{"id":5594,"date":"2013-01-07T07:02:23","date_gmt":"2013-01-07T06:02:23","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=5594"},"modified":"2013-01-07T11:14:28","modified_gmt":"2013-01-07T10:14:28","slug":"zehn-wetten-fur-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/01\/07\/zehn-wetten-fur-2013_5594","title":{"rendered":"Zehn Wetten f\u00fcr 2013"},"content":{"rendered":"<p>Drei Tage vor Silvester war es wieder so weit: Die Wahrsager-Hirten Zeise, Wermuth und Heusinger trafen sich, die Glaskugel auf dem Tisch. Lucas brachte uns als Gastgeschenk sein neuestes Werk mit: &#8222;<a href=\"http:\/\/www.papyrossa.de\/sites_buchtitel\/zeise_euroland.htm\" target=\"_blank\">Euroland wird abgebrannt \u2013 Profiteure, Opfer, Alternativen<\/A>&#8220; und schien noch immer komplett desillusioniert, gab dem Euro als Idee, als Konzept f\u00fcr Frieden und Wohlstand in Europa keine Chance mehr. Ich dagegen, immer noch voller Hoffnung, dass aus der Krise etwas Besseres hervorgeht, \u00fcbte mich in Konjunkturpessimismus, hatte gerade das Interview mit einem der kl\u00fcgsten deutschen \u00d6konomen fertig gestellt. <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft\/havard-oekonom-kotz--eine-rezession-in-europa-ist-wahrscheinlich-,10808230,11398612.html\" target=\"_blank\">Hans-Helmut Kotz warnt vor japanischen Verh\u00e4ltnissen in Euroland<\/a>. Und Dieter war vielleicht noch der lustigste Geselle des Abends, pragmatisch und optimistisch. Er bastelte in Gedanken an einer <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2012\/12\/31\/einstieg-in-die-bankenunion-und-die-fiskalunion_5552\">Hymne auf die Bankenunion<\/a>. <\/p>\n<p>So dauerte es ein bisschen, bis wir uns soweit in gemeinsame Schwingungen geredet hatten, dass es mit der Wahrsagerei losgehen konnte.<!--more--> Und erst als wir unsere Schulterklopferei wegen der <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/01\/02\/selbstgerechte-bilanz-unserer-wetten-2012-2_5571\">Wetten f\u00fcr das abgelaufene Jahr<\/a> hinter uns gebracht hatten, brach sich der notwendige \u00dcbermut Bahn. Vielleicht lag\u2019s auch am inzwischen dritten Bier? Auf jeden Fall redeten wir uns zun\u00e4chst nicht die K\u00f6pfe \u00fcber den Euro hei\u00df! Erst ging es mal um die globale Nachfragedynamik. Die USA und die Fiskalische Klippe wurden rasch abgehakt. Kein Megapunkt f\u00fcr dieses Jahr, vielleicht dr\u00fccken die h\u00f6heren Steuern vor\u00fcbergehend das Wachstum f\u00fcr ein Quartal oder so, aber mit einer Rezession w\u00e4re wohl nicht zu rechnen. Auf jeden Fall sind die Amis nicht daf\u00fcr bekannt, wegen prinzipieller Bedenken Selbstmord zu begehen \u2013 anders als die Europ\u00e4er. <\/p>\n<p>Von der Wirtschaftsmacht Nummer eins ging\u2019s zur Nummer zwei, China (das k\u00f6nnte auch Euroland sein, wenn sie sich nicht so deppert anstellen w\u00fcrden, aber dies nur am Rande). Wann kommt der Wachstumsknick?, fragte Lucas. In Deutschland passierte das mit der Aufwertung der D-Mark in der Endphase des Fest-Wechselkurssystems Bretton Woods. Die Japaner, die wie einst Deutschland und nun China erfolgreich eine exportgetriebene Wachstumsstrategie versuchten, kamen ebenfalls wachstumstechnisch in ruhiges Gefilde, als der Yen in den achtziger und den ersten neunziger Jahren aufwertete \u2013 was die Wettbewerbsf\u00e4higkeit stark verschlechterte. <\/p>\n<p>Noch sieht es nicht danach aus, als wolle China den gleichen Weg gehen \u2013 seit einem Jahr verhindert die People\u2019s Bank einmal mehr, dass der Renminbi weiter gegen\u00fcber dem Dollar aufwertet. Sie hat die Power, wenn es sein muss und auch gegen den Druck seitens der USA, unbegrenzt Dollars aufzukaufen. Die Chinesen werden die Wettbewerbsf\u00e4higkeit ihrer Industrie nicht so leicht preisgeben. Dabei tun sie gleichzeitig viel, um die inl\u00e4ndische Nachfrage zu stimulieren, mit klassisch keynesianischen Investitionsprogrammen. Was China kann, k\u00f6nnen die drei anderen BRIC\u2019s (Brasilien, Russland und Indien) nicht, weshalb sich dort der Wachstumsboom abschw\u00e4chen sollte, nicht dramatisch, aber immerhin. <\/p>\n<p>Trotzdem bleiben auch im neuen Jahr die Schwellenl\u00e4nder unsere Lieblinge. Doch ihr kr\u00e4ftiges Wachstum bringt die Weltwirtschaft nicht wieder zur\u00fcck zum Potenzialwachstum, was bei 3,5 Prozent liegt (gegenw\u00e4rtig w\u00e4chst die Welt mit einer Rate von nur zwei Prozent). Das hei\u00dft, es wird ein weiteres schwaches Jahr. Besonders f\u00fcr Euroland. Und sp\u00e4testens hier hatte sich der Pessimismus von Lucas und mir auf Dieter \u00fcbertragen. Dieter schimpfte auf die verblendeten deutschen \u00d6konomen, die die Krise v\u00f6llig falsch behandelten, schimpfte auf den strukturellen \u00dcberschuss Deutschlands im Jahr 2012 (Staat und Sozialkassen). Der deutsche Staatssektor spart, obwohl er es sich leisten k\u00f6nnte, dem Rest Eurolands, der sparen muss, etwas entgegenzukommen. Wir schimpften zusammen auf die deutschen \u00d6konomen, die von Vollbesch\u00e4ftigung schwafeln, von einer &#8222;h\u00f6heren Auslastung als normal&#8220;. Das ist angesichts von Millionen Arbeitslosen nat\u00fcrlich vollkommener Quatsch, genau wie die zu strikten Sparprogramme f\u00fcr S\u00fcdeuropa. <\/p>\n<p>Warum war das Wachstum 2012 in Deutschland trotz &#8222;Vollbesch\u00e4ftigung&#8220;, Besch\u00e4ftigungsrekorden, Nullzinsen, Fluchtgeld, das ins Land str\u00f6mte und sich um Immobilien kloppte, nur so mickrig? Warum waren die Investitionen so niedrig? Woher soll das Wachstum 2013 kommen, wenn die Euro-Krise etwas nachl\u00e4sst, weniger Fluchtgeld kommt? Woher, wenn jetzt schon wieder die Arbeitslosigkeit steigt und die Spirale ins Negative dreht?<\/p>\n<p>Deshalb lautet <strong>unsere erste, mutige Wette<\/strong>: Deutschland w\u00e4chst 2013 nicht. 0,0 Prozent! Euroland geht es noch dreckiger! Minus 1,25 Prozent.<\/p>\n<p>Und nun zur Eurokrise, sie ebbt ab im Gegensatz zum vergangenen Jahr, als der Zusammenbruch des Euro nah war, als nur noch der Besuch von US-Finanzminister Geithner bei Wolfgang Sch\u00e4uble auf Sylt Deutschland davon abhalten konnte, Griechenland aus dem Euro zu werfen und damit das Ende des Euro einzuleiten. Die Entscheidung, Griechenland im Euro zu behalten und vor der Pleite zu bewahren, d\u00fcrfte das Jahr 2013 \u00fcberdauern. Selbst die FDP w\u00fcrde nun wohl alles tun, um Griechenland in der W\u00e4hrungsunion zu halten. Aber nat\u00fcrlich gibt es andere <em>Euro-Klippen<\/em>, von denen hier noch die Rede sein soll.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst unsere <strong>Wette Nummer zwei<\/strong>: Auch 2014 wird der Euro noch offizielles Zahlungsmittel sein, wird es die W\u00e4hrung weiterhin geben.<\/p>\n<p><em>Euro-Klippe Nummer eins<\/em> und <strong>Wette Nummer drei<\/strong>: 2013 klappt eine gro\u00dfe systemrelevante Bank in Euroland zusammen, die zu gro\u00df f\u00fcr ein einzelnes Mitgliedsland ist. Warum? Na weil die L\u00f6cher in den Bankbilanzen gro\u00df sind und ein zweites Jahr Rezession in Euroland die L\u00f6cher nur vergr\u00f6\u00dfert &#8211; das ist ja der Denkfehler im deutschen Spardiktat. Wird Euroland bereit sein, die Bank aufzufangen? In Dieters Glaskugel zeigte sich ein einigerma\u00dfen wasserdichtes europ\u00e4isches Bankenrettungssystem, das mit einer solchen Herausforderung halbwegs fertig werden w\u00fcrde. Lucas dagegen sah ein heftiges Wackeln des ganzen Europrojekts, weil die Summen, die die Staaten f\u00fcr die faillierende Bank aufbringen m\u00fcssten, einfach zu gro\u00df seien, als dass Merkel und Sch\u00e4uble sie im Wahlkampf rechtfertigen k\u00f6nnten. Dieter argumentierte, dass wenn es hart auf hart k\u00e4me, die Europ\u00e4ische Zentralbank das Geld indirekt zur Verf\u00fcgung stellen w\u00fcrde. Deshalb keine Mega-Krise. Und ich gab mich relaxed: Wenn die ganze Welt der Regierung Merkel erkl\u00e4rt, dass Griechenland nicht pleitegehen darf, dann geht Griechenland nicht pleite, und wenn die ganze Welt erkl\u00e4rt, die Euro-Bank m\u00fcsse gerettet werden, dann werden Merkel und Co die Bank schon retten.<\/p>\n<p><em>Euro-Klippe Nummer zwei<\/em> und <strong>Wette Nummer vier<\/strong>: Griechenland bekommt einen weiteren Schuldenschnitt. Und diesmal einen, der das Geld der Steuerzahler direkt tangiert, weil fast nur noch \u00f6ffentliche Stellen Griechenlands Schulden halten. Aber, so unsere Wette: Erst nach der Bundestagswahl!<\/p>\n<p><em>Euro-Klippe Nummer drei<\/em>, aber keine Wette: Berlusconi ergattert erneut die Macht in Italien und Euroland hat keinen Bock mehr auf Solidarit\u00e4t.<\/p>\n<p><em>Euro-Klippe Nummer vier<\/em> und auch keine Wette: Die b\u00fcrgerliche Mitte, die Unternehmer, begehren gegen den Sparkurs auf, der nur Unheil bringt und zwingen die EU und Deutschland zu einer neuen Wachstumsstrategie (Roberts Wunschdenken).<\/p>\n<p>Und aus diesem Szenario nun unsere Wetten f\u00fcr die M\u00e4rkte: <\/p>\n<p><strong>Wette Nummer f\u00fcnf<\/strong>: Die EZB senkt noch einmal symbolisch den Leitzins und zwar auf 0,5 Prozent (von derzeit 0,75). <\/p>\n<p><strong>Wette Nummer sechs<\/strong>: Der Euro gewinnt gegen\u00fcber dem Dollar. Er klettert auf 1,40 Dollar je Euro! Warum, weil die Zinsen in Euroland h\u00f6her sind als in den USA (nota bene: nicht in Deutschland, in Euroland!). Und weil die Risikoaverison am gesamten Finanzmarkt 2013 geringer sein d\u00fcrfte als 2012. (Bei dieser Wette gibt\u2019s Einspruch von mir, weil ich das Argument, die USA wachsen viel rascher als Euroland, weshalb der Dollar tendenziell nach oben driften sollte, h\u00f6her gewichte als Lucas und Dieter. Ich tippe auf einen st\u00e4rkeren Dollar zum Jahresende.)<\/p>\n<p><strong>Wette Nummer sieben<\/strong>: Die Rohstoffpreise fallen weiter gemessen am GSCI. Das ist der Evergreen von Dieter, aber nie war er berechtigter. Ohne die Kriegsvorbereitungen gegen den Iran, w\u00e4re der \u00d6lpreis schon 2012 deutlicher abgeschmiert, da waren wir uns sicher. Und die neuen, realistischen T\u00f6ne aus Washington mit Blick auf Israels Siedlungspolitik und die abnehmenden Drohungen vis \u00e0 vis Iran sollten die geopolitischen Spannungen aus dem \u00d6lpreis entweichen lassen, womit die schwache Weltkonjunktur das Sagen \u00fcber die Kurse bekommen sollte. <\/p>\n<p><strong>Wette Nummer acht<\/strong>: Die Inflation geht weiter zur\u00fcck. F\u00fcr Euroland sagen wir 1,8 Prozent voraus, f\u00fcr Deutschland 1,5 Prozent.<\/p>\n<p><strong>Wette Nummer neun<\/strong>: Die Zehnjahreszinsen fallen weiter. F\u00fcr die Deflation ist es zwar noch zu fr\u00fch, aber Rezession in Euroland sowie Reflationierung in den USA fordern ihr Tribut: Deshalb, Achtung: 0,95 Prozent f\u00fcr zehnj\u00e4hrige Bunds Ende 2013 und 1,3 Prozent f\u00fcr Treasuries! (Hier wollte Dieter nicht mitgehen, die Zinsen in der Euro-Peripherie sieht er zwar auch fallen, die Renditen deutscher und amerikanischer 10-j\u00e4hriger Staatsanleihen werden aber wenn \u00fcberhaupt leicht steigen: 1,5 Prozent f\u00fcr zehnj\u00e4hrige Bunds und 2,0 Prozent f\u00fcr Treasuries Ende 2013.)<\/p>\n<p><strong>Wette Nummer zehn<\/strong>: 2013 wird kein Aktienjahr! Die niedrigen Renditen der Staatsanleihen verhindern zwar einen Crash, aber die schwache Konjunktur dr\u00fcckt auf die Gewinnmargen; der Dax f\u00e4llt auf 6500 Punkte! (Bei dieser Wette gibt\u2019s Einspruch von Lucas, der deutlich pessimistischer ist.) <\/p>\n<p>Tut uns leid, Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, Kommentatorinnen und Kommentatoren des Blogs HERDENTRIEB so die Stimmung vermiesen zu m\u00fcssen. Wir haben \u2013 zugegeben &#8211; immer einen etwas pessimistischen Bias. Aber wir haben \u2013 das werden Sie zugeben \u2013 auch einen ziemlich guten Trackrekord. <\/p>\n<p>Ein gl\u00fcckliches 2013 w\u00fcnschen Ihre Hirten des Herdentrieb!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Drei Tage vor Silvester war es wieder so weit: Die Wahrsager-Hirten Zeise, Wermuth und Heusinger trafen sich, die Glaskugel auf dem Tisch. 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