{"id":6365,"date":"2013-08-13T16:46:21","date_gmt":"2013-08-13T14:46:21","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=6365"},"modified":"2013-08-14T11:22:28","modified_gmt":"2013-08-14T09:22:28","slug":"die-geldpolitiker-sind-mit-ihrem-latein-am-ende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/08\/13\/die-geldpolitiker-sind-mit-ihrem-latein-am-ende_6365","title":{"rendered":"Die Ratlosigkeit der Notenbanker"},"content":{"rendered":"<p>Die Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB) versucht mit allen Mitteln, die Unternehmen und Haushalte dazu zu bringen, sich endlich wieder mehr Geld zu leihen und auszugeben. Da unterscheidet sie sich nicht von der amerikanischen Fed, der Bank of Japan oder der Bank of England. Die mittelfristigen Inflationserwartungen sind da, wo sie sein sollen \u2013 in der N\u00e4he von zwei Prozent. Die aktuellen Inflationsraten liegen deutlich darunter. Von daher sollte es Spielraum f\u00fcr die expansive Geldpolitik geben, also f\u00fcr eine Stimulierung der Konjunktur. Vielleicht wurde so bislang Schlimmeres verhindert, aber das eigentliche Ziel ist nicht erreicht: Das Volumen der Kredite an nicht finanzielle Unternehmen und Haushalte liegt in der W\u00e4hrungsunion um 2,5 Prozent unter seinem Vorjahreswert. Schuldenmachen ist stark aus der Mode gekommen.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nEuro-Land steckt weiterhin in einer tiefen Rezession: Die Arbeitslosenquote ist auf \u00fcber 12 Prozent gestiegen, und das reale BIP wird 2013 erneut niedriger sein als im Vorjahr, vielleicht um 0,5 Prozent. Insgesamt operiert die europ\u00e4ische Wirtschaft weit unter ihrem Potenzial.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-6366\" alt=\"Grafik: BIP und Potenzial in Euroland\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2013\/08\/EA_BIP_mit_Trend_1995Q1-2013Q1.gif\" width=\"482\" height=\"310\" \/><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2013\/08\/Beschaeftigung_Arbeitslosenquote_Euroland_1995-2013Q1.gif\" alt=\"Grafik: Beschaeftigung und Arbeitslosenquote in Euroland\" width=\"482\" height=\"310\" class=\"size-full wp-image-6383\" \/><\/p>\n<p>Das Problem ist, dass die kurzfristigen Zinsen kaum mehr gesenkt werden k\u00f6nnen \u2013 sie haben bereits null erreicht. Der Tagesgeldsatz EONIA, zu dem Banken untereinander mit Geld handeln, liegt seit langer Zeit wie festgemauert bei 0,1 Prozent. Die EZB k\u00f6nnte zwar den wichtigsten Leitzins, den f\u00fcr die sogenannten Hauptrefinanzierungsgesch\u00e4fte, nach amerikanischem und japanischem Vorbild von jetzt 0,5 Prozent auf vielleicht 0,1 Prozent senken. Im Grunde hat sie aber ihre zinspolitischen M\u00f6glichkeiten ausgesch\u00f6pft. Was macht es f\u00fcr einen Unterschied, ob sich die Banken bei ihr zu 0,5 oder zu 0,1 Prozent Geld besorgen k\u00f6nnen?<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-6368\" alt=\"Grafik: Notenbankzinsen\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2013\/08\/Notenbankzinsen_US_EURO_UK_JP_1999-201307.gif\" width=\"490\" height=\"556\" \/><\/p>\n<p>Als die Zinswelt noch in Ordnung war, waren die Analysten davon \u00fcberzeugt, dass der Leitzins von zwei Faktoren abhing: der Differenz zwischen aktueller und angestrebter Inflationsrate sowie der Output-L\u00fccke. Seinen mathematischen Ausdruck fand der Zusammenhang in der einst stark beachteten <a href=\"http:\/\/www.frbsf.org\/education\/publications\/doctor-econ\/1998\/march\/taylor-rule-monetary-policy\" target=\"_blank\">Taylor-Regel<\/a>. Heute liegt die Inflationsrate etwa einen halben Prozentpunkt unter dem Zielwert der EZB, w\u00e4hrend die gesamtwirtschaftliche Kapazit\u00e4tsauslastung niedriger ist als jemals zuvor in den vergangenen sechs Jahrzehnten. Nach der Formel von Stanford-Professor Robert Taylor m\u00fcsste der Hauptrefinanzierungssatz daher bei minus zwei Prozent liegen, oder niedriger.<\/p>\n<p><strong>Bei den Notenbanken bricht Aktionismus aus<\/strong><\/p>\n<p>Das ist unvorstellbar. Daher ist bei der EZB, \u00e4hnlich wie bei den anderen gro\u00dfen Notenbanken, ein Aktionismus ausgebrochen, mit dem die Leute auf indirekte Weise zur Kreditaufnahme und zum Geldausgeben animiert werden sollen. Einfach still zu halten, weil alles getan wurde, was geldpolitisch m\u00f6glich war, gilt offenbar nicht als Option. Geld zu leihen soll nicht nur \u00e4u\u00dferst billig sein, sondern auch sehr leicht. Also wird Geld gedruckt, sei es durch den massiven Ankauf von Anleihen (USA, Japan, Gro\u00dfbritannien) oder, wie im Fall der EZB, durch unlimitierte langfristige Refinanzierungsgesch\u00e4fte zu so niedrigen Zinsen, wie sie zuvor nur bei kurzfristigen Gesch\u00e4ften \u00fcblich waren. Die EZB ist inzwischen auch nicht mehr so anspruchsvoll, was die Sicherheiten angeht, gegen die sie den Banken Geld leiht. Seit vergangenem Herbst verf\u00fcgt sie zudem \u00fcber das neue, aber noch nicht aktivierte Instrument der <a href=\"http:\/\/www.bundesbank.de\/Redaktion\/DE\/Downloads\/Presse\/EZB_Pressemitteilungen\/2012\/2012_09_06_merkmale_outright_geschaefte.pdf?__blob=publicationFile\" target=\"_blank\">Outright Monetary Transactions<\/a> (OMT), mit dem sie unter bestimmten Bedingungen am Markt selektiv Anleihen kaufen kann (gegen die Gutschrift von Zentralbankgeld).<\/p>\n<p>Das Vertrauen in die Zentralbanken soll au\u00dferdem durch eine immer gr\u00f6\u00dfere Transparenz ihrer Entscheidungsprozesse gest\u00e4rkt werden. Das soll nicht nur durch Pressekonferenzen gew\u00e4hrleistet sein, sondern auch, indem die Protokolle der Sitzungen zeitnah ver\u00f6ffentlicht werden. Die Marktteilnehmer sollen wissen, auf was die Notenbanker achten, und auf was sie selbst daher achten sollten, wenn sie Verluste vermeiden wollen. Weil das &#8222;alle&#8220; tun, wird wohl auch die <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/07\/31\/mehr-transparenz-in-der-ezb-eine-gefahrliche-idee_6308\">EZB in K\u00fcrze ihre Bedenken in dieser Hinsicht \u00fcber Bord werfen<\/a>. Bisher war bef\u00fcrchtet worden, dass es politisch gef\u00e4hrlich sein kann, wenn bekannt wird, wie einzelne Mitglieder des Zentralbankrats argumentiert und abgestimmt haben. Sie sollten sich nur von der Wirtschaftsentwicklung des Euro-Raums als Ganzem leiten lassen. Das kann sich von dem unterscheiden, was die Politiker und die \u00d6ffentlichkeit zu Hause erwarten.<\/p>\n<p>Die neueste geldpolitische Strategie ist die &#8222;<a href=\"http:\/\/www.voxeu.org\/article\/forward-guidance-and-ecb\" target=\"_blank\">forward guidance<\/a>&#8222;: Dabei erkl\u00e4ren die Notenbanken, wie lange sie unter bestimmten Bedingungen die Leitzinsen auf ihrem augenblicklichen Niveau halten werden oder dass sie sie, wie im Falle der EZB, voraussichtlich noch senken werden. <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2013-07\/mark-carney-bank-of-england\" target=\"blank\">Mark Carney<\/a>, der neue Gouverneur der Bank of England, hat sogar explizit verk\u00fcndet, dass die Zinsen auch dann f\u00fcr einige Zeit nicht erh\u00f6ht werden, wenn die Inflation eines Tages \u00fcber ihren Zielwert hinausschie\u00dft. Indem zugesichert wird, dass die kurzfristigen Zinsen auf Jahre hinaus in der N\u00e4he von null bleiben werden, hoffen die Zentralbanken, auch die langfristigen Zinsen niedrig zu halten. Diese sind nicht zuletzt das Produkt der erwarteten kurzen Zinsen. Das ist wichtig f\u00fcr Immobilienk\u00e4ufe und Unternehmensinvestitionen. Die Geldpolitik versucht also neuerdings, das Niveau und die Ver\u00e4nderung der gesamten Renditekurve zu beeinflussen.<\/p>\n<p>Im Verlauf des Fr\u00fchjahrs hatte Ben Bernanke, der Chef der Fed, durchblicken lassen, wegen der besseren Konjunktur die monatlichen Anleihek\u00e4ufe von zurzeit 85 Milliarden Dollar zur\u00fcckzufahren. Daraufhin waren im 10-Jahresbereich die Renditen der Treasuries innerhalb weniger Wochen um rund 100 Basispunkte gestiegen. Unerw\u00fcnschte Folge: Das hat die Zinsen f\u00fcr Hypotheken und Unternehmensanleihen mit in die H\u00f6he gezogen. Die Fed war gezwungen, mit Nachdruck darauf hinzuweisen, dass erst bei einer Arbeitslosenquote von 6,5 Prozent mit einer h\u00f6heren Rate zu rechnen sei \u2013 das k\u00f6nne Jahre dauern. Zuletzt lag die Arbeitslosenquote allerdings bereits bei 7,4 Prozent und damit recht nah am Zielwert. Bislang sind die langen Zinsen noch nicht wieder gefallen.<\/p>\n<p><strong>Die Notenbanker sind mit ihrem Latein am Ende<\/strong><\/p>\n<p>Das Ganze erweckt den Eindruck, dass die Notenbanken mit ihrem Latein am Ende sind. Sie wollen die Wirtschaft durch Anreize zum Schuldenmachen wieder in Schwung bringen. Das aber ist nicht leicht, wenn f\u00fcr so wichtige Akteure wie den Staat oder \u00fcberschuldete Haushalte das genaue Gegenteil Priorit\u00e4t hat. Die Situation \u00e4hnelt dem Sprichwort: Die Pferde werden zur Tr\u00e4nke gef\u00fchrt, aber sie saufen nicht.<\/p>\n<p>Ein wichtiges, unausgesprochenes Motiv des neuen Aktionismus ist die Furcht vor Deflation. Angesichts der Outputl\u00fccken und Millionen von Arbeitslosen im OECD-Raum ist es einigerma\u00dfen verwunderlich, dass <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/04\/26\/warum-die-inflationsrate-nicht-viel-niedriger-ist-als-sie-ist_5929\">das allgemeine Preisniveau nicht schon l\u00e4ngst sinkt<\/a>. Was nicht ist, kann noch werden, werden sich viele Notenbanker sagen und daher bis auf Weiteres bei ihrer expansiven Politik bleiben. Denn wenn die Preise erst einmal nachhaltig sinken, steigen die Realzinsen. Dann k\u00f6nnen alle Hoffnungen auf einen Konjunkturaufschwung aufgegeben werden.<\/p>\n<p>Die Effizienz der Geldpolitik ist zurzeit nicht mehr das, was sie einmal war. Die Probleme hinsichtlich Wachstum und Besch\u00e4ftigung lassen sich weniger durch noch niedrigere Zinsen als vielmehr durch Strukturpolitik und Finanzpolitik l\u00f6sen. Wir tun so, als wollten wir genau dahin zur\u00fcck, wo wir vor der Krise waren. Die damaligen Priorit\u00e4ten haben uns aber genau die Verh\u00e4ltnisse beschwert, mit denen wir noch heute k\u00e4mpfen. Robert Skidelski hat k\u00fcrzlich in seiner Kolumne bei <em>Project Syndicate<\/em> darauf hingewiesen (<a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/the-incompatibility-of-austerity-and-economic-reform-by-robert-skidelsky\" target=\"_blank\">Economic Rebalancing Acts<\/a>). Wir sollten etwas gegen die ungleiche Verteilung von Einkommen und Verm\u00f6gen tun, f\u00fcr eine bessere Umwelt, f\u00fcr einen effizienteren Umgang mit Energie, f\u00fcr mehr Ausgaben f\u00fcr Gemeinschaftsg\u00fcter als f\u00fcr privaten Verbrauch. Ich f\u00fcge hinzu, dass auch mehr f\u00fcr eine h\u00f6here Erwerbsbeteiligung, lebenslanges Lernen, den gemeinsamen europ\u00e4ischen Markt und die Bankenunion, sowie f\u00fcr Forschung und Entwicklung getan werden k\u00f6nnte und m\u00fcsste. Im deutschen Wahlkampf spielen diese Themen kaum eine Rolle.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB) versucht mit allen Mitteln, die Unternehmen und Haushalte dazu zu bringen, sich endlich wieder mehr Geld zu leihen und auszugeben. Da unterscheidet sie sich nicht von der amerikanischen Fed, der Bank of Japan oder der Bank of England. 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