{"id":6788,"date":"2013-11-19T11:45:10","date_gmt":"2013-11-19T10:45:10","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=6788"},"modified":"2013-11-19T15:42:26","modified_gmt":"2013-11-19T14:42:26","slug":"wie-sich-sparer-vor-deflation-schutzen-konnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/11\/19\/wie-sich-sparer-vor-deflation-schutzen-konnen_6788","title":{"rendered":"Wie sich Sparer vor Deflation sch\u00fctzen k\u00f6nnen"},"content":{"rendered":"<p>Deflation wird bis auf Weiteres das Thema f\u00fcr alle seri\u00f6sen und weniger seri\u00f6sen Anlageberater sein, nachdem kaum noch jemand Angst hat vor der vielbeschworenen Inflation. Die <a title=\"ECB press conference, 7 November 2013\" href=\"http:\/\/www.ecb.europa.eu\/press\/pressconf\/2013\/html\/is131107.en.html\" target=\"_blank\">EZB<\/a> hat aus Sorge vor einem r\u00fcckl\u00e4ufigen europ\u00e4ischen Preisniveau den Leitzins von 0,5 auf 0,25 Prozent gesenkt: Die Inflationsrate war im Oktober im Vorjahresvergleich auf 0,7 Prozent gefallen.<\/p>\n<p>Bei <a title=\"Artikel auf SPON\" href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/geldanlage-angst-vor-inflation-hilft-vor-allem-bei-deflation-a-933515.html\" target=\"_blank\"><em>Spiegel Online<\/em><\/a> wird eine Langfriststudie der Credit Suisse und der London Business School zitiert, nach der &#8222;in Zeiten extremer Deflation \u2026 der Realertrag mit Anleihen im Schnitt 20 Prozent pro Jahr [betrug]. \u2026 Allerdings brachten auch Aktien in einem extrem deflation\u00e4ren Umfeld eine reale Rendite von im Schnitt elf Prozent pro Jahr.&#8220; Die Halter von Gold hatten in solchen Zeiten eine Realrendite von zw\u00f6lf Prozent pro Jahr erzielt. Ich staune: Am besten sch\u00fctze ich mein Verm\u00f6gen vor Deflation, indem ich einfach alles kaufe. Fehlen nur noch Immobilien in der Liste!<br \/>\n<!--more--><br \/>\nZun\u00e4chst ein paar Worte dazu, wie wahrscheinlich es ist, dass es tats\u00e4chlich zu einer Deflation kommt. Die Analysten der Investment Bank Barclays etwa sch\u00e4tzen, dass die aggregierte Inflationsrate der OECD-L\u00e4nder von 1,3 Prozent im Jahr 2013 auf 1,7 Prozent im n\u00e4chsten Jahr steigen wird. Sie l\u00e4ge damit in der N\u00e4he des Werts, der f\u00fcr die meisten Notenbanken eine Zielmarke ist. Insgesamt w\u00e4ren die entwickelten L\u00e4nder von einer Deflation weit entfernt. F\u00fcr die Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4nder gilt das ohnehin.<\/p>\n<p>Hier die Inflationsraten der wichtigsten Volkswirtschaften <em>according to<\/em> Barclays: USA 1,5 Prozent im Jahr 2013, 1,8 Prozent im n\u00e4chsten; Japan 0,3, gefolgt von 2,6 Prozent, Euroland 1,4, dann 1,0 Prozent; Deutschland bleibt konstant bei 1,6 Prozent. Ein fallendes Preisniveau wird von den Analysten 2014 nur in Griechenland (-1,4 Prozent) und Portugal (-0,1 Prozent) erwartet. Es sieht ein bisschen wie Zeitverschwendung aus, wenn sich Anleger auf ein deflation\u00e4res Umfeld vorbereiten. Andererseits sind \u00d6konomen bekanntlich nicht sehr treffsicher in ihren Prognosen. Sie sagen beispielsweise so gut wie nie voraus, dass sich die Wirtschaft im n\u00e4chsten Jahr abschw\u00e4chen wird. Typischerweise wird immer f\u00fcr die zweite H\u00e4lfte des Folgejahres ein Aufschwung in Aussicht gestellt \u2013 und damit auch ein Anstieg der Inflationsraten. Ich \u00fcbertreibe nur wenig.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich schlie\u00dfen die fundamentalen Faktoren, die vom Angebot und der Nachfrage her das Preisniveau Eurolands bestimmen, keineswegs die M\u00f6glichkeit einer Deflation aus. Eher bin ich \u00fcberrascht, dass nicht schon l\u00e4ngst Deflation herrscht. Zun\u00e4chst eine kurze Analyse der Angebotsseite: Wie werden sich die Kosten der drei Produktionsfaktoren Kapital, Arbeit und Einfuhren entwickeln?<\/p>\n<p>1. Nach dem starken Anstieg der Aktienkurse \u2013 beim Euro Stoxx 50 waren es seit Jahresanfang 17 Prozent \u2013 und angesichts der anhaltend expansiven Geldpolitik, die f\u00fcr sich genommen weitere Kursgewinne zumindest nicht verhindern d\u00fcrfte, werden die Kosten f\u00fcr Eigenkapital im Jahr 2014 im Durchschnitt niedriger sein als 2013 (hohe Kurse bedeuten, dass sich die Geldgeber mit niedrigen Renditen zufrieden geben). Das Gleiche gilt f\u00fcr Fremdkapital, also die Zinsen f\u00fcr die verschiedenen Laufzeiten. Ein Zinsanstieg ist nicht nur am kurzen, sondern auch am langen Ende ziemlich unwahrscheinlich. Anhaltend niedrige Inflationsraten d\u00fcrften die Inflationserwartungen und damit die Renditen vermindern.<\/p>\n<p>2. Die Kosten der Arbeit werden am besten durch die Lohnst\u00fcckkosten abgebildet: Daf\u00fcr muss ich absch\u00e4tzen, wie sich die Stundenl\u00f6hne und die Produktivit\u00e4t entwickeln werden. Da die Arbeitslosenquote mit 12,2 Prozent sehr hoch ist, werden die L\u00f6hne 2014 um kaum mehr als 1,5 Prozent steigen. Andererseits wird f\u00fcr 2014 allgemein mit einem Anstieg des realen BIP von knapp \u00fcber einem Prozent gerechnet. Dass die Anzahl der Arbeitsstunden mit einer solchen Rate zunimmt, ist unwahrscheinlich \u2013 sodass die Produktivit\u00e4t 2014 vielleicht um 0,5 bis ein Prozent zunehmen k\u00f6nnte. Mit anderen Worten: Die Kosten des Faktors Arbeit, die der gr\u00f6\u00dfte gesamtwirtschaftliche Kostenblock sind, werden vermutlich steigen, wenn auch um weniger als ein Prozent.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-6789\" alt=\"Grafik: Arbeitslose und Arbeitslosenquote in Euroland\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2013\/11\/Unemployment_EA_since_1995_dt.gif\" width=\"482\" height=\"324\" \/><\/p>\n<p>3. Die Einfuhrkosten dagegen werden fallen: Daf\u00fcr sprechen der aufwertende Euro, das verhaltene Wachstum der Weltwirtschaft und der R\u00fcckgang der Rohstoffpreise. Zuletzt lagen sowohl die deutschen Einfuhrpreise als auch die von Euroland insgesamt um 2,7 Prozent unter ihrem Vorjahresniveau.<\/p>\n<p>Insgesamt rechne ich daher 2014 f\u00fcr Euroland mit einem leichten R\u00fcckgang des Kostenniveaus, also deflation\u00e4ren Impulsen von dieser Seite.<\/p>\n<p>Nach wie vor wird die Preisentwicklung dominiert von der gro\u00dfen Output-L\u00fccke und der hohen Arbeitslosigkeit, die sich in einer schwachen Zunahme der Arbeitskosten niederschl\u00e4gt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-6790\" alt=\"Grafik: Bruttoinlandsprodukt und Outputl\u00fccke in der W\u00e4hrungsunion\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2013\/11\/EA_BIP_mit_Trend_1995Q1-2013Q3.gif\" width=\"482\" height=\"310\" \/><\/p>\n<p>Unternehmen sind angesichts dieser L\u00fccke mehr als sonst bestrebt, ihre Kapazit\u00e4ten besser auszulasten, vor allem durch niedrige und damit wettbewerbsf\u00e4hige Preise. Die Grenzkosten sind sehr gering, sodass selbst bei Kampfpreisen allein die Zunahme der Produktion gen\u00fcgt, die Gewinnlage zu verbessern. Verkaufen um jeden Preis k\u00f6nnte die Devise sein. Die industriellen Erzeugerpreise liegen nicht zuletzt deswegen unter ihrem Vorjahresniveau.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-6791\" alt=\"Grafik: Verbraucher- und Erzeugerpreise in der W\u00e4hrungsunion\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2013\/11\/HICP_PPI_EA_yoy_since_1996_dt.gif\" width=\"510\" height=\"313\" \/><\/p>\n<p>Und wie sieht es bei der Nachfrage aus? Die privaten Haushalte halten sich zur\u00fcck, solange es so schwer ist, Arbeit zu finden. Auch die Unternehmen z\u00f6gern, Geld in die Hand zu nehmen: trotz der niedrigen Zinsen und steigender Gewinne nehmen die Investitionen nicht so rasch zu wie in fr\u00fcheren Aufschwungphasen: Die Absatzerwartungen sind bescheiden, vor allem im Inland (also im Euro-Raum). Zudem verfolgen die meisten der 17 Regierungen eine restriktive Finanzpolitik, weil Haushaltskonsolidierung Vorrang hat vor st\u00e4rkerem Wirtschaftswachstum. Ich kann daher auch nicht erkennen, auf welche Weise von der Nachfrageseite her Inflation entstehen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>All das bedeutet, dass das Deflationsrisiko m\u00f6glicherweise untersch\u00e4tzt wird. Das Preisniveau muss nicht immer nur steigen, obwohl es in Westeuropa bis auf kurze Intermezzi seit dem zweiten Weltkrieg noch nie anders war. Es kann durchaus auch einmal f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit fallen.<\/p>\n<p>Anleger sollten sich also nicht auf die g\u00e4ngigen Prognosen verlassen. Die Frage ist, wie sie sich positionieren sollten, wenn es tats\u00e4chlich zu einer &#8222;echten&#8220; Deflation kommt.<\/p>\n<p>An einem Zahlenbeispiel l\u00e4sst sich am einfachsten zeigen, was Deflation f\u00fcr die verschiedenen Anlageklassen bedeutet. Nehmen wir an, die Verbraucherpreise w\u00fcrden 2014 gegen\u00fcber dem Durchschnitt von 2013 um f\u00fcnf Prozent sinken. Was geschieht in dem Fall mit dem Realwert des Verm\u00f6gens?<\/p>\n<ul>\n<li>Wer <strong>Bargeld<\/strong> oder unverzinste <strong>Bankeinlagen<\/strong> h\u00e4lt, gewinnt real f\u00fcnf Prozent. In einer Deflation gilt: C<em>ash is king<\/em>. Die Kaufkraft nimmt zu, und es gibt kein Kursrisiko.<\/li>\n<li>Kaufe ich zehnj\u00e4hrige <strong>Bundesanleihen<\/strong> mit einer Rendite von heute 1,7 Prozent, ergibt sich ein realer Verm\u00f6genszuwachs von etwa sieben Prozent (1,017 \/ 0,95). Hinzu k\u00e4me vermutlich ein Kursgewinn: Wenn die Rendite wegen der expansiven Geldpolitik und der unver\u00e4ndert niedrigen Leitzinsen von 1,7 etwa auf ein Prozent fallen sollten, macht das noch einmal etwa neun Prozent aus. Wenn das Renditeniveau so niedrig ist, kann es allerdings in sp\u00e4teren Jahren, wenn Inflation wieder ein Thema ist, zu betr\u00e4chtlichen Kursverlusten kommen.<\/li>\n<li><strong>Aktien<\/strong>: Einige DAX-Werte haben auch heute noch Dividendenrenditen von 3,5 Prozent und mehr; unter der Annahme, dass die Dividende genau 3,5 Prozent betr\u00e4gt und die Aktienkurse unver\u00e4ndert bleiben, ergibt sich eine reale Rendite von rund neun Prozent. F\u00fcr den Anlageerfolg ist die Entwicklung der Aktienkurse allerdings wichtiger als die Dividende. Die Einkommensverteilung d\u00fcrfte sich weiterhin zugunsten der Gewinne verschieben, weil die L\u00f6hne angesichts der hohen Arbeitslosigkeit und der Konkurrenz aus den Schwellenl\u00e4ndern kaum steigen werden. Das Kurs-Gewinn-Verh\u00e4ltnis (KGV) auf der Basis der f\u00fcr 2013 erwarteten Gewinne pro Aktie liegt heute f\u00fcr den Euro Stoxx 50 bei 14,1, f\u00fcr den DAX bei 13,7. Das ist nicht billig, aber auch nicht so \u00fcbertrieben teuer wie zu Zeiten von Aktienblasen. Amerikanische Aktien sind deutlich teurer (16,3 f\u00fcr den S&amp;P 500). Weil die Bondrenditen wieder einmal so niedrig sind, suchen die Anleger attraktive Alternativen und kommen um Aktien nicht herum.\u00a0Auf l\u00e4ngere Sicht sind Aktien in Zeiten von Deflation nicht zu empfehlen: Die Verkaufspreise und normalerweise auch das Absatzvolumen der Unternehmen sinken. Selbst wenn die Kosten ebenfalls r\u00fcckl\u00e4ufig sind, ist das kein Rezept f\u00fcr eine dynamische Entwicklung der Gewinne und Aktienkurse. Die Unternehmen sind zudem als Gruppe der bei Weitem gr\u00f6\u00dfte Schuldner in einer Volkswirtschaft und werden in der Deflation daher durch die Zunahme der realen Schulden besonders hart getroffen. In Japan herrschte von 1998 bis 2012 einschlie\u00dflich Deflation \u2013 in dieser Zeit hat der Aktienindex Nikkei 225 rund 34 Prozent verloren, also im Durchschnitt 3,7 Prozent pro Jahr. Deflation ist auf Dauer nicht gut f\u00fcr Aktien. Anleger sollten sich auf Unternehmen konzentrieren, deren Ertr\u00e4ge in Regionen erwirtschaftet werden, wo voraussichtlich nicht mit Deflation zu rechnen ist.<\/li>\n<li>Wie sieht es mit <strong>Immobilien<\/strong> aus? Sollte der Wert von Immobilien um f\u00fcnf Prozent sinken (weil Mieten in Deflationsphasen zur\u00fcckgehen), also so stark wie das allgemeine Preisniveau, w\u00fcrden Hausbesitzer real auf der Stelle treten. Immobilien sind ein Schutz gegen Verm\u00f6gensverluste durch Inflation, nicht durch Deflation. Es fragt sich, ob Hauspreise in Deflationszeiten langsamer oder rascher sinken als das Niveau der Verbraucherpreise. In Japan waren sie viel st\u00e4rker eingebrochen; es handelte sich um die Korrektur vormals v\u00f6llig \u00fcberteuerter Objekte. In Deutschland gab es gl\u00fccklicherweise keine Blasen, sodass Anleger hierzulande in einer Deflation real vermutlich nichts verlieren d\u00fcrften.<\/li>\n<li><strong>Gold?<\/strong> In einer Deflation sind die nominalen Zinsen stets so niedrig \u2013 n\u00e4mlich nahe null \u2013, dass es fast nichts kostet, Goldbest\u00e4nde mit Fremdmitteln zu finanzieren. Das st\u00fctzt den Preis. Gold ist aber ein Sachwert und damit das Gegenteil dessen, was man in einer Deflation besitzen sollte. Ich kann mich nur f\u00fcr Gold als Absicherung f\u00fcr den Fall erw\u00e4rmen, dass es doch noch, entgegen den Erwartungen, zu Inflation kommt, oder dass es durch die Deflation zu einem Zusammenbruch des Finanzsystems kommt. Anders ist nicht zu erkl\u00e4ren, warum Gold in der bei <em>Spiegel Online<\/em> erw\u00e4hnten Studie in Deflationszeiten real gewonnen hat.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deflation wird bis auf Weiteres das Thema f\u00fcr alle seri\u00f6sen und weniger seri\u00f6sen Anlageberater sein, nachdem kaum noch jemand Angst hat vor der vielbeschworenen Inflation. Die EZB hat aus Sorge vor einem r\u00fcckl\u00e4ufigen europ\u00e4ischen Preisniveau den Leitzins von 0,5 auf 0,25 Prozent gesenkt: Die Inflationsrate war im Oktober im Vorjahresvergleich auf 0,7 Prozent gefallen. 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