{"id":6387,"date":"2013-08-21T14:00:26","date_gmt":"2013-08-21T12:00:26","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=6387"},"modified":"2013-08-29T10:41:08","modified_gmt":"2013-08-29T08:41:08","slug":"warum-sich-der-euro-so-gut-halt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/08\/21\/warum-sich-der-euro-so-gut-halt_6387","title":{"rendered":"Warum sich der Euro so gut h\u00e4lt"},"content":{"rendered":"<p>Eine W\u00e4hrung, die institutionell auf so wackligen F\u00fc\u00dfen steht wie der Euro, m\u00fcsste doch eigentlich viel schw\u00e4cher sein. Stattdessen befindet sich die europ\u00e4ische Gemeinschaftsw\u00e4hrung seit 12 Monaten in einem ziemlich stabilen Aufw\u00e4rtstrend.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_6388\" aria-describedby=\"caption-attachment-6388\" style=\"width: 482px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-6388\" alt=\"Grafik: Nominaler Dollar\/Euro-Wechselkurs und realer effektiver Wechselkurs des Euro, mtl. seit 1999\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2013\/08\/Euro-REER_und_Dollar-Euro_Wk_m_seit_1999.gif\" width=\"482\" height=\"297\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6388\" class=\"wp-caption-text\">Nominaler Dollar\/Euro-Wechselkurs und realer effektiver Wechselkurs des Euro, mtl. seit 1999<\/figcaption><\/figure><!--more--><\/p>\n<p>Vor allem Analysten aus dem angels\u00e4chsischen Raum sagen nach wie vor regelm\u00e4\u00dfig voraus, dass der Euro abwerten wird: Ohne eine echte Bankenunion, mit gemeinsamer Einlagensicherung und zentralen Beh\u00f6rden f\u00fcr die Bankenaufsicht sowie die Rekapitalisierung und Abwicklung von Banken, kann nach ihrer Ansicht die n\u00e4chste Bankenkrise mit den Mitteln, die augenblicklich zur Verf\u00fcgung stehen, nicht mehr gemeistert werden. Einige Staaten w\u00e4ren mit einer neuen Runde von Bankenrettungen \u00fcberfordert und m\u00fcssten den Euro aufgeben, weil die potenziellen Geldgeber \u2013 also Deutschland \u2013 aus politischen Gr\u00fcnden nicht mehr mitmachen werden. Zudem seien die finanzpolitischen und strukturellen Auflagen, die die Krisenl\u00e4nder schon heute erf\u00fcllen m\u00fcssen, so streng und prozyklisch, dass sie deren soziales Gef\u00fcge zerst\u00f6ren. Auch aus diesem Grund k\u00f6nnte der Euro auseinanderfliegen. Es zeige sich eben immer mehr, dass er eine unvollendete Kunstw\u00e4hrung sei. Wegen dieses Risikos m\u00fcsse er tendenziell abwerten. Daher sind die Analysten immer wieder \u00fcberrascht, dass genau das Gegenteil passiert.<\/p>\n<p>Die Aufwertung kann nat\u00fcrlich damit zu tun haben, dass die wirtschaftlichen Daten Euro-Lands insbesondere im Vergleich zu den amerikanischen ganz gut sind: In der Leistungsbilanz wird es dieses Jahr einen \u00dcberschuss von etwa drei Prozent des nominalen BIP geben, die staatlichen Budgetdefizite n\u00e4hern sich aggregiert der Drei-Prozent-Marke, und die durchschnittlichen Zinsen sind h\u00f6her als in den USA. So erfreulich diese Daten sind, Anleger lassen sich davon h\u00f6chstens am Rande beeindrucken. Ich glaube vielmehr, die Aufwertung des Euro hat vor allem damit zu tun, dass die Marktteilnehmer dabei sind, ihr Vertrauen in den Dollar zu verlieren.<\/p>\n<p>Das ist auch die Meinung von Robert Jenkins, einem fr\u00fcheren externen Mitglied des Interim Financial Policy Committee der Bank von England. In seinem Beitrag &#8222;<a href=\"http:\/\/www.bis.org\/publ\/bppdf\/bispap72p.pdf\" title=\"Robert Jenkins: Think the unthinkable on US debt, in: BIS Papers No 72, July 2013\" target=\"_blank\">Think the unthinkable on US debt<\/a>&#8220; (in: &#8222;<a href=\"http:\/\/www.bis.org\/publ\/bppdf\/bispap72.htm\" title=\"Sovereign risk: a world without risk-free assets?, BIS Papers No 72, July 2013\" target=\"_blank\">Sovereign risk: a world without risk-free assets?<\/a>&#8222;, BIS Paper Nr. 72, Juli 2013) nennt Jenkins nicht weniger als sieben Gr\u00fcnde, warum die Anleger das Gruseln bekommen k\u00f6nnen, wenn sie einige Dollarszenarien durchspielen, die inzwischen gar nicht mehr so unplausibel sind. Grund Nummer sieben: Es gibt den Euro \u2013 eine echte Alternative zum Dollar als internationale Anlagew\u00e4hrung, die sp\u00e4testens, wenn sich die Bedenken \u00fcber deren Zukunft einmal endg\u00fcltig gelegt haben, eine Flucht aus dem Dollar wahrscheinlich werden l\u00e4sst. Die relative Schw\u00e4che des Dollar und die relative St\u00e4rke des Euro reflektiert vermutlich auch diese Erwartung.<\/p>\n<p>Hier in Kurzfassung die sechs anderen Gr\u00fcnde, weshalb es aus der Sicht von Jenkins gar nicht so gut um den Dollar steht:<\/p>\n<ol>\n<li>Weil die amerikanischen Staatsschulden bereits 16 Billionen Dollar erreicht haben, f\u00fchrt selbst ein geringer Anstieg der Renditen zu einer gewaltigen zus\u00e4tzlichen Zinsbelastung im Staatshaushalt.<\/li>\n<li>Nicht weniger als 45 Prozent der gehandelten Schuldtitel des amerikanischen Staats werden von Ausl\u00e4ndern gehalten (ganz anders als in Japan).<\/li>\n<li>Ab einem bestimmten Zinsniveau wird auch der amerikanische Schuldendienst <em>unsustainable<\/em>, kann also nicht durchgehalten werden \u2013 das d\u00fcrfte ab sieben Prozent f\u00fcr die lange Laufzeit der Fall sein.<\/li>\n<li>Wenn US Treasuries, anders als bisher angenommen, doch keine risikolosen Papiere sind, wird es zu einer Neubewertung und zu einem massiven Ausstieg kommen.<\/li>\n<li>Professionelle Anleger, die das verstehen, werden dem Faktor &#8222;Kreditw\u00fcrdigkeit&#8220; in ihren Portefeuilles ein gr\u00f6\u00dferes Gewicht geben als bisher, zulasten des Faktors &#8222;Gr\u00f6\u00dfe des Marktes&#8220;.<\/li>\n<li>Ausl\u00e4ndische Anleger haben in den vergangenen Jahren die durchschnittliche Laufzeit (<em>duration<\/em>) ihrer Dollaranlagen verk\u00fcrzt \u2013 die langen Papiere sind fast alle bei der Fed gelandet. Wenn die Ausl\u00e4nder also eines Tages verkaufen, d\u00fcrften sich ihre Kursverluste in Grenzen halten (ein Zinsanstieg bringt am langen Ende viel gr\u00f6\u00dfere Kursverluste mit sich als am kurzen), sie m\u00fcssen also nicht aus Selbsterhaltungstrieb auf ihren Dollarpapieren sitzenbleiben, komme was da wolle.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Das folgende Schaubild zeigt, wie es um die amerikanischen Staatsschulden bestellt ist. Sie haben in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Das war vor allem Folge der Rettungsaktionen zugunsten der Finanzwirtschaft sowie der Rezession von 2008\/2009 und des langsamen Wachstums in den Folgejahren. In Relation zum Sozialprodukt ist der amerikanische Staat inzwischen st\u00e4rker verschuldet als die Regierungen der 17 L\u00e4nder in der europ\u00e4ischen W\u00e4hrungsunion.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_6389\" aria-describedby=\"caption-attachment-6389\" style=\"width: 482px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-6389\" alt=\"Grafik: US Staatsverschuldung und nominales BIP seit 1990\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2013\/08\/US_Staatsschulden_und_BIP_seit_1990.gif\" width=\"482\" height=\"290\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6389\" class=\"wp-caption-text\">US Staatsverschuldung und nominales BIP seit 1990<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Vielleicht hat die Abwertung des Dollar auch etwas damit zu tun, dass die amerikanische Geldpolitik seit etwa einem Jahr deutlich expansiver ist als die der EZB. Das Risiko ist gro\u00df, dass die amerikanische Inflation demn\u00e4chst dauerhaft rascher zunehmen wird als die europ\u00e4ische: Das w\u00fcrde die Wettbewerbssituation der US-Wirtschaft verschlechtern und damit einen schw\u00e4cheren Dollar bedingen.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_6390\" aria-describedby=\"caption-attachment-6390\" style=\"width: 476px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-6390\" alt=\"Grafik: Bilanzsumme der EZB und der Federal Reserve seit 2007\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2013\/08\/ECB_Fed_Bilanzsumme_130814.gif\" width=\"476\" height=\"324\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6390\" class=\"wp-caption-text\">Entwicklung der Bilanzsummen des Eurosystems und der Federal Reserve seit 2007<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Realistischerweise l\u00e4sst sich nat\u00fcrlich nie genau sagen, was denn einen Wechselkurs letztlich bestimmt. Die neue Euro-St\u00e4rke kommt jedenfalls etwas ungelegen, vor allem f\u00fcr die L\u00e4nder im Euro-Raum, die ihre Auslandsschulden durch Exportoffensiven zu vermindern hoffen. Sie werden wohl kaum noch darauf setzen k\u00f6nnen, dass ihnen ein schwacher Euro dabei zur Hilfe kommt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine W\u00e4hrung, die institutionell auf so wackligen F\u00fc\u00dfen steht wie der Euro, m\u00fcsste doch eigentlich viel schw\u00e4cher sein. 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