{"id":6680,"date":"2013-10-30T12:50:30","date_gmt":"2013-10-30T11:50:30","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=6680"},"modified":"2016-04-14T22:33:42","modified_gmt":"2016-04-14T20:33:42","slug":"die-eurokrise-muss-nicht-immer-weitergehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/10\/30\/die-eurokrise-muss-nicht-immer-weitergehen_6680","title":{"rendered":"Die Euro-Krise muss nicht immer weitergehen"},"content":{"rendered":"<p>Am Montag hatte <a title=\"FT - Optimism about an end to the euro crisis is wrong\" href=\"http:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=1&amp;cad=rja&amp;ved=0CCwQqQIwAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.ft.com%2Fcms%2Fs%2F0%2F7d03e40c-3c9a-11e3-86ef-00144feab7de.html&amp;ei=uJZvUof2J8nCswb8x4HYBA&amp;usg=AFQjCNG07KjemXcemMZiKb2QXjGJ8FXdqQ&amp;bvm=bv.55123115,d.Yms\" target=\"_blank\">Wolfgang M\u00fcnchau in der <em>Financial Times<\/em><\/a> die These aufgestellt, dass die Euro-Krise nicht beendet werden kann, wenn sich die Rahmenbedingungen nicht \u00e4ndern. Den Krisenl\u00e4ndern werde es nicht gleichzeitig gelingen, die Wettbewerbsf\u00e4higkeit nachhaltig zu verbessern \u2013 indem sie Ressourcen von den Binnensektoren in die Au\u00dfensektoren umlenken und gegen\u00fcber den Handelspartnern real abwerten \u2013 und die staatlichen Schulden auf ein ertr\u00e4gliches Niveau zu reduzieren. Da es keinen Plan gebe, mit dem das bewerkstelligt werden kann, wird die Euro-Krise weitergehen. Die Marktteilnehmer, die in letzter Zeit eine Liebesaff\u00e4re mit dem Euro angefangen haben, machten daher einen Fehler.<!--more--><\/p>\n<p>Finde ich nicht. Die Umlenkung der Ressourcen l\u00e4uft inzwischen auf Hochtouren. Vereinfacht gesagt, die L\u00f6hne und Gewinne in den Sektoren, die mit dem Ausland konkurrieren (die f\u00fcr den Export produzieren oder Importe ersetzen) steigen rascher als in den Binnensektoren, etwa der Bauwirtschaft. Zudem nehmen die L\u00f6hne, bereinigt um Produktivit\u00e4tseffekte, also die sogenannten Lohnst\u00fcckkosten, in der Gesamtwirtschaft langsamer zu \u2013 oder sinken seit einigen Jahren sogar \u2013 als in den anderen Euro-L\u00e4ndern. Die relativen Preise ver\u00e4ndern sich sowohl im Inland als auch gegen\u00fcber dem Ausland. So muss es sein.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-6681\" alt=\"Grafik: Entwicklung der Lohnst\u00fcckkosten seit 2000\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2013\/10\/Lohnstueckkosten_2000Q4-2013Q2.gif\" width=\"482\" height=\"326\" \/><\/p>\n<p>Der Erfolg dieser Strategien zeigt sich unter anderem daran, dass sich die Leistungsbilanzen von Italien und Spanien, den L\u00e4ndern, auf die es wegen ihrer Gr\u00f6\u00dfe letztlich ankommt, stark verbessert haben. Gab es vor der Krise, im Jahr 2008, noch Defizite in H\u00f6he von 2,9 und 9,6 Prozent des BIP, rechnet der Internationale W\u00e4hrungsfonds in diesem Jahr f\u00fcr Italien mit einer ausgeglichenen Bilanz und f\u00fcr Spanien mit einem \u00dcberschuss von 1,4 Prozent. Griechenland hat sein Defizit im selben Zeitraum von 14,9 (!) auf ein Prozent reduziert, Portugal konnte sein Defizit von 12,6 in einen \u00dcberschuss von 0,9 Prozent verwandeln. In Irland gibt es ebenfalls inzwischen einen positiven Saldo (2,3 Prozent). Nur in Frankreich will es nicht so recht klappen \u2013 aber das ist offiziell ja auch kein Krisenland. F\u00fcr die Folgejahre rechnet der IWF durchweg mit zunehmenden \u00dcbersch\u00fcssen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-6682\" alt=\"Grafik: Leistungsbilanzsalden in der W\u00e4hrungsunion\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2013\/10\/Tabelle_LBS.gif\" width=\"479\" height=\"352\" \/><\/p>\n<p>M\u00fcnchau moniert, dass sich Euroland auf Kosten der \u00fcbrigen Welt saniere. Aber nichts ist normaler als das, wenn die Wachstumsunterschiede so gro\u00df sind, wie sie sind: Das reale BIP der Welt expandiert laut IWF 2013 im Vorjahresvergleich mit einer Rate von 2,9 Prozent, Eurolands BIP aber schrumpft um 0,4 Prozent. Die Weltwirtschaft wird verkraften, was sich bei den Leistungsbilanzen tut. Zudem vermindert sich ja auch das Risiko, dass ein Euro-Crash die globale Wirtschaft eines Tages aus der Bahn wirft. Ich habe im \u00dcbrigen noch nie geh\u00f6rt, dass sich die US-Regierung bei ihrer Wirtschaftspolitik um die Interessen der \u00fcbrigen Welt Gedanken macht.<\/p>\n<p>Ein positiver Saldo in der Leistungsbilanz bedeutet im \u00dcbrigen, dass ein Land netto ein Kapitalexporteur ist und damit seine Auslandsschulden abbaut (das gilt f\u00fcr die Krisenl\u00e4nder) oder sein Auslandsverm\u00f6gen weiter erh\u00f6ht (Deutschland, Niederlande). Gl\u00e4ubiger freuen sich bekanntlich, wenn Schuldner gesunden. Wie wir am Beispiel Japans sehen, nehmen Anleger auch gewaltige Staatsdefizite hin, wenn ein Land nicht auf Nettokapitalimporte aus dem Rest der Welt angewiesen ist: Obwohl die Bruttoschulden dort in diesem Jahr 244 Prozent des BIP erreichen, liegen die Renditen zehnj\u00e4hriger Papiere (&#8222;JGBs&#8220;) zur Zeit bei nur 0,6 Prozent. Der R\u00fcckgang der zehnj\u00e4hrigen italienischen und spanischen Renditen von \u00fcber sieben Prozent vor nicht allzu langer Zeit auf etwas \u00fcber vier Prozent heute ist f\u00fcr mich ein Zeichen, dass den Regierungen Italiens und Spaniens zugetraut wird, dass sie ihre Schulden bedienen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Es f\u00e4llt ihnen nat\u00fcrlich nicht leicht. Noch steigen die Schuldenquoten, weil das nominale Sozialprodukt entweder nur langsam zunimmt oder sogar zur\u00fcckgeht, w\u00e4hrend die staatlichen Defizite einfach nicht verschwinden wollen. Die Regierungen der Krisenl\u00e4nder verfolgen teilweise eine extrem pro-zyklische Finanzpolitik: Sie versuchen die Ausgaben einzuschr\u00e4nken und gleichzeitig die Einnahmen zu steigern. Damit bremsen sie die Konjunktur. Tendenziell f\u00fchrt langsames Wirtschaftswachstum bekanntlich zu steigenden Defiziten im Staatshaushalt.<\/p>\n<p>Spanien liefert f\u00fcr diesen Zusammenhang ein besonders dramatisches Beispiel: 2012 war das Sozialprodukt gegen\u00fcber 2011 um 1,7 Prozent gesunken, das staatliche Defizit belief sich 2012 auf 10,6 Prozent \u2013 es hatte gegen\u00fcber dem Vorjahr weiter zugenommen. Von 2011 auf 2012 erh\u00f6hte sich dadurch die Schuldenquote des Staates von 70,4 auf 85,9 Prozent des Sozialprodukts und hatte damit ein gef\u00e4hrliches Niveau erreicht. Vor der Krise lag die spanische Quote weit unter der Marke von 60 Prozent, der Schuldenobergrenze im Maastricht-Vertrag, und das Land galt als wirtschaftspolitischer Mustersch\u00fcler.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-6683\" alt=\"Grafik: Tabelle - Schuldenquoten in der W\u00e4hrungsunion\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2013\/10\/Tabelle_Schuldenquoten.gif\" width=\"488\" height=\"269\" \/><\/p>\n<p>Die Krisenl\u00e4nder helfen sich angesichts ihrer Schuldenberge damit, dass sie die Laufzeit der neuen Verbindlichkeiten stark verk\u00fcrzen, teilweise auf bis zu drei Monaten. Damit profitieren sie von der Niedrigzinspolitik der EZB. Selbst Griechenland als schlechtester Schuldner kann sich Geld auf drei Monate zu rund vier Prozent leihen. Auch bei den europ\u00e4ischen Rettungsmechanismen \u2013 mit ihrer guten Bonit\u00e4t \u2013 sind Mittel preiswert zu bekommen, vorausgesetzt nat\u00fcrlich, dass sie die finanz- und strukturpolitischen Auflagen der Kreditgeber erf\u00fcllen \u2013 oder versprechen, sie zu erf\u00fcllen.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Moment ist der Schuldendienst daher ein nicht so gro\u00dfes Problem, aber mit solider Haushaltsf\u00fchrung hat das nichts zu tun. Ebenso wenig kann man dar\u00fcber gl\u00fccklich sein, dass die EZB vermutlich auf Jahre hinaus nicht in der Lage sein wird, die Zinsen zu erh\u00f6hen. Die Staatsschuldenkrise w\u00e4re sofort zur\u00fcck. Die Zinsen d\u00fcrfen erst dann steigen, wenn die Konjunktur so gut l\u00e4uft, dass die Haushaltsdefizite von allein verschwinden. Die EZB ist daher nicht so unabh\u00e4ngig, wie wir uns das w\u00fcnschen. Sie ist de facto zu einem sogenannten Fiscal Agent geworden \u2013 sie muss, gewollt oder ungewollt \u2013 den europ\u00e4ischen Finanzpolitikern Flankenschutz geben.<\/p>\n<p>Insofern hat M\u00fcnchau recht: Es muss noch etwas Grundlegendes geschehen, damit die Euro-Krise endlich \u00fcberwunden wird. Die institutionellen Rahmenbedingungen m\u00fcssen nachhaltig gest\u00e4rkt werden, damit aus dem jetzigen, nach wie vor anf\u00e4lligen W\u00e4hrungssystem eine echte W\u00e4hrungsunion werden kann. Dazu geh\u00f6ren eine Vereinbarung \u00fcber die Lastenverteilung bei der Abwicklung von Banken, eine eurolandweite Einlagensicherung, f\u00fcr die Rettungsfonds belastbare Durchgriffsm\u00f6glichkeiten auf die Finanz- und Strukturpolitik der Schuldnerl\u00e4nder, gr\u00f6\u00dfere Schritte in Richtung Transfers von den reichen an die armen und\/oder \u00fcberschuldeten L\u00e4nder, das teilweise Streichen von Staatsschulden \u2013 wenn auch nur in Form einer Streckung des Zins- und Tilgungsdienstes.<\/p>\n<p>Es ist ein ziemliches Programm, und ich muss zugeben, dass auch mir, als ausgewiesenem Eurofan, b\u00e4nglich wird, wenn ich mir die Liste der Probleme ansehe, die noch gel\u00f6st werden m\u00fcssen. Ich kann nur hoffen, dass es schnell zu Fortschritten kommt. Euro- und fremdenfeindliche Parteien sind in Stra\u00dfburg, Br\u00fcssel und in zahlreichen nationalen Hauptst\u00e4dten auf dem Vormarsch. F\u00fcr Manche sind die <a title=\"Eurostat -Pressemitteilung vom 1. Oktober 2013\" href=\"http:\/\/epp.eurostat.ec.europa.eu\/cache\/ITY_PUBLIC\/3-01102013-AP\/DE\/3-01102013-AP-DE.PDF\" target=\"_blank\">19 Millionen Arbeitslosen<\/a> ein Argument, dass der Euro abgeschafft werden sollte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Montag hatte Wolfgang M\u00fcnchau in der Financial Times die These aufgestellt, dass die Euro-Krise nicht beendet werden kann, wenn sich die Rahmenbedingungen nicht \u00e4ndern. 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