{"id":4012,"date":"2011-12-22T21:28:19","date_gmt":"2011-12-22T20:28:19","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=4012"},"modified":"2012-01-10T13:25:13","modified_gmt":"2012-01-10T12:25:13","slug":"woher-kommt-die-liquiditat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2011\/12\/22\/woher-kommt-die-liquiditat_4012","title":{"rendered":"Woher kommt die Liquidit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<p>Die EZB hat in ihrem neuesten <a href=\"http:\/\/www.ecb.int\/pub\/pdf\/other\/financialstabilityreview201112en.pdf\">Finanzstabilit\u00e4tsbericht<\/a> ein interessantes Kapitel zum Thema Liquidit\u00e4t. Interessant ist er, weil vielerorts die mechanistische Vorstellung anzutreffen ist, Liquidit\u00e4t sei etwas, das allein die Zentralbank \u00fcber ihre geldpolitischen Operationen bereitstellt. Deshalb ist immer wieder zu lesen, die Notenbank pumpe zu viel Geld \u2013 gemeint ist damit in der Regel Zentralbankgeld oder Geldbasis \u2013 in den Markt und \u00a0sorge damit f\u00fcr allerlei Verwerfungen.<\/p>\n<p>So ist es aber nicht.<!--more--> Hier die EZB:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Liquidity is a multifaceted concept\u00a0and, if anything, the common element in all of\u00a0the definitions appears to be \u201cease of financing\u201d.\u00a0<\/em><em>From a global perspective, an essential\u00a0distinction is made between central bank\u00a0liquidity and liquidity created outside the public\u00a0sector.<\/em><\/p>\n<p>Der zweite Teil des Satzes ist entscheidend. Es gibt zahlreiche Liquidit\u00e4tsquellen au\u00dferhalb der Zentralbank, die von jener nur mittelbar gesteuert werden k\u00f6nnen. Wenn eine Bank einen Kredit vergibt, dann schafft sie damit origin\u00e4r frisches Geld und verbessert die Liquidit\u00e4tslage. Wenn die Aktienm\u00e4rkte boomen, verbessern sich die Finanzierungskonditionen. Wenn die Chinesen amerikanische Staatsanleihen aufkaufen, wird in den USA das Geld billiger.<\/p>\n<p>Noch einmal die EZB:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Traditionally, global liquidity has been defined bas the sum of narrow money created by\u00a0central banks and international reserves within\u00a0advanced economies. Such a monetary liquidity\u00a0measure is, however, less suitable today owing\u00a0to global financial integration, new financial\u00a0innovations that have led to alternative channels\u00a0of access to credit and the growing importance\u00a0of emerging markets.<\/em><\/p>\n<p>Die Menge an Zentrabankgeld d\u00fcrfte in den seltensten F\u00e4llen die entscheidende Bestimmungsgr\u00f6\u00dfe f\u00fcr die globale Liquidit\u00e4t sein. Das bedeutet nun nicht, dass die Zentralbanken machtlos sind. Die H\u00f6he des von ihnen kontrollierten kurzfristigen Zinses beeinflusst \u00fcber vielf\u00e4ltige Kan\u00e4le die Finanzierungsbedingungen \u2013 und Sonderoperationen wie der Kauf von Staatsanleihen oder die Aufweichung der Anforderung an die Sicherheiten, die die Banken bereitstellen m\u00fcssen, nat\u00fcrlich auch.<\/p>\n<p>Aber die Zinsen alleine sind in diesem Zusammenhang nicht die einzige und vielleicht nicht einmal die wichtiges Variable. \u00a0Das musste Alan Greenspan erfahren, als er den Leitzins anhob, die langfristigen Zinsen aber trotzdem niedrig blieben, weil die Chinesen verr\u00fcckt nach US-Staatsanleihen waren. Und das erf\u00e4hrt die EZB jetzt, wo sie die Zinsen senkt, die Banken aber trotzdem nicht mehr Kredite vergeben.\u00a0Deshalb auch die von Charles Goodhart und anderen angesto\u00dfene Debatte, ob es nicht sinnvoller sei, spekulativen \u00dcbertreibungen durch h\u00f6here Eigenkapitalanforderungen (die die Kreditvergabe und damit die Geldsch\u00f6pfung der Banken blockieren) statt durch h\u00f6here Zinsen entgegenzuwirken.<\/p>\n<p>Der Diskurs w\u00fcrde profitieren, wenn wir in den Medien mit einem breiteren Liquidit\u00e4tsansatz operieren w\u00fcrden, statt immer nur auf die Geldpolitik der Zentralbanken zu starren. Aber das Publikum verlangt nach klar identifizierbaren Akteuren \u2013 und deshalb schreiben wir weiter \u00fcber Bernanke und Draghi und ihre Notenpressen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die EZB hat in ihrem neuesten Finanzstabilit\u00e4tsbericht ein interessantes Kapitel zum Thema Liquidit\u00e4t. 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