{"id":5776,"date":"2013-03-04T22:36:34","date_gmt":"2013-03-04T21:36:34","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=5776"},"modified":"2013-03-05T13:26:40","modified_gmt":"2013-03-05T12:26:40","slug":"deutsches-beschaftigungswunder-amerikanisches-produktivitatswunder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/03\/04\/deutsches-beschaftigungswunder-amerikanisches-produktivitatswunder_5776","title":{"rendered":"Deutsches Besch\u00e4ftigungswunder, amerikanisches Produktivit\u00e4tswunder"},"content":{"rendered":"<p>Ich finde es ziemlich erstaunlich, dass die Anzahl der Besch\u00e4ftigten in Deutschland trotz der teilweise drastischen R\u00fcckg\u00e4nge der Produktion w\u00e4hrend der vergangenen f\u00fcnf Jahre und zuletzt im 4. Quartal 2012 stetig gestiegen ist und nach wie vor steigt. Soweit ich mich erinnern kann, gab es das noch nie. Das Land erlebt ein Besch\u00e4ftigungswunder. Gleichzeitig stagniert die Produktivit\u00e4t (der Output je Arbeitsstunde) in diesem Zeitraum, also seit dem Beginn der Finanzkrise und der Gro\u00dfen Rezession. Auch das ist neu: In fr\u00fcheren Rezessionen nahm die Produktivit\u00e4t fast immer weiter zu \u2013 bei schlechter Auftragslage waren die Besch\u00e4ftigten der Anpassungsparameter. No more.<\/p>\n<p>In den USA ist es genau umgekehrt. Die Produktivit\u00e4t expandierte von damals bis heute mit j\u00e4hrlichen Raten von 1,1 Prozent, die Anzahl der Besch\u00e4ftigten ist aber im Durchschnitt j\u00e4hrlich um 0,5 Prozent zur\u00fcckgegangen und lag im vergangenen Jahr um 2,3 Prozent unter dem Stand vor der Rezession. Das Gespenst einer &#8222;jobless recovery&#8220; geht um. Hierzulande gab es dagegen von 2007 bis 2012 einen Zuwachs von nicht weniger als 4,4 Prozent.<!--more--><\/p>\n<p>Schr\u00f6der, Hartz, R\u00fcrup, Riester sowie Tarifpartner, die seit einiger Zeit mehr auf Kooperation als auf Konfrontation setzen, haben uns einen Arbeitsmarkt beschert, der seit 2007 pro Jahr 0,9 Prozent mehr Jobs generiert: Es ist offenbar unter den neuen Rahmenbedingungen leicht, Arbeit zu finden, aber bei der Effizienz treten wir auf der Stelle. Aus dem kranken Mann Europas, dem es nicht gelungen war, in den f\u00fcnfzehn Jahren bis 2006 einen einzigen zus\u00e4tzlichen Arbeitsplatz zu schaffen, ist eine Jobmaschine geworden. Auf einmal gilt die deutsche Volkswirtschaft als die dynamischste Europas \u2013 auch wenn sich bei der Produktivit\u00e4t so gut wie nichts tut, nicht zuletzt wohl, weil die neuen Jobs vielfach im Niedriglohnsektor entstanden sind. Im Grunde ist es nicht so toll, wenn st\u00e4ndig mehr gearbeitet wird, pro Stunde aber nicht mehr herauskommt als in der Vergangenheit. Wo bleibt der technische Fortschritt?<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2013\/03\/Tabelle_DE_USA_2007-2012.gif\" alt=\"Grafik: Tabelle Vergleich DE-USA 2007-2012\" width=\"465\" height=\"244\" class=\"size-full wp-image-5777\" \/><\/p>\n<p>In den USA wird bef\u00fcrchtet, dass, wenn das reale BIP k\u00fcnftig mit j\u00e4hrlichen Raten von 2 bis 2,5 Prozent expandieren wird, dieser Fortschritt vor allem auf eine immer effizientere Produktion zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Netto entstehen dann m\u00f6glicherweise zu wenig neue Arbeitspl\u00e4tze. Da die Bev\u00f6lkerung nach wie vor j\u00e4hrlich um etwa 1,0 Prozent zunimmt, m\u00fcsste auch das Jobangebot in diesem Tempo steigen, wenn der Anteil der Besch\u00e4ftigten an der Bev\u00f6lkerung einigerma\u00dfen stabil bleiben soll. Das tut er aber nicht. <\/p>\n<p>In einem lesenswerten kleinen Buch (&#8222;<a href=\"http:\/\/raceagainstthemachine.com\/\" target=\"_blank\">Race against the Machine<\/a>&#8222;, 2011) weisen Erik Brynjolfsson und Andrew McAfee, zwei \u00d6konomen vom Massachusetts Institute of Technology (MIT), darauf hin, dass sich die amerikanische Bev\u00f6lkerung in dem Jahrzehnt seit 2000 um 30 Millionen vergr\u00f6\u00dfert hat. Und normalerweise h\u00e4tten 18 Millionen neue Jobs geschaffen werden m\u00fcssen. Tats\u00e4chlich hat sich die Besch\u00e4ftigung aber so gut wie gar nicht erh\u00f6ht, so dass die Erwerbsquote, der Anteil der Besch\u00e4ftigten an der Gesamtbev\u00f6lkerung, von 64 auf 58 Prozent gesunken ist.<\/p>\n<p>Gegenw\u00e4rtig liegt die Arbeitslosenquote in den USA bei 7,9 Prozent und damit zwar um Einiges unter dem zyklischen 10,0-Prozent-Hoch von Oktober 2009, die sogenannte Unterbesch\u00e4ftigungsquote ist aber viel h\u00f6her, n\u00e4mlich 14,4 Prozent: Bei ihr werden u.a. auch diejenigen mitgez\u00e4hlt, die nicht mehr aktiv nach einem Arbeitsplatz suchen \u2013 weil sie das f\u00fcr aussichtslos halten. Mit anderen Worten, die Situation ist nicht viel besser als in den Krisenregionen Eurolands und erkl\u00e4rt, weshalb die Fed weiter Gas geben will. Da der Deflator des privaten Verbrauchs, der als ihr wichtigstes Inflationsma\u00df gilt, im Vorjahresvergleich inzwischen auf 1,2 Prozent gesunken und damit eher zu niedrig als zu hoch ist, besteht Handlungsspielraum.<\/p>\n<p>Die Fed kauft zurzeit monatlich Aktiva in H\u00f6he von 85 Mrd. Dollar und bl\u00e4ht damit ihre Bilanz aggressiv auf. Durch das Fluten der M\u00e4rkte mit billigem Zentralbankgeld sollen Unternehmen und Haushalte animiert werden, Kredite aufzunehmen und endlich wieder mehr auszugeben. Solange der Schuldenabbau bei den Haushalten im Vordergrund steht und die Unternehmen angesichts gro\u00dfer Kapazit\u00e4tsreserven keinen Anlass sehen, ihre Investitionen deutlich zu steigern, schl\u00e4gt diese Medizin nicht richtig an. Auch der Staat hat sich die Konsolidierung seines Haushalts auf die Fahne geschrieben und betreibt \u2013 nicht ganz freiwillig \u2013 eine restriktive Politik. In diesem Jahr d\u00fcrften die staatlichen Ausgaben real erneut zur\u00fcckgehen (um rund 1,5 Prozent im Vergleich zu 2012). Trotzdem wird das Defizit des Gesamtstaates laut Internationalem W\u00e4hrungsfonds immer noch bei 7,3 Prozent des nominalen BIP liegen, die Staatsschulden sogar bei 111,7 Prozent (zum Vergleich die deutschen Zahlen: -0,4 und 81,5 Prozent). Insgesamt d\u00fcrfte das reale BIP der USA 2013 gegen\u00fcber 2012 nach meinen Sch\u00e4tzungen nur um 1,5 Prozent zunehmen. Eine nachhaltige Wende am Arbeitsmarkt ist daher nicht zu erwarten.<\/p>\n<p>Die amerikanische Endnachfrage geht seit einiger Zeit nicht zuletzt deshalb kaum \u00fcber den Produktivit\u00e4tsfortschritt hinaus, weil die Haushaltseinkommen im Durchschnitt (Median) vier Jahre in Folge gesunken sind: Ende 2011 \u2013 neuere Zahlen gibt es nicht \u2013 waren sie zudem nicht h\u00f6her als 1995. Die Haushalte sind stark verunsichert und sind nicht mehr der Konjunkturmotor, der sie in der Vergangenheit stets waren. Nicht nur am unteren Ende der Einkommensskala gehen massenhaft Routinejobs verloren, auch in der breiten Mitte haben technischer Fortschritt und immer intensivere internationale Arbeitsteilung zu Jobverlusten und r\u00fcckl\u00e4ufigen Einkommen gef\u00fchrt. Die Gewinner sind Leute mit guter Ausbildung, die Besitzer von Kapitalverm\u00f6gen und die Superstars \u2013 die USA entwickeln sich zu einer &#8222;winner takes all&#8220;-Gesellschaft, in der eine zahlenm\u00e4\u00dfig kleine Gruppe unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig viel verdient.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Konjunktur, die von robust steigenden Masseneinkommen lebt, sind das schlechte Nachrichten. Die Einkommensverteilung ist zu ungleichm\u00e4\u00dfig. Die beiden MIT-Autoren schlagen vor, das Problem durch Angebotspolitik zu l\u00f6sen, also durch bessere Ausbildung, vermehrte Einwanderung hochqualifizierter Arbeitskr\u00e4fte, die F\u00f6rderung des Unternehmertums, eine bessere Infrastruktur sowie die Reform von Gesetzen, Regulierungen und Steuern mit dem Ziel, die Wirtschaft flexibler zu machen. Eine Umverteilung durch progressivere Einkommensteuern, h\u00f6here Mindestl\u00f6hne oder Handelsbarrieren (gegen die Billigkonkurrenz aus Asien) wird dagegen gar nicht erst er\u00f6rtert. Das w\u00e4re selbst f\u00fcr die liberalen Ostk\u00fcsten\u00f6konomen vermutlich zu unamerikanisch.<\/p>\n<p>In Deutschland hatte der Aufschwung nach der Rezession von 2008\/2009 ganz andere Effekte auf die Einkommensverteilung: Die Einkommen der Arbeitnehmer sind vom ersten Quartal 2009 bis zum vierten Quartal 2012 mit einer durchschnittlichen Rate von 3,3 Prozent gestiegen, real also um 1,6 Prozent j\u00e4hrlich. Das d\u00fcrfte der wichtigste Grund daf\u00fcr sein, weshalb die Verbraucher weiterhin so optimistisch in die Zukunft schauen \u2013 abgesehen davon, dass sie sich viel weniger f\u00fcr Immobilien verschuldet haben als in anderen L\u00e4ndern und jetzt nicht zum Sparen gezwungen sind.<\/p>\n<p>Die Situation am Arbeitsmarkt hat sich so stark verbessert, dass der Anteil der Unternehmens- und Verm\u00f6genseinkommen am Volkseinkommen seit zwei Jahren kr\u00e4ftig sinkt und der Anteil der Arbeitnehmereinkommen entsprechend steigt. Nicht das Kapital ist knapp, sondern eher das Angebot an Arbeit. Angesichts der immer noch niedrigen Kapazit\u00e4tsauslastung und hohen Arbeitslosenquote (6,9 Prozent) gibt es aber zurzeit weder beim Einen noch beim Anderen wirkliche Engp\u00e4sse.<\/p>\n<p>Ich vermute allerdings, dass das Besch\u00e4ftigungswunder trotzdem nicht mehr lange anhalten wird. Daf\u00fcr ist die Erwerbst\u00e4tigenquote in den letzten Jahren zu sehr gestiegen. Auch die Beschleunigung der Lohninflation hat tendenziell gegenl\u00e4ufige Effekte auf die Besch\u00e4ftigung. Ich kann vor allem nicht erkennen, warum die Produktivit\u00e4t in einem Land, das voll in die internationale Arbeitsteilung eingebunden ist und eine h\u00f6here Investitionsquote hat als beispielsweise die USA, nicht wieder kr\u00e4ftiger zunehmen sollte. <\/p>\n<p>In den zehn Jahren bis zum ersten Quartal 2008 hat der deutsche Output je Arbeitsstunde im Trend j\u00e4hrlich um 1,6 Prozent zugenommen, und ist heute immer noch auf dem Niveau von Anfang 2008, ist also per Saldo seit f\u00fcnf Jahren unver\u00e4ndert. In der Industrie ist es in den f\u00fcnf Jahren sogar zu einem R\u00fcckgang von 3,7 Prozent gekommen! Es kann ja nicht sein, dass der technische Fortschritt auf einmal einen gro\u00dfen Bogen um Deutschland gemacht hat, oder dass es Anzeichen f\u00fcr einen Strukturbruch gegeben h\u00e4tte, oder dass den Unternehmern und ihren Angestellten die Ideen ausgegangen w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Fragt sich also, wann es auch hierzulande wieder einmal ein Produktivit\u00e4tswunder gibt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich finde es ziemlich erstaunlich, dass die Anzahl der Besch\u00e4ftigten in Deutschland trotz der teilweise drastischen R\u00fcckg\u00e4nge der Produktion w\u00e4hrend der vergangenen f\u00fcnf Jahre und zuletzt im 4. Quartal 2012 stetig gestiegen ist und nach wie vor steigt. Soweit ich mich erinnern kann, gab es das noch nie. Das Land erlebt ein Besch\u00e4ftigungswunder. Gleichzeitig stagniert [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":61,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[9],"tags":[],"class_list":["post-5776","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-konjunktur-und-wirtschaftspolitik"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Deutsches Besch\u00e4ftigungswunder, amerikanisches Produktivit\u00e4tswunder - Herdentrieb<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/03\/04\/deutsches-beschaftigungswunder-amerikanisches-produktivitatswunder_5776\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Deutsches Besch\u00e4ftigungswunder, amerikanisches Produktivit\u00e4tswunder - Herdentrieb\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Ich finde es ziemlich erstaunlich, dass die Anzahl der Besch\u00e4ftigten in Deutschland trotz der teilweise drastischen R\u00fcckg\u00e4nge der Produktion w\u00e4hrend der vergangenen f\u00fcnf Jahre und zuletzt im 4. Quartal 2012 stetig gestiegen ist und nach wie vor steigt. Soweit ich mich erinnern kann, gab es das noch nie. Das Land erlebt ein Besch\u00e4ftigungswunder. Gleichzeitig stagniert [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/03\/04\/deutsches-beschaftigungswunder-amerikanisches-produktivitatswunder_5776\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Herdentrieb\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2013-03-04T21:36:34+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2013-03-05T12:26:40+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2013\/03\/Tabelle_DE_USA_2007-2012.gif\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Dieter Wermuth\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@zeitonline\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@zeitonline\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Dieter Wermuth\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"7\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/03\/04\/deutsches-beschaftigungswunder-amerikanisches-produktivitatswunder_5776\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/03\/04\/deutsches-beschaftigungswunder-amerikanisches-produktivitatswunder_5776\",\"name\":\"Deutsches Besch\u00e4ftigungswunder, amerikanisches Produktivit\u00e4tswunder - Herdentrieb\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website\"},\"datePublished\":\"2013-03-04T21:36:34+00:00\",\"dateModified\":\"2013-03-05T12:26:40+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/cded255e8a7893fa16565de10e59b891\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/03\/04\/deutsches-beschaftigungswunder-amerikanisches-produktivitatswunder_5776#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/03\/04\/deutsches-beschaftigungswunder-amerikanisches-produktivitatswunder_5776\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/03\/04\/deutsches-beschaftigungswunder-amerikanisches-produktivitatswunder_5776#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Deutsches Besch\u00e4ftigungswunder, amerikanisches Produktivit\u00e4tswunder\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/\",\"name\":\"Herdentrieb\",\"description\":\"So funktioniert Kapitalismus. Ein Blog\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/cded255e8a7893fa16565de10e59b891\",\"name\":\"Dieter Wermuth\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/17b936dcdfff00d08ede21a6c8044f16e55bc8832ed4a15d30fdb3dcfd0adec3?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/17b936dcdfff00d08ede21a6c8044f16e55bc8832ed4a15d30fdb3dcfd0adec3?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Dieter Wermuth\"},\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/author\/dieter-wermuth\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Deutsches Besch\u00e4ftigungswunder, amerikanisches Produktivit\u00e4tswunder - Herdentrieb","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/03\/04\/deutsches-beschaftigungswunder-amerikanisches-produktivitatswunder_5776","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Deutsches Besch\u00e4ftigungswunder, amerikanisches Produktivit\u00e4tswunder - Herdentrieb","og_description":"Ich finde es ziemlich erstaunlich, dass die Anzahl der Besch\u00e4ftigten in Deutschland trotz der teilweise drastischen R\u00fcckg\u00e4nge der Produktion w\u00e4hrend der vergangenen f\u00fcnf Jahre und zuletzt im 4. Quartal 2012 stetig gestiegen ist und nach wie vor steigt. Soweit ich mich erinnern kann, gab es das noch nie. Das Land erlebt ein Besch\u00e4ftigungswunder. Gleichzeitig stagniert [&hellip;]","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/03\/04\/deutsches-beschaftigungswunder-amerikanisches-produktivitatswunder_5776","og_site_name":"Herdentrieb","article_published_time":"2013-03-04T21:36:34+00:00","article_modified_time":"2013-03-05T12:26:40+00:00","og_image":[{"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2013\/03\/Tabelle_DE_USA_2007-2012.gif"}],"author":"Dieter Wermuth","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@zeitonline","twitter_site":"@zeitonline","twitter_misc":{"Geschrieben von":"Dieter Wermuth","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"7\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/03\/04\/deutsches-beschaftigungswunder-amerikanisches-produktivitatswunder_5776","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/03\/04\/deutsches-beschaftigungswunder-amerikanisches-produktivitatswunder_5776","name":"Deutsches Besch\u00e4ftigungswunder, amerikanisches Produktivit\u00e4tswunder - Herdentrieb","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website"},"datePublished":"2013-03-04T21:36:34+00:00","dateModified":"2013-03-05T12:26:40+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/cded255e8a7893fa16565de10e59b891"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/03\/04\/deutsches-beschaftigungswunder-amerikanisches-produktivitatswunder_5776#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/03\/04\/deutsches-beschaftigungswunder-amerikanisches-produktivitatswunder_5776"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/03\/04\/deutsches-beschaftigungswunder-amerikanisches-produktivitatswunder_5776#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Deutsches Besch\u00e4ftigungswunder, amerikanisches Produktivit\u00e4tswunder"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/","name":"Herdentrieb","description":"So funktioniert Kapitalismus. Ein Blog","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/cded255e8a7893fa16565de10e59b891","name":"Dieter Wermuth","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/17b936dcdfff00d08ede21a6c8044f16e55bc8832ed4a15d30fdb3dcfd0adec3?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/17b936dcdfff00d08ede21a6c8044f16e55bc8832ed4a15d30fdb3dcfd0adec3?s=96&d=mm&r=g","caption":"Dieter Wermuth"},"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/author\/dieter-wermuth"}]}},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5776","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/users\/61"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5776"}],"version-history":[{"count":18,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5776\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5798,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5776\/revisions\/5798"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5776"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5776"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5776"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}