{"id":42,"date":"2006-01-31T00:00:41","date_gmt":"2006-01-30T23:00:41","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=42"},"modified":"2006-01-31T00:00:41","modified_gmt":"2006-01-30T23:00:41","slug":"hoch-verehrter-alan-greenspan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2006\/01\/31\/hoch-verehrter-alan-greenspan_42","title":{"rendered":"Hoch verehrter Alan Greenspan,"},"content":{"rendered":"<p>an dieser Stelle ein paar bewundernde Worte zu Ihrem Abschied. Ja, ich bewundere Ihr Verst\u00e4ndnis vom Kapitalismus und Ihre Geldpolitik. <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2006\/05\/Alan_Greenspan?page=all\">Ihre libert\u00e4ren Ansichten dagegen und Ihre politischen Machenschaften m\u00f6chte ich ausblenden. <\/a>Diese sind mir suspekt, daf\u00fcr bin ich wohl zu sehr \u00fcberzeugter Alteurop\u00e4er. Sie m\u00f6gen das verzeihen oder auch nicht. Sei es drum.<\/p>\n<p>Ihre Geldpolitik jedoch hat es mir angetan. Nat\u00fcrlich, weil sie diametral entgegengesetzt ist zu dem, was ich hier in Euroland erdulden muss. Wie viele Arbeitslose h\u00e4tten wir weniger, wenn Sie nicht in Washington seit 18 Jahren die Wirtschaft lenkten, sondern von Frankfurt aus? Wie viel Wohlstand und Wachstum h\u00e4tte es dann hier gegeben, wenn nicht alles immer wieder im Sinne der Stabilit\u00e4tskultur und aus schrecklicher Angst vor Inflation klein gehalten, ausgebremst, zu Nichte gemacht worden w\u00e4re? <!--more-->Nat\u00fcrlich ist auch die Geldpolitik immer Spiegel der historischen Erfahrungen. Und da lautet das amerikanische Trauma Deflation gepaart mit Depression. Das deutsche (und zum Teil europ\u00e4ische) dagegen Hyperinflation gepaart mit Depression. Aber auch unter Ber\u00fccksichtigung der etwas anders gelagerten \u00f6ffentlichen Meinung dies und jenseits des Atlantiks, k\u00f6nnten Ihre Kollegen bei der Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB) eine Menge von Ihnen lernen.<\/p>\n<p>Zur Inflation: <strong>Sie haben gewusst, dass das Risiko Inflation beherrschbar ist. <\/strong>Das einzige, was Notenbanken wirklich k\u00f6nnen, ist es, durch h\u00f6here und hohe Leitzinsen die Dynamik abzuw\u00fcrgen, Konkurse und Arbeitslose zu produzieren. Dann verzichten die Unternehmen auf ihre Gewinne, um wenigstens ihre Waren an den Mann oder die Frau zu bringen. Dann haben die Arbeitnehmer nichts mehr in der Hand um m\u00fcssen mit geringen oder keinen Lohnzuw\u00e4chsen fertig werden, im schlimmsten Fall sinken sogar die L\u00f6hne. All das nimmt der Inflationsdynamik ihre Wucht, die Preise steigen langsamer und die Notenbank kann mit Zinssenkungen hoffen, das Wachstum wieder in Gang zu bringen. Das kann sie aber nur hoffen. Wenn die Pferde nicht saufen wollen, k\u00f6nnen Sie die Wirtschaft mit billiger Liquidit\u00e4t fluten, wie Sie wollen, nicht wahr Alan Greenspan?<\/p>\n<p>Deshalb war Ihre Geldpolitik im h\u00f6chsten Ma\u00dfe klug. Im Zweifel haben Sie die Zinsen gesenkt, um das Vertrauen w\u00e4hrend Konjunktur- oder Finanzmarktkrisen wieder herzustellen. <strong>Das Risiko ist asymmetrisch verteilt: Inflation ist beherrschbar, Deflation nicht. <\/strong>Einzige Einschr\u00e4nkung: Die Notenbank muss die Liquidit\u00e4t \u00fcber den Zinssatz steuern d\u00fcrfen. Wenn sie Geld f\u00fcr den Staat drucken muss, damit dieser damit Kriege oder sonst etwas finanziert, ist nat\u00fcrlich auch Inflation nicht beherrschbar. Aber sowohl in Europa als auch in Amerika ist das im Sinne kapitalismuskonformer Vorschriften geregelt.<\/p>\n<p>Zu den Erwartungen: Mit Ihrer im Zweifel lockeren Geldpolitik haben Sie es geschafft, die Erwartungen der Menschen positiv zu beeinflussen. <strong>The show must go on! Der Kapitalismus ist ein System, das auf Optimismus fu\u00dft, darauf, dass das Morgen besser ist als das Heute. <\/strong>Verzicht, G\u00fcrtel-enger-schnall-Parolen und Nullwachstum vertr\u00e4gt das System als Ganzes nicht. Mit Sparen, vor allem mit mehr Sparen im Strumpf, ist noch nie ein Land aus der Wachstumskrise gekommen. Warum? Weil das Nettogeldverm\u00f6gen einer geschlossenen Volkswirtschaft oder der Weltwirtschaft insgesamt immer gleich null ist. Es gibt nur soviel Geldverm\u00f6gen wie es Schulden gibt. <strong>Wenn alle Geld sparen wollen, kann niemand sparen. <\/strong>Zum Sparer muss es immer das Pendant geben, das sich verschulden m\u00f6chte. Und genau an dieser Stelle setzen die Erwartungen an.<\/p>\n<p>Wenn die Menschen, volkswirtschaftlich getarnt als Haushalte, Unternehmen oder Staat, an ein besseres Morgen glauben, verschulden sie sich. Gehen Risiken ein. Denn sie wissen, dass sie den Kredit zur\u00fcckzahlen m\u00fcssen, irgendwann. Sonst droht der Schuldenturm, der Offenbarungseid, Konkurs, Armut. Deshalb geht nur der einen Kredit ein, der hofft, am Ende reicher oder zumindest gleich reich aus dem Vertrag wieder raus zu kommen. Schulden treiben die Wirtschaft an, denn damit werden Konsumg\u00fcter vorfinanziert, Investitionen oder Stra\u00dfen. Jeder H\u00e4uslebauer wei\u00df im optimistischen Szenario, dass die ersten Jahre die schwersten sind. Dann wird auf den Urlaub verzichtet, der Dollar oder Euro zweimal umgedreht. Aber in ein paar Jahren sind die L\u00f6hne h\u00f6her, ist das Haus mehr wert und der Schuldenturm weiter entfernt. Herrscht dagegen der Stabilit\u00e4tswahn, die Sparmanie und jeder denkt, dass er morgen schlechter dran ist, als heute, dann geht gar nichts mehr, dann ist die Krise programmiert.<\/p>\n<p>Ihre Kritiker werden einwenden, man k\u00f6nne es mit dem Optimismus auch \u00fcbertreiben. Wenn sich alle zu sehr verschulden, komme irgendwann der Punkt, an dem die Rezession unausweichlich werde. Aber was bricht dann zusammen? Die Gl\u00e4ubiger-Schuldner-Beziehungen, klar. Die Sparer bekommen einen Teil ihres Geldes nicht mehr und die einige Schuldner sind pleite. Aber die H\u00e4user stehen dann immer noch, die Unis, Stra\u00dfen, Maschinen auch noch. <strong>Die sich an die Rezession anschlie\u00dfende Erholung wird sp\u00e4ter auf dem alten Level starten, oder Alan Greenspan? <\/strong>Ist es diese Gewissheit, die Sie immer hat ruhig schlafen lassen?<\/p>\n<p>Ein Wunsch zum Schluss: Schreiben Sie doch in den Ihnen noch verbleibenden Jahren ein Buch. Nein, nicht wie Sie 18 Jahre die Welt gerettet haben, Millionen Amerikanern Wohlstand, Gl\u00fcck und Hoffnung geschenkt haben. Schreiben Sie ein Buch \u00fcber den Kapitalismus und sein Finale. Einen zweiten Marx sozusagen. Ich versprechen Ihnen heute, an Ihrem letzten Tag im Amt, ich werde es zweimal kaufen. Einmal f\u00fcr mich und einmal f\u00fcr Otmar Issing, der fast genauso lange wie Sie auf dieser Seite des Atlantiks die europ\u00e4ische Geldpolitik bestimmt hat. Ab 1990 als Chefvolkswirt bei der Bundesbank. Anschlie\u00dfend hat er das Fundament der Geldpolitik f\u00fcr die EZB gelegt und acht Jahre die Wachstumsraten f\u00fcr Euroland beeinflusst. Amerika und Europa lagen beim Wachstum lange Zeit gleich auf, zun\u00e4chst lag Europa nach dem Krieg vorn, ab Ende der 70er Amerika. Aber nie war der Abstand zwischen den Vereinigten Staaten und Euroland so gro\u00df, wie seit Ende der 80er Jahre, als Sie f\u00fcr Amerika und Issing f\u00fcr Euroland die Geldpolitik verantwortet haben.<\/p>\n<p>Ich finde, Issing muss Ihr Buch lesen. Ich will es lesen. Leben Sie noch ein Weilchen und mischen Sie sich ein. Denn ich glaube, wenn es einen Lebenden gibt, der das System durchschaut, dann sind Sie es, Alan Greenspan.<\/p>\n<p>Mit den besten Gr\u00fc\u00dfen und W\u00fcnschen aus Frankfurt<\/p>\n<p>Ihr Robert Heusinger<\/p>\n<p>PS: F\u00fcr alle regelm\u00e4\u00dfigen Besucher des Blogs HERDENTRIEB: In einigen Kommentaren ist Greenspan sehr schlecht weggekommen, immer mit dem Hinweis <a href=\"http:\/\/www.economist.com\/business\/displaystory.cfm?story_id=5381959\">auf den Artikel im Economist. <\/a>Ich empfehle \u2013 ganz bescheiden \u2013 <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2006\/05\/Alan_Greenspan?page=all\">Thomas Fischermann\u2019s und meinen Artikel in der ZEIT<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.princeton.edu\/~ceps\/workingpapers\/114blinderreis.pdf\">noch zehnmal besser (aber zwanzigmal so lang) das Paper von Alan Blinder und Ricardo Reis.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>an dieser Stelle ein paar bewundernde Worte zu Ihrem Abschied. 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