{"id":6532,"date":"2013-09-19T14:53:35","date_gmt":"2013-09-19T12:53:35","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=6532"},"modified":"2013-09-19T17:13:34","modified_gmt":"2013-09-19T15:13:34","slug":"auf-die-lucke-kommt-es-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/09\/19\/auf-die-lucke-kommt-es-an_6532","title":{"rendered":"Auf die L\u00fccke kommt es an"},"content":{"rendered":"<p>Gro\u00dfartige Geschichte im <a href=\"http:\/\/online.wsj.com\/article\/SB10001424127887324492604579084744281453818.html\" title=\"WSJ - Austerity Seen Easing With Change to EU Budget Policy\" target=\"_blank\"><em>Wall Street Journal<\/em><\/a> \u00fcber eine kleine aber feine Arbeitsgruppe in der Kommission \u2013 die Output Gap Working Group (OGWG). Sie besch\u00e4ftigt sich damit, wie die Produktionsl\u00fccke gemessen werden kann \u2013 inwieweit sich also das tats\u00e4chliche Wachstum einer Volkswirtschaft vom maximal m\u00f6glichen unterscheidet.<\/p>\n<p>Das klingt alles ziemlich esoterisch, ist aber h\u00f6chst relevant. <!--more-->Denn die europ\u00e4ischen Defizitregeln heben inzwischen fast alle auf das strukturelle Defizit ab. Sie rechnen also aus dem nominalen Defizit jene Kredite heraus, die allein durch die zyklische Verschlechterung der Konjunktur zustande kommen (etwa Mehrausgaben wegen krisenbedingt h\u00f6herer Arbeitslosigkeit). Das ist auch sinnvoll, weil Staaten in der Krise ja nicht dazu gezwungen werden sollen, diese Krise durch eine prozyklische Haushaltspolitik zu versch\u00e4rfen.<\/p>\n<p>Bei der Berechnung dieses strukturellen Defizits aber spielt der Output Gap eine zentrale Rolle. Wenn er gro\u00df ist (also die Kapazit\u00e4ten nur gering ausgelastet sind) dann ist bei einem gegebenen nominalen Defizit der strukturelle Anteil klein. Wenn die Wirtschaft aber nahe an ihren Kapazit\u00e4tsgrenzen operiert, dann ist das beobachtete Defizit vor allem struktureller Natur. Das hat weit reichende politische Folgen. Wenn die Kommission \u00a0zu dem Ergebnis kommt, dass beispielsweise in Spanien das Defizit vor allem struktureller Natur ist, muss das Land st\u00e4rker sparen als wenn es sich nur um ein konjunkturelles Defizit handelt.<\/p>\n<p>Nun l\u00e4sst sich das tats\u00e4chliche Wachstum zwar beobachten, nicht aber das bei Vollauslastung maximal m\u00f6gliche. Es\u00a0\u00a0wird grob vereinfacht in aller Regel dadurch bestimmt, dass der Trend beim Wachstum (beziehungsweise bei Arbeitslosenquote und Investitionen) der Vergangenheit in die Zukunft fortgeschrieben wird. Das bedeutet aber: Wenn wegen einer schweren Krise das Wachstum einige Zeit sehr niedrig ausf\u00e4llt, sinkt bei dieser Methode automatisch auch das maximal m\u00f6gliche Wachstum. Dann verringert sich der Output Gap und der strukturelle Anteil des Budgetdefizits steigt. Das Land muss mehr sparen.<\/p>\n<p>Das Problem dabei: M\u00f6glicherweise wird ein Strukturproblem diagnostiziert, wo es sich doch um ein Nachfrageproblem handelt. Spanien etwa hatte <a href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/economy_finance\/eu\/forecasts\/2013_spring\/statistical_en.pdf\" target=\"_blank\">laut Kommission<\/a> im vergangenen Jahr eine Produktionsl\u00fccke von nur 4,6 Prozent \u2013 bei einer Arbeitslosenquote von mehr als 20 Prozent.<\/p>\n<p>Nun kann tats\u00e4chlich eine lang anhaltende Krise das Wachstumspotenzial verringern, etwa weil Arbeitskr\u00e4fte ihre F\u00e4higkeiten verlieren, wenn sie lange keinen Job mehr haben, wie <a href=\"http:\/\/www.brookings.edu\/~\/media\/Projects\/BPEA\/Spring%202012\/2012a_DeLong.pdf\" title=\"Summers, DeLong: Fiscal Policy in a Depressed Economy\" target=\"_blank\">Summers et al<\/a> gezeigt haben. Doch das liegt dann m\u00f6glicherweise an einer \u00fcberambitionierten Sparpolitik, die die Krise versch\u00e4rft \u2013 die aber durch eine Fehlmessung des Output Gaps initiiert wurde.<\/p>\n<p>Wie auch immer: Wichtiges Thema, ich bin gespannt auf die Details aus Br\u00fcssel.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gro\u00dfartige Geschichte im Wall Street Journal \u00fcber eine kleine aber feine Arbeitsgruppe in der Kommission \u2013 die Output Gap Working Group (OGWG). Sie besch\u00e4ftigt sich damit, wie die Produktionsl\u00fccke gemessen werden kann \u2013 inwieweit sich also das tats\u00e4chliche Wachstum einer Volkswirtschaft vom maximal m\u00f6glichen unterscheidet. 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