{"id":6486,"date":"2013-09-13T11:48:16","date_gmt":"2013-09-13T09:48:16","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=6486"},"modified":"2013-12-18T20:44:39","modified_gmt":"2013-12-18T19:44:39","slug":"arbeitslosenquote-keine-guter-indikator-fur-die-lage-am-us-arbeitsmarkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/09\/13\/arbeitslosenquote-keine-guter-indikator-fur-die-lage-am-us-arbeitsmarkt_6486","title":{"rendered":"Arbeitslosenquote ist kein guter Indikator f\u00fcr die Lage am US-Arbeitsmarkt"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr die Fed, die bekanntlich nicht nur f\u00fcr Preisstabilit\u00e4t sondern auch f\u00fcr Vollbesch\u00e4ftigung sorgen soll, ist die Arbeitslosenquote eine Schl\u00fcsselgr\u00f6\u00dfe, allerdings eine, die die wahren Verh\u00e4ltnisse am Arbeitsmarkt nicht immer richtig wiedergibt. Wie das erste Schaubild zeigt, ist die Quote seit ihrem Hoch im Oktober des Krisenjahrs 2009 (10,0 Prozent) kr\u00e4ftig und ziemlich stetig gefallen. Sie lag im vergangenen Monat bei nur noch 7,3 Prozent. Das sieht sch\u00f6n aus, zu sch\u00f6n. Es gibt nach wie vor einen erheblichen Mangel an Jobs. Von daher m\u00fcsste die Zentralbank eigentlich ihre expansive Politik beibehalten. <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2013\/09\/US_Arbeitslosenquote_seit_1980.gif\" alt=\"Grafik: US Arbeitslosenquote seit 1980\" width=\"483\" height=\"290\" class=\"size-full wp-image-6487\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wenn es so weitergeht, wird die Quote Mitte n\u00e4chsten Jahres 6,5 Prozent erreichen. Die Fed steckt dann in einem Dilemma, denn <a href=\"http:\/\/www.federalreserve.gov\/newsevents\/press\/monetary\/20121212a.htm\" title=\"FRB Press Release: December 12, 2012\" target=\"_blank\">sie hatte vor einigen Monaten erkl\u00e4rt<\/a>, dass sie bei diesem Niveau anfangen w\u00fcrde, die Leitzinsen (die <em>Fed Funds Rate<\/em>) zu erh\u00f6hen.<!--more--> Die befinden sich seit Dezember 2008 bei 0-0,25 Prozent. Tut sie das, bricht sie allerdings ihre Zusicherung gegen\u00fcber den Marktteilnehmern, dass die Leitzinsen f\u00fcr mehrere Jahre unver\u00e4ndert bleiben sollen. Das l\u00e4uft unter dem Fachbegriff &#8222;<em><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/08\/13\/die-geldpolitiker-sind-mit-ihrem-latein-am-ende_6365\" title=\"Herdentrieb - Die Ratlosigkeit der Notenbanker\">forward guidance<\/a><\/em>&#8222;. Die Anleger sind daher sehr verunsichert: Je st\u00e4rker die Arbeitslosenquote sinkt, desto mehr f\u00fcrchten sie, dass die Zinsen doch demn\u00e4chst erh\u00f6ht werden.<\/p>\n<p>Nach der Erwartungstheorie des Zinses sind die langfristigen Zinsen das Produkt der erwarteten kurzfristigen Zinsen. Die Bef\u00fcrchtung, dass es im n\u00e4chsten Jahr beim Leitzins zu einer Wende kommen k\u00f6nnte, w\u00fcrde demnach erkl\u00e4ren, weshalb die Renditen der zehnj\u00e4hrigen Treasuries seit Anfang Mai von 1,63 auf 2,87 Prozent gestiegen sind. Die Kurse dieser Anleihen sind entsprechend kr\u00e4ftig gefallen \u2013 um etwa 11 Prozent \u2013, die der \u00fcbrigen l\u00e4nger laufenden Papiere ebenfalls. Mit anderen Worten, der Fed wird offenbar ihre Zusicherung nicht abgenommen, dass der Leitzins noch auf Jahre hinaus in der N\u00e4he von Null bleiben wird. Wenn sie sich nicht auf die Arbeitslosenquote festgelegt h\u00e4tte, sondern auf andere Indikatoren f\u00fcr die Lage am Arbeitsmarkt, k\u00f6nnte sie glaubhafter vermitteln, dass sich an der Nullzinspolitik nichts \u00e4ndern wird.<\/p>\n<p>Denn die Arbeitslosenquote ist sehr interpretationsbed\u00fcrftig. Insbesondere gilt: Wenn sie sinkt, hei\u00dft das nicht unbedingt, dass man sich der Vollbesch\u00e4ftigung n\u00e4hert. Wenn Leute die Suche nach einem Arbeitsplatz aufgeben, weil sie angesichts der tr\u00fcben Aussichten resignieren, werden sie in den USA nicht mehr als Arbeitslose gez\u00e4hlt. Dadurch geht die Anzahl der Arbeitslosen zur\u00fcck &#8211; und mit ihr die Arbeitslosenquote. Im August waren 198.000 Personen weniger als arbeitslos registriert als im Juli, gleichzeitig hatte sich die Anzahl der Besch\u00e4ftigten um 115.000 vermindert. Dadurch war die Anzahl der sogenannten Erwerbspersonen (der Summe aus Besch\u00e4ftigten und Arbeitslosen) um nicht weniger als 312.000 zur\u00fcckgegangen.<\/p>\n<p>Wir haben es hier mit einem j\u00fcngerem Ph\u00e4nomen zu tun: Seit f\u00fcnf Jahren stagniert die Zahl der Erwerbspersonen bei steigender Bev\u00f6lkerung. Das hei\u00dft, es ziehen sich relativ immer mehr Menschen aus dem aktiven Erwerbsleben zur\u00fcck. Wie das n\u00e4chste Schaubild zeigt, ist die Erwerbsquote schon seit der Jahrtausendwende r\u00fcckl\u00e4ufig. Seit 2008 ist es aber zu einem regelrechten Einbruch gekommen.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_6488\" aria-describedby=\"caption-attachment-6488\" style=\"width: 485px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2013\/09\/US_Erwerbsqoute_und_Beschaeftigung_seit_1980.gif\" alt=\"Grafik: Entwicklung der Erwerbsquote und der Besch\u00e4ftigung in den USA seit 1980\" width=\"485\" height=\"311\" class=\"size-full wp-image-6488\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6488\" class=\"wp-caption-text\">Entwicklung der Erwerbsquote und der Besch\u00e4ftigung in den USA seit 1980<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Die Anzahl der tats\u00e4chlich Besch\u00e4ftigten steigt zwar seit 2009, aber bisher sind die Jobverluste, zu denen es in der Krise gekommen war, noch keineswegs wettgemacht. <\/p>\n<p>Als die Welt noch in Ordnung war, in den 28 Jahren von August 1980 bis August 2008, war die Anzahl der Erwerbspersonen im Durchschnitt um 1,3 Prozent j\u00e4hrlich oder 170.000 monatlich gestiegen. In den f\u00fcnf Jahren, die seitdem vergangen sind, hat sich das radikal verschlechtert, es kam nur zu einem Anstieg um 845.000. Der R\u00fcckgang der Arbeitslosenquote bedeutet daher keinesfalls, dass gen\u00fcgend neue Jobs entstehen. Immer mehr Amerikaner haben die Suche einfach aufgegeben. Ben Bernanke, der Chef der Fed, schaut auf den falschen Indikator.<\/p>\n<p>Auch bei einer Arbeitslosenquote von 6,5 Prozent werden die USA weit entfernt von einem Zustand der Vollbesch\u00e4ftigung sein. Das schl\u00e4gt sich nieder in der Verhandlungsposition der Arbeitnehmer \u2013 es ist ihnen im Durchschnitt seit Jahren nicht gelungen, ihre Stundenl\u00f6hne real zu steigern. Der gesamte <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/03\/04\/deutsches-beschaftigungswunder-amerikanisches-produktivitatswunder_5776\" title=\"Herdentrieb - Deutsches Besch\u00e4ftigungswunder, amerikanisches Produktivit\u00e4tswunder\">Produktivit\u00e4tsgewinn<\/a> kommt den Hochqualifizierten und den Eigent\u00fcmern der Unternehmen zugute. Bisher war der erstaunliche Optimismus der Amerikaner darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass die hereinkommende Flut, also eine gute Konjunktur, alle Boote gleicherma\u00dfen anhob. Das ist nicht mehr der Fall.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_6489\" aria-describedby=\"caption-attachment-6489\" style=\"width: 482px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2013\/09\/US_Std-verdienste_nom_real_ggVj_ab_2007.gif\" alt=\"Grafik:  Nominale und reale Stundenverdienste in den USA (ggVj.)\" width=\"482\" height=\"290\" class=\"size-full wp-image-6489\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6489\" class=\"wp-caption-text\">Nominale und reale Stundenverdienste in den USA (ggVj.)<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Was wird die Fed tun? Wie kommt sie aus ihrem Dilemma heraus, dass die Arbeitslosenquote auf die besagten 6,5 Prozent sinkt, sie den Leitzins, weil so angek\u00fcndigt, erh\u00f6hen m\u00fcsste, aber nach wie vor Unterbesch\u00e4ftigung herrscht? Wenn sie vermeiden will, dass es in K\u00fcrze zu einer Panik an den Rentenm\u00e4rkten und de facto zu einer restriktiveren Geldpolitik kommt, wird sie wohl ihre Zielmarke bei der Arbeitslosenquote senken m\u00fcssen, vielleicht auf 6 Prozent &#8211; oder zugeben, dass die Quote nicht die richtige Zielgr\u00f6\u00dfe f\u00fcr die Geldpolitik ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr die Fed, die bekanntlich nicht nur f\u00fcr Preisstabilit\u00e4t sondern auch f\u00fcr Vollbesch\u00e4ftigung sorgen soll, ist die Arbeitslosenquote eine Schl\u00fcsselgr\u00f6\u00dfe, allerdings eine, die die wahren Verh\u00e4ltnisse am Arbeitsmarkt nicht immer richtig wiedergibt. Wie das erste Schaubild zeigt, ist die Quote seit ihrem Hoch im Oktober des Krisenjahrs 2009 (10,0 Prozent) kr\u00e4ftig und ziemlich stetig gefallen. 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