_3m_Vergleich_sigma_1109-300x193.gif 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 494px) 100vw, 494px\" \/><\/p>\n<p>Bis zuletzt brummte der Exportmotor, dem Euro und den dynamischen Schwellenl\u00e4ndern sei Dank. Die realen Ausfuhren von G\u00fctern und Dienstleistungen \u00fcbertrafen in Q3 ihren Vorjahresstand um 8,1 Prozent, so dass die Exportquote mittlerweile 50,9 Prozent erreicht hat. Nicht weniger erfreulich entwickelten sich die Ausr\u00fcstungsinvestitionen (zuletzt 7,3 Prozent des BIP), die real von Q2 auf Q3 mit einer annualisierten Rate von 12,1 Prozent zulegten und damit um 7,5 Prozent \u00fcber ihrem Vorjahresstand lagen. Die Unternehmen investieren! Sie vergr\u00f6\u00dfern auf diese Weise den Kapitalstock, der neben dem &#8222;Humankapital&#8220; die wichtigste Basis f\u00fcr k\u00fcnftigen Wohlstand ist.<\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnen sich allerdings auch nicht \u00fcber schlechte Gewinne beklagen. Es gibt bekanntlich keine zeitnahen Gewinnstatistiken, aber die Reihe &#8222;Betriebs\u00fcberschuss\/Selbstst\u00e4ndigeneinkommen&#8220; in den <a href=\"http:\/\/www.bundesbank.de\/statistik\/statistik_veroeffentlichungen_beiheft4.php\" target=\"_blank\">saisonbereinigten Wirtschaftszahlen der Bundesbank<\/a> liefert einen Anhaltspunkt. Sie wies im vergangenen Quartal eine Zuwachsrate von 5,9 Prozent gegen\u00fcber dem dritten Quartal 2010 auf, was auch nach Abzug der Inflationsrate einen starken Anstieg darstellt. Die Rekordergebnisse von Mitte 2008 sind fast wieder erreicht.<\/p>\n<p>Aber auch die Verbraucher haben sich zuletzt aus der Deckung getraut und erstmals seit Menschengedenken wieder den entscheidenden Wachstumsbeitrag geleistet \u2013 der private Konsum war im dritten Quartal real mit einer annualierten Rate von 3,3 Prozent gestiegen, nach einem R\u00fcckgang von 2,4 Prozent im zweiten Quartal! Angesichts einer Sparquote von 11,0 Prozent, einer Zuwachsrate des verf\u00fcgbaren Einkommens von 3,1 Prozent im Vorjahresvergleich und dem anhaltenden und geradezu sensationellen Anstieg der Besch\u00e4ftigung (zuletzt 1,2 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr) gibt es da allerdings noch eine Menge Nachfragepotenzial. In kaum einem Industrieland ist der Anteil des privaten Konsums am BIP so niedrig wie in der Bundesrepublik (57,2 Prozent).<\/p>\n<p>Sogar der Staat war diesmal weniger knauserig als sonst. Da die Konjunktur bisher mit sprudelnden Steuereinnahmen einherging und die Haushaltsdefizite daher geringer ausfielen als gedacht, steigerte er seine Konsumausgaben (vorwiegend L\u00f6hne und Geh\u00e4lter) real annualisiert mit einer Rate von 2,2 Prozent; in den vergangenen f\u00fcnf Jahren waren es im Durchschnitt nur 1,7 Prozent. Eine Politik, die auch in einer tiefen Rezession wie der von 2008\/2009 nicht zus\u00e4tzlich auf die Bremse trat und damit einen Anstieg der Budgetdefizite hinnahm, hatte auf erfreuliche Weise die gesamtwirtschaftliche Nachfrage stabilisiert, ebenso wie die Erwartung, dass es bald wieder besser werden w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Die St\u00e4rke der Nachfrage hat die Unternehmen im dritten Quartal offenbar \u00fcberrascht. Sie \u00fcbertraf die Produktion deutlich, so dass es zu einem Abbau der Lagerbest\u00e4nde kam. F\u00fcr sich genommen bewirkte dieser Effekt gegen\u00fcber dem zweiten Quartal einen R\u00fcckgang des realen BIP um 0,4 Prozentpunkte. Mit anderen Worten, h\u00e4tte die Produktion unmittelbar auf die Nachfrage reagiert, w\u00e4re das reale BIP im dritten Quartal nicht mit einer annualisierten Rate von 2,1 Prozent, sondern von 3,6 Prozent gestiegen. Der Lagerabbau hat eine erfreuliche Seite: Er wird verhindern, dass die gesamtwirtschaftliche Produktion im jetzigen (vierten) Quartal zu stark zur\u00fcckgeht \u2013 die L\u00e4ger m\u00fcssen ja wieder aufgef\u00fcllt werden!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2011\/11\/Wachstumsbeitrag_zum_BIP_mit_BIP_11Q3.gif\" alt=\"Grafik: Wachstumsbeitraege zum BIP\" title=\"Wachstumsbeitrag_zum_BIP_mit_BIP_11Q3\" width=\"476\" height=\"389\" class=\"size-full wp-image-3934\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2011\/11\/Wachstumsbeitrag_zum_BIP_mit_BIP_11Q3.gif 476w, https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2011\/11\/Wachstumsbeitrag_zum_BIP_mit_BIP_11Q3-300x245.gif 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 476px) 100vw, 476px\" \/><\/p>\n<p>Von der bis zuletzt anhaltenden Ausgabenfreude der Inl\u00e4nder haben die Ausl\u00e4nder sehr profitiert: Das Volumen der Einfuhren expandierte sogar etwas rascher als das der Ausfuhren. Deutschland betreibt keineswegs eine Wachstumspolitik auf Kosten der Handelspartner, obwohl der gro\u00dfe positive Au\u00dfenbeitrag (von 5,3 Prozent des BIP in Q3) das auf den ersten Blick vermuten lassen k\u00f6nnte. Einfuhren und Ausfuhren nehmen seit Jahren im Gleichschritt zu (real um jeweils etwa f\u00fcnf Prozent pro Jahr) &#8211; und viermal rascher als das reale BIP. Auf\u2019s Ganze gesehen ist Globalisierung bisher kein Schreckgespenst.<\/p>\n<p>Und die Inflation? Wie steht es um die Kaufkraft des &#8222;deutschen&#8220; Euro? Auch hier gibt es nichts zu meckern, finde ich. Im <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2011\/11\/PD11__437__611,templateId=renderPrint.psml\" target=\"_blank\">November betrug die Inflationsrate der Verbraucherpreise zwar noch 2,4 Prozent im Vorjahresvergleich<\/a>, die Tendenz ist aber wegen der sinkenden Rohstoffpreise und der schw\u00e4cheren gesamtwirtschaftlichen Nachfrage r\u00fcckl\u00e4ufig, so dass die &#8222;kritische&#8220; Marke von 2 Prozent schon bald unterschritten werden d\u00fcrfte. Das breiteste Inflationsma\u00df, der Deflator des Bruttoinlandsprodukts, lag im dritten Quartal nur um 0,9 Prozent \u00fcber seinem Vorjahreswert. Seit Einf\u00fchrung des Euro, also gegen\u00fcber dem vierten Quartal 1998, ist dieser Deflator im Durchschnitt um 0,7 Prozent pro Jahr gestiegen. Gemessen an der inl\u00e4ndischen Kaufkraft war der Euro also bisher superfest. Das wird auch so bleiben, selbst wenn die EZB jetzt schon f\u00fcr \u00fcber 200 Milliarden Euro Staatsanleihen in ihre B\u00fccher genommen hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Euro war im vergangenen Jahrzehnt das beste Konjunkturprogramm, das sich denken l\u00e4sst. 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