{"id":620,"date":"2009-02-09T15:37:10","date_gmt":"2009-02-09T14:37:10","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=620"},"modified":"2009-02-09T15:37:10","modified_gmt":"2009-02-09T14:37:10","slug":"die-lage-ist-ernst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/02\/09\/die-lage-ist-ernst_620","title":{"rendered":"Die Lage ist ernst"},"content":{"rendered":"<p>Nach den Zahlen f\u00fcr die <a href=\"http:\/\/www.bmwi.de\/BMWi\/Navigation\/Presse\/pressemitteilungen,did=288960.html\" target=\"_blank\">Industrieproduktion im Dezember<\/a> zu urteilen, wird das deutsche Sozialprodukt im 4. Quartal gegen\u00fcber dem 3. Quartal real und saisonbereinigt um ein bis zwei Prozent geschrumpft sein. Das bedeutet, dass es im Vorjahresvergleich zwischen 0,6 und 1,6 Prozent zur\u00fcckgegangen ist.<\/p>\n<p>Um die Sache mal dramatischer darzustellen &#8211; oder so dramatisch, wie sie wirklich ist: Die Industrieproduktion einschlie\u00dflich Bau lag im Dezember um 12,0 Prozent unter ihrem Vorjahreswert. Der Absturz l\u00e4uft seit September: Wenn man den R\u00fcckgang von August bis Dezember auf&#8217;s Jahr hochrechnet, ergibt sich eine Verlaufsrate von &#8211;33,6% (104,6\/119,9 hoch drei, da vier Monate ein Drittel eines Jahres sind). Das ist ein deutlich st\u00e4rkerer R\u00fcckgang als etwa in den USA (-16,0 Prozent) oder in Gro\u00dfbritannien (-17,6 Prozent). Auch im Vorjahresvergleich ist der R\u00fcckgang in Deutschland gr\u00f6\u00dfer.<!--more--><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2009\/02\/bip_produktion_1970_0812.gif\" alt=\"Bruttoinlandsprodukt und Industrieproduktion seit 1970 (qoq) - Deutschland\" title=\"Bruttoinlandsprodukt und Industrieproduktion seit 1970 (qoq) - Deutschland\"\/><\/p>\n<p>Die globale Rezession trifft die L\u00e4nder am h\u00e4rtesten, die einen relativ gro\u00dfen Industriesektor haben. Die Nachfrage nach Dienstleistungen schwankt nicht so stark, jedenfalls wenn die Rezession nicht zu lange dauert. Das ist im Abschwung nat\u00fcrlich ein Nachteil, auf mittlere Sicht aber eher ein Vorteil, weil das Trendwachstum der Produktivit\u00e4t in der Industrie deutlich h\u00f6her ist als bei den Dienstleistungen.<\/p>\n<p>Die Frage ist, wie lang der Abschwung noch dauern wird. Von den <a href=\"http:\/\/www.bmwi.de\/BMWi\/Navigation\/Presse\/pressemitteilungen,did=288784.html\" target=\"_blank\">Auftragseing\u00e4ngen<\/a> her leider noch lange. Im vierten Quartal lagen diese preisbereinigt um 22,9 Prozent unter ihrem Vorjahreswert, wobei aus einem blo\u00dfen R\u00fcckgang in den letzten Monaten ein Einbruch geworden ist, genau wie bei der Produktion. Der Vergleich viertes zu drittes Quartal ergibt eine Verlaufsrate von -49,6%. \u00dcberspitzt gesagt: Es sieht so aus, als ob es nichts mehr zu tun g\u00e4be, niemand will mehr etwas kaufen, und niemand braucht daher zu arbeiten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2009\/02\/auftragseingang_produktion_1970_0812.gif\" alt=\"Produktion und Auftragseingang in der Industrie seit 1970\" title=\"Produktion und Auftragseingang in der Industrie seit 1970\" \/><\/p>\n<p>Erstaunlich ist dabei, wie gut sich der Arbeitsmarkt bei alledem bisher gehalten hat. Nur wissen wir, dass der ein nachlaufender Indikator ist, das Schlimmste also noch bevorsteht. Seit Dezember steigt die Arbeitslosigkeit an &#8211; saisonbereinigt lag ihr zyklischer Tiefpunkt in den Monaten Oktober und November. Die Arbeitslosenquote war auf 7,6% gefallen, was nicht weniger als viereinhalb Prozentpunkte niedriger war als der Rekordwert, der im M\u00e4rz 2005 verzeichnet wurde. Auch die Besch\u00e4ftigung geht neuerdings zur\u00fcck, wenn auch nur leicht. Im Dezember sank sie auf 40,405 Mio. und \u00fcbertraf damit ihren Vorjahreswert immer noch um 0,9 Prozent, was sowohl absolut als auch im internationalen Vergleich nach wie vor ein ausgezeichneter Wert ist. Die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Besch\u00e4ftigten hatte bis November &#8211; einen aktuelleren Wert gibt es nicht &#8211; gegen\u00fcber dem Vorjahr sogar um stolze 1,6 Prozent (auf 27,6 Mio.) zugenommen.<\/p>\n<p>Wenn die Arbeitslosigkeit allerdings in den Folgemonaten saisonbereinigt so stark anschwillt wie im Januar, was nach den Auftragseing\u00e4ngen zu urteilen eher als optimistisch zu gelten hat, werden wir binnen Jahresfrist 700.000 Arbeitslose mehr haben als jetzt. Dann sind wir zur\u00fcck bei 4 Millionen.<\/p>\n<p>Ich habe den Eindruck, dass den Wirtschaftpolitikern und auch der \u00d6ffentlichkeit nicht klar ist, was f\u00fcr eine Tsunami da auf uns zurollt. Gelassenheit ist ja eine Tugend, aber sie ist nur dann angebracht, wenn es Anzeichen daf\u00fcr g\u00e4be, dass die konjunkturelle Wende nicht mehr lange auf sich warten l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Positiv ist sicher, dass die Realeinkommen in Deutschland wegen der rapide fallenden Inflation kr\u00e4ftig zunehmen. Nachdem die Verbraucherpreise von Juni bis Oktober stabil geblieben waren, sind sie seitdem mit einer Verlaufsrate von etwa 2 \u00bd Prozent gesunken, w\u00e4hrend die L\u00f6hne weiter steigen. Es sieht so aus, als g\u00e4be es in wenigen Monaten ein Minus vor der Inflationsrate. Der private Verbrauch, die bei weitem gr\u00f6\u00dfte Nachfragekomponente, k\u00f6nnte sich aus diesem Grund gut halten und die Konjunktur stabilisieren. Nur ist den Verbrauchern auch klar, dass die Probleme am Arbeitsmarkt Woche f\u00fcr Woche zunehmen &#8211; sie brauchen ja nur die Zeitung zu lesen. Aus der Sicht eines jeden Einzelnen ist es deshalb rational, sein Geld sicherheitshalber zusammenzuhalten. F\u00fcr die Wirtschaft insgesamt ist das jedoch fatal.<\/p>\n<p>Wo soll das Vertrauen in die wirtschaftliche Zukunft herkommen? Es hilft nat\u00fcrlich, dass die EZB durch immer niedrigere Zinsen das Sparen unattraktiver und das Schuldenmachen attraktiver macht, wenn aber das Preisniveau weiter so stark sinkt, wird es immer riskanter, sich Geld zu leihen. Bei fallenden Preisen nimmt die reale Schuldenlast bekanntlich st\u00e4ndig zu. Die EZB wird sich beeilen m\u00fcssen, damit es nicht zu einer solchen Situation kommt. Noch herrscht im Zentralbankrat allerdings die Ansicht vor, dass die Haushalte und Unternehmen durch eine &#8222;\u00fcberhastete&#8220; Zinssenkung erst recht verunsichert w\u00fcrden. Die Zinsen steigen derweil real an und d\u00e4mpfen so die Ausgabeneigung.<\/p>\n<p>Die Outputl\u00fccke wird dabei immer gr\u00f6\u00dfer. Ohne zus\u00e4tzliche staatliche Programme wird es nicht gehen. Der Staat muss seine geplanten Ausgaben nicht nur aufrechterhalten, er wird sie steigern m\u00fcssen. Es ist jedoch auch klar, dass seine Ausgabenstruktur deutlich anders ist als die des privaten Sektors &#8211; der Staat f\u00e4hrt beispielsweise weder in Ferien noch kauft er sich K\u00fccheneinrichtungen. Er stellt Lehrer ein, l\u00e4sst Stra\u00dfen und Tunnel bauen und kauft Panzer. Er kann die Ausgaben der Privaten nicht eins-zu-eins ersetzen und so die L\u00fccke f\u00fcllen.<\/p>\n<p>Daher sind Steuersenkungen dringend als Zusatzma\u00dfnahme n\u00f6tig, und zwar solche, die den Konsum nachhaltig stimulieren. Die Abwrackpr\u00e4mie wird nicht mehr als ein Strohfeuer bewirken. Danach kommt dann ein umso tieferes Loch. Es f\u00fchrt kein Weg daran vorbei, dass die Mehrwertsteuer gesenkt werden muss, und zwar f\u00fcr mindestens drei Jahre. Auch wenn zun\u00e4chst nicht alles bei den Verbrauchern ankommen sollte, ist doch davon auszugehen, dass es dazu \u00fcber kurz oder lang kommen wird. Gegen eine solche Ma\u00dfnahme wird immer wieder eingewendet, dass das meiste beim Handel h\u00e4ngen bleiben wird und sie damit verpuffen d\u00fcrfte. Abgesehen davon, dass nichts falsch daran ist, wenn auch der Handel seine Einkommenssituation verbessern kann, zieht dieses Argument nicht wirklich: Alle Unternehmen sind an einer besseren Auslastung ihrer Kapazit\u00e4ten interessiert und werden mit niedrigeren Preisen um Kunden werben m\u00fcssen. In den heutigen K\u00e4uferm\u00e4rkten w\u00e4re alles andere sehr erstaunlich.<\/p>\n<p style=\"line-height: 75%\"><font face=\"Arial\" size=\"1\">Letzte \u00c4nderung: 10.02.2009 12:05<\/font><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach den Zahlen f\u00fcr die Industrieproduktion im Dezember zu urteilen, wird das deutsche Sozialprodukt im 4. Quartal gegen\u00fcber dem 3. 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