{"id":4306,"date":"2012-02-16T12:08:32","date_gmt":"2012-02-16T11:08:32","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=4306"},"modified":"2012-02-16T16:40:41","modified_gmt":"2012-02-16T15:40:41","slug":"lasst-griechenland-pleitegehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2012\/02\/16\/lasst-griechenland-pleitegehen_4306","title":{"rendered":"Lasst Griechenland pleitegehen"},"content":{"rendered":"<p>In der <a href=\"http:\/\/www.ft.com\/cms\/s\/0\/57485f60-540a-11e1-8d12-00144feabdc0.html\" target=\"_blank\"><em>FT<\/em> hat Wolfgang M\u00fcnchau<\/a> vorgeschlagen, Griechenland und Portugal pleitegehen zu lassen, sie jedoch in der W\u00e4hrungsunion zu halten. Um alle anderen L\u00e4nder sollte eine Art Brandmauer (&#8222;<em>ringfence<\/em>&#8222;) gezogen werden, weil sie solvent und in der Lage sind, ihre Schulden zu bedienen. Das gilt selbst f\u00fcr das hoch verschuldete Italien.<!--more--><\/p>\n<p>Ich habe Sympathie f\u00fcr die Idee: besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Die pro-zyklische Wirtschaftspolitik, zu der Griechenland, Portugal, Italien, Spanien, ja selbst Frankreich zur Zeit gezwungen werden, damit die Haushalte wieder in Ordnung kommen und die Zinsbelastung tragbar bleibt, ist au\u00dferordentlich teuer und sollte so rasch es geht beendet werden. Die W\u00e4hrungsunion insgesamt hat kein Haushaltsproblem \u2013 das aggregierte Defizit wird von der OECD f\u00fcr 2012 auf 3,7 Prozent des BIP gesch\u00e4tzt -, sie hat ein Wachstumsproblem (au\u00dferdem nat\u00fcrlich ein Bankenproblem).<\/p>\n<p>In den USA wird das staatliche Defizit in diesem Jahr bei etwa acht Prozent des BIP liegen. Bisher l\u00e4sst die Regierung das ziemlich kalt. Sie setzt vielmehr darauf, dass es sich vor allem durch Wirtschaftswachstum vermindern wird, nicht durch h\u00f6here Steuern und Ausgabenk\u00fcrzungen. Das reale BIP der USA wird 2012 voraussichtlich um 2,5 Prozent h\u00f6her ausfallen als 2011, w\u00e4hrend das der W\u00e4hrungsunion um 0,7 Prozent schrumpfen d\u00fcrfte, ein Unterschied von 3,2 Prozentpunkten. Nur damit die Gr\u00f6\u00dfenordnung klar wird: Bezogen auf das BIP Eurolands (9.424 Mrd. Euro) entspricht das 302 Mrd. Euro, in einem einzigen Jahr! Wenn man will, k\u00f6nnte man das als die &#8222;laufenden&#8220; Kosten der europ\u00e4ischen Restriktionspolitik bezeichnen. Die gesamten Staatsschulden Griechenlands und Portugals lagen 2011 bei etwa 530 Mrd. Euro. Wenn Euroland schon eine Fiskalunion h\u00e4tte, und damit ebenso wie die USA einen handlungsf\u00e4higen Finanzminister, m\u00fcsste keine selbstm\u00f6rderische Finanzpolitik betrieben werden. Wegen der vergleichsweise gesunden Rahmenbedingungen &#8211; geringes Haushaltsdefizit, kleines Leistungsbilanzdefizit, gro\u00dfe Outputl\u00fccke \u2013 k\u00f6nnte Eurolands Wirtschaft mindestens so rasch expandieren wie die amerikanische.<\/p>\n<p>Auch wenn Griechenland alle Auflagen der Geldgeber erf\u00fcllt, w\u00e4re sein Schuldenstand im Jahr 2020 immer noch bei 120 Prozent des Sozialprodukts und damit nur tragbar, wenn die Realzinsen, die auf neue Schulden zu zahlen sind, deutlich negativ w\u00e4ren. Das ist unrealistisch, denn es erfordert einerseits ein kr\u00e4ftiges und dauerhaftes Wirtschaftswachstum und andererseits ein neues Vertrauen der Marktteilnehmer in die Kompetenz und Durchsetzungsf\u00e4higkeit der politischen Entscheidungstr\u00e4ger. Erst einmal werden die Sparprogramme die Rezession verschlimmern \u2013 im vergangenen Jahr ist das reale BIP gegen\u00fcber 2010 um etwa sechs Prozent geschrumpft, gegen\u00fcber 2008, dem letzten guten Jahr, waren es 13 Prozent, und am Ende diese Jahres k\u00f6nnten es leicht 20 Prozent sein. Die Arbeitslosenquote, die zuletzt 17,7 Prozent betrug, w\u00fcrde weiter steigen, sich wom\u00f6glich verdoppeln. Die massiven Proteste in der Bev\u00f6lkerung zeigen, dass sich eine revolution\u00e4re Situation entwickelt. Dass sich in diesem Klima und in dieser desastr\u00f6sen wirtschaftlichen Lage die \u00fcberf\u00e4lligen Strukturreformen durchsetzen lassen, ist unwahrscheinlich, denn aus was w\u00fcrden diese Reformen bestehen? Es ginge um eine h\u00f6here Steuerquote, eine gerechtere Verteilung der Steuerlast, ein effizientes System von Finanz\u00e4mtern, um den Abbau der Personalkosten beim Staat, Rentenk\u00fcrzungen, eine l\u00e4ngere effektive Lebensarbeitszeit und so weiter. Nur damit Griechenland eines Tages wieder kapitalmarktf\u00e4hig ist, wird ein kumulierter Verlust an Output hingenommen, der bis 2020 mindestens dem Gegenwert des j\u00e4hrlichen Sozialprodukts entspricht. Es k\u00f6nnte aber genauso gut auf das Zweifache hinauslaufen.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich gibt es zwei L\u00f6sungen: ein Konkurs Griechenlands und Portugals, wie es Wolfgang M\u00fcnchau vorschl\u00e4gt, oder die \u00dcbernahme ihrer Schulden durch die \u00fcbrigen Eurol\u00e4nder. Es reicht, wenn sie nur f\u00fcr den Teil eintreten, der \u00fcber die 60-Prozentmarke von Maastricht hinausgeht. Das sind etwa 295 Mrd.Euro. In dieser H\u00f6he w\u00fcrde sich der European Stability Mechanism ESM peu \u00e0 peu verschulden, zu Zinsen, die nicht signifikant h\u00f6her sein d\u00fcrften als die von Frankreich. Dann k\u00f6nnte von heute auf morgen die pro-zyklische Finanzpolitik dieser beiden L\u00e4nder beendet werden und es g\u00e4be wieder Wachstum. Der Deal mit den beiden Krisenl\u00e4ndern erfordert nat\u00fcrlich, dass ein europ\u00e4ischer Haushaltskommissar (oder der ESM, oder eine Art Rechnungshof) die n\u00f6tigen Strukturreformen durchsetzt.<\/p>\n<p>Gingen die beiden L\u00e4nder pleite, w\u00e4ren von heute auf morgen ihre Haushaltsdefizite weg \u2013 sie k\u00f6nnen sich dann ja kein Geld mehr leihen. Der Druck, die Haushalte auf eine solide institutionelle Grundlage zu stellen, w\u00e4re gewaltig und w\u00fcrde vermutlich innerhalb k\u00fcrzester Zeit die gew\u00fcnschten Resultate bringen, und nicht erst 2020. Es g\u00e4be aber so etwas wie einen Lehman-Schock, wenn pl\u00f6tzlich Forderungen in H\u00f6he von 530 Mrd. Euro abgeschrieben werden m\u00fcssten. Das ist zum Teil im Verlauf dieser endlosen Geschichte schon geschehen (und damit de facto schon von den Steuerzahlern in den Gl\u00e4ubigerl\u00e4ndern bezahlt worden), trotzdem reden wir \u00fcber hunderte von Milliarden Euro. Die Banken und Versicherungen w\u00fcrden erneut ins Schleudern kommen und den Staat zur Hilfe rufen, was auf vor\u00fcbergehende Teilverstaatlichungen und einen neuen Anstieg der Staatsschuldenquoten hinausl\u00e4uft. Dann w\u00e4re aber immerhin der Weg frei f\u00fcr einen Neubeginn, vor allem f\u00fcr eine weniger restriktive Finanzpolitik im gesamten Euroraum.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der FT hat Wolfgang M\u00fcnchau vorgeschlagen, Griechenland und Portugal pleitegehen zu lassen, sie jedoch in der W\u00e4hrungsunion zu halten. Um alle anderen L\u00e4nder sollte eine Art Brandmauer (&#8222;ringfence&#8222;) gezogen werden, weil sie solvent und in der Lage sind, ihre Schulden zu bedienen. 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