{"id":4424,"date":"2012-02-29T15:16:35","date_gmt":"2012-02-29T14:16:35","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=4424"},"modified":"2012-02-29T16:39:30","modified_gmt":"2012-02-29T15:39:30","slug":"draghis-dicke-bertha","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2012\/02\/29\/draghis-dicke-bertha_4424","title":{"rendered":"Draghis Dicke Bertha"},"content":{"rendered":"<p>Mario Draghi hat wieder zugeschlagen. 530 Milliarden Euro haben sich die Banken beim heutigen Dreijahrestender (LTRO) geliehen, das bringt die Gesamtsumme der Operation auf 1.019 Milliarden Euro. Ich war anfangs skeptisch, was die Wirksamkeit des Man\u00f6vers angeht, weil ich davon ausgegangen war, dass die Banken das Geld gleich wieder bei der Zentralbank deponieren. Aber inzwischen habe ich meine Meinung ge\u00e4ndert. Die LTRO ist vielleicht einer der cleversten Schachz\u00fcge der Zentralbankgeschichte.<!--more--><\/p>\n<p>1. Er ist eine taktische Meisterleistung: Ein gemeinsamer W\u00e4hrungsraum braucht einen <em>lender of last resort \u2013\u00a0<\/em>also eine Institution, die noch Geld in den Taschen hat, wenn alle anderen ihr Geld abziehen \u2013, sonst liefert er sich v\u00f6llig den Marktkr\u00e4ften aus. \u00a0Es h\u00e4tte einen Aufschrei in Deutschland gegeben, wenn die EZB die Staatsanleihen direkt gekauft h\u00e4tte. Deshalb verteilt Draghi das Geld \u00fcber die Banken. Das beruhigt die Deutschen.\u00a0Wir haben es hier mit einem klassischen Dilemma zu tun: Die Zentralbank k\u00f6nnte die Liquidit\u00e4t auch denen geben, die sie ben\u00f6tigen \u2013 also klammen Staaten oder Unternehmen. Doch dann begibt sie sich in den Bereich der Kreditallokation, der in einer Marktwirtschaft den privaten Banken \u00fcbertragen ist, was zu Streuverlusten f\u00fchrt. Das kann man \u00e4ndern, aber es w\u00e4re ein gewaltiger Schritt.<\/p>\n<p>2. Die Liquidit\u00e4tsinjektion ist massiv. Insgesamt bel\u00e4uft sich der Nettozuwachs an Zentralbankgeld durch die beiden Operationen auf 520 Milliarden Euro. Die EZB hat die Fed als weltgr\u00f6\u00dfte Geldmaschine abgel\u00f6st.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-4430\" title=\"Bilanzsumme des Eurosystems und der Fed\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2012\/02\/Bilanzsumme_EZB_Fed.gif\" alt=\"Grafik: Bilanzsumme des Eurosystems und der Fed\" width=\"476\" height=\"324\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2012\/02\/Bilanzsumme_EZB_Fed.gif 476w, https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2012\/02\/Bilanzsumme_EZB_Fed-300x204.gif 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 476px) 100vw, 476px\" \/><\/p>\n<p>3. Das viele Geld wirkt. Den Banken steht frei, was sie mit der zus\u00e4tzlichen Liquidit\u00e4t finanzieren. Die gr\u00f6\u00dferen werden Staatsanleihen kaufen, die kleineren vielleicht sogar den ein oder anderen Unternehmenskredit verl\u00e4ngern. Beides ist hilfreich. Und auch der psychologische Effekt ist von enormer Bedeutung. Die EZB hat daf\u00fcr gesorgt, dass der Zusammenbruch einer Bank im W\u00e4hrungsraum unwahrscheinlich geworden ist. Dadurch k\u00f6nnen sich einige Banken auch wieder privat refinanzieren.<\/p>\n<p>4. Es gibt bisher keine Anzeichen daf\u00fcr, dass das zus\u00e4tzliche Zentralbankgeld inflation\u00e4r wirkt. Der Grund liegt auf der Hand: Das Zentralbankgeld ist nur ein Element der Geldversorgung einer Wirtschaft. Das meiste Geld sch\u00f6pfen die privaten Banken \u2013 und die halten sich immer noch zur\u00fcck. W\u00e4hrend die Geldbasis (das Zentralbankgeld) explodiert, stagniert die breite Geldmenge M3.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-4432\" title=\"Geldbasis und M3 in der Waehrungsunion\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2012\/02\/EWU_Geldbasis_M3.gif\" alt=\"Grafik: Geldbasis und M3 in der Waehrungsunion\" width=\"476\" height=\"289\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2012\/02\/EWU_Geldbasis_M3.gif 476w, https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2012\/02\/EWU_Geldbasis_M3-300x182.gif 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 476px) 100vw, 476px\" \/><\/p>\n<p>Klar: Irgendwann wird sich die Wirtschaft wieder stabilisiert haben und dann springt auch die Geldsch\u00f6pfung der Banken wieder an. Doch dann ist es technisch \u00fcberhaupt kein Problem, dem System die Liquidit\u00e4t wieder zu entziehen. Nach drei Jahren m\u00fcssen die Zentralbankkredite sowieso zur\u00fcckbezahlt werden.<\/p>\n<p>5. In Deutschland ist dieser Zeitpunkt wahrscheinlich viel fr\u00fcher erreicht als im Rest der Euro-Zone. Doch daf\u00fcr gibt es die neuen antizyklischen Regulierungsinstrumente. Wenn also hierzulande eine Immobilienblase oder \u00e4hnliches droht, dann muss die Bafin einschreiten und die Eigenkapitalanforderungen heraufsetzen \u2013 die EZB kann nicht den S\u00fcden vertrocknen lassen, nur weil im Norden eine Flut droht.<\/p>\n<p>6. \u00a0Nat\u00fcrlich werden durch das billige Geld auch Banken durchgef\u00fcttert, die eigentlich verschwinden m\u00fcssten. Aber darum m\u00fcssen sich die Aufsichtsbeh\u00f6rden k\u00fcmmern.<\/p>\n<p>7. Die Risiken f\u00fcr die Zentralbankbilanz steigen nat\u00fcrlich, weil mehr Kredite vergeben werden und die Qualit\u00e4t der Sicherheiten tendenziell abnimmt (auch wenn die Notenbank auf diese Abschl\u00e4ge vornimmt und die Pf\u00e4nder zu Marktpreisen bewertet). Nur: Jedes Handeln ist mit Risiken verbunden \u2013 auch das Nichthandeln. Politik \u2013 und das unterscheidet sie von der Wissenschaft und dem Leitartikelschreiben \u2013 \u00a0besteht in der Abw\u00e4gung der Risiken. Wenn es durch die Geldschwemme der EZB gelingt, den W\u00e4hrungsraum zu stabilisieren, dann ist das f\u00fcr die deutschen Steuerzahler sicherlich billiger, als wenn er ordnungspolitisch korrekt zerbricht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mario Draghi hat wieder zugeschlagen. 530 Milliarden Euro haben sich die Banken beim heutigen Dreijahrestender (LTRO) geliehen, das bringt die Gesamtsumme der Operation auf 1.019 Milliarden Euro. Ich war anfangs skeptisch, was die Wirksamkeit des Man\u00f6vers angeht, weil ich davon ausgegangen war, dass die Banken das Geld gleich wieder bei der Zentralbank deponieren. 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