{"id":54,"date":"2006-03-29T14:48:55","date_gmt":"2006-03-29T13:48:55","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=54"},"modified":"2006-03-29T14:48:55","modified_gmt":"2006-03-29T13:48:55","slug":"streiks-makrookonomisch-sinnvoll","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2006\/03\/29\/streiks-makrookonomisch-sinnvoll_54","title":{"rendered":"Streiks &#8211; makro\u00f6konomisch sinnvoll"},"content":{"rendered":"<p>Jetzt also auch noch die Metaller. Nach dem \u00f6ffentlichem Dienst, den \u00c4rzten, streiken nun die Metaller, wenngleich erst mal nur f\u00fcr Stunden. Chaos in Deutschland? Weit gefehlt. Kapitalistische Normalit\u00e4t nun auch in Deutschland, lautet die wahre Interpretation.<\/p>\n<p>Deutschland war immer das Land in der kapitalistischen Welt, das den Arbeitskampf nicht kannte, zumindest fiel er nie ins Gewicht. Vier ganze Tage pro Jahr auf 1000 Arbeitnehmer sind im Schnitt der vergangenen zehn Jahre f\u00fcr einen Streik draufgegangen. In den Vereinigten Staaten sind es 44, in Irland 78 und in Frankreich fast 100. Wenn dieses Jahr in Deutschland zehnmal mehr gestreikt w\u00fcrde als fr\u00fcher, w\u00e4re das kein Beinbruch. Im Gegenteil: <!--more-->Aus makro\u00f6konomischer Sicht sogar notwendig. Das soll nicht hei\u00dfen, dass Streiks der Volkwirtschaft auf den ersten Blick nicht schadeten. Aber es kommt immer auf den zweiten Blick an. Wenn das Ergebnis der Streiks h\u00f6here L\u00f6hne bedeuten, dann kann die Volkswirtschaft sehr wohl davon profitieren, trotz kurzfristiger Produktionsunterbrechung.<\/p>\n<p>Der Reihe nach. Warum gab es in Deutschland in der Vergangenheit so selten Streiks? Na, weil das Land bis vor kurzem nach den Regeln des Rheinischen Kapitalismus tickte (wie ich ausf\u00fchrlich im Beitrag <a href=https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=27>\u201eEine Tr\u00e4ne f\u00fcr den Rheinischen Kapitalismus\u201c<\/a> versucht habe darzulegen). Das alte System war auf Konsens angelegt. Weder waren die Aktion\u00e4re am Dr\u00fccker, noch die Gewerkschaften, vielleicht am ehesten die Banken, die die Deutschland AG finanzierten. Im alten System wurden die Produktivit\u00e4tsgewinne aufgeteilt zwischen den beiden Produktionsfaktoren Arbeit und Kapital. Durch die starke Stellung der Banken wurde sogar mehr Wert auf den Cash flow denn auf die Rendite gelegt, wie einige Studien nahe legen. Das alles hat sich ab Mitte der 90er Jahre allm\u00e4hlich ver\u00e4ndert, als die Shareholdervalue-Bewegung Einzug hielt. Beschleunigt wurde der Abschied vom alten System durch die Einf\u00fchrung des Euro und den Jahrtausend-Crash am Aktienmarkt, in dessen Folge die deutschen Banken in arge Bedr\u00e4ngnis gerieten und ihre Finanzierungsaufgabe vor\u00fcbergehend einstellen mussten. Damit stieg der Kapitaleigner und mit ihm seine maximalen Renditevorstellungen an die Spitze der Interessenshierarchie. So wie in den meisten anderen L\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Wenn es aber keinen institutionalisierten Rahmen f\u00fcr Kompromisse zwischen Kapital und Arbeit mehr gibt, m\u00fcssen die Arbeiter ihren Forderungen Druck verleihen \u2013 und das geht nur \u00fcber Streik. Ganz treffend, wenngleich unbeabsichtigt, hat das Alexander Dibelius, Deutschland-Chef von Goldman Sachs, auf einer Veranstaltung in Bad Homburg auf den Punkt gebracht. Auf die Frage, ob Unternehmen selbst das Weihnachtsgeld noch streichen m\u00fcssten, nur um die Eigenkapitalrendite von 16 auf 18 Prozent zu erh\u00f6hen, sagte er sinngem\u00e4\u00df: Dagegen spreche nichts. Auf Renditepunkte sollten Manager nur dann verzichten, wenn die Kosten eines Streiks dies rechtfertigten. Genau das ist die neue Denkweise in Deutschland und die alte im Rest der kapitalistischen Welt.<\/p>\n<p>Streiks beziehungsweise die glaubhafte Drohung mit Streik sind das einzige Verhandlungsmittel, das die Arbeitnehmer in dieser Form des Kapitalismus haben. Jeder Arbeitgeberverband, jedes Unternehmen sollte sich also \u00fcberlegen, in wie weit es den Forderungen der Gewerkschaft entgegen kommen m\u00f6chte, um den Streik zu vermeiden.<\/p>\n<p>Warum die nun drohenden Streiks, wenn sie zu h\u00f6heren L\u00f6hnen f\u00fchren, makro\u00f6konomisch sinnvoll sind? Die Arbeitnehmer in Deutschland haben neun Jahre Lohnzur\u00fcckhaltung ge\u00fcbt, verdienen heute real (um die Inflation bereinigt) weniger als 1997. F\u00fcr mich sprechen viele volkswirtschaftliche Gr\u00f6\u00dfen daf\u00fcr, dass Deutschland seine Anpassungskrise vom Rheinischen Kapitalismus zum ordin\u00e4ren Kapitalismus \u00fcberwunden hat. Da ist zum einen die Entwicklung der Gewinnquote. Sie ist 2005 auf den h\u00f6chsten Stand seit den 60er Jahren gestiegen. Da ist zum anderen die durchschnittliche Eigenkapitalrendite der 30 Dax-Werte. Sie liegt mit 16 Prozent auf einem Rekordhoch. Das historische Mittel betr\u00e4gt zw\u00f6lf. Aber auch die Entwicklung der Lohnst\u00fcckkosten ist beeindruckend: Sie liegen um 8,7 Prozent unter ihrem langfristigen Durchschnitt wie die Bundesbank berechnet hat (vgl. Tabelle). Das erkl\u00e4rt auch die unheimlichen Exporterfolge der Deutschen Industrie.<\/p>\n<p>Entwicklung der Preislichen Wettbewerbsf\u00e4higkeit<br \/>\nVer\u00e4nderung 4. Quartal 2005<\/p>\n<table border=\"0\" width=\"400\">\n<tr>\n<td width=\"99\" valign=\"top\"><\/td>\n<td width=\"102\" align=\"right\" valign=\"top\">&nbsp;gegen\u00fcber<br \/>\n            &nbsp;4. Quartal 1998<\/td>\n<td width=\"12\" align=\"right\" valign=\"top\"><\/td>\n<td width=\"161\" align=\"right\" valign=\"top\"> zum langfristigen Durchschnitt seit 1975&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"99\"><\/td>\n<td width=\"102\" align=\"right\"><i>in Prozent<\/i><\/td>\n<td width=\"12\" align=\"right\"><\/td>\n<td width=\"161\" align=\"right\"><i>in Prozent<\/i><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"99\">Deutschland&nbsp;<\/td>\n<td width=\"102\" align=\"right\">-9,5<\/td>\n<td width=\"12\" align=\"right\"><\/td>\n<td width=\"161\" align=\"right\">-8,7<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"99\">Belgien<\/td>\n<td width=\"102\" align=\"right\">7,1<\/td>\n<td width=\"12\" align=\"right\"><\/td>\n<td width=\"161\" align=\"right\">3,5<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"99\">Frankreich<\/td>\n<td width=\"102\" align=\"right\">-5,2<\/td>\n<td width=\"12\" align=\"right\"><\/td>\n<td width=\"161\" align=\"right\">-6,3<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"99\">Griechenland<\/td>\n<td width=\"102\" align=\"right\">8,7<\/td>\n<td width=\"12\" align=\"right\"><\/td>\n<td width=\"161\" align=\"right\">16,06<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"99\">Italien<\/td>\n<td width=\"102\" align=\"right\">9,4<\/td>\n<td width=\"12\" align=\"right\"><\/td>\n<td width=\"161\" align=\"right\">13,6<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"99\">Holland<\/td>\n<td width=\"102\" align=\"right\">5,5<\/td>\n<td width=\"12\" align=\"right\"><\/td>\n<td width=\"161\" align=\"right\">-1,95<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"99\">\u00d6sterreich<\/td>\n<td width=\"102\" align=\"right\">0,5<\/td>\n<td width=\"12\" align=\"right\"><\/td>\n<td width=\"161\" align=\"right\">3,45<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"99\">Portugal<\/td>\n<td width=\"102\" align=\"right\">3,6<\/td>\n<td width=\"12\" align=\"right\"><\/td>\n<td width=\"161\" align=\"right\">13,09<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"99\">Spanien<\/td>\n<td width=\"102\" align=\"right\">13,7<\/td>\n<td width=\"12\" align=\"right\"><\/td>\n<td width=\"161\" align=\"right\">13,17<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p><u>Anmerkung:<\/u> Ein negatives Vorzeichen bedeutet eine Verbesserung der preislichen Wettbewerbsf\u00e4higkeit, bzw. gemessen am langfristigen Durchschnitt, eine g\u00fcnstige preisliche Wettbewerbsf\u00e4higkeit.<\/p>\n<p>Wann, wenn nicht jetzt, ist die Zeit f\u00fcr Lohnerh\u00f6hungen reif?<\/p>\n<p>Die Schw\u00e4che Deutschlands ist seit Jahren die Binnennachfrage. Warum? Weil die L\u00f6hne stagnieren. Das muss jedem Volkwirt einleuchten! Wenn aber die Wettbewerbsf\u00e4higkeit wieder hergestellt ist, die Unternehmen klotzig verdienen, dann ist es ratsam, endlich wieder etwas f\u00fcr die Binnennachfrage zu tun, also die L\u00f6hne um drei bis vier Prozent zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Das gewichtigste Gegenargument, das jetzt gleich kommen d\u00fcrfte: Wir haben f\u00fcnf Millionen Arbeitslose. Es sei geradezu zynisch f\u00fcr h\u00f6here L\u00f6hne zu pl\u00e4dieren. Denn, wie jedes Kind wisse: Die Arbeitslosigkeit verschwindet nur dann, wenn die L\u00f6hne so niedrig sind, dass die Arbeit auch nachgefragt wird. Das ist ein sch\u00f6n verquastes Argument der Neoklassiker, das unhaltbar ist. <a href=\"http:\/\/www.iwh-halle.de\/d\/Abteil\/FORS\/gab\/Umkehr%20in%20der%20Lohnentwicklung.PDF\" target=\"_blank\">Sehr instruktiv in diesem Zusammenhang der heutige Gastkommentar in der FTD von Hubert Gabrisch, Leiter der Forschungsdirektion des Instituts f\u00fcr Wirtschaftsforschung in Halle. Seine zentrale These, die ich teile: Lohnzur\u00fcckhaltung hilft dem Export, nicht aber der Binnenwirtschaft.<\/a><\/p>\n<p>Ein weiteres Gegenargument k\u00f6nnte lauten: Die Binnennachfrage stiege wegen der vielen neuen Besch\u00e4ftigten, die dank der Lohnzur\u00fcckhaltung der vergangenen Jahre nun einen Job f\u00e4nden. Auch hier habe ich meine Zweifel, die heute EZB-Direktor Lorenzo Bini-Smaghi in der FTD auf den Punkt bringt: Gehaltsk\u00fcrzungen erh\u00f6hten per saldo das volkswirtschaftliche Einkommen nur, wenn die Besch\u00e4ftigung so stark steige, dass die Einbu\u00dfen mehr als wett gemacht w\u00fcrden. \u201eDie vorliegenden Informationen scheinen nicht zu best\u00e4tigen, dass die Bedingung derzeit erf\u00fcllt ist\u201c, so Bini-Smaghi im O-Ton.<\/p>\n<p>Wenn die Streiks zu h\u00f6heren L\u00f6hnen f\u00fchren, dann tr\u00e4gt auch Deutschland seinen Anteil zum Abbau der Ungleichgewichte in Euroland und der Weltwirtschaft bei. Denn dann wird nicht  mehr nur wie verr\u00fcckt ins Ausland exportiert, sondern auch wieder st\u00e4rker aus dem Ausland importiert. Das l\u00e4sst den unverantwortlich hohen Au\u00dfenhandelssaldo Deutschlands schrumpfen. Und: Eine st\u00e4rkere Binnennachfrage sch\u00fctzt Deutschland auch zu einem gewissen Ma\u00dfe vor der potenziellen Wirtschaftsabschw\u00e4chung bei den gro\u00dfen Handlespartnern, allen voran die Vereinigten Staaten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jetzt also auch noch die Metaller. Nach dem \u00f6ffentlichem Dienst, den \u00c4rzten, streiken nun die Metaller, wenngleich erst mal nur f\u00fcr Stunden. Chaos in Deutschland? Weit gefehlt. Kapitalistische Normalit\u00e4t nun auch in Deutschland, lautet die wahre Interpretation. Deutschland war immer das Land in der kapitalistischen Welt, das den Arbeitskampf nicht kannte, zumindest fiel er nie [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":59,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[14],"tags":[],"class_list":["post-54","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissen-und-glauben"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Streiks - makro\u00f6konomisch sinnvoll - Herdentrieb<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2006\/03\/29\/streiks-makrookonomisch-sinnvoll_54\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Streiks - makro\u00f6konomisch sinnvoll - Herdentrieb\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Jetzt also auch noch die Metaller. Nach dem \u00f6ffentlichem Dienst, den \u00c4rzten, streiken nun die Metaller, wenngleich erst mal nur f\u00fcr Stunden. Chaos in Deutschland? Weit gefehlt. Kapitalistische Normalit\u00e4t nun auch in Deutschland, lautet die wahre Interpretation. Deutschland war immer das Land in der kapitalistischen Welt, das den Arbeitskampf nicht kannte, zumindest fiel er nie [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2006\/03\/29\/streiks-makrookonomisch-sinnvoll_54\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Herdentrieb\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2006-03-29T13:48:55+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Robert von Heusinger\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@zeitonline\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@zeitonline\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Robert von Heusinger\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"5\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2006\/03\/29\/streiks-makrookonomisch-sinnvoll_54\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2006\/03\/29\/streiks-makrookonomisch-sinnvoll_54\",\"name\":\"Streiks - makro\u00f6konomisch sinnvoll - Herdentrieb\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website\"},\"datePublished\":\"2006-03-29T13:48:55+00:00\",\"dateModified\":\"2006-03-29T13:48:55+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/359c269ac9be6a7a3529bff7b18ac5c4\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2006\/03\/29\/streiks-makrookonomisch-sinnvoll_54#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2006\/03\/29\/streiks-makrookonomisch-sinnvoll_54\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2006\/03\/29\/streiks-makrookonomisch-sinnvoll_54#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Streiks &#8211; makro\u00f6konomisch sinnvoll\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/\",\"name\":\"Herdentrieb\",\"description\":\"So funktioniert Kapitalismus. Ein Blog\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/359c269ac9be6a7a3529bff7b18ac5c4\",\"name\":\"Robert von Heusinger\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a0b228cfe6009cf76b01362b64d1658814709a4497c9cdc2617816fa18a05d2f?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a0b228cfe6009cf76b01362b64d1658814709a4497c9cdc2617816fa18a05d2f?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Robert von Heusinger\"},\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/author\/robert-von-heusinger\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Streiks - makro\u00f6konomisch sinnvoll - Herdentrieb","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2006\/03\/29\/streiks-makrookonomisch-sinnvoll_54","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Streiks - makro\u00f6konomisch sinnvoll - Herdentrieb","og_description":"Jetzt also auch noch die Metaller. Nach dem \u00f6ffentlichem Dienst, den \u00c4rzten, streiken nun die Metaller, wenngleich erst mal nur f\u00fcr Stunden. Chaos in Deutschland? Weit gefehlt. Kapitalistische Normalit\u00e4t nun auch in Deutschland, lautet die wahre Interpretation. Deutschland war immer das Land in der kapitalistischen Welt, das den Arbeitskampf nicht kannte, zumindest fiel er nie [&hellip;]","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2006\/03\/29\/streiks-makrookonomisch-sinnvoll_54","og_site_name":"Herdentrieb","article_published_time":"2006-03-29T13:48:55+00:00","author":"Robert von Heusinger","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@zeitonline","twitter_site":"@zeitonline","twitter_misc":{"Geschrieben von":"Robert von Heusinger","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"5\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2006\/03\/29\/streiks-makrookonomisch-sinnvoll_54","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2006\/03\/29\/streiks-makrookonomisch-sinnvoll_54","name":"Streiks - makro\u00f6konomisch sinnvoll - Herdentrieb","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website"},"datePublished":"2006-03-29T13:48:55+00:00","dateModified":"2006-03-29T13:48:55+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/359c269ac9be6a7a3529bff7b18ac5c4"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2006\/03\/29\/streiks-makrookonomisch-sinnvoll_54#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2006\/03\/29\/streiks-makrookonomisch-sinnvoll_54"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2006\/03\/29\/streiks-makrookonomisch-sinnvoll_54#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Streiks &#8211; makro\u00f6konomisch sinnvoll"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/","name":"Herdentrieb","description":"So funktioniert Kapitalismus. Ein Blog","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/359c269ac9be6a7a3529bff7b18ac5c4","name":"Robert von Heusinger","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a0b228cfe6009cf76b01362b64d1658814709a4497c9cdc2617816fa18a05d2f?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a0b228cfe6009cf76b01362b64d1658814709a4497c9cdc2617816fa18a05d2f?s=96&d=mm&r=g","caption":"Robert von Heusinger"},"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/author\/robert-von-heusinger"}]}},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/54","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/users\/59"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=54"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/54\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=54"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=54"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=54"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}