{"id":418,"date":"2008-11-22T12:07:07","date_gmt":"2008-11-22T11:07:07","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=418"},"modified":"2008-11-22T12:07:07","modified_gmt":"2008-11-22T11:07:07","slug":"deflation-wird-wahrscheinlicher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2008\/11\/22\/deflation-wird-wahrscheinlicher_418","title":{"rendered":"Deflation wird wahrscheinlicher"},"content":{"rendered":"<p>Deflation herrscht, wenn auf breiter Front die Preise sinken, und das nicht nur f\u00fcr ein paar Monate. Bei den Verm\u00f6genspreisen passiert das \u00f6fter, bei den Verbraucherpreisen dagegen nicht so h\u00e4ufig. Sinkende Verbraucherpreise, das h\u00f6rt sich aus Sicht der Konsumenten im ersten Moment nicht schlecht an. Wenn es sich nur um einzelne Preise handelt, ist es das auch nicht. Hat man es aber mit einer ausgemachten Deflation zu tun, dann befindet sich die Wirtschaft in einer gef\u00e4hrlichen Lage. Wenn die Leute beginnen, fallende Preise f\u00fcr normal zu halten, macht sich eine Deflationsmentalit\u00e4t breit. Es lohnt sich, K\u00e4ufe aufzuschieben, weil morgen alles noch billiger ist. Ein sich selbst verst\u00e4rkenden Prozess kommt in Gang, der zu einem Einbruch der Nachfrage und einem scharfen Anstieg der Arbeitslosigkeit f\u00fchrt. Der deflation\u00e4re R\u00fcckgang der Verm\u00f6genspreise und des Verbraucherpreisniveaus h\u00e4ngen eng zusammen, wobei der Verfall von Aktienkursen, Rohstoffpreisen und Immobilienpreisen in der Kausalit\u00e4tskette typischerweise einen Vorlauf vor den Verbraucherpreisen hat.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nPhasen ausgepr\u00e4gte Deflation gab es in der Geschichte mehrere: von 1870 bis 1879 ging das Preisniveau in den USA beispielweise um 30 Prozent zur\u00fcck, von 1929 bis 1933 waren es 24,4 Prozent. Auch in Deutschland brachen im Verlauf der Weltwirtschaftskrise die Verbraucherpreise ein; von 1929 bis 1933 um nicht weniger als 23,2 Prozent.<\/p>\n<p>Die letzte gro\u00dfe Deflation in einem Industrieland war die japanische &#8211; sie begann im dritten Quartal 1994 und ist bis heute nicht beendet. In dieser langen Zeit ging der BIP-Deflator Jahr f\u00fcr Jahr um etwa 1 Prozent zur\u00fcck. Im abgelaufenen dritten Quartal lag der Deflator um &#8211;1,6 Prozent unter seinem Vorjahreswert. Nie hat die japanische Wirtschaft seit dem Ende der Aktien- und Immobilienblasen (1990 und 1992) wieder richtig Tritt gefasst &#8211; die mittelfristige Wachstumsrate des Produktionspotentials ist von etwa 4 Prozent (bis 1991) inzwischen auf 1\u00bd Prozent gefallen. Deflation wirkt wie ein l\u00e4hmender Schock auf die Wirtschaft.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2008\/11\/jp_deflator_1990-08q3.gif\" alt=\"Japan GDP-Deflator\" title=\"Japan BIP-Deflator 1990-08q3\"\/><\/p>\n<p>Es gibt einige Anzeichen, dass uns eine neue Deflationsphase bevorsteht. Die Weltwirtschaft befindet sich nach einer Periode \u00fcberm\u00e4\u00dfiger Verschuldung und \u00fcberh\u00f6hter Asset-Preise mitten in einem Deleveraging-Prozess. Schuldenabbau ist das Gebot der Stunde. <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2008\/11\/04\/kein-land-kann-sich-von-der-krise-abkoppeln_386\" target=\"_blank\">Leider gilt das auch f\u00fcr die Schwellenl\u00e4nder<\/a>. Trotz ihres gewaltigen wirtschaftlichen Nachholbedarfs, ihrer hohen W\u00e4hrungsreserven und Sparquoten, erweisen sie sich als anf\u00e4lliger als gedacht &#8211; offenbar hat es bei ihnen in einzelnen, daf\u00fcr aber wichtigen Sektoren ebenfalls Verschuldungsexzesse gegeben, die Firmen und Haushalte angesichts des Verfalls der Verm\u00f6genspreise jetzt zwingen, mit aller Macht ihre Ausgaben zu reduzieren. Die Schwellenl\u00e4nder fallen daher in dieser Krise als Gegengewicht aus. Wie lange die Wachstumsschw\u00e4che anhalten wird, steht in den Sternen, sie wird aber ganz sicher der Tendenz nach deflation\u00e4r wirken. Alle Prognostiker sind sich einig, dass die globale Rezession begonnen hat und im Jahr 2009 anhalten wird.<\/p>\n<p>Hier ein paar Zahlen zur aktuellen Preisentwicklung: im Euroraum lag der harmonisierte saisonbereinigte Index der Verbraucherpreise im Oktober bei 108,55 und war somit seit Juni unver\u00e4ndert. Es darf als sicher gelten, dass der Index im November entweder stagnieren oder zur\u00fcckgehen wird. Die Preise steigen also nicht mehr. In den USA sind die Verbraucherpreise von September auf Oktober um 1,0 Prozent gefallen. Seit Menschengedenken hat es nicht so einen gewaltigen R\u00fcckgang gegeben. Das war mit ein Grund, neben sehr schwachen Zahlen vom Arbeitsmarkt, warum Treasury-Renditen von nur 3 \u00bd Prozent (10 Jahre) auf die Anleger auf einmal attraktiv wirkten und eine Rallye ausl\u00f6sten. Die amerikanischen Einfuhrpreise gehen seit drei Monaten mit Raten von mehr als 4 Prozent zur\u00fcck, so dass von dieser Seite her ein starker Abw\u00e4rtsdruck auf das allgemeine Preisniveau bestand; der rapide Verfall der Rohstoffpreise ist inzwischen weitergegangen, so dass nicht mit einer Trendwende auf den nachgelagerten Stufen zu rechnen ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2008\/11\/wti_daily_081121.gif\" alt=\"Roh\u00f6lpreis (WTI, t\u00e4glich)\" title=\"WTI Spot, t\u00e4glich\" \/><\/p>\n<p>Am meisten Angst vor einer Deflation haben einige Notenbanker. Sie machen sich zunehmend mit dem Gedanken vertraut, dass das Preisniveau f\u00fcr eine Weile fallen kann und dass gegengehalten werden muss, damit es nicht zu einer echten Deflation kommt. Die Zentralbanken Japans, der USA, der Schweiz und Gro\u00dfbritanniens haben die Zinsen aggressiv gesenkt und wollen sie offenbar weiter in Richtung Null herunterfahren. Sie liegen bereits weit unter den am meisten beachteten Inflationsraten, n\u00e4mlich den Zuwachsraten im Vorjahresvergleich.<\/p>\n<p>Dass die Preise f\u00fcr eine Weile sinken k\u00f6nnen, nachdem sie vorher so stark gestiegen sind, ist nat\u00fcrlich normal. Die Kerninflationsraten hatten sich ja sowohl in den USA als auch im Euroraum w\u00e4hrend der vergangenen Jahre der Hochkonjunktur kaum erh\u00f6ht. Wenn das Konzept der Kerninflation einen Sinn oder einen Aussagewert haben soll, m\u00fcssen die Inflationsraten auch mal um genauso viel unter die Kernraten sinken, so wie sie vorher dar\u00fcber hinausgeschossen sind. Das bedeutet, dass man sich nicht unbedingt Sorgen machen muss, wenn die Inflationsraten im n\u00e4chsten Sommer f\u00fcr einige Monate ein Minus als Vorzeichen haben werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2008\/11\/us_cpi_headline_core_0810.gif\" alt=\"US Headline und Kerninflationsrate\" title=\"US Verbraucherpreise, Headline und Kernrate\" \/><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2008\/11\/euroland_hvpi_headline_core_0810.gif\" alt=\"Euroland Headline und Kerninflationsrate\" title=\"Euroland Verbraucherpreise, Headline und Kernrate\" \/><\/p>\n<p>Man kann also noch keineswegs von einer ausgewachsenen Deflation sprechen. Noch steigen die nominalen und realen L\u00f6hne, noch kann etwa die EZB darauf verweisen, dass die Lohnst\u00fcckkosten beunruhigend stark zunehmen. Wir n\u00e4hern uns dennoch, auch im Euroland, mit Riesenschritten einem Deflationsszenarium. Auf vielen Feldern haben inzwischen Preiskriege begonnen, weil Unternehmen verzweifelt versuchen, ihre Kosten durch eine bessere Auslastung der Kapazit\u00e4ten zu senken. Hier stehen wir gerade am Anfang.<\/p>\n<p>Auch die EZB wird bald konzedieren m\u00fcssen, dass wir es nicht mit einem normalen Konjunkturzyklus zu tun haben, sondern mit einem Prozess, der nach klassischem Muster in die Deflation f\u00fchren kann. Deutlich niedrigere Zinsen sind zwar kein Allheilmittel, sie m\u00fcssen aber Teil der Gesamtstrategie sein. Wenn sich die Deflation erst einmal eingenistet hat, lassen sich gro\u00dfe realwirtschaftliche Verluste in Form steigender Arbeitslosigkeit und stagnierender oder fallender Realeinkommen nicht vermeiden. Sowohl in der Eurozone als auch in Deutschland muss energischer gegengesteuert werden. Inflation, das sieht selbst der unbedarfteste Hinterb\u00e4nkler ein, ist kein Thema mehr, mit dem man den Leuten Angst einjagen kann. Aus der Vergangenheit winkt ein Gespenst, das hei\u00dft Deflation. Nichts, was auf die leichte Schulter genommen werden kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deflation herrscht, wenn auf breiter Front die Preise sinken, und das nicht nur f\u00fcr ein paar Monate. Bei den Verm\u00f6genspreisen passiert das \u00f6fter, bei den Verbraucherpreisen dagegen nicht so h\u00e4ufig. Sinkende Verbraucherpreise, das h\u00f6rt sich aus Sicht der Konsumenten im ersten Moment nicht schlecht an. 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