{"id":51,"date":"2006-03-10T11:33:42","date_gmt":"2006-03-10T10:33:42","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=51"},"modified":"2006-03-10T11:33:42","modified_gmt":"2006-03-10T10:33:42","slug":"die-faz-und-ihr-erotisches-verhaltnis-zu-schulden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2006\/03\/10\/die-faz-und-ihr-erotisches-verhaltnis-zu-schulden_51","title":{"rendered":"Die FAZ und ihr erotisches Verh\u00e4ltnis zu Schulden"},"content":{"rendered":"<p>Die Frankfurter Allgemeine Zeitung, kurz FAZ, ist im Wirtschaftsteil immer f\u00fcr \u00dcberraschungen gut. So auch heute. Womit macht das Blatt f\u00fcr die &#8222;klugen K\u00f6pfe&#8220; auf? Mit der Nachricht: &#8222;Dresden ist auf einen Schlag schuldenfrei&#8220;. Nicht schlecht. Ein wahrlich weltbewegendes Ereignis. Erst an zweiter Stelle kommt die geldpolitische Kehrtwende in Japan, die sowohl im Handelsblatt als auch in der Financial Times Deutschland die Titelseite dominiert.<\/p>\n<p>Zwar ist es immer h\u00fcbsch, wenn die eigene Zeitung irgendwas gefunden hat, was die Konkurrenz noch nicht richtig einzuordnen wei\u00df, und damit ganz nach oben geht. Aber Dresden schuldenfrei? Na und dann, was sagt uns diese Nachricht?<br \/>\n<!--more--><br \/>\nSie ist nur zu verstehen, wenn man das erotische Verh\u00e4ltnis der FAZ zu Schulden kennt, das sie wahrscheinlich auch bei einem Gro\u00dfteil ihrer \u00f6konomisch gebildeten Leser vermutet. Danach sind Schulden etwas Halbseidenes, Aufreizendes, auf jeden Fall Unanst\u00e4ndiges. Deshalb ist es eine Nachricht, dass Dresden wohl als erste Stadt schuldenfrei ist, nachdem sie ihre Wohnungsbaugesellschaft an amerikanische Investoren verkauft hat. Dresden hat sich mit diesem Schritt zur Hochburg der Moral in diesem Land entwickelt, meint man nach der Lekt\u00fcre zu glauben.<\/p>\n<p>Meine Fragen:<\/p>\n<ol>\n<li>Was ist noch besser als schuldenfrei? Wenn in Deutschland die erste Stadt ein positives Finanzverm\u00f6gen aufbaut? Wozu? Egal. Ist doch toll, dass es in Deutschland St\u00e4dte gibt, die Banken Geb\u00fchren daf\u00fcr zahlen, dass diese ihnen das Geld anlegen. Oder? Durch den Deal hat sich das Nettoverm\u00f6gen der Stadt nicht ge\u00e4ndert. Die Bilanz ist nur k\u00fcrzer geworden. Ist es das, was die Apologeten eines schlanken Staats sexy finden?<\/li>\n<li>Wenn die amerikanischen Investoren 1,7 Milliarden Euro f\u00fcr die Wohnungen gezahlt haben, muss die Frage erlaubt sein, ob der Verkauf sinnvoll war. In der Regel rechnen diese Investoren mit Renditen zwischen 20 bis 25 Prozent. Selbst wenn es nur 15 Prozent sein sollten, k\u00f6nnte Dresden mit diesem Geld mindestens den dreifachen Schuldenbetrag aufnehmen und k\u00f6nnte ihn bei den gerade niedrigen langfristigen Zinsen locker bedienen. <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2006\/02\/Wohnungen_Head\">Oder k\u00f6nnen die Amerikaner diese hohen Renditen nur deshalb erzielen, weil sie ruppig mit den Besch\u00e4ftigten und den Mietern umgehen?<\/a> Dann steigt die Armut und die Zahl der Wohnungslosen in Dresden. Ein Pyrrhussieg im Kampf gegen die Verbindlichkeiten des Stadts\u00e4ckels.<\/li>\n<li>Was ist der Vorteil f\u00fcr eine Stadt, schuldenfrei zu sein? Sie muss keine Zinsen zahlen und hat mehr Geld f\u00fcr andere Aufgaben \u00fcbrig. Stimmt auf den ersten Blick. Aber auf den zweiten? So zu denken, hei\u00dft n\u00e4mlich statisch denken. Es kommt halt immer darauf an, was man mit dem Geld und den Schulden macht. Das klingt trivial, ist aber ganz entscheidend. Es kommt n\u00e4mlich auf die Rendite des Investitionsobjektes an, f\u00fcr die man sich verschuldet. Liegt diese Rendite h\u00f6her als der Zins, ist es lohnenswert. Und wenn Dresden mit seinen hoffentlich bald neuen Schulden Forschung und Entwicklung f\u00f6rderte, seine Infrastruktur aufpolierte oder Schwimmb\u00e4der und Kindertagesst\u00e4tten baute, dann kann das alles sehr lohnenswert sein. Denn es kann dem k\u00fcnftigen Wachstum der Stadt gut tun. Bessere und mehr Forschung lockt hochbezahlte Wissenschaftler und Unternehmer in die Stadt. Das durchschnittliche Einkommen steigt, die Arbeitslosigkeit geht zur\u00fcck, im Stadts\u00e4ckel steigen die Einnahmen und die Ausgaben f\u00fcr die \u00c4rmsten der Armen k\u00f6nnen sinken. Schwimmb\u00e4der st\u00e4rken die Gesundheit, lenken die Jugendlichen vom Computer oder der Glotze ab, sorgen f\u00fcr Abwechslung und steigern die Lebensqualit\u00e4t f\u00fcr alle. Kindertagesst\u00e4tten schlie\u00dflich erh\u00f6hen die Arbeitsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Eltern, ob alleinerziehend oder nicht, und steigern so ebenfalls das Einkommen, die Dynamik und das Lebensgef\u00fchl  in der Stadt.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Der Jubel um die erste schuldenfreie Stadt in Deutschland ist \u00f6konomisch betrachtet Unsinn.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Frankfurter Allgemeine Zeitung, kurz FAZ, ist im Wirtschaftsteil immer f\u00fcr \u00dcberraschungen gut. So auch heute. Womit macht das Blatt f\u00fcr die &#8222;klugen K\u00f6pfe&#8220; auf? Mit der Nachricht: &#8222;Dresden ist auf einen Schlag schuldenfrei&#8220;. Nicht schlecht. Ein wahrlich weltbewegendes Ereignis. 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