{"id":4235,"date":"2012-02-03T11:19:39","date_gmt":"2012-02-03T10:19:39","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=4235"},"modified":"2012-02-03T11:19:39","modified_gmt":"2012-02-03T10:19:39","slug":"kurzfristig-sinken-die-rohstoffpreise-langfristig-aber-auch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2012\/02\/03\/kurzfristig-sinken-die-rohstoffpreise-langfristig-aber-auch_4235","title":{"rendered":"Kurzfristig sinken die Rohstoffpreise &#8211; langfristig aber auch"},"content":{"rendered":"<p><font face=\"Arial\" size=\"3\"><b>Russlands gef\u00e4hrliche Abh\u00e4ngigkeit von den Rohstoffpreisen<\/b><\/font><\/p>\n<p>Diese Woche bin ich in Russland, und muss gleich etwas sagen zum Thema Rohstoffpreise, dem \u00f6konomischen Hauptthema hier. Mehr als drei Viertel der russischen Exporte entfallen direkt oder indirekt auf \u00d6l, Gas, Kohle, Metalle, und der Aktienmarkt des Landes wird dominiert von Unternehmen, die in diesen Sektoren t\u00e4tig sind. Die Rohstoffe sind zugleich Russlands Fluch und Segen.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nZuerst einmal etwas dazu, warum sie ein Segen sind: Wenn ich nur ein Loch in die Erde bohren oder graben muss und dann alles M\u00f6gliche herauskommt, was sich gut verkaufen l\u00e4sst, kann ich es mir gut gehen lassen. Ich brauche kaum zu arbeiten und habe ein anst\u00e4ndiges Einkommen, solange die Konkurrenz in anderen L\u00e4ndern kein \u00dcberangebot erzeugt, das mir die Preise verdirbt und damit mein Einkommen mindert. Aber sonst brauche ich mir keine gro\u00dfen Sorgen zu machen.<\/p>\n<p>Da das reale Sozialprodukt der Weltwirtschaft auch in diesem schwierigen Jahr um etwa 2,5 Prozent expandieren wird, d\u00fcrfte die Nachfrage nach Rohstoffen weiter zunehmen. Entscheidend ist, dass die Schwellenl\u00e4nder weiterhin sehr viel rascher wachsen als die dienstleistungsintensiven Industriel\u00e4nder. Sie haben einen \u00fcberdurchschnittlichen Appetit auf Energie und Rohstoffe. Sie befinden sich allesamt in einem rasanten wirtschaftlichen Aufholprozess und ben\u00f6tigen und produzieren vor allem Dinge, die sich anfassen lassen, Autos, K\u00fchlschr\u00e4nke, Fernseher, H\u00e4user, Autobahnen, Handtaschen, Kr\u00e4ne, Bohrmaschinen und so weiter. Der Anteil der Industrie und der Bauwirtschaft am gesamtwirtschaftlichen Output ist bis auf Weiteres deutlich gr\u00f6\u00dfer als in den reichen L\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Die Produktionsstruktur in den Schwellenl\u00e4ndern ist rohstoffintensiv und sorgt daf\u00fcr, dass es einen stetigen Anstieg der Nachfrage nach dem gibt, was Russland anzubieten hat. Im Jahr 2011 betrug der Handelsbilanz\u00fcberschuss vor allem wegen der lukrativen Rohstoffexporte etwa 140 Milliarden Euro, das entspricht zw\u00f6lf Prozent des BIP. Der \u00dcberschuss in der Leistungsbilanz lag bei 65 Milliarden Euro \u2013 um diesen Betrag ist also das Nettoauslandsverm\u00f6gen gestiegen. Russland ist dank der immer noch hohen Rohstoffpreise daher finanziell sehr gesund. Der Rubel hat sich seit Ende September gegen\u00fcber dem Euro um knapp zehn Prozent aufgewertet. In Berlin sind Russen, wie mir erz\u00e4hlt wird, die besten Kunden der teuren L\u00e4den, in anderen westeurop\u00e4ischen St\u00e4dten sind sie es vermutlich auch.<\/p>\n<p>Die Ank\u00fcndigung der Fed, dass der amerikanische Notenbankzins voraussichtlich bis Ende 2014 auf dem jetzigen Niveau bleiben wird, hat ebenfalls einen positiven Effekt auf die Rohstoffpreise. Das Lagern von Rohstoffen ist damit f\u00fcr drei weitere Jahre nahezu kostenlos \u2013 wie schon in den drei Jahren zuvor. Anlagen am Geldmarkt bringen nichts mehr, da k\u00f6nnen sich Unternehmen genauso gut ihre Rohstofflager aufstocken (\u00fcblicherweise in Form von Terminkontrakten). Das st\u00fctzt die Preise, so dass Herr Bernanke ungewollt auch etwas Gutes f\u00fcr das Einkommen der russischen Bev\u00f6lkerung getan hat \u2013 ihre Rente, also ihr arbeitsloses Einkommen, ist sicher, vielleicht erh\u00f6ht sie sich sogar.<\/p>\n<p>Jetzt zur Kehrseite: Da die Rohstoffproduktion sehr kapitalintensiv ist, wird ein hohes Einkommen mit sehr wenigen Arbeitskr\u00e4ften erzielt. Die Eigent\u00fcmer dieser Maschinen, Ger\u00e4te und Sch\u00fcrf- und Bohrrechte werden immens reich, dem gro\u00dfen Rest aber bleibt nicht viel, wenn es nicht gelingt, die Einkommensverteilung durch steuerliche, regulatorische und sozialpolitische Ma\u00dfnahmen zu korrigieren, und zwar so, dass sie von der Mehrheit als gerecht angesehen wird. Russland ist weit entfernt davon.<\/p>\n<p>Durch die Exporterl\u00f6se und die feste W\u00e4hrung werden die Einfuhren stimuliert und verdr\u00e4ngen, da sie relativ billig sind, einheimische Produkte, einschlie\u00dflich vieler Nahrungsmittel. Eine breit gef\u00e4cherte Industriestruktur kann gar nicht erst entstehen, so dass es tendenziell zu einer Abwanderung von Ingenieuren, IT-Leuten und Naturwissenschaftlern kommt. In kaum einem anderen Land spielen so viele gut ausgebildete junge Leute mit dem Gedanken, ihr Gl\u00fcck im Ausland zu versuchen. Ein anderer Aspekt in diesem Zusammenhang: Warum sollte der Staat viel Geld f\u00fcr die Grundlagenforschung ausgeben, wenn sich die Staatsausgaben leicht durch Steuern und andere Abgaben auf Rohstoffe finanzieren l\u00e4sst? Forschungsintensive Produktion ist daher aus Sicht der Regierung nicht sehr relevant.<\/p>\n<p>Wenn das Volkseinkommen zu einem gro\u00dfen Teil aus Rohstoffrenten besteht, die in der ersten Runde, bei der Entstehung, nur einer Minderheit zugutekommen, und die Einkommenschancen im Rest der Wirtschaft d\u00fcrftig sind, werden ehrgeizige Leute, denen es im Beruf vor allem darum geht, m\u00f6glichst viel Geld zu verdienen, versuchen, in solche Positionen zu gelangen, in denen sie einen Teil der Rohstoffrenten f\u00fcr sich abzweigen k\u00f6nnen. Ein Unternehmen zu gr\u00fcnden, ist nicht so leicht. Daher sind Jobs im \u00f6ffentlichen Dienst so au\u00dferordentlich beliebt in Russland. Der Kampf um Renten ist der wichtigste Grund, weshalb es in Russland so korrupt zugeht. Diejenigen, die etwas dagegen tun k\u00f6nnten, haben im jetzigen zentralisierten System kein Interesse daran, am Ast zu s\u00e4gen, auf dem sie sitzen. Die Situation kann nur verbessert werden, wenn die neue und langsam immer wichtigere Mittelschicht Druck macht. Die Demonstrationen an diesem Samstag sind ein hoffnungsvolles Zeichen, dass sich da was tut.<\/p>\n<p>Die Abh\u00e4ngigkeit von Rohstoffen bedeutet zudem, dass Konjunktur und Volkseinkommen Russlands st\u00e4rker schwanken als in L\u00e4ndern mit einer breiter gef\u00e4cherten Produktpallette, so wie die Rohstoffpreise gr\u00f6\u00dfere Ausschl\u00e4ge aufweisen als Industrieprodukte oder Dienstleistungen: Es kommt immer wieder zu \u00dcbertreibungen und darauf folgenden tiefen Abst\u00fcrzen. Stichwort &#8222;Schweinezyklus&#8220; \u2013 daran haben auch die zahllosen Termin- und Optionsprodukte nichts ge\u00e4ndert. Dieses Auf und Ab, der Wechsel von Euphorie zu tiefer Depression, hat wiederum zur Folge, dass nur in Sachanlagen investiert wird, wenn die erwartbaren Ertr\u00e4ge au\u00dferordentlich hoch sind. Das vermindert die gesamtwirtschaftliche Investitionsquote und das mittelfristige Wachstumspotential \u2013 und erkl\u00e4rt, warum das rohstoffarme China so viel rascher expandiert als Russland (neun Prozent gegen\u00fcber vier Prozent).<\/p>\n<p>Zum Schluss einige Anmerkungen zu den Aussichten f\u00fcr den \u00d6lpreis: Er liegt auch beim heutigen Niveau deutlich \u00fcber seinem mittelfristigen Trend und d\u00fcrfte daher angesichts des schw\u00e4cheren Wachstums der Weltwirtschaft in diesem Jahr eher nach unten tendieren, aber wegen der \u00fcberreichlich vorhandenen Liquidit\u00e4t und der niedrigen Zinsen und fehlender attraktiver Anlagealternativen nicht einbrechen. Einen Absturz, vergleichbar mit dem, was 2008 geschah, wird es nicht geben. Damals rauschte der \u00d6lpreis in kaum mehr als einem halben Jahr von fast 150 Dollar auf 32 Dollar. Ich denke aber, dass wir Ende des Jahres bei rund 90 Dollar liegen werden.<\/p>\n<p>Was die lange Frist angeht, sind die Analysten nahezu einhellig der Meinung, dass \u00d6l nur teurer werden kann. Ich teile diese Meinung nicht. Ich glaube zum Beispiel nicht daran, dass es in den n\u00e4chsten zwei Generationen zu dem bef\u00fcrchteten \u201epeak oil\u201c kommen wird. Es ist alles eine Frage des Preises und der Preise der anderen Energiequellen, also der marktwirtschaftlichen Kr\u00e4fte. Es ist genug \u00d6l da, und die F\u00f6rderung wird Jahr f\u00fcr Jahr steigen, vermutlich l\u00e4nger als die meisten von uns leben werden. Gerade werden vor allem in Brasilien und Nordamerika durch neue Verfahren Reserven erschlossen, die bislang nicht zug\u00e4nglich sind. Aus den USA, dem gr\u00f6\u00dften Nettoimporteur der Welt, d\u00fcrfte in zehn Jahren ein Nettoexporteur geworden sein.<\/p>\n<p>Hinzu kommt die dramatische Steigerung der Gasf\u00f6rderung, die zu einem Kollaps der Gaspreise am freien Markt gef\u00fchrt hat. Durch die Verfl\u00fcssigung von Gas ist es jetzt immer mehr m\u00f6glich, es mit Schiffen zu transportieren, wie das \u00d6l. Niemand wird in zehn Jahren noch unbedingt Pipelines brauchen, wenn er Gas beziehen m\u00f6chte. F\u00fcr Westeuropa bedeutet das eine geringere Abh\u00e4ngigkeit von russischen Lieferungen.<\/p>\n<p>Gas ist neben der Kohle das wichtigste Substitut f\u00fcr Erd\u00f6l. Die Preise pro Energieeinheit von \u00d6l und Gas liegen so weit auseinander wie seit Menschengedenken nicht mehr, wobei die Gaspreise eindeutig eine fallende Tendenz haben. Es ist f\u00fcr einen \u00d6konomen wie mich eine ausgemachte Sache, dass sich die \u00d6lpreise dem Trend anschlie\u00dfen werden, wenn vermutlich auch nicht eins zu eins. Die Preisspanne zwischen dem texanischen \u00d6l WTI und Brent\u00f6l aus der Nordsee ist ein Beleg daf\u00fcr (im Augenblick 97 zu 112 Dollar), wie sinkende Gaspreise die Erd\u00f6lpreise mit sich ziehen. Fr\u00fcher war WTI immer um einige Dollar teurer als Brent \u2013 seit es in Texas einen scharfen Wettbewerb mit Gas gibt, auf den europ\u00e4ischen M\u00e4rkten aber nicht, hat sich das Verh\u00e4ltnis gedreht.<\/p>\n<p>Mit anderen Worten, auch die russische Regierung sollte sich nicht darauf verlassen, dass die Preise f\u00fcr Energie immer nur steigen werden. Die technologischen Fortschritte zusammen mit dem hohen Preisniveau sorgen daf\u00fcr, dass \u00d6l erschwinglich bleibt. Es beunruhigt, dass der russische Staatshaushalt nur dann ausgeglichen ist, wenn der \u00d6lpreis bei 100 Dollar liegt. Die Ausgaben sind in den vergangenen drei Jahren z\u00fcgig im Gleichschritt mit der Erholung des \u00d6lpreises gesteigert worden. Was geschieht, wenn er einst auf 50 Dollar sinken sollte? Ein gewaltiges Defizit ist dann unvermeidlich. Die politischen Folgen lassen sich leicht ausmalen. Die russische Regierung sollte die Gunst der Stunde nutzen und darangehen, die Wirtschaft auf eine breitere Basis zu stellen. So richtig erkennbar ist das noch nicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Russlands gef\u00e4hrliche Abh\u00e4ngigkeit von den Rohstoffpreisen Diese Woche bin ich in Russland, und muss gleich etwas sagen zum Thema Rohstoffpreise, dem \u00f6konomischen Hauptthema hier. Mehr als drei Viertel der russischen Exporte entfallen direkt oder indirekt auf \u00d6l, Gas, Kohle, Metalle, und der Aktienmarkt des Landes wird dominiert von Unternehmen, die in diesen Sektoren t\u00e4tig sind. 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