{"id":4628,"date":"2012-04-18T16:16:13","date_gmt":"2012-04-18T14:16:13","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=4628"},"modified":"2012-04-18T18:01:34","modified_gmt":"2012-04-18T16:01:34","slug":"spanienkrise-kann-und-muss-gelost-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2012\/04\/18\/spanienkrise-kann-und-muss-gelost-werden_4628","title":{"rendered":"Spanienkrise kann \u2013 und muss \u2013 gel\u00f6st werden"},"content":{"rendered":"<p>Ich wei\u00df nicht, wie man sich in Berlin und Frankfurt die Zukunft des Euro vorstellt. Mit immer ehrgeizigeren Sparprogrammen sollen vor allem in Italien und Spanien die Staatshaushalte saniert werden, also in den L\u00e4ndern, auf die es wegen ihrer Gr\u00f6\u00dfe entscheidend ankommt. Doch &#8222;Spare in der Not&#8220; ist vielleicht eine sinnvolle Maxime f\u00fcr Sie und mich, aber nicht f\u00fcr ganze L\u00e4nder. Ich muss jedoch zugeben, dass sich strukturelle M\u00e4ngel in der Volkswirtschaft manchmal nur beseitigen lassen, wenn die Lage wirklich sehr ernst ist, so wie zu Beginn des vergangenen Jahrzehnts, als die Schr\u00f6der-Regierung die Agenda 2010 beschloss. Das war allerdings nicht zuletzt deshalb ein Erfolg, weil die globale Konjunktur damals kr\u00e4ftig ansprang, sodass die schwache Inlandsnachfrage durch eine Exportoffensive ausgeglichen werden konnte. Strukturreform und Wachstum m\u00fcssen Hand in Hand gehen, sonst vertieft sich jede Rezession, das Defizit wird noch gr\u00f6\u00dfer und die Lage immer aussichtsloser.<!--more--><\/p>\n<p>Ich finde, Deutschland ist jetzt gefordert. So wie bisher kann es nicht weitergehen. Da es in unserem Interesse ist, den Euro zu behalten, muss etwas f\u00fcr das Wachstum im Euroland getan werden. Kein anderes Land ist dazu in der Lage.<\/p>\n<p>In Spanien hat sich inzwischen ein so explosives Gemisch entwickelt, dass ein Schuldenschnitt und damit eine neue europ\u00e4ische Bankenkrise beinahe vorprogrammiert sind. In den angels\u00e4chsischen Medien wird schon wieder einmal das Ende des Euro vorhergesagt. Ein Haushaltsdefizit von rund sechs Prozent und ein R\u00fcckgang des nominalen Sozialprodukts bedeuten, dass sich die Relation Schulden zu BIP und damit die Schuldenlast rapide erh\u00f6hen. Es ist wie in Griechenland, nur dreimal oder viermal gr\u00f6\u00dfer, wenn man die absoluten Zahlen betrachtet. Die Arbeitslosenquote hat 23 Prozent erreicht und die Besch\u00e4ftigung d\u00fcrfte seit Beginn der Krise inzwischen um 15 Prozent zur\u00fcckgegangen sein. Fast jeder zweite Jugendliche ist ohne Job. <\/p>\n<p>Es ist au\u00dferdem damit zu rechnen, dass die Immobilienpreise noch einmal um 20 Prozent zur\u00fcckgehen und die notleidenden Forderungen der Banken aus diesem Grund, und wegen der hohen Arbeitslosigkeit, deutlich steigen werden. Der spanische Staat d\u00fcrfte zu neuen Rettungsaktionen gezwungen sein und seine Schuldzinsen werden weiter steigen. Angesichts all dieser Schwierigkeiten k\u00f6nnte den Spaniern langsam die Lust am Euro vergehen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2012\/04\/Spanien_Hauspreisindex_2007Q1-2011Q4.gif\" alt=\"Grafik: Spanien Hauspreisindex 2007Q1-2011Q4\" title=\"Spanien Hauspreisindex 2007Q1-2011Q4\" width=\"465\" height=\"272\" class=\"size-full wp-image-4629\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2012\/04\/Spanien_Hauspreisindex_2007Q1-2011Q4.gif 465w, https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2012\/04\/Spanien_Hauspreisindex_2007Q1-2011Q4-300x175.gif 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 465px) 100vw, 465px\" \/><\/p>\n<p>Auch in anderen L\u00e4ndern schl\u00e4gt die Stimmung um. In Frankreich etwa k\u00f6nnen die Euro-Gegner M\u00e9lenchon und Le Pen, der eine von der \u00e4u\u00dfersten Linken, die andere von der \u00e4u\u00dfersten Rechten, an diesem Sonntag bei den Pr\u00e4sidentschaftswahlen jeweils mit 10 bis 15 Prozent der Stimmen rechnen, und selbst der Favorit Hollande m\u00f6chte die europ\u00e4ischen Vertr\u00e4ge nachverhandeln. Der Euro gilt bei unseren Nachbarn zunehmend als eine Veranstaltung zum alleinigen Nutzen Deutschlands.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2012\/04\/Employment_IT_FR_ES_IR_DE_seit_2008-2011Q4.gif\" alt=\"Grafik: Beschaeftigung in ausgew. Laendern der EWU seit 2008\" title=\"Beschaeftigung in ausgew. Laendern der EWU seit 2008\" width=\"478\" height=\"600\" class=\"size-full wp-image-4630\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2012\/04\/Employment_IT_FR_ES_IR_DE_seit_2008-2011Q4.gif 478w, https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2012\/04\/Employment_IT_FR_ES_IR_DE_seit_2008-2011Q4-239x300.gif 239w\" sizes=\"auto, (max-width: 478px) 100vw, 478px\" \/><\/p>\n<p>Da die Reformen des Arbeitsmarkts und der Steuern in den Probleml\u00e4ndern ja weitergehen sollen, die Geldpolitik aber kaum noch Spielraum hat \u2013 jedenfalls was die traditionellen Instrumente angeht \u2013 und der externe Wechselkurs kein wirtschaftspolitischer Handlungsparameter ist, kann nur auf zwei Feldern etwas f\u00fcr das Wachstum Eurolands und den Fortbestand des Euro getan werden: bei der deutschen Finanzpolitik und bei den langfristigen Zinsen.<\/p>\n<p>Wie ich <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2012\/03\/06\/struktureller-haushaltsuberschuss-von-fast-4-prozent_4480\">vor einiger Zeit hier im Blog gezeigt hatte<\/a>, erzielt der deutsche Staat zurzeit einen betr\u00e4chtlichen strukturellen, also konjunkturbereinigten Haushalts\u00fcberschuss: Trotz der immer noch niedrigen Auslastung der Kapazit\u00e4ten erreicht das aktuelle (unbereinigte) Defizit gerade einmal eine Gr\u00f6\u00dfenordnung von einem Prozent des Sozialprodukts; Defizite von drei oder vier Prozent w\u00e4ren situationsgerecht. Mit anderen Worten, wir sind hierzulande Zeugen einer \u00fcbertrieben restriktiven Finanzpolitik. Da lie\u00dfe sich also einiges tun f\u00fcr die Stimulierung der deutschen und europ\u00e4ischen Nachfrage, ohne dass man gleich das Schlimmste, ein Abgleiten in eine unsolide Finanzpolitik an die Wand malen muss.<\/p>\n<p>Wir haben enorm von der Kapitalflucht aus den L\u00e4ndern des S\u00fcdens profitiert, ebenso wie von der Tatsache, dass die EZB die Leitzinsen real tief in den negativen Bereich gedr\u00fcckt hat: Die Rendite der zehnj\u00e4hrigen Bundesanleihen ist auf 1,72 Prozent gesunken und liegt damit deutlich sowohl unter der aktuellen Inflationsrate als auch unterhalb der langfristigen Inflationserwartungen. Der spanische Staat dagegen bekommt sein Geld nur dann, wenn er den Anlegern 5,83 Prozent bietet. Italien muss 5,51 Prozent zahlen und ist damit fast genauso schlecht dran. Auch am k\u00fcrzeren Ende zahlt Spanien gewisserma\u00dfen Strafzinsen: 3,46 Prozent f\u00fcr zweij\u00e4hrige, 4,75 Prozent f\u00fcr f\u00fcnfj\u00e4hrige Anleihen \u2013 in Deutschland sind es bei diesen Laufzeiten nur 0,13 und 0,67 Prozent! Bis zum Ausbruch der Finanzkrise galt Spanien zusammen mit Irland als haushaltspolitischer Musterknabe. Das Land bekommt die Quittung daf\u00fcr, dass die Bankenaufseher tatenlos zusahen, als sich eine gewaltige Immobilienblase entwickelte, deren Platzen die meisten Haushalte und Banken, dann aber auch den Staat in k\u00fcrzester Zeit fast in den finanziellen Ruin trieb. Die Finanzpolitik als solche war keineswegs unsolide.<\/p>\n<p>Die hohen Realzinsen am Kapitalmarkt verhindern zurzeit jede nachhaltige Erholung der Wirtschaft in Italien, Spanien, Griechenland, Portugal und Irland. Weil jetzt das \u00f6konomische Schwergewicht Spanien in die Schusslinie der Anleger geraten ist, ist die Zeit f\u00fcr einen qualitativ anderen Ansatz zur Stabilisierung des Euro gekommen. Der Rubikon ist \u00fcberschritten. Es m\u00fcsste gelingen, das Renditeniveau der Krisenl\u00e4nder nachhaltig auf deutsche Gr\u00f6\u00dfenordnungen abzusenken. Da war es vor der Krise schon einmal, weil die Marktteilnehmer lange Zeit glaubten, es g\u00e4be so etwas wie eine Haftungsgemeinschaft innerhalb Eurolands. Das hatte sich als Irrtum erwiesen. Eine Haftungsgemeinschaft, wie ich sie mir vorstelle, erfordert bindende staatliche Haushaltsregeln, ein quid pro quo, wie sie bisher nur in Ans\u00e4tzen existieren. Die Aufk\u00e4ufe von griechischen oder spanischen Staatsanleihen durch die EZB passen nicht in dieses Konzept \u2013 die EZB kann keine Haushaltsdisziplin erzwingen, jedenfalls nicht offiziell. Eine unbegrenzte Monetisierung staatlicher Schulden ist in einem deflation\u00e4ren Umfeld zweifellos m\u00f6glich, sollte aber nur im \u00e4u\u00dfersten Notfall in Erw\u00e4gung gezogen werden. Da sind wir noch nicht.<\/p>\n<p>Am logischsten w\u00e4re es, den European Stability Mechanism (ESM) auf mehrere Billionen Euro aufzustocken. Der ESM vergibt Mittel nur gegen Auflagen und kann auf diese Weise die \u00fcberf\u00e4lligen Strukturreformen in den Schuldnerl\u00e4ndern erzwingen. Was die Zinsen angeht, zu denen er Geld verleiht, liefert die Erfahrung mit dem Vorg\u00e4ngerfonds, dem EFSF, einen Anhaltspunkt. Die Renditen seiner Bonds liegen zurzeit etwa 100 Basispunkte \u00fcber denen des Bundes.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2012\/04\/EFSF_spread_Reuters_120418.jpg\" alt=\"Grafik: EFSF_spread_Reuters_120418\" title=\"EFSF_spread_Reuters_120418\" width=\"498\" height=\"312\" class=\"size-full wp-image-4631\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2012\/04\/EFSF_spread_Reuters_120418.jpg 498w, https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2012\/04\/EFSF_spread_Reuters_120418-300x187.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 498px) 100vw, 498px\" \/><\/p>\n<p>Wenn, um beim Beispiel Spanien zu bleiben, die gesamten neuen Schulden eines Jahres sowie die Refinanzierung f\u00e4llig werdender Altschulden \u2013 rund 20 Prozent des Sozialprodukts \u2013 ab sofort zu einem durchschnittlichen Zinssatz aufgenommen werden k\u00f6nnten, der um 400 Basispunkte unter den jetzigen Markts\u00e4tzen liegt, ergibt sich im Verlauf der n\u00e4chsten vier oder f\u00fcnf Jahre eine immer st\u00e4rkere Reduzierung des Schuldendienstes. Am Ende lie\u00dfen sich ceteris paribus Jahr f\u00fcr Jahr etwa 43 Mrd. Euro einsparen, Geld, das Spanien f\u00fcr andere, n\u00fctzlichere Zwecke verwenden k\u00f6nnte. Bei um 300 Basispunkte niedrigeren Zinsen w\u00e4ren es 32 Mrd. Euro. Auf der anderen Seite vermindert sich nat\u00fcrlich das j\u00e4hrliche  Einkommen der Anleger um diese Betr\u00e4ge. Aus deutscher Sicht besteht der Vorteil vor allem darin, dass der circulus vitiosus aus Sparprogrammen, restriktiven Effekten auf die Konjunktur, steigenden staatlichen Defiziten, noch mehr Sparanstrengungen und so weiter durchbrochen w\u00fcrde (oder dass das wahrscheinlicher w\u00fcrde) und keine weiteren Rettungsaktionen zulasten des deutschen Steuerzahlers n\u00f6tig w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Die klassische Art, wie sich staatliche Schuldenprobleme l\u00f6sen lassen, n\u00e4mlich durch ihre Weginflationierung, ist wohl keine Option. Zum einen gibt es dagegen nicht nur in Deutschland einen starken Widerstand, zum anderen ist der Transmissionsriemen zwischen expansiver Geldpolitik und Ausgabenpl\u00e4nen von Haushalten und Unternehmen gerissen. Alle sind im Gefolge der Finanzkrise zu sehr mit der Reduzierung ihrer Schulden besch\u00e4ftigt, als dass sie durch noch so g\u00fcnstige Konditionen zur Aufnahme neuer Schulden animiert werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Inflation g\u00e4be es nur, wenn die Reall\u00f6hne in der W\u00e4hrungsunion f\u00fcr eine l\u00e4ngere Zeit rascher zunehmen w\u00fcrden als die Produktivit\u00e4t. Damit aber ist angesichts der hohen Arbeitslosigkeit und der immer intensiveren internationalen Arbeitsteilung \u00fcberhaupt nicht zu rechnen. Im <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftsdienst.eu\/archiv\/jahr\/2012\/3\/2736\/\" target=\"_blank\">Wirtschaftsdienst (3\/2012)<\/a> des ZBW gab es gerade wieder einmal eine Diskussion dar\u00fcber, um wie viel die Tarifl\u00f6hne in Deutschland steigen sollten: Gustav Horn war f\u00fcr m\u00f6glichst viel, Wolfgang Franz f\u00fcr m\u00f6glichst wenig. Das kommt mir vor wie ein Streit um des Kaisers Bart. Wir k\u00f6nnen uns bestimmte Lohnsteigerungen w\u00fcnschen, mehr aber auch nicht. Solange die Gewerkschaften keine Verhandlungsmacht haben, m\u00fcssen sie nehmen, was zu kriegen ist. Und das ist nicht viel.<\/p>\n<p>Mit anderen Worten, die Euro-Krise l\u00e4sst sich letztlich nur auf politischem Weg l\u00f6sen. Es handelt sich dabei nicht um ein Nullsummenspiel, bei dem die einen gewinnen wie die anderen verlieren. Wir brauchen die Perspektive einer europ\u00e4ischen Solidargemeinschaft \u2013 und einen sehr langen Atem. Das ist allemal besser als die alternativen Euro-Austritte, Ende des Euro-Projekts, Schuldenschnitte, Protektionismus und dergleichen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich wei\u00df nicht, wie man sich in Berlin und Frankfurt die Zukunft des Euro vorstellt. Mit immer ehrgeizigeren Sparprogrammen sollen vor allem in Italien und Spanien die Staatshaushalte saniert werden, also in den L\u00e4ndern, auf die es wegen ihrer Gr\u00f6\u00dfe entscheidend ankommt. 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