{"id":62,"date":"2006-06-12T18:56:02","date_gmt":"2006-06-12T17:56:02","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=62"},"modified":"2006-06-12T18:56:02","modified_gmt":"2006-06-12T17:56:02","slug":"stark-starker-trichet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2006\/06\/12\/stark-starker-trichet_62","title":{"rendered":"Stark, st\u00e4rker, Trichet"},"content":{"rendered":"<p>J\u00fcrgen Stark, der ehemalige Vize-Pr\u00e4sident der Bundesbank, hat die volkswirtschaftliche Abteilung der Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB) \u00fcbernommen. Deutschland stellt damit f\u00fcr die ersten 16 Jahre (!) den Chef der wichtigsten Abteilung der EZB. Ich gestehe, dass ich regelrecht konsterniert war, als mich diese Meldung am 1. Juni in Kiew erreichte. Quellen aus der Bundesbank hatten zwar schon seit l\u00e4ngerem diese Option als durchaus plausibel dargestellt. Ich konnte es mir beim besten Willen nicht vorstellen.<\/p>\n<p>Wie kann der Franzose Trichet der EZB und Euroland diesen Tort antun?, dachte ich. <!--more-->Von Stark habe ich noch nie etwas anderes geh\u00f6rt, als dass die Zinsen steigen m\u00fcssen, die Inflationsgefahren sehr gro\u00df seien, die Notenbank weder f\u00fcr das Wachstum der Volkswirtschaft noch die Arbeitslosigkeit irgendetwas tun k\u00f6nne. Selbst meine Kollegin Marietta Kurm-Engels vom Handelsblatt, mit der ich herrlich diskutieren kann, da wir meist grundverschiedene Positionen zur Geldpolitik haben, schrieb \u201eder als dogmatisch geltende Stark\u201c. Kein Zweifel, Stark ist der Oberfalke, der letzte verbliebene Bundesbank-Monetarist der alten deutschen Schule. Dagegen war selbst Otmar Issing eine Friedenstaube.<\/p>\n<p>Doch inzwischen habe ich mich mit dem Gedanken angefreundet, ja entdecke sogar eine List des Pr\u00e4sidenten Trichet hinter dieser Entscheidung. In dem er den gef\u00fcrchteten Monetaristen Stark die volkswirtschaftliche Abteilung gibt, entmachtet er ihn zugleich. Denn Stark ist von Hause aus Politiker und nicht Wissenschaftler \u2013 wie Trichet. Wie soll er sich gegen das Heer kluger und mit den modernsten Theorien vertrauter Volkswirte durchsetzen? <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2006\/23\/Ottmar-Issing_xml?page=all\">Gegen das Heer, das selbst Issing so manche Kompromisse abgerungen hat, allein durch gute Argumente. (Ich habe im Mai Issing mal gefragt, wie er es sich erkl\u00e4re, dass alle Studien zeigten, dass die EZB der Konjunktur mehr Beachtung schenkten als die Bundesbank? Seine Antwort: Am geldpolitischen Konzept liege es nicht. Woran dann? An dem offeneren Geist, der in der EZB weht? Issing habe ich in der ZEIT mit allen Ehren verabschiedet.)<\/a><\/p>\n<p>Julian Callow von Barclays, einer der besten und erfahrensten EZB-Beobachter notiert folgende S\u00e4tze aus dem Munde von Trichet bei der j\u00fcngsten Presskonferenz. Sie relativieren die Position von Stark ganz sch\u00f6n. Zun\u00e4chst gibt er Trichet wieder: \u201con behalf of the majority of the Executive Board there was a proposal made by J\u00fcrgen. All our decisions are collegial decisions; there is no individual decision in our process \u2026 our credibility is the credibility of the institution; we must be credible.\u201d Dazu merkt Julian Callow an: <strong>&#8222;Incidentally, the use of &#8218;majority&#8216; in the context of the boards recommendation \u2013 might this suggest that not all six members of the ECB Executive Board did agree to 25 bp?<\/strong> Mr Trichet later added, &#8218;there is no influence that would be dominant; if there were any influence that would be dominant it would be the President, but we rely on collegial wisdom&#8216;.\u201d<\/p>\n<p>Bumm, das sitzt! Der Pr\u00e4sident hat das letzte Wort, wenn \u00fcberhaupt dann ist sein Denken ma\u00dfgeblich. Mit Issing w\u00e4re Trichet so nie umgegangen. Geschickt ist, dass der Monetarist Stark als Verantwortlicher die Position des Direktoriums im Rat vortragen muss und daf\u00fcr doch irgendwie die \u201eownership\u201c tr\u00e4gt, wie es so sch\u00f6n  neudeutsch hei\u00dft. Damit kann er kaum rebellieren und ist eingefangen. Chapeau Monsieur Trichet!<\/p>\n<p>Interessant auch, dass die erste EZB-Ratssitzung ohne Issing ein viel behutsameres Ergebnis hatte als allgemein erwartet worden war. \u201eThe silence of the hawks\u201c titelte zum Beispiel Holger Schmieding von der Bank of Amerika. Besonders deutlich sah man es am Devisenmarkt, wo der Euro gut zwei Cent gegen\u00fcber dem Dollar eingeb\u00fc\u00dft hat. Mehrere Beobachter hatten den Eindruck, dass die EZB sowohl die Schw\u00e4che an den Aktienm\u00e4rkten als auch die labile Verfassung des Dollar im Auge hatte, als sie auf eine behutsame Rhetorik umgeschwenkt ist. Das ist eine ganz neue EZB-Denke \u2013 und das unter Starks Mittun! Vor der Sitzung standen die Chancen am Markt nicht schlecht, dass die EZB sogar um 50 Stellen erh\u00f6hen k\u00f6nnte. Nachher war klar, dass die EZB wohl bis ins n\u00e4chste Jahr hinein ihre Zinserh\u00f6hungen vorrausschauend \u201ea quarter per quarter\u201c durchf\u00fchren d\u00fcrfte.<\/p>\n<p>Ich halte trotz Starks Verantwortung f\u00fcr die Volkswirtschaft meine These aufrecht, dass die Emanzipation der EZB von den Bundesbankdogmen weitergehen wird &#8211; und am Ende eine ganz normale, moderne Notenbank stehen wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>J\u00fcrgen Stark, der ehemalige Vize-Pr\u00e4sident der Bundesbank, hat die volkswirtschaftliche Abteilung der Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB) \u00fcbernommen. Deutschland stellt damit f\u00fcr die ersten 16 Jahre (!) den Chef der wichtigsten Abteilung der EZB. Ich gestehe, dass ich regelrecht konsterniert war, als mich diese Meldung am 1. Juni in Kiew erreichte. 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