{"id":5726,"date":"2013-02-06T16:31:21","date_gmt":"2013-02-06T15:31:21","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=5726"},"modified":"2013-02-06T17:55:20","modified_gmt":"2013-02-06T16:55:20","slug":"die-spinnen-die-gallier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/02\/06\/die-spinnen-die-gallier_5726","title":{"rendered":"Die spinnen, die Gallier!"},"content":{"rendered":"<p>Manches scheint sich nie zu \u00e4ndern \u2013 unter anderem, dass franz\u00f6sische Politiker immer dann f\u00fcr eine Abwertung pl\u00e4dieren, wenn es wirtschaftlich mal nicht so gut l\u00e4uft. Gestern war es wieder so weit. Pr\u00e4sident Hollande beklagte sich vor dem europ\u00e4ischen Parlament dar\u00fcber, dass der starke Euro zunichte mache, was durch Kostensenkungen und Lohnzur\u00fcckhaltung in den letzten Jahren erreicht worden sei. Damit die europ\u00e4ischen Unternehmen wettbewerbsf\u00e4hig bleiben, sollte der Euro nicht zu sehr aufgewertet werden. Die italienischen und spanischen Regierungen sehen das nicht anders. Je mehr der Au\u00dfenwert des Euro steigt, desto lauter d\u00fcrften die Stimmen werden, die Gegenma\u00dfnahmen fordern.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nIch kann nur davon abraten, bereits auf dem jetzigen Niveau in Panik zu geraten und sich an einem internationalen <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/01\/24\/japan-erklart-den-wahrungskrieg_5695\">W\u00e4hrungskrieg<\/a> zu beteiligen. Schlie\u00dflich ist es noch nicht so lange her, dass f\u00fcr einen Euro 1,60 Dollar gezahlt werden mussten, er also richtig teuer war; bis dahin ist noch ein langer Weg. Auch damals ist die Welt nicht untergegangen.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_5727\" aria-describedby=\"caption-attachment-5727\" style=\"width: 477px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2013\/02\/Dollar-Euro_WK.gif\" alt=\"Grafik: Dollar-Euro Wechselkurs, t\u00e4glich bis 05.02.2013\" width=\"477\" height=\"290\" class=\"size-full wp-image-5727\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-5727\" class=\"wp-caption-text\">Dollar-Euro Wechselkurs, t\u00e4glich bis 05.02.2013<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Kein Land kann gewinnen, wenn jedes f\u00fcr sich versucht, seinen Wechselkurs durch niedrige Zinsen und den unbegrenzten Ankauf von Dollar, Yen, Pfund Sterling, Schweizer Franken oder den W\u00e4hrungen von Schwellenl\u00e4ndern \u2013 oder auch Euro! \u2013 zu schw\u00e4chen. Es handelt sich keineswegs um ein Nullsummenspiel, bei dem der eine gewinnt, was der andere verliert. Alle verlieren, weil ein solcher W\u00e4hrungskrieg unweigerlich Gegenma\u00dfnahmen provoziert. Dazu geh\u00f6rt nicht nur, dass die anderen ebenfalls Devisen ankaufen und die Zinsen senken werden, sondern dass sie dar\u00fcber hinaus im Verlauf der Eskalation Kapitalverkehrskontrollen und Handelsrestriktionen einf\u00fchren. Die internationale Arbeitsteilung, die entscheidend zu unserer hohen Produktivit\u00e4t und damit zu unserem Wohlstand beigetragen hat, w\u00fcrde teilweise r\u00fcckabgewickelt.<\/p>\n<p>Wie wir inzwischen gelernt haben, ist nicht alles positiv an den immer l\u00e4ngeren grenz\u00fcberschreitenden Wertsch\u00f6pfungsketten, vor allem was die Umwelt angeht und die Berufschancen von weniger qualifizierten Arbeitern. Aber trotzdem sollte unter allen Umst\u00e4nden verhindert werden, dass die Grenzen dicht gemacht werden &#8211; nicht zuletzt des lieben Friedens wegen. Es hilft nichts: Wenn man seinen Lebensstandard dauerhaft halten m\u00f6chte, muss man sich dem Wettbewerb stellen. Der forcierte Strukturwandel, der mit dem Verlust von Arbeitspl\u00e4tzen in zahlreichen Sektoren der Wirtschaft einhergeht, muss durch eine geeignete Sozialpolitik und Ma\u00dfnahmen zur Umschulung der betroffenen Arbeitnehmer begleitet werden. Es handelt sich um das alte und immer noch \u00fcberzeugende deutsche Modell: freie Marktwirtschaft plus Sozialstaat.<\/p>\n<p>Eine Abwertung des Euro bedeutet, dass die eigenen Produkte und Dienstleistungen au\u00dferhalb Eurolands billiger angeboten werden k\u00f6nnen und dass ausl\u00e4ndische Produkte hierzulande teurer werden. Das ist nat\u00fcrlich nicht schlecht, wenn es darum geht, kurzfristig Arbeitspl\u00e4tze zu sichern. Dabei wird implizit angenommen, dass die anderen nicht zur\u00fcckschlagen. Es ist so, als wollte ich durch eine Lohnsenkung meinen Arbeitsplatz sichern: Ich habe dann zwar ein niedrigeres Einkommen als zuvor, daf\u00fcr aber noch meinen Job. L\u00e4ngerfristig besteht die weit \u00fcberlegene Strategie darin, meine berufliche Qualifikation st\u00e4ndig zu verbessern, etwa Sprachen zu lernen, oder den Umgang mit neuen Internetapplikationen, oder am Innovationsprozess teilzunehmen. \u00c4hnliches gilt f\u00fcr ganze Volkswirtschaften: Sie k\u00f6nnen durch Abwertungen den billigen Jakob spielen, erfolgsversprechender ist aber, neue und anspruchsvolle Produkte zu entwickeln, die rei\u00dfenden Absatz finden, und zwar selbst dann, wenn sie teuer sind. Die Strategien deutscher Maschinenbauer sind in dieser Hinsicht vorbildlich. Auch von Apple l\u00e4sst sich lernen!<\/p>\n<p>Ich finde es auff\u00e4llig, dass alle reichen und\/oder rasch wachsenden L\u00e4nder nicht nur stark in den internationalen Handel und Kapitalverkehr eingebunden sind, sondern allesamt W\u00e4hrungen emittieren, die gegen\u00fcber dem Rest der Welt sowohl nominal als auch nach Bereinigung um Inflationsdifferenzen im Trend aufwerten \u2013 und in der Regel trotzdem \u00dcbersch\u00fcsse in ihren Leistungsbilanzen aufweisen. Ich nenne nur die Schweiz, Schweden, D\u00e4nemark, Singapur, Hongkong, Taiwan, Korea, Malaysia, China sowie Deutschland und die Niederlande vor Beginn der W\u00e4hrungsunion. Wer seine Probleme immer nur durch Preissenkungen l\u00f6sen will, kann auf Dauer nicht gewinnen.<\/p>\n<p>Wir sollten auch nicht vergessen, dass es von Vorteil ist, wenn sich der Euro zu einer Reservew\u00e4hrung vom Rang des Dollar entwickelt. Das bringt wegen der damit verbundenen Kapitalzufl\u00fcsse tendenziell niedrige Realzinsen mit sich und schafft damit einen Anreiz, in Sachinvestitionen zu investieren \u2013 was wiederum zu den f\u00fcr die Wirtschaft eines Landes alles entscheidenden Produktivit\u00e4tsgewinnen f\u00fchrt. Ein Reservew\u00e4hrungsland interveniert gar nicht oder h\u00f6chstens in extremen Situationen. Intervenieren tun nur diejenigen, die eine bestimmte Parit\u00e4t gegen\u00fcber der Referenzw\u00e4hrung anstreben. Daher verf\u00fcgen die USA auch de facto \u00fcber keine Devisenreserven \u2013 sie halten lediglich sogenannte Working Balances. Bei der Einf\u00fchrung des Euro wurde einst das Ziel ausgegeben, ihn eines Tages zu einer attraktiven Alternative zum Dollar zu machen. Warum sollte das Ziel aufgegeben werden, zumal Abwertungen ohnehin nur vor\u00fcbergehend helfen, von den eigentlichen Herausforderungen ablenken und uns alle \u00e4rmer machen?<\/p>\n<p>Frankreich sollte sich au\u00dferdem dar\u00fcber klar sein, dass seine Zinsen nominal und real deutlich h\u00f6her w\u00e4ren als heute, wenn es nicht den Euro h\u00e4tte. Ich wei\u00df, dass es schwer f\u00e4llt, sich von Verhaltensmustern zu verabschieden, die sich seit dem Sonnenk\u00f6nig in die Gene des Volkes eingegraben haben. Dennoch geh\u00f6rt zu dem Entschluss, seine Geldpolitik an eine neutrale Instanz wie die EZB zu \u00fcbertragen, zwangsl\u00e4ufig auch die Bereitschaft, auf Interventionen am Devisenmarkt zu verzichten. F\u00fcr kleine L\u00e4nder ist es sinnvoll, Wechselkursziele auszugeben, aber f\u00fcr eine riesige Volkswirtschaft wie Euroland, mit einem relativ kleinen Au\u00dfensektor, ist das einfach keine Option.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Manches scheint sich nie zu \u00e4ndern \u2013 unter anderem, dass franz\u00f6sische Politiker immer dann f\u00fcr eine Abwertung pl\u00e4dieren, wenn es wirtschaftlich mal nicht so gut l\u00e4uft. Gestern war es wieder so weit. 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