{"id":6236,"date":"2013-06-28T14:46:42","date_gmt":"2013-06-28T12:46:42","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=6236"},"modified":"2013-06-28T16:01:05","modified_gmt":"2013-06-28T14:01:05","slug":"fed-es-war-nicht-so-gemeint","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/06\/28\/fed-es-war-nicht-so-gemeint_6236","title":{"rendered":"Fed: Es war nicht so gemeint!"},"content":{"rendered":"<p>Unbedachte \u00c4u\u00dferungen von Zentralbankchefs k\u00f6nnen immense Folgen haben. Ben Bernanke hat das gerade gelernt. Am Mittwoch vor einer Woche hatte er ank\u00fcndigt, das 85 Milliarden-Dollar-pro-Monat-Ankaufprogramm von Anleihen der (seit 2008 verstaatlichten) Immobilienfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac sowie der US Treasury bis etwa Mitte 2014 auslaufen zu lassen. Und zwar dann, wenn es Anzeichen daf\u00fcr gibt, dass sich der Wirtschaftsaufschwung selbst tr\u00e4gt und die Arbeitslosenquote auf etwa sieben Prozent sinkt \u2013 sie lag zuletzt bei 7,6 Prozent.<\/p>\n<p>Die Marktreaktion war heftig, offenbar heftiger als Bernanke erwartet hatte. Die Rendite zehnj\u00e4hriger Treasuries ist von 2,19 Prozent am 18. Juni auf 2,61 Prozent am 25. Juni geklettert. Das entspricht einem Kursverlust von etwa 3,5 Prozent. Seit dem Renditetiefpunkt von Anfang Mai sind es sogar rund 8,5 Prozent. In den letzten drei Tagen ist die Rendite auf 2,45 Prozent zur\u00fcckgegangen, nachdem sich die Marktteilnehmer genauer angesehen hatten, <a href=\"http:\/\/www.federalreserve.gov\/mediacenter\/files\/FOMCpresconf20130619.pdf\" target=\"_blank\">was die Fed denn nun tats\u00e4chlich gesagt hatte<\/a> &#8211; und nachdem die Fed selbst begonnen hatte zur\u00fcckzurudern.<br \/>\n<!--more--><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-6238\" alt=\"Grafik: Renditen 5- und 10-j\u00e4hriger US Treasuries\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2013\/06\/Renditen_5y_10_US_Treasuries.gif\" width=\"485\" height=\"290\" \/><\/p>\n<p>Nur selten kommt es an den Rentenm\u00e4rkten innerhalb einer so kurzen Zeit zu so gro\u00dfen Kursverlusten. Die Akteure scheinen eine Trendwende zu bef\u00fcrchten, ein Ende der drei\u00dfigj\u00e4hrigen Rallye.<\/p>\n<p>Nach einem Bericht der <em>Financial Times<\/em> vom 26. Juni h\u00e4lt etwa die Bank of America solche Staatspapiere in H\u00f6he von 283,5 Milliarden Dollar. Sie hatte sie sich nicht zuletzt auf Empfehlung der Aufsichtsbeh\u00f6rden zugelegt, und weil die normale Kreditnachfrage einfach nicht anspringen will. Wenn sie die Papiere demn\u00e4chst verkauft \u2013 wie das bei Handelsbest\u00e4nden \u00fcblich ist \u2013, k\u00e4me es bei den aktuellen Kursen zu Verlusten in Milliardenh\u00f6he. Kurzfristig werden die negativen Effekte auf ihren Gewinn und ihr Kapital gr\u00f6\u00dfer sein als der Anstieg der Ertr\u00e4ge durch eine profitablere Fristentransformation, also den gr\u00f6\u00dferen Abstand zwischen den unver\u00e4nderten Geldmarkts\u00e4tzen, zu denen sie sich refinanziert, und den deutlich h\u00f6heren Renditen neu erworbener Anleihen. Es kommt zun\u00e4chst zu einem R\u00fcckschlag bei der Sanierung der Bilanz. Anderen amerikanischen Banken wird es nicht anders gehen.<\/p>\n<p>Wegen des engen Zusammenhangs zwischen dem amerikanischen Kapitalmarkt und den Kapitalm\u00e4rkten im Rest der Welt kam es in Deutschland, Frankreich, selbst in der Schweiz und in Schweden ebenfalls zu starken, wenn auch nicht ganz so gro\u00dfen Kursverlusten an den Rentenm\u00e4rkten. In den Krisenl\u00e4ndern des Euroraums ging ein gro\u00dfer Teil der Kursgewinne, die vom letzten Sommer bis Anfang Mai erzielt worden waren, wieder verloren. Der j\u00fcngste H\u00f6henflug des Euro wurde j\u00e4h gestoppt.<\/p>\n<p>An den Aktienm\u00e4rkten der Welt, bei den W\u00e4hrungen der Schwellenl\u00e4nder oder an den Rohstoffm\u00e4rkten \u2013 \u00fcberall kam es zu heftigen Kursverlusten. Mehr oder weniger unver\u00e4ndert blieben nur die Geldm\u00e4rkte: Sie werden auf verl\u00e4ssliche Weise von der Fed, der EZB, der Bank von Japan und den anderen wichtigen Notenbanken kontrolliert. Die Aussage von Ben Bernanke war ja gewesen, dass die Fed Funds Rate mindestens bis 2015 nahe null Prozent bleiben wird; sie liegt nach wie vor bei 0,1 Prozent.<\/p>\n<p>Kursverluste geh\u00f6ren nat\u00fcrlich zum Gesch\u00e4ft und zu den M\u00e4rkten. Wer sie nicht verkraften kann, sollte sich mit anderen Dingen besch\u00e4ftigen. Sie sollten aber vermieden werden, wenn sie fundamental nicht gerechtfertigt sind und sp\u00e4ter von \u00e4hnlich gro\u00dfen Kursgewinnen abgel\u00f6st werden. Wenn die Signale st\u00e4ndig wechseln, steigen bei Wertpapieren die Risikopr\u00e4mien und mit ihnen die Realzinsen. Dar\u00fcber freuen sich die Sparer, aber die Sachinvestitionen und der kreditfinanzierte Konsum gehen zur\u00fcck, die Konjunktur leidet. Zentralbanker m\u00fcssen daher ein Gef\u00fchl daf\u00fcr haben oder entwickeln, wie ihre Worte im Markt aufgenommen werden. Sie sollten keine unerw\u00fcnschten Kursbewegungen ausl\u00f6sen, lieber zu vorsichtig als zu hektisch sein.<\/p>\n<p>Innerhalb der Fed gab es allerdings abweichende Einsch\u00e4tzungen der Lage, was eine klare Aussage nat\u00fcrlich erschwert: Richard Fisher von der Fed in Dallas begr\u00fc\u00dfte ausdr\u00fccklich, dass die Anleihek\u00e4ufe demn\u00e4chst zur\u00fcckgefahren werden sollen, vorausgesetzt die Wirtschaftsprognosen erweisen sich als zutreffend. James Bullard von der Fed St. Louis hatte hingegen gegen <a href=\"http:\/\/www.federalreserve.gov\/newsevents\/press\/monetary\/20130619a.htm\" target=\"_blank\">die Mehrheit<\/a> gestimmt: F\u00fcr ihn h\u00e4tte die Fed st\u00e4rker betonen sollen, dass sie vor allem bestrebt sei, ihr Inflationsziel von zwei Prozent zu erreichen. Das sei wichtig, weil die Inflationsrate des privaten Verbrauchs (PCE) &#8211; daran orientiert sich die Fed &#8211; unter ein Prozent liegt, und die Kerninflationsrate auch nur knapp \u00fcber ein Prozent. <a href=\"http:\/\/www.stlouisfed.org\/newsroom\/displayNews.cfm?article=1829\" target=\"_blank\">Bullard kritisierte<\/a> au\u00dferdem die Vorgabe eines ziemlich pr\u00e4zisen Zeitplans f\u00fcr die kommenden Anleihek\u00e4ufe \u2013 das sei ein Fehler gewesen. Man brauche \u00fcberzeugendere Statistiken als die bisher vorliegenden.<\/p>\n<p>Das finde ich auch. Die Situation am Arbeitsmarkt ist viel schlechter als die Arbeitslosenquote suggeriert. Erstens ist die Besch\u00e4ftigung immer noch um Einiges niedriger als vor Beginn der Finanzkrise, n\u00e4mlich um 1,8 Prozent (Deutschland plus 3,4 Prozent), zum anderen hat sich Anzahl der Arbeitslosen dadurch stark vermindert, dass diejenigen, die aufgeh\u00f6rt haben, einen Job zu suchen, nicht mehr mitgez\u00e4hlt werden. Die Erwerbsquote ist dramatisch gesunken. Ohne diesen Effekt d\u00fcrfte die Arbeitslosenquote immer noch bei zeh Prozent liegen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-6239\" alt=\"Grafik: Besch\u00e4ftigungsentwicklung seit 1980\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2013\/06\/US_Beschaeftigung_seit_1980.gif\" width=\"485\" height=\"311\" \/><\/p>\n<p>Was die Inflation angeht, ist der Trend weiterhin deutlich nach unten gerichtet. Angesichts von positiven Zuwachsraten bei der Produktivit\u00e4t bedeuten durchschnittliche Steigerungen der Stundenl\u00f6hne von etwas unter zwei Prozent, wie sie seit einigen Jahren zu beobachten sind, dass es von der Lohnkostenseite keinerlei Inflationsdruck gibt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-6241\" alt=\"Grafik: Stundenverdienste in der privaten US Wirtschaft\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2013\/06\/US_Std-Verdienste.gif\" width=\"482\" height=\"290\" \/><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-6242\" alt=\"Grafik: US Inflation\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2013\/06\/US_Inflationsraten.gif\" width=\"484\" height=\"299\" \/><\/p>\n<p>Die Inflationserwartungen, wie sie sich aus den inflationsindizierten Treasury-Anleihen ableiten lassen, sind sowohl im f\u00fcnfj\u00e4hrigen als auch im zehnj\u00e4hrigen Bereich seit Beginn des Jahres deutlich unter zwei Prozent gefallen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-6243\" alt=\"Grafik: US Inflationserwartungen\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2013\/06\/US_Inflationserwartungen.gif\" width=\"485\" height=\"322\" \/><\/p>\n<p>Es ist klar, dass die Fed irgendwann einmal aufh\u00f6ren muss, ihre Bilanz derart stark auszuweiten. 85 Milliarden Dollar pro Monat bedeuten 1.020 Milliarden Dollar pro Jahr oder 6,4 Prozent des diesj\u00e4hrigen Bruttoinlandsprodukts. Aber bislang sind die Erfolge bei der Besch\u00e4ftigung ebenso ausgeblieben wie eine Beschleunigung der Geldentwertung. Die amerikanische Wirtschaft ist weit entfernt von Vollauslastung. Ganz im Gegenteil, es geht in die andere Richtung. Daher stimme ich im \u00dcbrigen mit Narayana Kocherlakota, dem Pr\u00e4sidenten der Fed Minneapolis, \u00fcberein, dass die Leitzinsen von zurzeit 0,1 Prozent nur dann angehoben werden sollten, wenn die Arbeitslosenquote auf 5,5 Prozent gesunken ist. Die Fed hat bislang verk\u00fcndet, dass sie bereits bei 6,5 Prozent aktiv werden wolle.<\/p>\n<p>Die Marktteilnehmer kommen allm\u00e4hlich zu der Einsicht, dass es die Fed nicht so gemeint haben d\u00fcrfte, wie es am 19 Juni klang. Sie beruhigen sich zusehends. Die Wirtschaft braucht angesichts der sehr restriktiven Finanzpolitik jede Unterst\u00fctzung, die sie bekommen kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unbedachte \u00c4u\u00dferungen von Zentralbankchefs k\u00f6nnen immense Folgen haben. Ben Bernanke hat das gerade gelernt. Am Mittwoch vor einer Woche hatte er ank\u00fcndigt, das 85 Milliarden-Dollar-pro-Monat-Ankaufprogramm von Anleihen der (seit 2008 verstaatlichten) Immobilienfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac sowie der US Treasury bis etwa Mitte 2014 auslaufen zu lassen. 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