{"id":6328,"date":"2013-08-02T00:29:22","date_gmt":"2013-08-01T22:29:22","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=6328"},"modified":"2013-08-02T10:52:12","modified_gmt":"2013-08-02T08:52:12","slug":"olpreis-vor-dem-fall","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/08\/02\/olpreis-vor-dem-fall_6328","title":{"rendered":"\u00d6lpreis vor dem Fall"},"content":{"rendered":"<p>Mit dem \u00d6lpreis ist es wie mit der Inflation: Angesichts des schwachen globalen Wirtschaftswachstums und der hohen Arbeitslosigkeit ist es nicht plausibel, dass sich der \u00d6lpreis zwischen 100 und 110 Dollar je Fass h\u00e4lt, nachdem er in den 15 Jahren bis 2002 bei 20 Dollar gelegen hatte. Genauso ist es kaum nachvollziehbar, <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/04\/26\/warum-die-inflationsrate-nicht-viel-niedriger-ist-als-sie-ist_5929\">warum die Verbraucherpreise in Westeuropa und Nordamerika nicht schon l\u00e4ngst nachhaltig sinken<\/a>, so wie bis vor Kurzem in Japan. Beides hat offenbar mit verschiedenen Rigidit\u00e4ten an den M\u00e4rkten zu tun, also mit Strukturen, Mechanismen und Strategien, die das verhindern.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_6329\" aria-describedby=\"caption-attachment-6329\" style=\"width: 476px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-6329\" alt=\"Grafik: T\u00e4gl. Roh\u00f6lpreise &quot;Brent&quot; seit 1987\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2013\/08\/Brent_daily_20130801.gif\" width=\"476\" height=\"311\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6329\" class=\"wp-caption-text\">T\u00e4gl. Roh\u00f6lpreise &#8222;Brent&#8220; seit 1987<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>W\u00e4hrend wir uns nicht w\u00fcnschen k\u00f6nnen, dass es zu Deflation, einem R\u00fcckgang des allgemeinen Preisniveaus kommt \u2013 weil das zu steigenden Realzinsen f\u00fchrt \u2013, w\u00e4re es aus deutscher und westeurop\u00e4ischer Sicht nicht schlecht, wenn die \u00d6lpreise auf ein deutlich niedrigeres Niveau fallen w\u00fcrden. Ich denke, dass das demn\u00e4chst passieren wird. Per Saldo w\u00e4re es auch positiv f\u00fcr die Weltwirtschaft insgesamt (wenn auch nicht so gut f\u00fcr die Umwelt).<\/p>\n<p>Auf der Angebotsseite haben die hohen \u00d6lpreise verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig teure Produktionsverfahren profitabel gemacht, besonders die F\u00f6rderung von Schiefer\u00f6l sowie Tiefseebohrungen. In den USA steigt der Output so stark wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Wenn die \u00d6lpreise da blieben, wo sie sind, w\u00e4re der Tag nicht mehr fern, an dem das Land ein Nettoexporteur wird. Da die Preise so hoch sind, wird die Produktion weiter steigen; es zeigt sich, dass es so etwas wie &#8222;peak oil&#8220; auf absehbare Zeit nicht geben wird.<\/p>\n<p>Die \u00d6lproduzenten gew\u00f6hnen sich rascher an hohe Preise und damit an h\u00f6here Einnahmen als sie bis vor wenigen Jahren f\u00fcr m\u00f6glich gehalten hatten. In Russland hatte die Regierung ihre Ausgaben f\u00fcr 2013 auf der Basis eines durchschnittlichen \u00d6lpreises von 90 Dollar geplant und erzielt daher zur Zeit \u00dcbersch\u00fcsse, die sie dazu verleiten, wichtigen W\u00e4hlergruppen Geschenke zu machen und bei Gro\u00dfprojekten wie den kommenden Winterspielen in Sotschi nicht so genau auf die Kosten zu achten. \u00c4hnlich in Saudi-Arabien: Noch 2008 reichte eine \u00d6lpreis von etwa 50 Dollar f\u00fcr einen ausgeglichenen Staatshaushalt, heute wird gesch\u00e4tzt, dass er nicht unter 95 Dollar liegen darf. Seit dem Beginn des arabischen Fr\u00fchlings im Jahr 2011 versuchen die Potentaten im Nahen Osten und Nordafrika soziale Unruhen mit mehr Geld f\u00fcr soziale Zwecke zu verhindern. Um die Preise auf dem jetzigen Niveau zu stabilisieren, haben die Saudis seit neun Monaten ihre Produktion zur\u00fcckgefahren, so wie sie das schon einmal in den Jahren 1981 bis 1986 getan hatten. Damals war es am Ende zu einem \u00d6lpreiscrash gekommen.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_6330\" aria-describedby=\"caption-attachment-6330\" style=\"width: 483px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-6330\" alt=\"Grafik: Weltweite Produktion und Verbrauch von Roh\u00f6l und reales BIP der Welt seit 1980\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2013\/08\/World_GDP_and_Oil_Production_and_Consumption_1980-2012.gif\" width=\"483\" height=\"290\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6330\" class=\"wp-caption-text\">Weltweite Produktion und Verbrauch von Roh\u00f6l und reales BIP der Welt seit 1980<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Auf der Nachfrageseite spricht alles daf\u00fcr, dass das teure \u00d6l und das verlangsamte Wirtschaftswachstum in Westeuropa, den USA und sogar China dazu f\u00fchren, dass die Zuwachsrate geringer ausfallen wird als beim Angebot. Das reale globale Sozialprodukt d\u00fcrfte in diesem Jahr nur mit einer Rate von 2,1 Prozent zunehmen, verglichen mit einem Trendwert von etwa drei Prozent (gerechnet mit aktuellen Wechselkursen). Aus dem obigen Schaubild l\u00e4sst sich, grob gesch\u00e4tzt, die folgende Regel ablesen: Wenn das globale BIP mit seinem Trendwert von drei Prozent zunimmt, steigt der Verbrauch an Erd\u00f6l um 1,5 Prozent, sind es jedoch nur rund zwei Prozent, nimmt der Verbrauch kaum noch zu.<\/p>\n<p>Sowohl Unternehmen als auch Haushalte sind gezwungen, angesichts der niedrigen Kapazit\u00e4tsauslastung und der Arbeitslosigkeit sparsamer zu wirtschaften. Energieeffizienz steht daher ganz oben auf der Priorit\u00e4tenliste. Das zeigt sich unter anderem daran, dass Haushalte zunehmend auf Autos setzen, die nicht so viel Sprit fressen. Fast \u00fcberall f\u00f6rdern Regierungen zudem die Abkehr vom \u00d6l dadurch, dass sie erneuerbare Energie subventionieren.<\/p>\n<p>Ich vermute, dass sich die Gesetze des Marktes nur f\u00fcr eine Weile au\u00dfer Kraft setzen lassen. Steigende Produktion und schwache Nachfrage nach \u00d6l, beides vor allem ausgel\u00f6st durch die hohen Preise, werden zu einem Einbruch der Preise f\u00fchren. Nur ein Krieg im Nahen Osten k\u00f6nnte das verhindern, oder eine wundersame Beschleunigung des globalen Wirtschaftswachstums. Bei Prognosen sollten Volkswirte nach einem alten Spruch vor allem darauf achten, dass sie nicht sowohl den Zeitpunkt als auch den Zielwert nennen. Ich tue es dennoch: In einem Jahr wird der \u00d6lpreis bei 70 Dollar liegen, eher sogar niedriger. Die Preisausschl\u00e4ge sind bei \u00d6l so gro\u00df, weil die Grenzkosten der Produktion so niedrig sind. Auf der arabischen Halbinsel betragen sie h\u00f6chstens zehn Prozent des jetzigen Marktpreises. Es lohnt sich daher aus Produzentensicht, mehr zu f\u00f6rdern, wenn die Preise erst mal ins Rutschen gekommen sind \u2013 was den Preisverfall beschleunigt. So zerbrechen Kartelle.<\/p>\n<p>Deutschland importiert netto rund 2,3 Millionen Fass pro Tag, also rund 840 Millionen Fass pro Jahr. Ein R\u00fcckgang des \u00d6lpreises um 35 Dollar entspricht demnach einem Kaufkraftgewinn von 29,4 Milliarden Dollar, oder 22,3 Milliarden Euro (beim aktuellen Wechselkurs von 1,32 Dollar\/Euro). Das sind etwas mehr als 0,9 Prozent des j\u00e4hrlichen nominalen BIP. Die Gaspreise d\u00fcrften ebenfalls unter Druck geraten. Ganz Westeuropa, die USA, China und Indien werden auf \u00e4hnliche Weise profitieren. Die Zahlen f\u00fcr die USA sind \u00fcbrigens die Folgenden: Produktion 8,9 Millionen Fass pro Tag, Verbrauch 18,6 Millionen, Saldo 9,7 Millionen. Multipliziert mit 35 Dollar und 365 Tagen ergibt einen nationalen Kaufkraftgewinn von 123,9 Milliarden Dollar. Bezogen auf das nominale BIP von voraussichtlich 16.000 Milliarden Dollar sind das 0,77 Prozent.<\/p>\n<p>Das Ganze w\u00e4re nichts anderes als ein massives Konjunkturprogramm, das ohne zus\u00e4tzliche Staatsschulden und ohne eine noch expansivere Geldpolitik auskommt. Es geht allerdings zulasten der Erd\u00f6lproduzenten. Diese m\u00fcssen sich warm anziehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit dem \u00d6lpreis ist es wie mit der Inflation: Angesichts des schwachen globalen Wirtschaftswachstums und der hohen Arbeitslosigkeit ist es nicht plausibel, dass sich der \u00d6lpreis zwischen 100 und 110 Dollar je Fass h\u00e4lt, nachdem er in den 15 Jahren bis 2002 bei 20 Dollar gelegen hatte. 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