{"id":577,"date":"2009-01-19T18:43:17","date_gmt":"2009-01-19T17:43:17","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=577"},"modified":"2009-01-19T18:43:17","modified_gmt":"2009-01-19T17:43:17","slug":"depression-economics","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/01\/19\/depression-economics_577","title":{"rendered":"Depression Economics"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.wwnorton.com\/catalog\/spring09\/007101.htm\" target=\"_blank\">&#8222;The Return of Depression Economics and the Crisis of 2008&#8220; hei\u00dft das im Dezember erschienene Buch<\/a> von <a href=\"http:\/\/wws.princeton.edu\/people\/display_person.xml?netid=pkrugman&#038;\" target=\"_blank\">Paul Krugman<\/a>, dem <a href=\"http:\/\/nobelprize.org\/nobel_prizes\/economics\/laureates\/2008\/index.html\" target=\"_blank\">Nobelpreistr\u00e4ger des vergangenen Jahres<\/a>. Es ist eine Aktualisierung seines 1999 im Anschluss an die Asien- und LTCM-Krise ver\u00f6ffentlichten Buches, klar und unterhaltsam geschrieben, ohne \u00f6konomischen Jargon. Bekanntlich ist <a href=\"http:\/\/krugman.blogs.nytimes.com\/\" target=\"_blank\">Krugman ein vielgelesener Blogger und Kolumnist der New York Times<\/a>, und, obwohl er erst 55 Jahre alt ist, Autor, Mitautor oder Herausgeber von mehr als 200 wissenschaftlichen Artikeln und zwanzig B\u00fcchern &#8211; eine Art Wunderkind der Profession -, au\u00dferdem schon von Geburt an Keynesianer, scheint es. Dass M\u00e4rkte nicht von sich aus zu stabilen Verh\u00e4ltnissen tendieren, wusste der Princeton Professor schon, als viele \u00d6konomen, die heute laut nach dem Staat und einer Stimulierung der Nachfrage rufen, noch Neo-Klassiker, Supply Siders oder Monetaristen waren.<!--more--><\/p>\n<p>Bevor ich mich damit besch\u00e4ftige, wie sich Krugman den Weg aus der Krise vorstellt, m\u00f6chte ich anhand der Industrieproduktion wichtiger L\u00e4nder zeigen, wie ernst sie inzwischen schon ist. Da kann es kein Besch\u00f6nigen mehr geben &#8211; wir sind ohne Zweifel auf dem Weg in etwas, was dem Begriff &#8222;Depression&#8220; sehr nahe kommt. Und zwar weltweit!<\/p>\n<p>Um mit der Mutter aller Krisen zu beginnen: In den USA lag die Industrieproduktion im vergangenen Quartal zwar &#8222;nur&#8220; um 6,0 Prozent unter ihrem Vorjahreswert, die aktuellere Verlaufsrate (viertes gegen drittes Quartal, hoch vier) betrug aber bereits -11,5 Prozent. In den vier Monaten bis Dezember ist die Zahl der Besch\u00e4ftigten saisonbereinigt um 1,9 Mio. gesunken, was einer Jahresrate von 5,8 Mio. verlorenen Jobs oder einem auf&#8217;s Jahr hochgerechneten R\u00fcckgang der Besch\u00e4ftigung um 4,2 Prozent entspricht. Die Arbeitslosenquote geht steil in die H\u00f6he.<\/p>\n<p>In Gro\u00dfbritannien sieht es noch d\u00fcsterer aus: Gemessen an der Verlaufsrate (Nov. gg\u00fc. 3. Quartal) war die Industrieproduktion zuletzt um 16,1 Prozent eingebrochen; im Vorjahresvergleich waren es 6,9 Prozent. Und das, obwohl das schwache Pfund die preisliche Wettbewerbsf\u00e4higkeit des Landes stark verbessert hat. Der Immobiliencrash und der Kollaps des Finanzsektors waren zu viel auf einmal.<\/p>\n<p>Bevor wir uns der Schadenfreude hingeben, was nach all den Belehrungen, mit denen uns London viele Jahre lang begl\u00fcckt hat, verst\u00e4ndlich w\u00e4re, ein sehr ern\u00fcchternder Blick auf die deutschen Zahlen: In der Industrie ist die Produktion im Verlauf (Nov. gg\u00fc. 3. Quartal) um 21,9 Prozent eingebrochen und lag zuletzt um 6,3 Prozent unter ihrem Vorjahreswert. Es sieht also mindestens so schlecht aus wie bei unseren angels\u00e4chsischen Vettern (verwendet noch irgendjemand diesen Begriff?), trotz all unserer Tugendhaftigkeit. Wir haben gespart (sinkende Reall\u00f6hne!), w\u00e4hrend es bei den Engl\u00e4ndern zwei Jahrzehnte lang Party gab &#8211; und jetzt geht es uns ungerechterweise genauso schlecht. Schadenfreude ist wohl doch nicht angebracht!<\/p>\n<p>Auch die europ\u00e4ische W\u00e4hrungsunion insgesamt befindet sich im Abw\u00e4rtsstrudel: -15,4 Prozent im Verlauf (Nov. gg\u00fc. 3. Quartal) und -6,9 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr. Die Verlaufsrate ist die signifikantere Zahl &#8211; sie signalisiert, wo die Industrieproduktion sein wird, wenn der Trend der letzten Monate ein Jahr lang anh\u00e4lt. Dass es sehr danach aussieht, signalisieren konjunkturelle Fr\u00fchindikatoren wie Auftragseing\u00e4nge oder Unternehmensbefragungen. Lasst alle Hoffnung fahren, jedenfalls f\u00fcr die n\u00e4chsten paar Quartale!<\/p>\n<p>Die anderen gro\u00dfen L\u00e4nder der EWU hat es genauso schlimm getroffen wie Deutschland: F\u00fcr Frankreich ergibt sich eine Verlaufsrate von -23,9 Prozent, f\u00fcr Italien von -22,7 Prozent, f\u00fcr Spanien von -22,8 Prozent, f\u00fcr Holland -12,6 Prozent (jeweils Nov. gg\u00fc. 3. Quartal). Vor allem in Spanien hat der R\u00fcckgang der wirtschaftlichen Aktivit\u00e4t schon deutliche Spuren am Arbeitsmarkt hinterlassen. Die Arbeitslosenquote geht dort stramm auf 15 Prozent zu.<\/p>\n<p>Wir hatten ja lange Zeit geglaubt und gehofft, dass alles nicht so schlimm werden w\u00fcrde, weil die dynamischen Schwellenl\u00e4nder und die Entwicklungsl\u00e4nder, auf die laut IWF inzwischen etwa die H\u00e4lfte des globalen Outputs (in Kaufkraftparit\u00e4ten gerechnet) entf\u00e4llt, finanziell so gesund und gut aufgestellt seien, dass sie nur wenig von der Krise im Westen betroffen sein w\u00fcrden. Nicht nur das, wir hatten ihnen eigentlich sogar die Rolle von Konjunkturlokomotiven zugedacht. W\u00e4re sch\u00f6n gewesen.<\/p>\n<p>Das Problem war zum einen, dass es auch in der dritten Welt zu Blasen gekommen war, meistens bei Immobilien, aber auch bei Rohstoffen und bei den Exporten in die OECD-L\u00e4nder. Zum anderen hatten sich private Unternehmen und Haushalte in viel gr\u00f6\u00dferem Ma\u00dfe als gedacht in Fremdw\u00e4hrungen verschuldet, also vor allem in Yen, Dollar und Euro &#8211; nicht nur waren die Zinsen niedriger, hinzu kam, dass die eigene W\u00e4hrung vielfach gegen\u00fcber diesen Hauptw\u00e4hrungen aufwertete, so dass der effektive Zins gelegentlich sogar negativ war.<\/p>\n<p>Als die Blasen platzten und die westlichen Geldgeber selbst Zahlungsprobleme hatten, war der Spuk vorbei. Um die Schulden zu bedienen, wurden Aktien und Immobilien verkauft, und die Notenbanken mussten Devisen abgeben, damit die eigenen Unternehmen ihre Fremdw\u00e4hrungsschulden bedienen konnten. Sonst h\u00e4tte es noch mehr Konkurse gegeben. Es entwickelte sich ein Teufelskreis aus r\u00fcckl\u00e4ufigen W\u00e4hrungsreserven, fallenden Wechselkursen, Notverk\u00e4ufen, einbrechenden Aktienkursen und Immobiliencrashs. Auch Kapitalflucht wurde wieder ein Thema. Aus war es mit der Herrlichkeit, und nichts mit Konjunkturlokomotive. Es sieht vielmehr eher so aus, als w\u00fcrde der Westen bald wieder einmal zur Kasse gebeten, zur Rettung der L\u00e4nder, die geglaubt hatten, dass es angesichts ihrer hohen Wachstumsraten und ihrer soliden Wirtschaftspolitik nie wieder Probleme mit Kapitalzufl\u00fcssen aus dem Ausland geben w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Sehen wir uns nur einmal an, was in den sogenannten BRICs (Brasilien, Russland, Indien und China) los ist: In China lag die Industrieproduktion im November nur noch um 5,4 Prozent \u00fcber dem Stand des Vorjahres (Im November 2007 waren es noch +17,3 Prozent). In Indien lag der Zuwachs bei 2,4 Prozent (Nov 07: +4,9 Prozent), in Russland im Oktober bei 1,7 Prozent (Okt 07: +10,8 Prozent). G\u00e4be es saisonbereinigte Reihen, w\u00fcrde man sehen, dass die Produktion inzwischen entweder stagniert oder sogar sinkt. F\u00fcr Brasilien, das vierte Land im Bunde, haben wir solche Reihen &#8211; danach ist es im Verlauf zuletzt zu einem R\u00fcckgang von nicht weniger als 25,7 Prozent gekommen (Nov. gg\u00fc. 3. Quartal).<\/p>\n<p>Es gibt also keine Lichtblicke. Nur wer einen sicheren Job, ein sicheres Einkommen und keine Schulden hat, kann sich etwas freuen. Er profitiert von r\u00fcckl\u00e4ufigen Verbraucherpreisen, kann sich also mehr leisten. Er leidet aber, wie alle anderen, unter fallenden Aktienkursen und Immobilienpreisen. Alle, die Schulden haben, st\u00f6hnen unter einer immer schwereren realen Last. Viele, immer mehr, m\u00fcssen zudem damit rechnen, dass sie ihren Job verlieren. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Arbeitsm\u00e4rkte auch hierzulande einbrechen. It looks like depression, it talks like depression, it smells like depression &#8211; it is depression. Oder l\u00e4sst sich noch was machen?<\/p>\n<p><strong>Was f\u00fcr Rezepte hat Krugman anzubieten?<\/strong> Zun\u00e4chst muss die Todesspirale so rasch es geht angehalten werden. Sonst macht sich eine Depressionsmentalit\u00e4t breit. Dann wagt niemand mehr Geld auszugeben. Und wenn niemand mehr etwas ausgeben will, braucht auch niemand mehr zu arbeiten &#8211; um die Situation mal zugespitzt auf den Punkt zu bringen. Strukturreformen sind wichtig, vor allem solche, die verhindern, dass es noch einmal zu einer solchen Katastrophe kommt, aber Priorit\u00e4t hat zweierlei, meint Krugman:<\/p>\n<p><strong>Erstens m\u00fcssen die Banken wieder Kredite vergeben und zweitens muss mehr Geld ausgegeben werden.<\/strong> (S. 184)<\/p>\n<p>Aufgabe Nr. 1 ist die schwierigere. Und die dringendere. Das Vertrauen in die Banken und ihre Eigenkapitalbasis m\u00fcssen so rasch es geht gest\u00e4rkt werden. Da sich der Wert der Aktiva vermindert hat, ist es zu Verlusten gekommen, die die Eigenkapitalbasis aufgefressen haben. Das f\u00fchrt dazu, dass die Banken ihre Kreditvergabe einschr\u00e4nken. Damit die wieder ins Laufen kommt, besteht die naheliegende L\u00f6sung darin, die Kapitalbasis zu vergr\u00f6\u00dfern, so wie das 1933 zu Roosevelts Zeiten, in Schweden in den fr\u00fchen neunziger Jahren, oder zuletzt in Japan der Fall war.<\/p>\n<p>Die Rekapitalisierung durch den Staat, anfangs auch durch ausl\u00e4ndische Geldgeber wie etwa die sogenannten Sovereign Wealth Funds, l\u00e4uft, aber Krugman denkt, dass das erforderliche Volumen bei weitem gr\u00f6\u00dfer ist. Wenn man die japanischen Erfahrungen zugrunde legt, haben weder die USA, Gro\u00dfbritannien noch die kontinentaleurop\u00e4ischen L\u00e4nder bisher genug Geld in die Hand genommen. Zudem erfassen die Rettungsprogramme bislang noch nicht die &#8222;Schattenbanken&#8220;, also die Special Purpose Vehicles, Hedge Funds, Private Equity Funds, und so weiter; dort vermutet Krugman jedoch den Kern der Probleme. Es ist auch nicht sicher, dass die Banken ihre aufgestockte Kapitalbasis tats\u00e4chlich f\u00fcr mehr Kredite nutzen; sie k\u00f6nnten versuchen, sich durch den Abbau von Aktiva weiter zu konsolidieren.<\/p>\n<p>Es muss also in anderen Dimensionen gedacht werden, und der Staat als Kapitalgeber muss sich unmittelbar in die Gesch\u00e4ftspolitik einmischen. Man sollte sich nicht von denen abschrecken lassen, die das Ganze f\u00fcr eine &#8222;sozialistische&#8220; Politik halten.<\/p>\n<p>Ein anderer Ansatz l\u00e4uft \u00fcber die Notenbank: Sie sollte vor\u00fcbergehend direkte Kredite an die Privatwirtschaft vergeben, wie das die Fed mit dem Aufkaufen von Commercial Paper bereits tut. Auch hier sind die Summen bislang nicht gro\u00df genug.<\/p>\n<p>Da alle L\u00e4nder in dieser Krise im selben Boot sitzen und die Finanzm\u00e4rkte so eng miteinander verflochten sind, darf keine Regierung und keine Notenbank abseits stehen. Krugman hat dabei nat\u00fcrlich auch die EZB und die Regierungen von Euroland im Sinn. Es f\u00fchrt auch kein Weg daran vorbei, taumelnden L\u00e4ndern wie der Ukraine, Ungarn oder Lettland mit IWF-Krediten und bilateralen Swaps auszuhelfen, denn eine Kettenreaktion fallierender Schwellen- und Entwicklungsl\u00e4nder kann man sich nicht zus\u00e4tzlich leisten.<\/p>\n<p>Selbst wenn das Finanzsystem durch diese Ma\u00dfnahmen wieder in Gang gebracht werden kann, kommt es &#8211; Punkt 2 &#8211; immer noch darauf an, die gewaltige Nachfragel\u00fccke, die sich in letzter Zeit ge\u00f6ffnet hat, durch gute alte keynesianische finanzpolitische Ma\u00dfnahmen so weit es geht zu schlie\u00dfen. Krugman denkt, wie ich auch, dass ein j\u00e4hrlicher Effekt von mindestens 4 Prozent des BIP angestrebt werden sollte. Man sollte sich nicht darum sorgen, dass es in der Regel lange, oft zu lange, dauert, bis die Finanzpolitik greift &#8211; es gibt keine Anzeichen daf\u00fcr, dass es eine rasche konjunkturelle Erholung geben wird. Mit anderen Worten, auch wenn die volle Wirkung erst in der zweiten Jahresh\u00e4lfte zu sp\u00fcren ist, ist es nicht zu sp\u00e4t. Man muss nur aufpassen, dass es nicht eine neue Blase gibt.<\/p>\n<p>In der jetzigen Lage kann es nach Krugman nur eine Strategie geben: tun was immer getan werden muss, um die Krise zu \u00fcberwinden. Und wenn das nicht reicht, noch mal draufsatteln oder was anderes versuchen &#8211; bis das Geld wieder flie\u00dft und die Wirtschaft sich erholt.<\/p>\n<p>Ein gutes Buch zur rechten Zeit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;The Return of Depression Economics and the Crisis of 2008&#8220; hei\u00dft das im Dezember erschienene Buch von Paul Krugman, dem Nobelpreistr\u00e4ger des vergangenen Jahres. Es ist eine Aktualisierung seines 1999 im Anschluss an die Asien- und LTCM-Krise ver\u00f6ffentlichten Buches, klar und unterhaltsam geschrieben, ohne \u00f6konomischen Jargon. 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