{"id":5154,"date":"2012-08-24T06:06:38","date_gmt":"2012-08-24T04:06:38","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=5154"},"modified":"2012-08-24T08:46:33","modified_gmt":"2012-08-24T06:46:33","slug":"wirtschaft-wachst-staatsfinanzen-im-plus-dem-euro-sei-dank","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2012\/08\/24\/wirtschaft-wachst-staatsfinanzen-im-plus-dem-euro-sei-dank_5154","title":{"rendered":"Wirtschaft w\u00e4chst, Staatsfinanzen im Plus \u2013 dem Euro sei Dank"},"content":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend in den L\u00e4ndern ringsum verzweifelt, aber bislang erfolglos nach Mitteln gesucht wird, wie sich Rezessionen lindern oder beenden lassen, erfreut sich die deutsche Wirtschaft zwar nicht mehr bester, aber immer noch guter Gesundheit. <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2012\/08\/PD12_287_811.html;jsessionid=0A47754C32815235776A4070939B2087.cae2\" target=\"_blank\">Im zweiten Vierteljahr expandierte das reale Bruttoinlandsprodukt gegen\u00fcber dem ersten um 0,3 Prozent und lag damit um 1,0 Prozent \u00fcber seinem Vorjahresniveau<\/a>. Im selben Zeitraum schrumpfte die Wirtschaftsleistung des Euro-Raums ohne Deutschland vom ersten aufs zweite Quartal um 0,4 Prozent und war 0,9 Prozent niedriger als vor einem Jahr. In der W\u00e4hrungsunion l\u00e4uft die Konjunktur gef\u00e4hrlich auseinander. In Griechenland ist das reale BIP binnen Jahresfrist um 6,2 Prozent eingebrochen; in den vergangenen vier Jahren waren es insgesamt 17,5 Prozent. Das Wort f\u00fcr so etwas hei\u00dft &#8222;Depression&#8220;.<!--more--><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_5155\" aria-describedby=\"caption-attachment-5155\" style=\"width: 468px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-5155\" title=\"Wachstumsraten des BIP qoq,yoy 1999Q1-2012Q2\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2012\/08\/BIP_qoq_yoy_12Q2.gif\" alt=\"Grafik: Wachstumsraten des BIP qoq,yoy 1999Q1-2012Q2\" width=\"468\" height=\"289\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2012\/08\/BIP_qoq_yoy_12Q2.gif 468w, https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2012\/08\/BIP_qoq_yoy_12Q2-300x185.gif 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 468px) 100vw, 468px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-5155\" class=\"wp-caption-text\">Wachstumsraten des dt BIP qoq,yoy 1999Q1-2012Q2<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Der Anstieg des deutschen BIP um 0,3 Prozent entsprach genau dem Wachstumsbeitrag des Au\u00dfenbeitrags, so dass von der Inlandsnachfrage per Saldo keine positiven Impulse ausgingen \u2013 die inl\u00e4ndischen Faktoren hoben sich gegenseitig auf: Die einigerma\u00dfen optimistischen Verbraucher gaben mehr aus als im Vorquartal, die Unternehmen und der Staat sparten aber genauso viel an den Investitionen.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_5156\" aria-describedby=\"caption-attachment-5156\" style=\"width: 476px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-5156\" title=\"Wachstumsbeitraege zum dt BIP, qoq\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2012\/08\/Wachstumsbeitraege_BIP_qoq_2012Q2.gif\" alt=\"Grafik: Wachstumsbeitraege zum dt BIP, qoq\" width=\"476\" height=\"389\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2012\/08\/Wachstumsbeitraege_BIP_qoq_2012Q2.gif 476w, https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2012\/08\/Wachstumsbeitraege_BIP_qoq_2012Q2-300x245.gif 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 476px) 100vw, 476px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-5156\" class=\"wp-caption-text\">Wachstumsbeitraege zum dt BIP, qoq<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Die Ausr\u00fcstungen sind jetzt drei Quartale in Folge geschrumpft, wenn auch im Vergleich zur Rezession 2008\/2009 noch recht moderat. Darin spiegelt sich der R\u00fcckgang der Gesch\u00e4ftserwartungen seit Anfang 2011: Das Abflauen der Auslandskonjunktur und die eskalierende Euro-Krise schlagen aufs Gem\u00fct der Unternehmer. Die rekordniedrigen Zinsen vergr\u00f6\u00dfern nat\u00fcrlich die Menge der Investitionen, die sich rechnen, letztlich aber kommt es darauf an, dass mit steigenden Ums\u00e4tzen gerechnet werden kann. Daran hapert es in diesem unsicheren Umfeld.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_5158\" aria-describedby=\"caption-attachment-5158\" style=\"width: 468px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-5158\" title=\"Wachstumsraten der Ausruestungsinvestitionen qoq,yoy 1999Q1-2012Q2\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2012\/08\/Ausruestungen_qoq_yoy_12Q2.gif\" alt=\"Grafik: Wachstumsraten der Ausruestungsinvestitionen qoq,yoy 1999Q1-2012Q2\" width=\"468\" height=\"289\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2012\/08\/Ausruestungen_qoq_yoy_12Q2.gif 468w, https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2012\/08\/Ausruestungen_qoq_yoy_12Q2-300x185.gif 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 468px) 100vw, 468px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-5158\" class=\"wp-caption-text\">Wachstumsraten der Ausruestungsinvestitionen qoq,yoy 1999Q1-2012Q2<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Es ist auch nicht so, dass die Verbraucher euphorisch sind \u2013 sie sind nur nicht mehr so pessimistisch wie in den vergangenen zwei Jahrzehnten: Die Anzahl der Besch\u00e4ftigten \u00fcbertrifft ihr Vorjahresniveau um geradezu sensationelle 1,2 Prozent, die Arbeitslosenquote pendelt bei 6,8 Prozent, nachdem sie vor einem knappen Jahrzehnt noch bei 12 Prozent lag, und endlich steigen die L\u00f6hne etwas rascher, wenn auch nur um etwa 2,5 Prozent auf Stundenbasis. Aber das Produkt aus Lohnsteigerungen, etwas l\u00e4ngerer Arbeitszeit und dem kr\u00e4ftigen Anstieg der Besch\u00e4ftigung ergab zuletzt sowohl brutto als auch netto gegen\u00fcber dem Vorjahr eine Zunahme der gesamtwirtschaftlichen Lohnsumme um 3,9 Prozent. Leider scheint sich der Wind am Arbeitsmarkt zu drehen, weil Deutschland mit seiner Exportquote von 52 Prozent (des Sozialprodukts) keine Insel ist \u2013 mit der g\u00fcnstigen Konsumkonjunktur k\u00f6nnte es bald vorbei sein.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_5157\" aria-describedby=\"caption-attachment-5157\" style=\"width: 468px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-5157\" title=\"Wachstumsraten des Privaten Konsums qoq,yoy 1999Q1-2012Q2\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2012\/08\/Privater_Konsum_qoq_yoy_12Q2.gif\" alt=\"Grafik: Wachstumsraten des Privaten Konsums qoq,yoy 1999Q1-2012Q2\" width=\"468\" height=\"289\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2012\/08\/Privater_Konsum_qoq_yoy_12Q2.gif 468w, https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2012\/08\/Privater_Konsum_qoq_yoy_12Q2-300x185.gif 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 468px) 100vw, 468px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-5157\" class=\"wp-caption-text\">Wachstumsraten des Privaten Konsums qoq,yoy 1999Q1-2012Q2<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Dass es im Au\u00dfenhandel so gut l\u00e4uft, ist zudem ein zweischneidiges Schwert. Die deutschen \u00dcbersch\u00fcsse sind die Defizite der Anderen, vor allem der Partner im Euro-Raum. Unsere Wirtschaft hat bisher auf zweifache Weise vom Euro profitiert: Zum einen hat die Lohndisziplin und die Senkung der Lohnst\u00fcckkosten anders als fr\u00fcher nicht zu einer Aufwertung der W\u00e4hrung gef\u00fchrt. Vor 1999, also vor dem Euro, hatten hohe \u00dcbersch\u00fcsse in der Leistungsbilanz das fast zwangsl\u00e4ufig mit sich gebracht \u2013 Wettbewerbsvorteile wurden regelm\u00e4\u00dfig durch eine festere D-Mark neutralisiert. Innerhalb der W\u00e4hrungsunion ist das nicht mehr m\u00f6glich. Zweiter Punkt: Durch die Schuldenkrise in den L\u00e4ndern an der s\u00fcdlichen Peripherie des Euro-Raums ist das Risiko gestiegen, dass der Euro auseinanderfliegt. Er hat seine Attraktivit\u00e4t als Reservew\u00e4hrung seit einiger Zeit eingeb\u00fc\u00dft und wird von vielen ausl\u00e4ndischen Anlegern nur mit der Zange angefasst. Mit anderen Worten, er hat sich handelsgewogen real und nominal kr\u00e4ftig abgewertet. Aus Sicht der deutschen Unternehmen war das per saldo eine gute Sache \u2013 bis zuletzt hat sich ihre Wettbewerbsf\u00e4higkeit dramatisch verbessert.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_5159\" aria-describedby=\"caption-attachment-5159\" style=\"width: 465px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-5159\" title=\"Reale effektive Wechselkurse f\u00fcr Deutschland, 1991Q1-2012Q1\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2012\/08\/Indikatoren_Wettbewerbsfaehigkeit_2012Q1.gif\" alt=\"Grafik: Reale effektive Wechselkurse f\u00fcr Deutschland, 1991Q1-2012Q1\" width=\"465\" height=\"328\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2012\/08\/Indikatoren_Wettbewerbsfaehigkeit_2012Q1.gif 465w, https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2012\/08\/Indikatoren_Wettbewerbsfaehigkeit_2012Q1-300x211.gif 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 465px) 100vw, 465px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-5159\" class=\"wp-caption-text\">Reale effektive Wechselkurse f\u00fcr Deutschland, 1991Q1-2012Q1<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Auch in anderer Hinsicht ist Deutschland mit dem Euro bisher ausgezeichnet gefahren. \u00dcber die gewaltigen Zinsvorteile hatte ich schon einige Male geschrieben \u2013 das Ausland schenkt deutschen Schuldnern zurzeit und vermutlich noch etwas l\u00e4nger de facto j\u00e4hrlich Geld in der Gr\u00f6\u00dfenordnung von zwei Prozent des Sozialprodukts. Es ist der Lohn f\u00fcr eine vergleichsweise solide Finanzpolitik, oder vielleicht auch nur daf\u00fcr, dass es hierzulande zu keinen Immobilienblasen gekommen war, und damit auch zu keinem kritischen Deleveraging (vergessen wir mal die abenteuerlichen Strategien der HypoRealEstate in diesem Bereich). Ohne die Euro-Krise w\u00e4ren die Zinsen nicht \u00fcber alle Laufzeiten hinweg so niedrig: Der Bund kann sich \u00fcber dreimonatige BuBills zu -0,125, und \u00fcber 30-j\u00e4hrigen Anleihe heute zu 2,18 Prozent verschulden. Nur in der Schweiz, in Japan und Skandinavien gibt es \u00e4hnlich g\u00fcnstige Konditionen.<\/p>\n<p>Am Donnerstag wurden auch die <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2012\/08\/PD12_288_813.html;jsessionid=7E5A5BC9C08E239BFBBEDEA7C5FF26D3.cae2\" target=\"_blank\">Ergebnisse der deutschen Finanzstatistik f\u00fcr das erste Halbjahr 2012<\/a> ver\u00f6ffentlicht. Der Finanzierungssaldo des Staates wies einen \u00dcberschuss in H\u00f6he von 0,6 Prozent des BIP auf, verglichen mit einem Defizit von 0,3 Prozent im ersten Halbjahr 2011. Es ist wahrscheinlich, dass im Gesamtjahr ein \u00dcberschuss herauskommt. Die wichtigsten Gr\u00fcnde f\u00fcr diese positive Entwicklung sind die r\u00fcckl\u00e4ufigen Zinsaufwendungen (dem Euro sei Dank), die stark gestiegenen Lohnsteuereinnahmen und Sozialbeitr\u00e4ge als Folge des Besch\u00e4ftigungsanstiegs, sowie im \u00dcbrigen einer sehr restriktive Ausgabenpolitik \u2013 die Staatsausgaben erh\u00f6hten sich im Vergleich zum Vorjahr nur um 0,8 Prozent, waren also nach Abzug der Inflationsrate r\u00fcckl\u00e4ufig.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_5160\" aria-describedby=\"caption-attachment-5160\" style=\"width: 468px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-5160\" title=\"Halbj\u00e4hrlicher Finanzierungssaldo des Staat 1991H1-2012H1\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2012\/08\/Finanzierungssaldo_Staat_1991H1-2012H1.gif\" alt=\"Grafik: Halbj\u00e4hrlicher Finanzierungssaldo des Staat 1991H1-2012H1\" width=\"468\" height=\"290\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2012\/08\/Finanzierungssaldo_Staat_1991H1-2012H1.gif 468w, https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2012\/08\/Finanzierungssaldo_Staat_1991H1-2012H1-300x185.gif 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 468px) 100vw, 468px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-5160\" class=\"wp-caption-text\">Halbj\u00e4hrlicher Finanzierungssaldo des Staat 1991H1-2012H1<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Da die Kapazit\u00e4ten in Deutschland nach wie vor deutlich unterausgelastet sind, bedeutet der kleine \u00dcberschuss im aktuellen Staatshaushalt, dass der sogenannte strukturelle \u00dcberschuss sehr gro\u00df ist, je nach Ansatz zwischen drei und sechs Prozent des BIP. Mit anderen Worten, es gibt einen gewaltigen Spielraum f\u00fcr eine expansivere Finanzpolitik. Er sollte genutzt werden, allein schon um den Nachbarl\u00e4ndern zu helfen und den Euro zu stabilisieren. Es fehlt im \u00dcbrigen nicht an n\u00fctzlichen Projekten, die das Wachstumspotenzial der Wirtschaft steigern k\u00f6nnten. Dabei denke ich nicht an eine neue Abwrackpr\u00e4mie oder an Anreize, wieder mehr H\u00e4user zu bauen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend in den L\u00e4ndern ringsum verzweifelt, aber bislang erfolglos nach Mitteln gesucht wird, wie sich Rezessionen lindern oder beenden lassen, erfreut sich die deutsche Wirtschaft zwar nicht mehr bester, aber immer noch guter Gesundheit. 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