{"id":6517,"date":"2013-09-19T12:52:17","date_gmt":"2013-09-19T10:52:17","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=6517"},"modified":"2013-09-19T17:09:49","modified_gmt":"2013-09-19T15:09:49","slug":"funf-jahre-lehman-und-nichts-gelernt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/09\/19\/funf-jahre-lehman-und-nichts-gelernt_6517","title":{"rendered":"F\u00fcnf Jahre Lehman und nichts gelernt"},"content":{"rendered":"<p>In der Finanzpresse wird gerade das f\u00fcnfj\u00e4hrige Jubil\u00e4um der Pleite von Lehman Brothers begangen. Sie gilt als der Beginn der Finanzkrise, in der die OECD-L\u00e4nder immer noch stecken. Ich w\u00fcrde den Beginn allerdings eher auf den Sommer 2007 datieren, als der amerikanische Hypothekenmarkt zusammenbrach, der <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/08\/09\/liquiditatskrise_191\" title=\"Herdentrieb - Liquidit\u00e4tskrise!!!\">europ\u00e4ische Geldmarkt auf einmal illiquide wurde<\/a> und die D\u00fcsseldorfer IKB gerettet werden musste. Die Banken hatten sich damals pl\u00f6tzlich nicht mehr gegenseitig \u00fcber den Weg getraut, weil sie den Verdacht hatten, dass sich viele von ihnen mit amerikanischen (asset backed) &#8222;Wertpapieren&#8220; verzockt hatten \u2013 was sich ja bald als zutreffend erwies. Im Sommer und Herbst des Jahres 2007 begann sowohl in den reichen L\u00e4ndern als auch in den wichtigsten Schwellenl\u00e4ndern ein starker R\u00fcckgang der Aktienkurse und \u2013 wenn auch nur in den L\u00e4ndern mit guter Bonit\u00e4t &#8211; ein scharfer R\u00fcckgang der Anleiherenditen.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nWie auch immer, jetzt sind f\u00fcnf oder sechs Jahre ins Land gegangen, aber die Arbeitslosenzahlen sind immer noch nicht richtig gesunken (Deutschland ist eine erfreuliche Ausnahme), \u00fcberall gibt es gro\u00dfe Kapazit\u00e4tsreserven, die Inflationsraten liegen deutlich unterhalb ihrer Zielwerte und die Zentralbanken versuchen durch Gelddrucken und mit Leitzinsen von fast null Prozent Haushalte und Unternehmen dazu zu bewegen, doch bitte endlich wieder mehr Schulden zu machen, Geld auszugeben und so die Konjunktur in Schwung zu bringen. Das gelingt nicht so richtig. Andererseits ist es wohl normal, dass sich Rezessionen lange hinziehen, wenn sie durch das Platzen von kreditfinanzierten Aktien- und Immobilienblasen wesentlich mitverursacht worden sind, siehe Japan. Es braucht seine Zeit, bis Haushalte, Banken und Staaten ihre Finanzen wieder in Ordnung gebracht haben \u2013 Schuldenabbau vertr\u00e4gt sich nicht mit einer starken Expansion der Nachfrage.<\/p>\n<p>Keineswegs normal ist aber, dass es den Politikern und den Aufsehern nicht gelungen ist, das Finanzsystem, das uns die Probleme eingebrockt hat, so zu stabilisieren, dass \u00e4hnliche Krisen nicht noch einmal passieren k\u00f6nnen. Zwar sind einige Exzesse inzwischen beseitigt worden, die Banken sind besser kapitalisiert und ich vermute, dass die Banker zumindest f\u00fcr eine Weile nicht mehr so leichtfertig Kredite vergeben. Allerdings gibt es nach wie vor Entwicklungen und Strukturmerkmale im Banken- und Finanzsektor, die das System destabilisieren k\u00f6nnen. Gillian Tett hat <a href=\"http:\/\/www.google.de\/url?sa=t&#038;rct=j&#038;q=insane%20financial%20system%20lives%20on%20post-lehman&#038;source=web&#038;cd=1&#038;cad=rja&#038;ved=0CC8QqQIwAA&#038;url=http%3A%2F%2Fwww.ft.com%2Fcms%2Fs%2F0%2Fe622fa00-1bbf-11e3-b678-00144feab7de.html&#038;ei=Zic3UqDsEYiohAevgYHICA&#038;usg=AFQjCNHj_YB6RovZqtAfcoF3VBnJgjFT4g&#038;bvm=bv.52164340,d.bGE\" title=\"FT - Insane financial system lives post-Lehman\" target=\"_blank\">k\u00fcrzlich in der <em>Financial Times<\/em><\/a> sechs Tendenzen aufgelistet, die genau in die falsche Richtung gehen.<\/p>\n<p>  1. Die gro\u00dfen Banken sind gr\u00f6\u00dfer als vor der Krise. Mehr als zuvor k\u00f6nnen sie sich darauf verlassen, dass sie nicht in Konkurs gehen werden. Sie sind &#8222;too big to fail&#8220;. Lehman Brothers wird es nicht mehr geben. Im Grunde ist das eine Einladung an die neuen Giganten, gro\u00dfe Risiken einzugehen \u2013 die Steuerzahler werden sie schon raushauen.<\/p>\n<p>   2. Laut Financial Stability Board (FSB) ist das weitgehend unkontrollierte System der Schattenbanken inzwischen auf ein Volumen von 67 Billionen Dollar gewachsen, oder um 13,5 Prozent gegen\u00fcber 2008. Der Trend wird sich vermutlich fortsetzen, weil Banken bestimmte Aktivit\u00e4ten nicht mehr erlaubt sind, auch wenn das FSB betont, dass die Gesch\u00e4fte der Banken mit Hedge- und Private Equity-Funds genauer \u00fcberwacht w\u00fcrden. Wer\u2019s glaubt!<\/p>\n<p>   3. Die Anleger sind nach wie vor fest davon \u00fcberzeugt, dass die Zentralbanken wissen was sie tun. Da vertun sie sich vermutlich: Es hat so etwas wie das &#8222;quantitative easing&#8220; oder eine jahrelange Nullzinspolitik noch nie gegeben. Wo soll die Erfahrung herkommen? Auch die Notenbanken wissen nicht, wann und wie sich die Leitzinsen &#8222;normalisieren&#8220; lassen, oder um wie viel und \u00fcber welchen Zeitraum hinweg sie das Gelddrucken per &#8222;quantitative easing&#8220; zur\u00fcckfahren sollten, und wie das auf die Realwirtschaft wirkt. Die Anleger stellen die gesamtwirtschaftliche Schl\u00fcsselrolle der Fed oder der EZB zu wenig infrage. Die Notenbanken haben kein viel besseres Verst\u00e4ndnis der \u00f6konomischen Wirkungszusammenh\u00e4nge als sie selbst. Sie haben es schlie\u00dflich sehenden Auges zu gef\u00e4hrlichen Blasen bei den Verm\u00f6genspreisen kommen lassen. <\/p>\n<p><figure id=\"attachment_6518\" aria-describedby=\"caption-attachment-6518\" style=\"width: 486px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2013\/09\/ECB_Fed_BoE_BoJ_total_assets_since_2007.gif\" alt=\"Grafik: Expansion der Zentralbankbilanzen seit 2007\" width=\"486\" height=\"290\" class=\"size-full wp-image-6518\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6518\" class=\"wp-caption-text\">Expansion der Zentralbankbilanzen seit 2007 (Jan. 2007=100)<\/figcaption><\/figure><br \/>\n<figure id=\"attachment_6519\" aria-describedby=\"caption-attachment-6519\" style=\"width: 482px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2013\/09\/Notenbankzinsen_US_EURO_UK_JP_2007-201308.gif\" alt=\"Grafik: Leitzinsen der vier wichtigsten Notenbanken seit 2007\" width=\"482\" height=\"290\" class=\"size-full wp-image-6519\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6519\" class=\"wp-caption-text\">Leitzinsen der vier wichtigsten Notenbanken seit 2007<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>   4. Die Reichen sind immer reicher geworden. Obwohl die Menschen fast \u00fcberall w\u00fctend sind \u00fcber die sehr ungleiche Einkommensverteilung (Tea Party, Occupy Wall Street), ist sie in den letzten Jahren noch ungleicher geworden. Ein Nebeneffekt der expansiven Geldpolitik besteht darin, dass die Verm\u00f6genspreise, also die Aktienkurse und Immobilienpreise, tendenziell steigen. Vor allem die kleine Gruppe der Aktienbesitzer hat davon profitiert. Die Aktienindices sind in den USA und Deutschland trotz der schlechten Konjunktur heute deutlich h\u00f6her als vor der Krise.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_6520\" aria-describedby=\"caption-attachment-6520\" style=\"width: 485px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2013\/09\/DAX_SP500_2003-201309.gif\" alt=\"Grafik: Deutscher und amerikanische Aktienindex seit 2003\" width=\"485\" height=\"309\" class=\"size-full wp-image-6520\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6520\" class=\"wp-caption-text\">Deutscher und amerikanischer Aktienindex seit 2003<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>   5. Es hat praktisch keine strafrechtliche Verfolgung derjenigen Financiers gegeben, die f\u00fcr die Verschuldungsblase verantwortlich waren. Auch die Rating-Agenturen sind ziemlich ungeschoren davongekommen. Nach der amerikanischen Savings&#038;Loan-Krise der fr\u00fchen neunziger Jahre waren nicht weniger als 2000 Banker rechtswirksam verurteilt worden.<\/p>\n<p>   6. Die inzwischen voll verstaatlichten Hypothekenfinanzierer Fannie und Freddie Mac sind noch gr\u00f6\u00dfer als vor Ausbruch der Finanzkrise, f\u00fcr den sie ein ger\u00fcttelt Ma\u00df an Verantwortung tragen, einschlie\u00dflich des Lehman-Konkurses. Sie kontrollieren heute 90 Prozent des Hypothekenmarkts, verglichen mit 60 Prozent vor der Krise. Und sie stimulieren mit verbilligten Krediten den Wohnungsbau. Ich habe gerade nachgesehen: Von Anfang 2011 bis vergangenen Juli ist die Anzahl der Baugenehmigungen um nicht weniger als 74 Prozent gestiegen \u2013 das Niveau ist nach wie vor niedrig, aber es geht schon fast wieder so rund wie vor der Krise; die amerikanischen Immobilienpreise wiederum haben seit ihrem Tiefpunkt im M\u00e4rz 2012 um 19 Prozent zugelegt (&#8222;Case-Shiller-Index&#8220;) und bewegen in Richtung ihrer fr\u00fcheren H\u00f6chstst\u00e4nde. Es sieht so aus, als sollten die alten Verh\u00e4ltnisse wieder hergestellt werden!<\/p>\n<p>Gillian Tett kommt zu dem Schluss, dass keines dieser sechs strukturellen Probleme gel\u00f6st sei. Ich kann mich dem nur anschlie\u00dfen, finde aber, dass es auf mindestens zwei weiteren Feldern noch dringend Reformbedarf gibt:<\/p>\n<p>   7.   Die Boni der Banker m\u00fcssen unbedingt begrenzt werden. Es darf keinen Anreiz geben, gro\u00dfe Risiken einzugehen und dadurch reich zu werden, wenn es nicht gleichzeitig bedeutende finanzielle oder strafrechtliche Sanktionen gibt, wenn die Sache nicht aufgeht.<\/p>\n<p>   8. Nach wie vor ist die Eigenkapitalausstattung der Banken \u2013 auch die neuerdings angestrebte h\u00f6here \u2013 viel zu gering; dadurch sind sie sehr anf\u00e4llig bei einem scharfen Anstieg der Leitzinsen oder einer pl\u00f6tzlichen tiefen Rezession, etwa im Gefolge eines \u00d6lschocks. Das wiederum begrenzt den Bewegungsspielraum der Zentralbanken: Sie k\u00f6nnen unter Umst\u00e4nden nicht so wie m\u00f6chten. Die niedrigen Eigenkapitalquoten stellen im \u00dcbrigen eine Subvention des Bankensektors dar. Die im Vergleich zur normalen Industrie aberwitzigen Renditen auf das Eigenkapital sind nur deshalb m\u00f6glich, weil ihnen die Aufseher erlauben, mit extrem viel Fremdkapital zu operieren. Es w\u00e4re viel gewonnen, wenn den Banken in dieser Hinsicht ihr Sonderstatus genommen w\u00fcrde (ich bin darauf n\u00e4her in <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/05\/02\/die-banken-an-die-leine_5976\" title=\"Herdentrieb - Die Banken an die Leine!\">meiner Besprechung des Buches<\/a> von Admati und Hellwig: \u201eThe bankers\u2018 New Clothes\u201c eingegangen).<\/p>\n<p>Das Problembewusstsein ist bei den Politikern vermutlich vorhanden, und auch in der \u00d6ffentlichkeit herrscht der Eindruck vor, dass die Banken an die Leine gelegt werden m\u00fcssten. Auf eine intensive \u00f6ffentliche Diskussion warte ich aber bislang vergeblich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Finanzpresse wird gerade das f\u00fcnfj\u00e4hrige Jubil\u00e4um der Pleite von Lehman Brothers begangen. Sie gilt als der Beginn der Finanzkrise, in der die OECD-L\u00e4nder immer noch stecken. 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