{"id":535,"date":"2009-01-06T16:06:35","date_gmt":"2009-01-06T15:06:35","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=535"},"modified":"2009-01-06T16:06:35","modified_gmt":"2009-01-06T15:06:35","slug":"deflation-im-euroland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/01\/06\/deflation-im-euroland_535","title":{"rendered":"Deflation im Euroland"},"content":{"rendered":"<p>Am heutigen Dienstag gab es die <a href=\"http:\/\/epp.eurostat.ec.europa.eu\/pls\/portal\/docs\/PAGE\/PGP_PRD_CAT_PREREL\/PGE_CAT_PREREL_YEAR_2009\/PGE_CAT_PREREL_YEAR_2009_MONTH_01\/2-06012009-EN-AP.PDF\" style=\"text-decoration:underline;\" target=\"_blank\">erste offizielle Sch\u00e4tzung f\u00fcr die harmonisierte Verbraucherpreisinflation in Euroland im Dezember: im Vorjahresvergleich sind wir jetzt bei +1,6 Prozent angekommen<\/a>. Ich habe mal vorsichtshalber ein Pluszeichen vor die Zahl gesetzt, weil es m\u00f6glicherweise nicht mehr lange dauert, bis aus dem Plus ein Minus wird. Saisonbereinigt lag der Preisindex im Dezember um 0,7 Prozent unter dem Wert vom letzten Juni, woraus sich eine Verlaufsrate von &#8211;1,4 Prozent berechnet. Da ist das Minuszeichen bereits! Man kann es auch so sagen: Wenn der Trend der letzten sechs Monate anh\u00e4lt, werden wir im n\u00e4chsten Juni im Vorjahresvergleich &#8211;1,4 Prozent erreichen. Das ist bisher aber noch keineswegs Konsens.<!--more--><\/p>\n<p>Dieser R\u00fcckgang des Preisniveaus ist nat\u00fcrlich zu einem gro\u00dfen Teil dem Einbruch der Rohstoffpreise und der St\u00e4rke des Euro seit letztem Sommer geschuldet. Da sich der \u00d6lpreis in den letzten Wochen wieder von seinem Tief von fast 30 Dollar auf 50 Dollar erholt hat und der Euro erneut schw\u00e4chelt, wirken die externen Effekte jetzt in die Gegenrichtung, so dass es mit dem Preisverfall jetzt erst mal ein Ende haben d\u00fcrfte, man also die Deflation der vergangenen Monate nicht extrapolieren sollte. Der j\u00fcngste Anstieg der Bondrenditen zeigt, dass die Anleger die Deflationsstory f\u00fcrs erste f\u00fcr weniger \u00fcberzeugend halten.<\/p>\n<p>Allerdings ist nicht zu erkennen, wo angesichts der Nachfrageschw\u00e4che echte inflation\u00e4re Impulse herkommen sollten. <a href=\"http:\/\/epp.eurostat.ec.europa.eu\/pls\/portal\/docs\/PAGE\/PGP_PRD_CAT_PREREL\/PGE_CAT_PREREL_YEAR_2008\/PGE_CAT_PREREL_YEAR_2008_MONTH_12\/4-22122008-EN-AP.PDF\" style=\"text-decoration:underline;\" target=\"_blank\">Die Auftragseing\u00e4nge beim Verarbeitenden Gewerbe des Euroraums sind beispielsweise in den sechs Monaten bis Oktober mit einer Jahresrate von -26,1 Prozent geradezu eingebrochen<\/a>, w\u00e4hrend die Neuzulassungen von PKWs im November um etwa ein Viertel unter ihren Vorjahreswerten lagen. Die Bauwirtschaft befindet sich ebenfalls im freien Fall &#8211; es gibt erfahrungsgem\u00e4\u00df keine Inflation ohne einen boomenden oder zumindest kr\u00e4ftig expandierenden Immobilienmarkt.<\/p>\n<p>Von nun an wird auch die Arbeitslosigkeit sehr stark ansteigen: Bislang haben die Unternehmen noch an ihren Arbeitskr\u00e4ften festgehalten, was sich in einem ungew\u00f6hnlich starken R\u00fcckgang der Produktivit\u00e4t gezeigt hat. Die immer d\u00fcnneren Orderb\u00fccher erzwingen nunmehr drastische Ma\u00dfnahmen, also Entlassungen im gro\u00dfen Stil. Deutschland war verglichen mit den USA, Gro\u00dfbritannien, Frankreich, Italien oder Spanien fast eine Insel der Seligen, aber das \u00e4ndert sich gerade dramatisch. Was das f\u00fcr die L\u00f6hne hei\u00dft, ist klar: Die Zeit rascher steigender Nominall\u00f6hne ist damit schon wieder beendet.<\/p>\n<p>Im Rest der Welt sieht es eher noch tr\u00fcber aus als im Euroland, vor allem weil das &#8222;Deleveraging&#8220;, also der forcierte Abbau von Schulden, eine viel gr\u00f6\u00dfere Rolle spielt. Sieht man einmal von Spanien und Irland ab, hat es bei uns keine gef\u00e4hrlichen Immobilienblasen gegeben, durch deren Platzen gro\u00dfe Teile der Bev\u00f6lkerung jetzt  finanziell unter Wasser sein k\u00f6nnten. Die Sparquote der Haushalte liegt in der W\u00e4hrungsunion immer noch bei respektablen 10 Prozent. Die Marktteilnehmer setzen augenblicklich darauf, dass die USA wegen der gewaltigen Konjunkturprogramme und der Rettungsaktionen f\u00fcr den Finanzsektor schon fr\u00fcher als das Euroland die konjunkturelle Wende schaffen werden. Das anvisierte Volumen des finanzpolitischen Ma\u00dfnahmeb\u00fcndels ist, relativ zum BIP, etwa dreimal so gro\u00df wie das deutsche und das der \u00fcbrigen europ\u00e4ischen L\u00e4nder.<\/p>\n<p>Hinzu kommt eine viel expansivere Geldpolitik. Nicht nur ist die Fed Funds-Rate, der Leitzins der US Notenbank, de facto bereits bei Null, auch das Volumen an Basisgeld, ablesbar an der Bilanzsumme des Federal Reserve Systems, vervielfacht sich gerade. Es gibt kein Halten was die Versorgung der amerikanischen Wirtschaft mit Liquidit\u00e4t angeht. Dagegen nehmen sich die 58 Prozent, um die sich die <a href=\"http:\/\/www.ecb.int\/press\/pr\/wfs\/2008\/html\/fs081230.de.html\" style=\"text-decoration:underline;\" target=\"_blank\">Verbindlichkeiten des Eurosystems<\/a> seit November 2007 erh\u00f6ht haben, fast bescheiden aus.<\/p>\n<p>Ohne ausreichend Liquidit\u00e4t kann die Krise nicht \u00fcberwunden werden, ob das aber was an den Problemen der \u00dcberschuldung und der Risikoscheu der Banken \u00e4ndert, ist nicht ausgemacht. Noch gibt es keine Anzeichen, dass Unternehmen und Haushalte in K\u00fcrze wieder munter Geld ausgeben und neue Schulden machen k\u00f6nnten. Allein der Staat ist dazu in der Lage, und bis das zu wirken beginnt und in alle Bereiche der Wirtschaft ausstrahlt, wird noch einige Zeit ins Land gehen.<\/p>\n<p>Ich muss immer wieder auf Japan verweisen: Da gab und gibt es auch Nullzinsen und gewaltige staatliche Budgetdefizite &#8211; in den neun Jahren 1997 bis 2005 im Durchschnitt von 7,2 Prozent des BIP! -, und dennoch hat das nichts daran ge\u00e4ndert, dass der Deflator des japanischen BIP seit 1994 r\u00fcckl\u00e4ufig war, dass also Deflation herrschte (<a href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/economy_finance\/publications\/publication13290_en.pdf\" style=\"text-decoration:underline;\" target=\"_blank\">vgl. den Economic Forecast der EU-Kommission vom Herbst 2008, S. 148 und 160<\/a>). Dabei hatte Japan, als die Krise ausbrach, eine nationale Sparquote von fast 30 Prozent und einen betr\u00e4chtlichen \u00dcberschuss in der Leistungsbilanz. Die Fundamentaldaten waren \u00e4u\u00dferst gesund.<\/p>\n<p>Insgesamt ist das, was die Notenbanken und Finanzminister heutzutage zur Ankurbelung der Konjunktur tun wollen, gemessen an dem, was wir in Japan gesehen haben, nicht sonderlich expansiv. Ich vermute, dass wir auf beiden Seiten des Atlantik mit steigender Wahrscheinlichkeit auf eine Deflation zusteuern. Nichts spricht f\u00fcr mich gegen Anlagen in lang laufenden Bundesanleihen &#8211; es ist schon etwas wert, wenn man wei\u00df, dass man auch in zwanzig Jahren noch mit einem festen Einkommen von knapp 4 Prozent auf das eingesetzte Kapital rechnen kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am heutigen Dienstag gab es die erste offizielle Sch\u00e4tzung f\u00fcr die harmonisierte Verbraucherpreisinflation in Euroland im Dezember: im Vorjahresvergleich sind wir jetzt bei +1,6 Prozent angekommen. 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