{"id":4821,"date":"2012-05-23T09:18:12","date_gmt":"2012-05-23T07:18:12","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=4821"},"modified":"2012-05-23T12:11:58","modified_gmt":"2012-05-23T10:11:58","slug":"so-trickst-sarrazin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2012\/05\/23\/so-trickst-sarrazin_4821","title":{"rendered":"So trickst Sarrazin"},"content":{"rendered":"<p>Das neue Buch von Ex-Bundesbanker Thilo Sarrazin hat \u00fcberraschend h\u00e4ufig attestiert bekommen, es argumentiere wirtschaftlich korrekt (etwa <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Thilo-Sarrazins-neues-Anti-Euro-Buch\/!93764\/\" target=\"_blank\">Micha Brumlik in der <em>taz<\/em><\/a> oder auch <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2012-05\/thilo-sarrazin-kommentar\" target=\"_blank\">David Hugendick auf zeit.de<\/a>). Aber ist das wirklich so, oder haben es nur Feuilletonisten rezensiert, die bei einer Tabelle mit ein paar Prozentzahlen schon von der Ehrfurcht gepackt werden? In Wirklichkeit hat Sarrazin bei &#8222;Europa braucht den Euro nicht&#8220; dieselben Tricks angewendet wie bei seinem Bestseller &#8222;Deutschland schafft sich ab&#8220;. Das Buch ist keine rationale Abw\u00e4gung der wirtschaftlichen Vor- und Nachteile des Euro, sondern ein ganz klar auf die These: Zur\u00fcck zur D-Mark hingeschriebenes Pamphlet. Daf\u00fcr ist Sarrazin alles recht: Auslassen, weglassen, umdeuten, bewusst falsch interpretieren. Vor allem das bewusste falsche Interpretieren von Statistiken werden wir uns gleich genauer anschauen. (<a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/sarrazin-buch-keinen-euro-cent-fuer-dieses-buch-,1472780,16084242.html\" target=\"_blank\">Was ich vom Buch halte, mein Verriss steht hier.<\/a>) Zwei Tabellen in dem Buch sind zentral, um seine These, der Euro hat Deutschland keine Vorteile gebracht, zu st\u00fctzen. Das BIP pro Kopf in Kaufkraftparit\u00e4ten sowie die Entwicklung des Au\u00dfenhandels Deutschlands mit der Eurozone, der Rest-EU und dem Rest der Welt. Aber der Reihe nach. <!--more-->  <\/p>\n<p>&#8222;Gemessen am Wohlstandsindikator BIP brachte die W\u00e4hrungsunion f\u00fcr viele L\u00e4nder schwere Nachteile, f\u00fcr Deutschland hingegen keine Vorteile&#8220;, behauptet Sarrazin. Dazu gibt es eine Tabelle, die die Entwicklung des Brutto-Inlandsprodukt pro Kopf in Kaufkraftparit\u00e4ten abbildet (Seite 109). Der Indikator ist grunds\u00e4tzlich zur Messung des Wohlstandes okay. Was aber macht Sarrazin? Er schaut sich anhand dieses Indikators an, wie sich einzelne L\u00e4nder  relativ zur gesamten EU, der EU der 27 Staaten, entwickelt haben. Und siehe da: Der Wohlstand in der EU der 27 hat sich zwischen 1998 und 2010 besser entwickelt als in fast jedem anderen Land. Das, so Sarrazin, zeige, dass der Euro kein Vorteil f\u00fcr Wachstum und Wohlstand gebracht habe. <\/p>\n<p>Doch ist es redlich, mit diesem relativen Vergleich die Wachstumseffekte des Euro herausfiltern zu wollen? Nein, im Gegenteil, das ist ziemlicher Unsinn. Sein Trick: Indem er die EU w\u00e4hlt, hat er die osteurop\u00e4ischen Staaten, die in den zw\u00f6lf Jahren sehr stark aufgeholt haben, in den Vergleichsma\u00dfstab eingearbeitet und damit die relative Messlatte sehr hoch gelegt.  Denn die osteurop\u00e4ischen Staaten befinden sich immer noch in einem \u00f6konomischen Aufholprozess nach dem \u00dcbergang von der Plan- zur Marktwirtschaft. Solche L\u00e4nder sind in der Regel durch relativ hohe Wachstumsraten gekennzeichnet, weil sie von eine niedrigen Einkommensniveau kommen und gro\u00dfe Entwicklungspotentiale haben. Dadurch sehen die Eurol\u00e4nder relativ alt, wachstumsschwach, aus. Ist doch klar! Das folgende Diagramm zeigt dann auch, dass es eben keine Rolle spielt, ob ein Land Mitglied der Eurozone ist oder nicht, wenn man die relativen Wachstumsraten vergleicht. <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2012\/05\/Relative_BIP_pro_Kopf_in_der-EU_1999_2010.gif\" alt=\"Grafik: Relative BIP pro Kopf (KKP) in der EU 1999 (2010)\" title=\"Relative BIP pro Kopf (KKP) in der EU 1999 (2010)\" width=\"482\" height=\"372\" class=\"size-full wp-image-4833\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2012\/05\/Relative_BIP_pro_Kopf_in_der-EU_1999_2010.gif 482w, https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2012\/05\/Relative_BIP_pro_Kopf_in_der-EU_1999_2010-300x231.gif 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 482px) 100vw, 482px\" \/><\/p>\n<p>Was man sieht, ist, dass je geringer das BIP pro Kopf eines EU-Landes in Relation zu dem der EU27 insgesamt in 1999 war, desto st\u00e4rker ist es bis 2010 gewachsen. L\u00e4nder, deren BIP pro Kopf in 1999 geringer als das der EU27 war, sind \u00fcber die 12 Jahre relative schneller gewachsen als die EU27 insgesamt und L\u00e4nder deren BIP pro Kopf in 1999 gr\u00f6\u00dfer als das der EU27 insgesamt war, also die reichen L\u00e4nder, sind relativ langsamer gewachsen. Denn gestiegen ist das BIP pro Kopf \u00fcber diesem Zeitraum in allen L\u00e4ndern der EU. Deshalb bedeutet eine relative Verschlechterung des relativen BIP mitnichten, dass die alten Eurol\u00e4nder Wohlstandsverluste erlitten h\u00e4tten<\/p>\n<p>Das beste Gegenbeispiel zu Sarrazins These sind Gro\u00dfbritannien, Schweden und D\u00e4nemark (im Diagramm die drei orangefarbenen Punkten im Quadranten unten rechts). Keines der drei L\u00e4nder hat den Euro eingef\u00fchrt, sie sind aber ebenso relativ zur EU der 27 insgesamt zur\u00fcck gefallen, wie die einkommensstarken L\u00e4nder der W\u00e4hrungsunion. <\/p>\n<p>Die Korrelation zwischen &#8222;Mitglied der W\u00e4hrungsunion Ja\/Nein&#8220; und &#8222;niedriges\/hohes Wachstum&#8220;, die Sarrazin gerne aus den Daten herauslesen m\u00f6chte, gibt es nicht, stattdessen sieht man das, was \u00d6konomen hier erwarten w\u00fcrden, eine Korrelation zwischen der Einkommensh\u00f6he und dem Wachstum, das hei\u00dft die Konvergenz der Wohlstandsniveaus in der Europ\u00e4ischen Union.<\/p>\n<p>Die Tabelle f\u00fcr Sarrazins wichtigstes Argument zeugt also vor allem vom Aufholprozess Polens, Tschechiens und Ungarns. Erw\u00e4hnt Sarrazin auf den betreffenden Seiten den Aufholprozess Osteuropa? Nat\u00fcrlich nicht!<\/p>\n<p>Die zweite zentrale Aussage lautet: \u201eTrotz der gemeinsamen W\u00e4hrung sinkt die Verflechtung Deutschlands mit dem Euroraum.\u201c Paradoxerweise sei der Euro daf\u00fcr auch noch der Grund, weil die unbefriedigende Entwicklung in den S\u00fcdl\u00e4ndern, deren M\u00f6glichkeit begrenze, deutsche Waren zu kaufen, behauptet Sarrazin flott. <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/ZahlenFakten\/GesamtwirtschaftUmwelt\/Aussenhandel\/Handelskennzahlen\/Tabellen\/AnteilEUHandel.html;jsessionid=02BC992A7128344F572F7C3117D73EF5.cae2?nn=68748\" target=\"_blank\">Auch dazu gibt es eine Tabelle (Seite 115), die das Gegenteil belegt, wenn man sie versteht<\/a>.<\/p>\n<p>Denn die Ausfuhren Deutschlands in den Euroraum haben sich zwischen 1998 und 2011 fast verdoppelt \u2013 von 220 Milliarden Euro 1998 auf 417 Milliarden im vergangenen Jahr. Von wegen weniger Verflechtung! Was das Argument Sarrazins st\u00fctzen soll, ist wieder eine relative Betrachtung: Die Ausfuhren in die EU der 27 haben sich noch besser entwickelt (nat\u00fcrlich wegen Osteuropa). Und in den Rest der Welt haben sie sogar um 150 Prozent zugelegt (nat\u00fcrlich wegen China und Asien). Erw\u00e4hnt Sarrazin auf diesen Seiten den Aufholprozess? Nat\u00fcrlich nicht. <\/p>\n<p>Worauf er rumreitet sind die relativen Gewichte: Der Anteil der Ausfuhren in die Eurozone ist von 45,2 Prozent im Jahr 1998 auf 39,3 Prozent 2011 gesunken. Die Exporte der deutschen Firmen nach China wachsen halt rascher, weil China mit seinen zehn Prozent plus Wachstumsraten schneller w\u00e4chst als reife Industriestaaten.<\/p>\n<p>Aber daraus ein Argument gegen den Euro zu machen, gar von abnehmender Verflechtung zu sprechen, ist leider typisch f\u00fcr das ganze Buch! Ist typisch Sarrazin!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das neue Buch von Ex-Bundesbanker Thilo Sarrazin hat \u00fcberraschend h\u00e4ufig attestiert bekommen, es argumentiere wirtschaftlich korrekt (etwa Micha Brumlik in der taz oder auch David Hugendick auf zeit.de). Aber ist das wirklich so, oder haben es nur Feuilletonisten rezensiert, die bei einer Tabelle mit ein paar Prozentzahlen schon von der Ehrfurcht gepackt werden? 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