{"id":5986,"date":"2013-05-05T21:52:21","date_gmt":"2013-05-05T19:52:21","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=5986"},"modified":"2013-05-06T13:12:38","modified_gmt":"2013-05-06T11:12:38","slug":"die-inflationsluge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/05\/05\/die-inflationsluge_5986","title":{"rendered":"Die Inflationsl\u00fcge"},"content":{"rendered":"<p>Mein Buch\u00a0ist da: <a href=\"http:\/\/www.droemer-knaur.de\/autoren\/7802253\/mark-schieritz\" target=\"_blank\"><em>Die Inflationsl\u00fcge<\/em><\/a>, erschienen bei Droemer Knaur, 140 Seiten, 7 Euro. F\u00fcr alle Leser des Blogs ein kleiner Auszug daraus:<\/p>\n<p>&#8222;Am 13. Oktober 1931 gibt Reichskanzler Heinrich Br\u00fcning im Berliner Reichstag eine Regierungserkl\u00e4rung ab. Br\u00fcning betreibt eine eiserne Sparpolitik. Er hebt die Steuern an und k\u00fcrzt staatliche Leistungen, er k\u00fcrzt L\u00f6hne und Geh\u00e4lter. Die Generalaussprache im Reichstag aber hat praktisch nur ein Thema: die Inflation. Der Abgeordnete Johann Leicht von der Bayerischen Volkspartei dankt Br\u00fcning daf\u00fcr, dass er \u00bbunter keinen Umst\u00e4nden einer neuen Inflation die Wege ebnen\u00ab werde. Joseph Joos von der Zentrumspartei meint: \u00bbLegen Sie uns die h\u00e4rtesten Ma\u00dfnahmen auf, aber lassen Sie das nicht zu.\u00ab<br \/>\n<!--more--><br \/>\nDas war im Jahr 1931, wohlgemerkt. Damals waren in Deutschland bereits 4,5 Millionen Menschen ohne Arbeit \u2013 und die Preise sanken um 8,1 Prozent. F\u00fcr den Historiker Knut Borchardt ist klar, dass \u00bbin der Weltwirtschaftskrise in Deutschland eine Inflationsangst verbreitet war, die den Handlungsspielraum der wirtschaftspolitischen Instanzen eingeschr\u00e4nkt hat\u00ab. Diese Angst hat zum Beispiel dazu gef\u00fchrt, dass besch\u00e4ftigungspolitische Ma\u00dfnahmen bewusst knapp dimensioniert wurden, um nicht den Verdacht aufkommen zu lassen, sie sch\u00fcrten die Inflation.<\/p>\n<p>Zwei Jahre nach Br\u00fcnings Rede war die Weimarer Republik am Ende. Nicht die Hyperinflation der zwanziger, sondern die schwere Wirtschaftskrise der drei\u00dfiger Jahre hat Hitler an die Macht gebracht. Die Demokratie in Deutschland ist heute gefestigt, dennoch zeigen die Debatten der damaligen Zeit, wie gef\u00e4hrlich die Furcht vor Inflation sein kann. Sie geh\u00f6rt zu den Konstanten der deutschen Wirtschaftspolitik \u2013 und sie ist in Zeiten einer Krise, die die Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB) wie in diesen Tagen wieder zu au\u00dfergew\u00f6hnlichen Ma\u00dfnahmen zwingt, von erheblicher Bedeutung f\u00fcr die Zukunft des Kontinents. Jedenfalls ist die Inflation heute wie damals ein Dauerthema. Um ihr Erspartes in Sicherheit zu bringen, kaufen die Bundesb\u00fcrger heute Gold und Immobilien, als g\u00e4be es kein Morgen mehr, selbst feuchte Kellerl\u00f6cher gehen zu H\u00f6chstpreisen weg.<\/p>\n<p>Dabei beruht diese Angst h\u00e4ufig auf einem unzureichenden Verst\u00e4ndnis vom Wesen des Geldes: Wenn von der gro\u00dfen Geldschwemme der Notenbanken die Rede ist, dann ist dabei fast immer das Geld gemeint, dass von den Zentralbanken direkt in Umlauf gebracht wird. Es hat sich tats\u00e4chlich drastisch vermehrt. Die Zentralbankgeldmenge in der Euro-Zone belief sich im Januar 2008 auf 870 Milliarden Euro \u2013 im September 2012 waren es 1766 Milliarden Euro. Sie hat sich also innerhalb von vier Jahren mehr als verdoppelt.<\/p>\n<p>Doch die Zentralbank sch\u00f6pft nur einen Teil des Geldes. Die Gesch\u00e4ftsbanken sind die eigentlichen Geldproduzenten. Man kann das an einem einfachen Beispiel deutlich machen: Eine Bank gew\u00e4hrt einem Autoh\u00e4ndler ein Darlehen \u00fcber 1.000 Euro. Das Geld wird dem Girokonto des Autoh\u00e4ndlers gutgeschrieben. Er kann sich damit zum Beispiel einen Computer kaufen. Der Clou: Das Geld, das der Autoh\u00e4ndler von der Bank erhalten hat, wurde niemandem weggenommen. Keiner hat weniger Geld zur Verf\u00fcgung, weil der Autoh\u00e4ndler 1.000 Euro bekommen hat. Es ist Geld entstanden.<\/p>\n<p>Die privaten Banken haben sich seit Ausbruch der Krise viel weniger Kredite vergeben als vorher. Im Jahr 2011 vergr\u00f6\u00dferte sich die Geldmenge M3, die das Geld der Banken mitber\u00fccksichtigt, jeden Monat im Schnitt um 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dagegen wuchs sie im Jahr 2007 \u2013 also bevor die EZB ihre Rettungsma\u00dfnahmen einleitete \u2013 im Schnitt um kr\u00e4ftige 11,2 Prozent pro Monat. Es kommt also weniger und nicht mehr frisches Geld im Umlauf als fr\u00fcher.<\/p>\n<p>Wichtig ist ohnehin nicht, wie viel Geld in der Welt ist, sondern was mit diesem Geld geschieht. Man stelle sich zur Erl\u00e4uterung dieser These einen Obstmarkt vor. Eine Sorte \u00c4pfel verkauft sich besonders gut, die Vorr\u00e4te gehen aber zu Ende. Was wird wohl passieren? Die Antwort ist nicht schwer: Die Verk\u00e4ufer werden den Preis anheben.<\/p>\n<p>Interessant an dieser Prognose ist, dass sie getroffen werden kann, ohne etwas \u00fcber die Geldmengen auf dem Markt zu wissen. Letztlich funktioniert eine Volkswirtschaft n\u00e4mlich \u00e4hnlich wie ein Obstmarkt. Die Preise steigen, wenn das Angebot knapp ist und die Nachfrage hoch. Inflation droht, wenn in einer Volkswirtschaft dauerhaft mehr Waren und Dienstleistungen nachgefragt werden, als diese Volkswirtschaft mit ihren Arbeitnehmern zu produzieren vermag. Dann k\u00f6nnen die Arbeitnehmer h\u00f6here L\u00f6hne durchsetzen, es steigen die Kosten und damit auch die Preise.<\/p>\n<p>Es ist ziemlich offensichtlich, warum, aus dieser Perspektive betrachtet, derzeit kaum Inflationsgefahr besteht. Halb Europa steckt in einer schweren Wirtschaftskrise. Die Zahl der Arbeitslosen steigt dramatisch. Die Auslastung der Produktionskapazit\u00e4ten ist vielerorts auf dem niedrigsten Stand seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Und das wird sich so schnell auch nicht \u00e4ndern. Die Krisenl\u00e4nder m\u00fcssen die Kreditexzesse der vergangenen Jahre abarbeiten, und das wird ihr Wachstum noch f\u00fcr viele Jahre bremsen. Und auch in Deutschland schw\u00e4cht sich die Konjunktur derzeit wieder ab.<\/p>\n<p>Das unterscheidet die Lage heute von der Situation in den zwanziger Jahren. Damals herrschte in Deutschland Vollbesch\u00e4ftigung, die L\u00f6hne zogen an. Der stetig steigenden Nachfrage nach G\u00fctern und Dienstleistungen stand ein beschr\u00e4nktes Angebot gegen\u00fcber. Die Kriegswirtschaft musste erst auf die Produktion ziviler Investitions- und Konsumg\u00fcter umgestellt werden.<\/p>\n<p>Es w\u00e4re also ein gro\u00dfer Fehler, wenn die Wirtschaft durch eine vorschnelle Straffung der Geldpolitik zus\u00e4tzlich belastet w\u00fcrde, zumal die Notenbanken schnell reagieren k\u00f6nnen, wenn die Konjunktur anzieht. Sie kann Geld ebenso leicht vernichten, wie sie es schaffen kann.<\/p>\n<p>Gewiss, in der Krise haben Notenbanken Aufgaben \u00fcbernommen, f\u00fcr die sie nicht gemacht wurden. Damit w\u00e4chst die Gefahr, dass sie in ihren Entscheidungen nicht mehr frei sind, weil sie unter politische Kontrolle geraten k\u00f6nnten. Doch in fast allen L\u00e4ndern sind sich die Politiker dar\u00fcber im Klaren, dass ein Angriff auf die Unabh\u00e4ngigkeit der Notenbank weitreichende Folgen haben k\u00f6nnte. Und der wichtigste Kritikpunkt an der EZB, sie bewege sich durch ihre Anleihek\u00e4ufe au\u00dferhalb ihres Mandats und \u00fcbernehme Aufgaben, f\u00fcr die eigentlich die Finanzpolitik zust\u00e4ndig sei, ist ein demokratietheoretischer. Mit Inflation hat das nicht sehr viel zu tun.<\/p>\n<p>Aber treibt das billige Geld nicht den Kurs von Aktien und anderen Wertpapieren? Zun\u00e4chst einmal handelt es sich dabei nicht um Inflation; diese ist definiert als ein Anstieg des G\u00fcterpreisniveaus.<br \/>\nEin Anstieg der Preise macht alle \u00e4rmer. Ein Anstieg der Aktienkurse macht zumindest die Aktienanleger reicher. Gef\u00e4hrlich wird es erst, wenn aus dem Boom an der B\u00f6rse eine Blase wird. Es handelt sich also um unterschiedliche Ph\u00e4nomene, die unterschiedliche wirtschaftspolitische Reaktionen erfordern.<\/p>\n<p>Die meisten Finanzblasen sind nicht darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass zu viel Geld in der Wirtschaft uml\u00e4uft \u2013 sondern darauf, dass das vorhandene Geld falsch verteilt ist. So lief in den USA vor Ausbruch der Krise zwar der Immobilienmarkt hei\u00df, die Investitionst\u00e4tigkeit der Firmen aber war mau. Deshalb w\u00e4re es falsch, auf Finanzexzesse pauschal mit einer allgemeinen Geldverknappung zu reagieren. Denn die schadet auch dem gesunden Teil der Wirtschaft.<\/p>\n<p>Viel sinnvoller w\u00e4re es, das Geld aus den sich \u00fcberhitzenden Sektoren der Wirtschaft abzuziehen, damit es dorthin flie\u00dft, wo Mangel herrscht. Dazu m\u00fcssen die Finanzinstitute beispielsweise dazu gezwungen werden, mehr Eigenkapital f\u00fcr Immobilienkredite vorzuhalten, wenn die Aufsichtsbeh\u00f6rden f\u00fcrchten, dass sich auf dem Grundst\u00fccksmarkt eine Blase bildet. Denn auch Exzesse an den Finanzm\u00e4rkten werden in der Regel nicht von der Notenbank, sondern durch eine \u00fcberm\u00e4\u00dfige Kreditvergabe der privaten Banken finanziert.<\/p>\n<p>Der Staat wird sich in Zukunft also viel st\u00e4rker als fr\u00fcher in die Steuerung der Geldstr\u00f6me einmischen m\u00fcssen. Er wird entscheiden m\u00fcssen, in welchen Bereichen der Wirtschaft gerade genug Geld und Kredit vorhanden ist und in welchen zu wenig. Das klingt banal, kommt aber einer kleinen Revolution gleich. Der Kredit ist im Kapitalismus eine Art Lebenselixier. Wo er frisches Geld entstehen l\u00e4sst, wird produziert und gearbeitet. Wo er versiegt, herrscht Stillstand.<\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte Gefahr f\u00fcr die wirtschaftliche Stabilit\u00e4t geht heutzutage nicht mehr von steigenden G\u00fcterpreisen aus, sondern von spekulativen \u00dcbertreibungen an den Finanzm\u00e4rkten. Diese \u00dcbertreibungen in den Griff zu bekommen und daf\u00fcr zu sorgen, dass das Geld auch dahin flie\u00dft, wo es produktiv verwendet wird \u2013 das sind die gro\u00dfen Herausforderungen f\u00fcr Regierungen und Zentralbanken. Nicht die Inflation.<\/p>\n<p>Jedes Land hat seine Traumata. Das deutsche Trauma ist die Inflation. Das Pl\u00e4doyer daf\u00fcr, es zu \u00fcberwinden, ist kein Pl\u00e4doyer daf\u00fcr, die Welt ohne R\u00fccksicht auf Verluste mit Geld zu \u00fcberschwemmen. Es ist ein Pl\u00e4doyer f\u00fcr einen klaren, vorurteilsfreien Blick auf die Krise und die wirtschaftspolitischen M\u00f6glichkeiten, sie zu \u00fcberwinden.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mein Buch\u00a0ist da: Die Inflationsl\u00fcge, erschienen bei Droemer Knaur, 140 Seiten, 7 Euro. F\u00fcr alle Leser des Blogs ein kleiner Auszug daraus: &#8222;Am 13. Oktober 1931 gibt Reichskanzler Heinrich Br\u00fcning im Berliner Reichstag eine Regierungserkl\u00e4rung ab. Br\u00fcning betreibt eine eiserne Sparpolitik. Er hebt die Steuern an und k\u00fcrzt staatliche Leistungen, er k\u00fcrzt L\u00f6hne und Geh\u00e4lter. 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