{"id":6546,"date":"2013-09-25T11:49:13","date_gmt":"2013-09-25T09:49:13","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=6546"},"modified":"2013-09-25T14:04:16","modified_gmt":"2013-09-25T12:04:16","slug":"die-mar-von-der-einteignung-der-sparer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/09\/25\/die-mar-von-der-einteignung-der-sparer_6546","title":{"rendered":"Die M\u00e4r von der Enteignung der Sparer"},"content":{"rendered":"<p>Das musste ja so kommen. In ihrem <a title=\"Allianz Global Wealth Report 2013 (de)\" href=\"https:\/\/www.allianz.com\/v_1380013577000\/media\/press\/document\/130924_global_wealth_report_2013_de.pdf\" target=\"_blank\"><em>Global Wealth Report<\/em><\/a>\u00a0rechnet die Allianz aus, dass die deutschen Haushalte durch die Niedrigzinspolitik 5,8 Milliarden Euro im Jahr verlieren. Die <a title=\"FAZ - Leben ohne Zins\" href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/folgen-der-geldpolitik-leben-ohne-zins-12589758.html\" target=\"_blank\"><em>FAZ<\/em><\/a> nahm das erwartungsgem\u00e4\u00df zum Anlass,\u00a0sich \u00fcber das Los der Sparer in Zeiten niedriger Zinsen zu beklagen.<!--more--><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Was Leben ohne Zins auf lange Sicht hei\u00dft, werden k\u00fcnftige Rentner im Alter sp\u00fcren, weil dann jedes verlorene Jahr voll auf die Alterseink\u00fcnfte durchschl\u00e4gt.<\/em><\/p>\n<p>Und wie auch zu erwarten, kann ich das nicht stehen lassen. Die Analyse basiert auf einem unvollst\u00e4ndigen Verst\u00e4ndnis der Rolle des Zinses in einer Volkswirtschaft. Das Sparverhalten der Verbraucher wird in den meisten Lehrb\u00fcchern zun\u00e4chst einmal als abh\u00e4ngig vom Einkommen und der Sparneigung begriffen. Hier liegt der erste Denkfehler derjenigen, die gegen Niedrigzinsen wettern. Denn wenn die Zentralbank \u2013 was ihr gesetzlicher Auftrag ist \u2013 den Zins so setzt, dass sie ein hohes Wirtschaftswachstum und stabile Preise erreicht, dann steigen die Einkommen und damit auch die Ersparnis.<\/p>\n<p>Wer also vorschl\u00e4gt, die Notenbanken sollten mehr R\u00fccksicht auf die Sparer nehmen, der muss auch dazu stehen, dass das mit Einkommens- und Arbeitsplatzverlusten einhergeht, weil die Notenbank nicht mehr das Zinsniveau w\u00e4hlen kann, das f\u00fcr Vollauslastung der Kapazit\u00e4ten sorgt. Das Perfide an der Debatte \u00fcber die vermeintliche finanzielle Repression ist, dass nie das Alternativszenario erw\u00e4hnt wird.<\/p>\n<p>Doch was ist mit den Sparertr\u00e4gen? Tats\u00e4chlich bedeutet ein niedrigeres Zinsniveau zun\u00e4chst, dass sich die Ersparnis weniger schnell vermehrt. Aber auch Zinsen wollen verdient sein. Entscheidend f\u00fcr den Wohlstand ist der reale Gegenwert, der hinter ihnen steht. Damit sind wir beim Thema Rente.\u00a0Ob sich niedrige Zinsen auf das Rentenniveau auswirken, h\u00e4ngt zun\u00e4chst einmal vom Rentensystem ab. Unmittelbar einsichtig sollte sein, dass in einem Umlagesystem das Zinsniveau keine Rolle spielt, weil die Jungen direkt f\u00fcr die Alten zahlen. Aber auch in einem kapitalgedeckten System ist die Sache etwas komplizierter, weil der Wohlstand im Alter von den zuk\u00fcnftigen Produktionsm\u00f6glichkeiten abh\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Wenn die Notenbank also im vermeintlichen Interesse der Sparer ein Zinsniveau w\u00e4hlt, das so hoch ist, dass es den Aufbau des Kapitalstocks behindert oder die Schuldner in die Pleite treibt \u2013 denn jedem Euro Sparverm\u00f6gen steht ja ein Euro an Schulden gegen\u00fcber \u2013, dann sieht es ebenfalls schlecht aus f\u00fcr die Rente. Konkret: Dann werden die sch\u00f6nen Anleihen mit den satten Zinscoupons einfach nicht mehr bedient.<\/p>\n<p>Mit gutem Grund also hat man den Zentralbanken nicht die Maximierung der Sparertr\u00e4ge, sondern die Maximierung der gesamtwirtschaftlichen Wohlfahrt ins Stammbuch geschrieben. Und in einer W\u00e4hrungsunion, in der einer Reihe von L\u00e4ndern die Deflation droht, w\u00e4hrend die Teuerungsrate insgesamt deutlich unter dem Zielwert bleibt, sind Zinserh\u00f6hungen vielleicht doch keine so gute Idee. Alles andere ist eine Frage der Verteilung, die nicht Sache der Notenbank ist. Wenn also die Niedrigzinspolitik vor\u00fcbergehend zu Schieflagen f\u00fchrt, dann muss der Staat intervenieren, zum Beispiel durch Transfers an Kleinsparer.<\/p>\n<p>Dazu kommt: Die Geldpolitik der Notenbank ist nur eine Determinante des Zinses. Vor allem am langen Ende hat er etwas mit Angebot und Nachfrage nach Kapital zu tun. Und wie sieht es damit in einer Krise aus? Richtig, das \u00dcberangebot an Sparkapital und der Mangel an profitablen Investitionen dr\u00fcckt auf den Preis des Geldes. Deshalb wird am Ende nur eine \u00dcberwindung der Krise zu steigenden Zinsen f\u00fchren. Im derzeitigen Umfeld k\u00e4men Zinserh\u00f6hungen jener politischen Manipulation gleich, die die Ordoliberalen immer beklagen, nicht Zinssenkungen.<\/p>\n<p>Und noch ein Wort zu den Sparkassen, den selbst ernannten Lobbyisten der Sparer: Statt die Notenbank anzugreifen, sollten sie ihren Job erledigen und den Sparern ordentliche Produkte f\u00fcr den Verm\u00f6gensaufbau anbieten. Denn wie die Allianz richtig schreibt:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>In Zeiten von Niedrigzinsen w\u00e4re es rationaler, auf der Risikoleiter einige Stufen nach oben zu klettern, um so den Verfall der Renditen auszugleichen. Dies w\u00fcrde beispielsweise auch die Bevorzugung langfristiger Investments implizieren.<\/em><\/p>\n<p>Deshalb haben wir es auch nicht mit finanzieller Repression zu tun, denn niemand wird ja gezwungen, deutsche Anleihen zu halten.<\/p>\n<p>Es gibt viele Argumente gegen langfristig niedrige Zinsen: Sie k\u00f6nnen Inflation verursachen oder zu Verzerrungen bei der Kapitalallokation f\u00fchren \u2013 die Debatte \u00fcber die Sparer ist nichts anderes als Wirtschaftspopulismus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das musste ja so kommen. In ihrem Global Wealth Report\u00a0rechnet die Allianz aus, dass die deutschen Haushalte durch die Niedrigzinspolitik 5,8 Milliarden Euro im Jahr verlieren. 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