{"id":5092,"date":"2012-07-25T06:27:15","date_gmt":"2012-07-25T04:27:15","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=5092"},"modified":"2012-07-25T13:13:30","modified_gmt":"2012-07-25T11:13:30","slug":"um-eine-echte-wahrungsunion-wird-man-nicht-herumkommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2012\/07\/25\/um-eine-echte-wahrungsunion-wird-man-nicht-herumkommen_5092","title":{"rendered":"Um eine echte W\u00e4hrungsunion wird man nicht herumkommen"},"content":{"rendered":"<p>Noch nie waren die Leitzinsen so niedrig wie heute, noch nie haben die f\u00fchrenden Notenbanken so viel Geld gedruckt wie in den vergangenen Jahren. Nur ist immer noch nicht zu erkennen, wie der Funke in die Realwirtschaft \u00fcberspringen soll. Was tun, wenn die Finanzpolitik in wichtigen L\u00e4ndern mit aller Macht dagegenh\u00e4lt und auf pro-zyklische Weise versucht, staatliche Haushaltsdefizite und Schulden abzubauen, und wenn \u00fcberschuldete Haushalte und unterkapitalisierte Banken nur auf Eines aus sind \u2013 durch Sparsamkeit und Vorsicht ihre Kreditw\u00fcrdigkeit und Solvenz wieder herzustellen?<!--more--><\/p>\n<p>Bei solchem Gegenwind ist die Geldpolitik derzeit einfach \u00fcberfordert. Den Unternehmen au\u00dferhalb des Finanzsektors kommt das Geld zu den Ohren heraus (da sich die Einkommensverteilung bei steigendem Output weiter zu ihren Gunsten verschiebt), aber es gibt keine Anzeichen, dass sie damit das tun, was von ihnen in einem normalen Konjunkturaufschwung erwartet werden kann \u2013 dass sie aggressiv investieren und Leute einstellen. Es ist angenehm, viel Geld zu haben, bevor sie aber beginnen, es auszugeben, m\u00fcssen sie sich einigerma\u00dfen sicher sein, dass die Nachfrage nach ihren Produkten dauerhaft expandieren wird. Meist verf\u00fcgen sie nach wie vor noch \u00fcber betr\u00e4chtliche ungenutzte Kapazit\u00e4ten und sind daher nicht unter Druck, sie weiter aufzustocken.<\/p>\n<p>Da bei\u00dft sich die Katze in den Schwanz: Weil die Konjunkturaussichten so tr\u00fcb sind, wird nicht gen\u00fcgend investiert, und weil nicht gen\u00fcgend investiert wird, sind die Konjunkturaussichten so tr\u00fcb. Gerechnet mit aktuellen Wechselkursen (statt mit Kaufkraftparit\u00e4ten) scheint das reale Sozialprodukt der Welt in diesen beiden Sommerquartalen mit einer Verlaufsrate von nur zwei Prozent zuzunehmen und damit nur etwa halb so rasch wie im bisherigen mittelfristigen Trend. Die globale Outputl\u00fccke nimmt zu. Umfragen bei Haushalten und Unternehmen liefern bislang keine Belege daf\u00fcr, dass sich daran demn\u00e4chst etwas \u00e4ndern wird. Wer will da investieren?<\/p>\n<p>Besonders schlimm sieht es im Euro-Land aus \u2013 hier d\u00fcrfte es im zweiten und dritten Quartal jeweils zu einem annualisierten R\u00fcckgang des realen BIP um ein Prozent gekommen sein. F\u00fcr das gesamte Jahr muss mit minus 0,5 Prozent gerechnet werden, mindestens. In Italien und Spanien schrumpft die Wirtschaft zurzeit mit einer Rate von etwa 2,5 Prozent! Die Arbeitslosigkeit wird in der W\u00e4hrungsunion im Jahresdurchschnitt knapp 11,5 Prozent erreichen. Aber auch in den USA, in China, in Japan und in Gro\u00dfbritannien l\u00e4uft es momentan viel schlechter als noch vor wenigen Monaten allgemein erwartet, und auch jeweils deutlich schlechter als im Trend.<\/p>\n<p>Eines ist sicher: Die Geldpolitik wird im gesamten OECD-Raum, und zunehmend auch in den Schwellenl\u00e4ndern, sehr expansiv bleiben. Inflationsgefahren gibt es angesichts der niedrigen Auslastung des globalen Produktionspotenzials nicht. Der Wettbewerb um Kunden ist so intensiv wie selten und erlaubt nur vereinzelt und vor\u00fcbergehend, die Preise anzuheben. Wir n\u00e4hern uns in der Zwischenzeit negativen Notenbankzinsen. Bankeinlagen bei der EZB, die \u00fcber die Mindestreserven hinausgehen, werden bereits nicht mehr verzinst. D\u00e4nemarks Notenbank ist schon weiter und berechnet den Banken &#8222;Geb\u00fchren&#8220; f\u00fcr das Privileg, ihr Geld sicher bei ihr anlegen zu d\u00fcrfen. Auch die Renditen der zweij\u00e4hrigen &#8222;Sch\u00e4tze&#8220; des Bundes sind inzwischen im Negativbereich angekommen. Sicherheit ist wichtiger als Rendite. Wenigstens dar\u00fcber kann sich der deutsche Steuerzahler freuen.<\/p>\n<p>Im Kern l\u00e4uft es mit der Wirtschaft so schlecht, weil der Schuldenabbau, das sogenannte <em>Deleveraging<\/em>, auf\u2019s Ganze gesehen eine so gro\u00dfe Rolle spielt. Die Frage ist, wie der Prozess beschleunigt und abgeschlossen werden kann. Die klassische Art besteht darin, die Sparer (also die Gl\u00e4ubiger) zur Kasse zu bitten, sie anders als die Schuldner nicht voll am Zuwachs des realen Sozialprodukts teilhaben zu lassen. In den USA gab es in der Nachkriegszeit staatlich verordnete Zinsobergrenzen auf Bankeinlagen und damit de facto auch auf Staatsanleihen, die deutlich unterhalb der Zuwachsraten des nominalen Sozialprodukts lagen \u2013 das trug entscheidend dazu bei, dass die reale, kriegsbedingte Schuldenlast des Staates innerhalb von zwei Jahrzehnten auf eine quantit\u00e9 n\u00e9gligeable geschrumpft war.<\/p>\n<p>Die negativen Realzinsen am Geldmarkt der W\u00e4hrungsunion wirken \u00e4hnlich. Termineinlagen und vor allem Spareinlagen verlieren st\u00e4ndig an Wert. Vermutlich wird die EZB diesen Prozess weiter vorantreiben und damit Neuland betreten. Den meisten von uns d\u00fcrfte es dabei allerdings ziemlich mulmig zumute werden. Damit die Sache Erfolg hat, muss das Zinsniveau rascher zur\u00fcck gehen als die Inflationsrate. In Japan hat die Strategie bisher deshalb nicht funktioniert, weil es simultan zu einer Deflation kam, die Sparer also selbst bei Nullzinsen real noch im positiven Bereich blieben. Sparen wurde de facto gef\u00f6rdert. So kommen die Kreditnehmer nie von ihren Schulden runter. Die Bruttoschulden des japanischen Fiskus sind in letzter Zeit weiter dramatisch gestiegen und haben inzwischen 230 Prozent des Sozialprodukts erreicht!<\/p>\n<p>In den Probleml\u00e4ndern der W\u00e4hrungsunion behindern sehr hohe reale Kapitalmarktzinsen den Entschuldungsprozess. F\u00fcr zehnj\u00e4hrige Anleihen muss der Staat in Italien und Spanien am Markt rund 7 Prozent Rendite bieten, und das bei einem real sinkenden und nominal bestenfalls stagnierenden Sozialprodukt. Die Gl\u00e4ubiger wehren sich auf diese Weise gegen ihre Enteignung. Nicht nur das, sie zwingen die Schuldner, noch weniger auszugeben und m\u00f6glichst keine neuen Schulden zu machen. Nur wenn die Troika aus EU-Kommission, EZB und Internationalem W\u00e4hrungsfonds \u00fcberzeugt werden kann, dass sie eine solche pro-zyklische Strategie tats\u00e4chlich verfolgen, erhalten sie f\u00fcr eine relativ kurze Zeit subventionierte \u00dcberbr\u00fcckungskredite. Die Troika ist das Einsatzkommando der deutschen Sparer, Banken und Versicherungen. Ich \u00fcbertreibe nur ein bisschen! Es l\u00e4uft darauf hinaus, dass die Schuldner auf ihren Schulden sitzen bleiben und immer weiter sparen m\u00fcssen. Wie soll da die Konjunktur in Gang kommen?<\/p>\n<p>Am einfachsten w\u00e4re es nat\u00fcrlich, wenn die Schulden des Staates weginflationiert werden k\u00f6nnten, etwa nach der Formel &#8222;sechs Prozent Nominalwachstum, zwei real plus vier Inflation, Steuereinnahmen plus acht Prozent j\u00e4hrlich (Progressionseffekt), Staatsausgaben ebenso wie L\u00f6hne plus vier Prozent, Zinsobergrenze drei Prozent, dazu Kapitalverkehrskontrollen&#8220;, oder Varianten davon. Die EZB gibt sich ja M\u00fche, aber solange sich nichts Grundlegendes \u00e4ndert, wird sie keine Inflation herbeizaubern k\u00f6nnen. Das anhaltende <em>Deleveraging<\/em> hat den Transmissionsmechanismus der Geldpolitik kaputt gemacht.<\/p>\n<p>Da es so nicht weitergehen kann, wird es so auch nicht weitergehen. Man muss sich vor Augen halten, dass der Realtransfer aus den Gl\u00e4ubigerl\u00e4ndern in die europ\u00e4ische Peripherie schon vor Jahren stattgefunden hat. Der Norden hat lange Jahre unter seinen Verh\u00e4ltnissen gelebt und daf\u00fcr Forderungen und Aktiva aller Art im S\u00fcden angesammelt. Weil die nicht so rentabel waren wie anfangs gehofft, m\u00fcssen sie zu einem gro\u00dfen Teil abgeschrieben werden, und zwar unabh\u00e4ngig davon, ob die Schuldnerl\u00e4nder in der W\u00e4hrungsunion bleiben oder nicht. Die Forderungen sind nicht einklagbar, so traurig das ist.<\/p>\n<p>Damit die W\u00e4hrungsunion zusammen bleibt und die Wirtschaft wieder in Schwung kommt, wird es nicht ohne eine Vergemeinschaftung der staatlichen Schulden und gemeinsame Staatsanleihen gehen. Wegen des geringeren Risikos k\u00e4me es unmittelbar zu einem starken R\u00fcckgang der Kapitalmarktzinsen. Die Unsicherheit, die zurzeit das Investieren so sehr belastet, w\u00fcrde weichen.<\/p>\n<p>Die Schritte in Richtung Bankenunion, die Ende vergangenen Monats in Br\u00fcssel vereinbart wurden, waren ebenfalls \u00fcberf\u00e4llig und richtig \u2013 die unheilvolle Korrelation zwischen Finanzsektor und Staatsschulden d\u00fcrfte endlich gekappt werden. Die Zeit dr\u00e4ngt, aber sie zwingt die 17 Eurol\u00e4nder auch, endlich die institutionellen Rahmenbedingungen f\u00fcr eine echte W\u00e4hrungsunion zu schaffen. Dazu geh\u00f6ren eine Transferunion, die Bankenunion, ein gemeinsames aber kleines Schatzamt, Subsidiarit\u00e4t soweit es geht, aber auch gegenseitige effektive Kontrolle der staatlichen Finanzen, Aufgabe einiger Souver\u00e4nit\u00e4tselemente, und letztlich eine politische Union, etwa nach dem Schweizer Modell. Es kann keine W\u00e4hrungsunion ohne eine politische Union geben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch nie waren die Leitzinsen so niedrig wie heute, noch nie haben die f\u00fchrenden Notenbanken so viel Geld gedruckt wie in den vergangenen Jahren. Nur ist immer noch nicht zu erkennen, wie der Funke in die Realwirtschaft \u00fcberspringen soll. 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