{"id":4353,"date":"2012-02-22T22:26:31","date_gmt":"2012-02-22T21:26:31","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=4353"},"modified":"2012-02-23T09:40:01","modified_gmt":"2012-02-23T08:40:01","slug":"warum-wir-nicht-in-der-eurofalle-stecken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2012\/02\/22\/warum-wir-nicht-in-der-eurofalle-stecken_4353","title":{"rendered":"Warum wir nicht in der (Euro-)Falle stecken"},"content":{"rendered":"<p>Lehrb\u00fccher der Volkswirtschaftslehre beginnen meist mit Robinson Crusoe und seinen Kokosn\u00fcssen. Robinson sitzt auf seiner Insel und kann sich nun \u00fcberlegen, ob er seine Fr\u00fcchte aufisst oder sie einpflanzt, damit sie sich vermehren. Isst er sie alle auf, hat er morgen nichts mehr zu essen. Pflanzt er sie ein, wird er vielleicht heute nicht statt, daf\u00fcr verhungert er morgen nicht.<\/p>\n<p>Deutschland hat seit dem Ende des zweiten Weltkriegs ziemlich viel gepflanzt und ziemlich wenig gegessen \u2013 und f\u00fcr die von Hans-Werner Sinn und anderen angesto\u00dfene Debatte \u00fcber Risiken aus der Euro-Rettung ist das ein sehr wichtiger Befund.<\/p>\n<p>Auch L\u00e4nder stehen in gewisser Weise vor der Frage, die Robinson zu beantwortet hatte. Sie k\u00f6nnen ihre Ersparnisse im eigenen Land bilden, oder sie k\u00f6nnen in anderen L\u00e4ndern investieren. Deutschland hat wenn man so will praktisch seit Kriegsende unter seinen Verh\u00e4ltnissen gelebt: Die Deutschen wurden zu einer der gr\u00f6\u00dften Gl\u00e4ubigernationen der Welt. Die sogenannte Nettoauslandsposition \u2013 die Forderungen an Ausl\u00e4nder abz\u00fcglich der Verbindlichkeiten \u2013 belaufen sich aktuell auf 877 Milliarden Euro.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-4354\" title=\"Nettoauslandsposition Deutschlands seit 1950\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2012\/02\/DE_Nettoposition_BIP_seit_1950.gif\" alt=\"Grafik: Nettoauslandsposition Deutschlands seit 1950 (in % des BIP)\" width=\"482\" height=\"311\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2012\/02\/DE_Nettoposition_BIP_seit_1950.gif 482w, https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2012\/02\/DE_Nettoposition_BIP_seit_1950-300x193.gif 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 482px) 100vw, 482px\" \/><\/p>\n<p>Man kann diesen bemerkenswerten Sachverhalt mit deutschen Tugenden erkl\u00e4ren, mit der Wirtschaftsstruktur \u2013 die entscheidende Frage aber lautet: Ist es sinnvoll?<\/p>\n<p>F\u00fcr alternde Gesellschaften kann es sich tats\u00e4chlich auszahlen. Es ist ja eine Propagandal\u00fcge der Finanzindustrie, dass durch privates Vorsorgen gegen den demographischen Wandel anzukommen w\u00e4re. Der Wohlstand einer Nation l\u00e4sst sich nicht speichern und in die Zukunft transferieren. Er muss in jeder Periode erzeugt werden und daf\u00fcr sind reale Ressourcen n\u00f6tig. Eine geschlossene Volkswirtschaft insgesamt kann im konventionellen Sinn \u00fcberhaupt nicht sparen. Wenn morgen auf einen Arbeitnehmer tausend Rentner kommen, dann werden die Rentner in Armut leben \u2013 auch wenn sie flei\u00dfig geriestert haben. Es wird einfach niemanden geben, der die Waren herstellen kann, die sie so dringend brauchen.<\/p>\n<p>Es sei denn, das Geld wurde im Ausland angelegt und begr\u00fcndet damit Anspr\u00fcche auf die k\u00fcnftigen Ertr\u00e4ge dort. Denn dann m\u00fcssten bei Aufl\u00f6sung der Ersparnisse die \u2013 hoffentlich produktiveren oder j\u00fcngeren \u2013 Ausl\u00e4nder die Waren erzeugen, die die deutschen Rentner aufbrauchen. Demographische Arbitrage hei\u00dft das und es bedeutet: Der Rollator wird in Indien oder Italien gebaut, aber in Deutschland eingesetzt. Der Konsumverzicht heute bedeutet Mehrkonsum in der Zukunft.<\/p>\n<p>Soweit die Theorie. Das Dumme ist nur, dass eine Forderung auch eingetrieben werden muss. Das ist schon im eigenen Land nicht immer leicht, und im Ausland noch viel schwerer \u2013 zumindest, wenn man Krieg als Option ausschlie\u00dft. Staaten k\u00f6nnen sich f\u00fcr zahlungsunf\u00e4hig erkl\u00e4ren oder sie k\u00f6nnen einfach ihre W\u00e4hrung abwerten. In beiden F\u00e4llen ist das Geld weg.<\/p>\n<p>Wenn Sinn und andere nun argumentieren, der Zusammenbruch des Euro-Raums bedrohe unsere Renten und Lebensversicherungen, weil dann Italien und Spanien nicht mehr zahlungsf\u00e4hig seien und dort viel deutsches Kapital angelegt wurde, dann ist das korrekt.<\/p>\n<p>Aber was folgt daraus?<\/p>\n<p>Ein Unternehmen ist pleite, wenn das Verm\u00f6gen nicht mehr ausreicht, um die Verbindlichkeiten zu decken. Pleite in diesem Sinne sind L\u00e4nder nur in den seltensten F\u00e4llen. Ein gro\u00dfer Teil des Geldes aus dem Norden wurde im S\u00fcden verjuxt: Man baute Olympiastadien und betonierte die Costa Brava zu. Jetzt sind die Stadien leer und die Costa Brava ist es auch. Die spanischen Arbeitnehmer aber sind deshalb nicht verschwunden. Es gibt sie immer noch. Sie k\u00f6nnen viele n\u00fctzliche Dinge herstellen. Sie w\u00fcrden es auch gerne tun \u2013 aber das geht nicht, weil die Wirtschaft noch ganz auf den Bauboom ausgerichtet ist, so wie sich Metallsp\u00e4ne nach einem Magneten ausrichten.<\/p>\n<p>Den Magneten kann man drehen, eine Wirtschaft auch \u2013\u00a0nur braucht sie etwas l\u00e4nger. Wenn das stimmt, dann w\u00e4re es sinnvoll zu helfen, damit die Spanier wieder auf die Beine kommen und ihre Schulden durch den Export von Waren bedienen k\u00f6nnen. So wie jeder kluge Gl\u00e4ubiger im Ernstfall Aufschub gew\u00e4hrt, weil er im Fall einer Insolvenz viel mehr verliert.<\/p>\n<p>Es bedeutet nat\u00fcrlich, dass zun\u00e4chst einmal mehr deutsches Geld im Risiko steht \u2013 \u00fcber die Rettungsschirme etwa oder die Refinanzierungsoperationen der Europ\u00e4ischen Zentralbank. Doch man k\u00f6nnte diese Mittel als eine Investition in die Zukunft betrachten, die der Erhaltung der Zahlungsf\u00e4higkeit unserer wichtigsten Handelspartner dienen (und \u00fcbrigens ist die gesamte europ\u00e4ische Integration darauf angelegt, die Vernetzung zwischen den L\u00e4ndern zu erh\u00f6hen. Wenn jetzt gewarnt wird, Deutschland werde durch die Hilfen erpressbar, dann ist das so, als w\u00fcrde man davor warnen, das Alkohol betrunken machen kann. Die &#8222;Erpressbarkeit&#8220; ist die logische Folge der Aufhebung der Grenzen in Europa \u2013 sie existiert auch ohne Hilfszahlungen und sie verschwindet, wenn Europa und nicht mehr Deutschland als Referenzgr\u00f6\u00dfe betrachtet wird).<\/p>\n<p>Es gibt Indizien daf\u00fcr, dass die Rechnung aufgeht. In fast allen L\u00e4ndern des S\u00fcdens werden weniger Ersparnisse aus dem Ausland in Anspruch genommen. &#8222;Die Leistungsbilanzungleichgewichte zwischen den verschiedenen Mitgliedsstaaten des Euroraums kommen allm\u00e4hlich wieder ins Lot&#8220;, stellt die Deutsche Bank in einer neuen Studie v\u00f6llig korrekt fest. Wer dagegen jetzt den Moralischen macht und den S\u00fcdl\u00e4ndern die Kredite kappt \u2013 und sie damit wom\u00f6glich aus dem Euro-Raum verbannt \u2013, wie es Hans-Werner Sinn zu fordern scheint, der verantwortet die Ausl\u00f6schung des deutschen Auslandsverm\u00f6gen. Sie werden in einem W\u00e4hrungschaos epischer Dimension in Rauch aufgehen, beziehungsweise in Lire und Escudo.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2012\/02\/dbleistungsbilanzen.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-4361\" title=\"Leistungsbilanzsalden - Laendergruppen\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2012\/02\/LBS_Laendergruppen_Quelle_DB_490x260.gif\" alt=\"Grafik: Leistungsbilanzsalden - Laendergruppen Quelle DB\" width=\"490\" height=\"260\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2012\/02\/LBS_Laendergruppen_Quelle_DB_490x260.gif 490w, https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2012\/02\/LBS_Laendergruppen_Quelle_DB_490x260-300x159.gif 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 490px) 100vw, 490px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Und ist es aus einer engen nationalen Sicht nicht sogar ganz tr\u00f6stlich, dass wir in der W\u00e4hrungsunion die f\u00fcr die Schuldner angenehmste Form der Schuldenvernichtung \u2013 die W\u00e4hrungsabwertung \u2013 verhindern k\u00f6nnen? Denn jede Abwertung ist Betrug am Gl\u00e4ubiger. Anders gesagt: \u00dcber den Euro zwingen wir Italiener, Griechen und Spanier dazu, hart zu arbeiten, damit sie uns unser Geld zur\u00fcckzahlen. Die Amerikaner werden immer bezahlen \u2013 aber wom\u00f6glich in wertlosen Dollars. Die Sicherung des deutschen Auslandsverm\u00f6gens ist jedenfalls kein gutes Argument gegen die Euro-Rettung.<\/p>\n<p>Ganz egal wie die Entscheidung ausf\u00e4llt: Sie muss entschlossen umgesetzt werden. Wer erst rettet und dann alle drei Monate mit Hilfeentzug droht, weil irgendwo eine Defizitvorgabe nicht eingehalten wird, der gef\u00e4hrdet den Erfolg der Unternehmung. Niemand wird in Griechenland investieren, solange der Euro-Austritt wie das Schwert des Damokles \u00fcber dem Land h\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Die Unsicherheit l\u00e4hmt die Finanzm\u00e4rkte und die gesamte Gesellschaft und jede Drohung mit Insolvenz schw\u00e4cht das Land und r\u00fcckt die R\u00fcckzahlung der Hilfen noch weiter in die Ferne. Wenn die Unternehmen wie derzeit in Griechenland nicht einmal mehr einen einfachen Bankkredit bekommen, dann werden auch Lohnk\u00fcrzungen die Wirtschaft nicht voranbringen.<\/p>\n<p>Retten hei\u00dft loslassen \u2013 und wenn wir das nicht k\u00f6nnen, dann sollten wir die Sache beenden.<\/p>\n<p>Der zentrale Konstruktionsfehler der W\u00e4hrungsunion war nicht der zahnlose Stabilit\u00e4tspakt, sondern die Abwesenheit eines Regimes zur Kontrolle der grenz\u00fcberschreitenden Kapitalstr\u00f6me. Es w\u00e4re f\u00fcr alle besser gewesen, wenn die Deutschen mehr ihrer Ersparnisse im eigenen Land gebildet h\u00e4tten (idealerweise so, dass die wenigen Arbeitnehmer in der Zukunft produktiver werden und mehr Rentner ern\u00e4hren k\u00f6nnen) und die Spanier weniger davon verjubelt h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Sehr wahrscheinlich hat das auch etwas mit dem Euro zu tun, denn die Auslandsforderungen der Deutschen stiegen seit Einf\u00fchrung der gemeinsamen W\u00e4hrung besonders stark. Es ist diskurstheoretisch interessant, dass diejenigen, f\u00fcr die die St\u00e4rkung der Binnennachfrage und die Abkehr von der Exportabh\u00e4ngigkeit linkskeynesianisches Teufelszeug ist \u2013 wie die Wirtschaftsredaktion der <em>FAZ<\/em> \u2013 nun pl\u00f6tzlich die Konsequenzen eben jener Exportabh\u00e4ngigkeit nicht akzeptieren wollen. Der Schlamassel w\u00e4re wesentlich kleiner, wenn wir zwischendrin statt auf Hans-Werner Sinn (der vor nicht langer Zeit noch vor der &#8222;nachlassenden Wettbewerbsf\u00e4higkeit der deutschen Wirtschaft&#8220; warnte und \u00fcber den Untergang des Produktionsstandortes D sinnierte) auch einmal auf Oskar Lafontaine geh\u00f6rt h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Doch erstens ist das ein technisches Problem, dass sich l\u00f6sen l\u00e4sst \u2013 zum Beispiel durch die Drosselung der Kreditvergabe in den Booml\u00e4ndern und deren Ankurbelung in den Krisenstaaten mittels der Vorschriften f\u00fcr die Eigenkapitalquote der Banken.\u00a0Und zweitens ist es ein Thema f\u00fcr die Zukunft. Im Moment bekommen die Spanier nicht zu viel, sondern zu wenig Kredit und deshalb m\u00fcssen wir ihnen beistehen.<\/p>\n<p>Man kann das Konkursverschleppung nennen \u2013 oder Makro\u00f6konomie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lehrb\u00fccher der Volkswirtschaftslehre beginnen meist mit Robinson Crusoe und seinen Kokosn\u00fcssen. Robinson sitzt auf seiner Insel und kann sich nun \u00fcberlegen, ob er seine Fr\u00fcchte aufisst oder sie einpflanzt, damit sie sich vermehren. Isst er sie alle auf, hat er morgen nichts mehr zu essen. 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