{"id":5632,"date":"2013-01-09T14:58:39","date_gmt":"2013-01-09T13:58:39","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=5632"},"modified":"2013-01-09T18:02:39","modified_gmt":"2013-01-09T17:02:39","slug":"zu-unrecht-vergessen-wolfgang-stutzel-und-seine-saldenmechanik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/01\/09\/zu-unrecht-vergessen-wolfgang-stutzel-und-seine-saldenmechanik_5632","title":{"rendered":"Zu Unrecht vergessen: Wolfgang St\u00fctzel und seine Saldenmechanik"},"content":{"rendered":"<p>Die \u00d6konomenwelt entdeckt die alten Meister neu: So meint etwa der <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/the-perils-of-prophecy\/german\" target=\"_blank\">Berkley-Professor und Blogger Brad DeLong<\/a>, dass nur \u00d6konomen in der Tradition von <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/08\/22\/minsky-und-die-krisen-des-kapitalismus_196\">Hyman Minsky<\/a> oder Charles Kindleberger wirklich Interessantes zur Analyse der Finanzkrise beizutragen h\u00e4tten. Auf diese illustre Liste geh\u00f6rt aber noch ein anderer \u00d6konom, der in den USA gar nicht und in Deutschland kaum noch bekannt ist: der deutsche \u00d6konomen Wolfgang St\u00fctzel, der im Saarland Professor war und im Jahr 1958 sein gro\u00dfes Buch &#8222;<a href=\"http:\/\/books.google.de\/books?id=BPjtMdrb4aoC&#038;printsec=frontcover&#038;hl=de#v=onepage&#038;q&#038;f=false\" target=\"_blank\">Volkswirtschaftliche Saldenmechanik<\/a>&#8220; ver\u00f6ffentlichte.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nW\u00e4hrend St\u00fctzel in den 60er und 70er Jahren <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/1969\/15\/der-ex-weise-aus-dem-saarland\/seite-1\" target=\"_blank\">weit \u00fcber die \u00d6konomenzunft hinaus bekannt<\/a> war, ist er heute fast vergessen, einige Keynesianer berufen sich noch hie und da auf ihn, gelesen hat die Saldenmechanik kaum jemand. Dabei steckt so viel in ihr. Denn das ehemalige Mitglied des Sachverst\u00e4ndigenrates zeigte, dass man keine abstrakten Modelle und Fantasie-Annahmen \u00fcber das Verhalten des Menschen braucht \u2013 wie etwa den stets rationalen Homo Oeconomicus -, um rigorose und logisch notwendige Schlussfolgerungen \u00fcber die real existierende Wirtschaft zu ziehen. Eigentlich braucht es nur ein ordentliches Verst\u00e4ndnis von so etwas Trivialem wie der Buchhaltung. <\/p>\n<p>So schreibt St\u00fctzel im Vorwort seiner Saldenmechanik: <em>[Es gibt] neben Zusammenh\u00e4ngen, die vom menschlichen Verhalten abh\u00e4ngen, [\u2026] viele Gr\u00f6\u00dfenbeziehungen in der Wirtschaft [\u2026], \u00fcber die sich streng Allgemeing\u00fcltiges aussagen l\u00e4\u00dft, Zusammenh\u00e4nge, die nicht vom menschlichen Verhalten abh\u00e4ngen, sondern auch dann unver\u00e4ndert bestehen bleiben w\u00fcrden, wenn die Menschen sich noch so ungew\u00f6hnlich verhielten.<\/em> <\/p>\n<p>Was St\u00fctzel &#8222;<em>Gr\u00f6\u00dfenbeziehungen<\/em>&#8220; nennt, sind ganz triviale Dinge, wie, dass die K\u00e4ufe des einen die Verk\u00e4ufe des anderen sind, weil eben niemand etwas verkaufen kann, ohne dass jemand anderes etwas kauft; oder dass die Schulden des einen die Guthaben des anderen sind, weil ja niemand ein Schuldner sein kann, ohne dass es einen Gl\u00e4ubiger gibt. Man m\u00fcsste eigentlich davon ausgehen, dass \u00d6konomen diese &#8222;<em>trivial-arithmetischen Zusammenh\u00e4nge<\/em>&#8220; und ihre Implikationen kennen. Das ist aber meistens nicht so. St\u00fctzel hat immer mit gro\u00dfem Genuss gezeigt, wie sich seine Kollegen in Aussagen verrennen, zu denen man nie gelangen w\u00fcrde, beherrschte man nur das Einmaleins der Saldenmechanik.<\/p>\n<p>Ein paar Beispiele gef\u00e4llig? Der triviale und immer richtige Satz, dass das Guthaben des einen die Schulden des anderen sind, wird oft von Wirtschaftswissenschaftlern und Politikern ignoriert, wenn sie behaupten, die Staatsschulden von heute w\u00fcrden die gesamte zuk\u00fcnftige Generation belasten. Das ist, als w\u00fcrde man annehmen, dass es zwar in der Zukunft Schulden, aber keine Guthaben mehr gibt, die den Schulden gegen\u00fcberstehen \u2013 eine logische Unm\u00f6glichkeit. Denn wenn es in der Zukunft noch ausstehende Staatsschulden gibt und darauf Zinsen zu zahlen sind, dann wird irgendjemand in der zuk\u00fcnftigen Generation diese Schulden als Guthaben halten und die Zinsen kassieren. Es werden eben nicht nur die Schulden, sondern auch die entsprechenden Guthaben vererbt. <\/p>\n<p>Oder ein anderes Beispiel: Wer Geld spart, bildet Guthaben. Damit wird er zum Gl\u00e4ubiger; es kann also niemand Guthaben bilden, ohne dass sich jemand anderes in gleicher H\u00f6he verschuldet. Wenn sich aber vor lauter Schuldenangst niemand verschulden will, kann auch niemand Guthaben bilden. Was so einfach &#8222;arithmetisch-trivial&#8220; daherkommt, wird politisch brisant, wenn man es auf die Privatisierung der Rente anwendet. Wer daf\u00fcr ist, dass die Menschen mehr privat vorsorgen, muss logisch notwendig auch f\u00fcr h\u00f6here Schulden sein, die den h\u00f6heren Guthaben entsprechen. Aber wer will die h\u00f6heren Schulden aufnehmen? Die deutschen Unternehmen verschulden sich im Saldo in den letzten Jahren gar nicht mehr, sondern finanzieren ihre Investitionen vor allem aus ihren laufenden Einnahmen; der Staat soll blo\u00df keine neuen Schulden mehr machen, weil er per Verfassung die Schuldenbremse einhalten muss. Dann bleibt nur noch das Ausland. Achso, das hat gerade eine Schuldenkrise, oder? Aber wenn niemand sich mehr verschulden will oder kann, dann kann man auch nicht mehr sparen \u2013 und man kann auch von den Menschen nicht verlangen, dass sie privat mehr sparen. (<a href=\"http:\/\/www.global-change-2009.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/sparen-fluch-oder-segen.pdf\" target=\"_blank\">Johannes Schmidt von der Hochschule Karlsruhe hat St\u00fctzels Positionen dazu erst k\u00fcrzlich zusammengefasst<\/a>.)<\/p>\n<p>Auch die Schuldenkrise \u2013 ob in Europa oder den USA \u2013 l\u00e4sst sich gut mit diesen trivial-arithmetischen Beziehungen fassen: Wenn man in der Schuldenkrise steckt und seine Schulden gef\u00e4lligst zur\u00fcckzahlen soll, dann fordern Internationaler W\u00e4hrungsfonds, Europ\u00e4ische Zentralbank, Europ\u00e4ische Kommission und ganz laut die deutsche Regierung, dass die Krisenl\u00e4nder ihre G\u00fcrtel enger schnallen und ihre Ausgaben k\u00fcrzen sollen. Nur kommt man an der Tatsache nicht vorbei, dass die Ausgaben des einen die Einnahmen des anderen sind, die Importe der Krisenl\u00e4nder also die Exporte etwa Deutschlands. Wenn die Krisenl\u00e4nder aber ihre Ausgaben, vor allem ihre Importe, senken m\u00fcssen, um nicht mehr neue Schulden aufzunehmen, <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/deutsche-exporte-in-krisenlaender-brechen-ein-a-852906.html\" target=\"_blank\">fallen in Deutschland die Exporte und damit die Einnahmen deutscher Unternehmen<\/a>. Das deutsche Spardiktat wird zum Eigentor.<\/p>\n<p>Das klingt alles sehr nach b\u00f6sem Keynesianismus, aber es sind eben nur die Konsequenzen reiner Buchhaltung: Wenn verlangt wird, alle sollen ihre Ausgaben senken, dann kann man nicht erwarten, dass die Einnahmen trotzdem steigen; wenn alle privat Guthaben bilden sollen, kann man nicht verlangen, dass niemand Schulden aufnimmt. Es kommt niemand an der simplen Tatsache vorbei, dass in dieser Welt 2 + 2 = 4 ist und ergo die Einnahme des einen die Ausgaben des anderen sind.<\/p>\n<p>Nun war St\u00fctzel selbst kein linker Keynesianer, zumindest wenn man darunter \u00d6konomen versteht, die stets f\u00fcr h\u00f6here Schulden und niedrigere Zinsen sind. So schrieb er etwa in der <a href=\"http:\/\/www.arno.daastol.com\/books\/Lautenbach%20%281952%29%20Zins%20Kredit%20und%20Produktion.pdf\" target=\"_blank\">Einleitung zu den Werken Wilhelm Lautenbachs<\/a>, seinem akademischen Lehrer: &#8222;<em>Die Behauptung, da\u00df mit der Druckknopftherapie des deficit spending, der staatlichen  Geldsch\u00f6pfung durch Verschuldung, alle wirtschaftlichen N\u00f6te gelindert werden k\u00f6nnten, stammt nicht von ernsthaften Besch\u00e4ftigungstheoretikern. Sie ist eine Erfindung von Demagogen, die sich aus den modernen Kredittheorien das Geldsch\u00f6pfen und aus dem Keynesianismus das Schuldenmachen geholt haben, um damit breiten Massen Illusionen vorzugaukeln und die Atmosph\u00e4re f\u00fcr n\u00fcchterne \u00dcberlegungen zu vergiften. Vielleicht ist es auch ein Popanz, den sich manche Gegner der Besch\u00e4ftigungstheorie zusammengezimmert haben, damit sie in ihrer Argumentation gegen die Besch\u00e4ftigungstheorie nicht so viel zu denken gezwungen sind.<\/em>&#8222;<\/p>\n<p>St\u00fctzel sah zwar, dass es manchmal ganz sch\u00f6n schiefgehen kann, wenn man sich zu sehr auf den Markt verl\u00e4sst. Aber dennoch war er <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/1977\/47\/man-traegt-wieder-mitte\" target=\"_blank\">\u00fcberzeugter Marktwirtschaftler<\/a>, aktives Mitglied der FDP und des liberalen Kronberger Kreises, eine Art fr\u00fche Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. St\u00fctzel war schon seit Anfang der 70er Jahre gegen die Finanzierung des Sozialstaats aus Lohnnebenkosten und erkl\u00e4rte die damals wachsense Arbeitslosigkeit nicht mit einem Mangel an gesamtwirtschaftlicher Nachfrage, sondern mit zu hohen Lohnkosten; au\u00dferdem war er in einer Zeit von Kapitalkontrollen <a href=\"http:\/\/books.google.de\/books?hl=de&#038;lr=&#038;id=iq8xBGucztQC&#038;oi=fnd&#038;pg=PA3&#038;dq=%C3%BCber+unsere+w%C3%A4hrungsverfassung&#038;ots=803sBrFmgT&#038;sig=7BltIpLlB46edM6FafC-RERrLhs\" target=\"_blank\">f\u00fcr den freien Fluss des Kapitals zwischen den L\u00e4ndern<\/a>, weil er den H\u00e4ndlern eher traute als den B\u00fcrokraten. <\/p>\n<p>Auf der anderen Seite pl\u00e4dierte er in seiner Streitschrift &#8222;<a href=\"http:\/\/books.google.de\/books?id=BCNAYAAACAAJ&#038;dq=Marktpreis+und+menschenw%C3%BCrde&#038;hl=de&#038;sa=X&#038;ei=W-PrUO6oK4at4ASDiYHwAg&#038;ved=0CDcQ6AEwAA\" target=\"_blank\">Marktpreis und Menschenw\u00fcrde<\/a>&#8220; f\u00fcr eine Lohnuntergrenze (am besten durch eine alle Arbeitnehmer umfassende Gewerkschaft), damit es nicht zu einem &#8222;<em>Konkurrenzparadoxon<\/em>&#8220; kommt, in dem jeder einzelne, um seinen Job zu sichern, auf Lohn verzichtet und seine Arbeitszeit verl\u00e4ngert, damit aber f\u00fcr alle Niedrigl\u00f6hner nur Lohnsenkung bei gleicher Besch\u00e4ftigung herauskommt \u2013 ein Gedanke, den er von Marx aufnahm. Bei seiner Ablehnung zu hoher Lohnnebenkosten ging es ihm nicht darum, den Sozialstaat zu begrenzen, sondern ihn \u00fcber Steuern zu finanzieren und damit nicht in die Preisbildung am Arbeitsmarkt einzugreifen.<\/p>\n<p>St\u00fctzel war ein Wirtschaftsliberaler, in vielem auch das, was man heute neoliberal nennen w\u00fcrde. Aber er wusste genau, wo der Markt auf seine Grenzen trifft und wann das Streben jedes einzelnen nach Verbesserung seiner individuellen Lage kollektiv nicht aufgehen kann. Kurz: Er war ein ausgezeichneter \u00d6konom. Von denen br\u00e4uchten wir gerade in der Krise mehr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die \u00d6konomenwelt entdeckt die alten Meister neu: So meint etwa der Berkley-Professor und Blogger Brad DeLong, dass nur \u00d6konomen in der Tradition von Hyman Minsky oder Charles Kindleberger wirklich Interessantes zur Analyse der Finanzkrise beizutragen h\u00e4tten. Auf diese illustre Liste geh\u00f6rt aber noch ein anderer \u00d6konom, der in den USA gar nicht und in Deutschland [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":62,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[],"class_list":["post-5632","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-neues-und-altes-aus-der-wissenschaft"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Zu Unrecht vergessen: Wolfgang St\u00fctzel und seine Saldenmechanik - Herdentrieb<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/01\/09\/zu-unrecht-vergessen-wolfgang-stutzel-und-seine-saldenmechanik_5632\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Zu Unrecht vergessen: Wolfgang St\u00fctzel und seine Saldenmechanik - Herdentrieb\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Die \u00d6konomenwelt entdeckt die alten Meister neu: So meint etwa der Berkley-Professor und Blogger Brad DeLong, dass nur \u00d6konomen in der Tradition von Hyman Minsky oder Charles Kindleberger wirklich Interessantes zur Analyse der Finanzkrise beizutragen h\u00e4tten. Auf diese illustre Liste geh\u00f6rt aber noch ein anderer \u00d6konom, der in den USA gar nicht und in Deutschland [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/01\/09\/zu-unrecht-vergessen-wolfgang-stutzel-und-seine-saldenmechanik_5632\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Herdentrieb\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2013-01-09T13:58:39+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2013-01-09T17:02:39+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Fabian Lindner\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@zeitonline\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@zeitonline\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Fabian Lindner\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"6\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/01\/09\/zu-unrecht-vergessen-wolfgang-stutzel-und-seine-saldenmechanik_5632\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/01\/09\/zu-unrecht-vergessen-wolfgang-stutzel-und-seine-saldenmechanik_5632\",\"name\":\"Zu Unrecht vergessen: Wolfgang St\u00fctzel und seine Saldenmechanik - Herdentrieb\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website\"},\"datePublished\":\"2013-01-09T13:58:39+00:00\",\"dateModified\":\"2013-01-09T17:02:39+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/3af429f21b9864fff68b8deb3de9270a\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/01\/09\/zu-unrecht-vergessen-wolfgang-stutzel-und-seine-saldenmechanik_5632#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/01\/09\/zu-unrecht-vergessen-wolfgang-stutzel-und-seine-saldenmechanik_5632\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/01\/09\/zu-unrecht-vergessen-wolfgang-stutzel-und-seine-saldenmechanik_5632#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Zu Unrecht vergessen: Wolfgang St\u00fctzel und seine Saldenmechanik\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/\",\"name\":\"Herdentrieb\",\"description\":\"So funktioniert Kapitalismus. Ein Blog\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/3af429f21b9864fff68b8deb3de9270a\",\"name\":\"Fabian Lindner\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/74587f2a7376ae1f53edb1a10cc73cae1d317b72717e6dcdf92030d8473fca39?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/74587f2a7376ae1f53edb1a10cc73cae1d317b72717e6dcdf92030d8473fca39?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Fabian Lindner\"},\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/author\/fabian-lindner\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Zu Unrecht vergessen: Wolfgang St\u00fctzel und seine Saldenmechanik - Herdentrieb","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/01\/09\/zu-unrecht-vergessen-wolfgang-stutzel-und-seine-saldenmechanik_5632","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Zu Unrecht vergessen: Wolfgang St\u00fctzel und seine Saldenmechanik - Herdentrieb","og_description":"Die \u00d6konomenwelt entdeckt die alten Meister neu: So meint etwa der Berkley-Professor und Blogger Brad DeLong, dass nur \u00d6konomen in der Tradition von Hyman Minsky oder Charles Kindleberger wirklich Interessantes zur Analyse der Finanzkrise beizutragen h\u00e4tten. Auf diese illustre Liste geh\u00f6rt aber noch ein anderer \u00d6konom, der in den USA gar nicht und in Deutschland [&hellip;]","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/01\/09\/zu-unrecht-vergessen-wolfgang-stutzel-und-seine-saldenmechanik_5632","og_site_name":"Herdentrieb","article_published_time":"2013-01-09T13:58:39+00:00","article_modified_time":"2013-01-09T17:02:39+00:00","author":"Fabian Lindner","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@zeitonline","twitter_site":"@zeitonline","twitter_misc":{"Geschrieben von":"Fabian Lindner","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"6\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/01\/09\/zu-unrecht-vergessen-wolfgang-stutzel-und-seine-saldenmechanik_5632","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/01\/09\/zu-unrecht-vergessen-wolfgang-stutzel-und-seine-saldenmechanik_5632","name":"Zu Unrecht vergessen: Wolfgang St\u00fctzel und seine Saldenmechanik - Herdentrieb","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website"},"datePublished":"2013-01-09T13:58:39+00:00","dateModified":"2013-01-09T17:02:39+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/3af429f21b9864fff68b8deb3de9270a"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/01\/09\/zu-unrecht-vergessen-wolfgang-stutzel-und-seine-saldenmechanik_5632#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/01\/09\/zu-unrecht-vergessen-wolfgang-stutzel-und-seine-saldenmechanik_5632"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/01\/09\/zu-unrecht-vergessen-wolfgang-stutzel-und-seine-saldenmechanik_5632#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Zu Unrecht vergessen: Wolfgang St\u00fctzel und seine Saldenmechanik"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/","name":"Herdentrieb","description":"So funktioniert Kapitalismus. Ein Blog","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/3af429f21b9864fff68b8deb3de9270a","name":"Fabian Lindner","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/74587f2a7376ae1f53edb1a10cc73cae1d317b72717e6dcdf92030d8473fca39?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/74587f2a7376ae1f53edb1a10cc73cae1d317b72717e6dcdf92030d8473fca39?s=96&d=mm&r=g","caption":"Fabian Lindner"},"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/author\/fabian-lindner"}]}},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5632","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/users\/62"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5632"}],"version-history":[{"count":14,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5632\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5645,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5632\/revisions\/5645"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5632"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5632"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5632"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}