{"id":683,"date":"2009-02-25T16:01:57","date_gmt":"2009-02-25T15:01:57","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=683"},"modified":"2009-02-25T16:01:57","modified_gmt":"2009-02-25T15:01:57","slug":"konsum-halt-sich-exporte-und-investitionen-brechen-weg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/02\/25\/konsum-halt-sich-exporte-und-investitionen-brechen-weg_683","title":{"rendered":"Konsum h\u00e4lt sich, Exporte und Investitionen brechen weg"},"content":{"rendered":"<p>Die <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2009\/02\/PD09__061__811,templateId=renderPrint.psml\" target=\"_blank\">Zahlen zum deutschen Bruttoinlandsprodukt<\/a>, genauer: zur volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung, waren, was das Gesamtergebnis angeht, nicht \u00fcberraschend. Das reale BIP ist im letzten Quartal des Vorjahres mit einer Verlaufsrate von 8,2% gesunken und lag damit um 1,65% unter seinem Vorjahresstand.<\/p>\n<p>F\u00fcr 2008 insgesamt kam es noch zu einer Zuwachsrate von 1,3%. Der zyklische H\u00f6hepunkt wurde im 1. Quartal 2008 erreicht, seitdem sinkt der Output (Y). Nach der international \u00fcblichen Definition herrscht also seit dem 2. Quartal 2008 in Deutschland Rezession.<!--more--><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2009\/02\/bip_08q4.gif\" alt=\"BIP - Deutschland - 08Q4\" title=\"BIP - Deutschland - 08Q4\" \/><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/02\/13\/bip-sinkt-mit-einer-rate-von-82-politik-muss-gegensteuern_632\">Das war seit dem 13. Februar bekannt<\/a>. Die <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2009\/02\/PD09__061__811,templateId=renderPrint.psml\" target=\"_blank\">detaillierten Zahlen, die heute fr\u00fch ver\u00f6ffentlicht wurden, waren dann aber doch einigerma\u00dfen \u00fcberraschend<\/a>. Erstaunlich war vor allem, wie stabil bis zuletzt die Inlandsnachfrage war, trotz des Einbruchs der Investitionen. (Ich verwende im Folgenden nur die saisonbereinigten Zahlen der Bundesbank. Indem auf diese Weise die Wettereffekte weitgehend ausgeblendet werden, l\u00e4sst sich zeigen, wie sich die zugrundeliegende Konjunktur entwickelt hat.)<\/p>\n<p>Die sogenannte inl\u00e4ndische Verwendung war gegen\u00fcber dem 3. Quartal real &#8222;nur&#8220; um 0,1% zur\u00fcckgegangen, \u00fcbertraf ihren Vorjahresstand aber noch um 1,8%. Wenn man den ungewollten Lageraufbau herausrechnet, sieht es allerdings deutlich schlechter aus.<\/p>\n<p>Immerhin, der reale Konsum der Haushalte (C<sub>HH<\/sub>) ist im 4. Quartal auch nur um 0,1% gegen\u00fcber dem Vorquartal gesunken und hat sich damit besser gehalten als beispielsweise in den USA. Wie kommt&#8217;s? Am wichtigsten war wohl, dass die Besch\u00e4ftigung bis zuletzt zugenommen hat, wenn auch nur um 0,1% gegen\u00fcber dem 3. Quartal (1,1% gg\u00fc.Vj.). Die Unternehmer wollten lange nicht wahrhaben, wie ernst die Lage ist. Das zeigt sich auch daran, dass die (nominalen) Arbeitnehmereinkommen im 4. Quartal noch mit einer Verlaufsrate von 2,3% gestiegen waren und damit um 3,7% h\u00f6her waren als vor Jahresfrist. Da die deutschen Verbraucherpreise seit dem 3. Quartal leicht r\u00fcckl\u00e4ufig sind, blieb den Lohn- und Gehaltsempf\u00e4ngern real mehr in der Tasche, als sie das aus den Vorjahren gewohnt waren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2009\/02\/privkons_08q4.gif\" alt=\"Privater Konsum - Deutschland - 08Q4\" title=\"Privater Konsum - Deutschland - 08Q4\" \/><\/p>\n<p>Der Hauptgrund waren die deutlich gestiegenen Terms of Trade. Dieser technische Begriff, der selbst den meisten Volkswirten nicht so recht vertraut ist, bezeichnet die Relation zweier Indices: der Ausfuhrpreise zu den Einfuhrpreisen. Wenn die Preise f\u00fcr unsere Exporte st\u00e4rker zunehmen als die Preise f\u00fcr die Importe, oder wenn die Exportpreise steigen und die Importpreise sinken, was noch vorteilhafter ist, verbessern sich die Terms of Trade.<\/p>\n<p>Anders ausgedr\u00fcckt, f\u00fcr einen exportierten Mercedes bekamen wir im Sommer etwa 480 Fass Erd\u00f6l, gegen Ende 2008 dagegen rund 1500 Fass. Wir haben also bei gleichem \u00d6lverbrauch, mehr Geld \u00fcbrig f\u00fcr andere Dinge &#8211; unsere Kaufkraft hat zugenommen. Man kann es auch auf eine noch andere Weise ausdr\u00fccken: Die Preise f\u00fcr das, was wir produzieren (ausgedr\u00fcckt im  BIP-Deflator) steigen st\u00e4rker als die Preise f\u00fcr das, was wir kaufen (also die Preise der inl\u00e4ndischen Nachfrage einschlie\u00dflich der Einfuhren).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2009\/02\/oelpreis_dollar_euro_1980-0902.gif\" alt=\"Roh\u00f6lpreis - WTI - Monatswerte\" title=\"Roh\u00f6lpreis - WTI - Monatswerte\" \/><\/p>\n<p>Im 3. Quartal lagen die Terms of Trade noch um 2,1% unter ihrem Vorjahreswert, im 4. Quartal dagegen um 2,0% dar\u00fcber. Wir haben in au\u00dferordentlichem Ma\u00dfe vom Verfall der Rohstoffpreise profitiert. Wir sollten uns allerdings nicht zu sehr freuen &#8211; denn die Kehrseite der Medaille ist nat\u00fcrlich, dass Rohstoffexporteure wie Russland, Brasilien, S\u00fcdafrika und die OPEC-L\u00e4nder entsprechend schlechter dastehen. Sind ja unsere Kunden, wenn auch nicht die wichtigsten.<\/p>\n<p>Eine andere St\u00fctze der Inlandsnachfrage waren die Konsumausgaben des Staates (C<sub>St<\/sub>), wenn auch, anders als man das angesichts des publizistischen Dauerfeuers zu den Themen Konjunkturprogramme und Staatsverschuldung erwarten k\u00f6nnte, eine nach wie vor ziemlich schwache. Sie hatten sich im 4. Quartal real auf dem Niveau des 3. Quartals gehalten, waren aber immerhin nicht zur\u00fcckgegangen, und lagen um 2,1% \u00fcber dem Stand des Vorjahres. Hoffentlich l\u00e4sst der Staat in diesem Jahr seinen Ank\u00fcndigungen auch einmal Taten folgen und legt eine Sch\u00fcppe drauf. <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2009\/02\/PD09__062__813,templateId=renderPrint.psml\" target=\"_blank\">Heute morgen gab es ja vom Statistischen Bundesamt die Nachricht, dass die gesamte Neuverschuldung des Staates 2008 nur bei 0,1% des nominalen BIP lag<\/a>. An finanziellem Spielraum fehlt es nicht! Zudem liegen die Zinsen bei zehnj\u00e4hrigen Bundesanleihen nur bei 3%.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2009\/02\/staat_08q4.gif\" alt=\"Staatsverbrauch - Deutschland - 08Q4\" title=\"Staatsverbrauch - Deutschland - 08Q4\" \/><\/p>\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte Beitrag zum Wachstum errechnete sich im 4. Quartal \u00fcbrigens durch etwas sehr Negatives: den scharfen R\u00fcckgang der realen Einfuhren (M). Sie waren gegen\u00fcber dem Vorquartal um nicht weniger als 3,6% zur\u00fcckgegangen, das hei\u00dft mit einer Verlaufsrate von, spitz gerechnet, 13,5%. In der Formel f\u00fcr das Sozialprodukt Y = C<sub>HH<\/sub> + C<sub>St<\/sub> + I + X &#8211; M haben die Einfuhren (M) ein negatives Vorzeichen &#8211; wenn sie also sinken, steigt der Au\u00dfenbeitrag (X &#8211; M), und mit ihm das Sozialprodukt.<\/p>\n<p>Freuen wir uns nicht zu fr\u00fch: Wenn wir weniger importieren, k\u00f6nnen wir normalerweise auch nicht so viel exportieren. Und so war es auch: Im 4. Quartal kam es gegen\u00fcber dem Vorquartal zu einem R\u00fcckgang der Ausfuhren (X) um 7,3%, was eine Verlaufsrate von -26,2% ergibt. So etwas habe ich noch nicht erlebt. Ein Gl\u00fcck, dass der Euro in letzter Zeit etwas zur Schw\u00e4che neigt; den L\u00e4ndern des Club Med sei Dank.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2009\/02\/export_08q4.gif\" alt=\"Exporte - Deutschland - 08Q4\" title=\"Exporte - Deutschland - 08Q4\" \/><\/p>\n<p>Eingebrochen sind, wie in einer richtigen Rezession nicht anders zu erwarten, die Investitionen (I): Die Ausgaben f\u00fcr Ausr\u00fcstungen schrumpften real mit einer Verlaufsrate von 18,3%, die f\u00fcr Bauten mit 5,0%. Da die Kapazit\u00e4ten ohnehin st\u00e4ndig schlechter ausgelastet sind, ist es f\u00fcr Unternehmen nicht sehr sinnvoll, sie gerade jetzt zu vergr\u00f6\u00dfern (das gilt nicht f\u00fcr die Investitionen des Staates!). Das hat nat\u00fcrlich unangenehme Nebeneffekte: Nicht nur dass damit keine neuen Arbeitspl\u00e4tze geschaffen werden, es sinkt auch die mittelfristige Wachstumsrate der Volkswirtschaft, und bei einem Aufschwung st\u00f6\u00dft man eher an physische Grenzen, wodurch dann das Inflationsrisiko steigt. Letzteres ist zugegebenerma\u00dfen nichts, wor\u00fcber wir uns heute Sorgen machen m\u00fcssten. Niedrige Zinsen sind \u00fcbrigens in dieser Situation das richtige Rezept, sie sind aber nicht kriegsentscheidend. Ausschlaggebend f\u00fcr die Schw\u00e4che der Investitionen ist der Einbruch der Nachfrage. Sie zu stimulieren muss die Priorit\u00e4t der Wirtschaftpolitik sein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2009\/02\/investitionen_08q4.gif\" alt=\"Ausr\u00fcstungsinvestitionen - Deutschland - 08Q4\" title=\"Ausr\u00fcstungsinvestitionen - Deutschland - 08Q4\" \/><\/p>\n<p>Wie sah es im vergangenen Quartal bei der Einkommensverteilung aus? Von Ende 2000 bis Anfang 2008 ist der Anteil des Arbeitnehmerentgelts am Volkseinkommen von knapp 73% auf knapp 64\u00bd% zur\u00fcckgegangen, w\u00e4hrend der Anteil der Einkommen aus Unternehmert\u00e4tigkeit und Verm\u00f6gen entsprechend zugenommen hat. Im 3. und 4. Quartal kam es infolge von r\u00fcckl\u00e4ufigen Gewinnen &#8211; die Jahresrate betrug im Schlussquartal -29,1%! &#8211; wieder zu einem Anstieg der Lohnquote, und zwar auf 67%. Vermutlich wird sie auch in den kommenden Quartalen weiter kr\u00e4ftig steigen, einfach weil die Gewinne rascher auf eine Rezession reagieren als die L\u00f6hne.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2009\/02\/funktionale_einkommensverteilung_08q4.gif\" alt=\"Funktionale Einkommensverteilung - Deutschland\" title=\"Funktionale Einkommensverteilung - Deutschland\" \/><\/p>\n<p>Man kann es auch aus anderer Perspektive sehen: Die Produktivit\u00e4t, das BIP je Erwerbst\u00e4tigenstunde, war im 4. Quartal erneut gesunken. Die L\u00f6hne hatten sich dagegen weiter erh\u00f6ht, so dass die Lohnst\u00fcckkosten mit einer Verlaufsrate von 14,2% zunahmen. L\u00f6hne sind aus volkswirtschaftlicher Sicht der bei weitem gr\u00f6\u00dfte Kostenblock. Da gleichzeitig die Erzeugerpreise, also die Outputpreise der Unternehmen, mit einer Rate von 4,0% gefallen sind, musste es zu einem Einbruch der Gewinne kommen. Das ist nicht gerade ein Anlass f\u00fcr Optimismus. Laut Ifo glauben immer weniger der Befragten an einen baldigen Konjunkturumschwung; sie werden jetzt wohl energischer als bisher daran gehen, ihre Belegschaften zu verkleinern.<\/p>\n<p>Die Sparquote ist derweil auf 11,8% des Verf\u00fcgbaren Einkommens gestiegen, einen Wert, der zuletzt zu Anfang der neunziger Jahre erreicht wurde. Das zeigt, dass die Leute stark verunsichert sind.<\/p>\n<p>Und wo bleibt das Positive, Herr Wermuth? Ich wei\u00df es auch nicht. Ich wei\u00df allerdings, dass der Staat in der heutigen Lage deutlich mehr f\u00fcr die Nachfrage tun muss, als er bisher vorhat. Wenn das reale Sozialprodukt weiter mit einer Rate von 8% zur\u00fcckgeht, was f\u00fcr&#8217;s Erste zu vermuten ist, l\u00e4sst sich ausrechnen, wie viele Arbeitslose wir bekommen werden. In den USA visiert die neue Regierung f\u00fcr mehrere Jahre ein Haushaltsdefizit von jeweils 10% des BIP an. Dabei f\u00e4llt der Konjunktureinbruch dort wegen der geringeren Rolle der volatilen Industrieproduktion nicht so scharf aus wie bei uns. Bitte aufwachen! Die EZB allein kann es nicht richten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Zahlen zum deutschen Bruttoinlandsprodukt, genauer: zur volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung, waren, was das Gesamtergebnis angeht, nicht \u00fcberraschend. Das reale BIP ist im letzten Quartal des Vorjahres mit einer Verlaufsrate von 8,2% gesunken und lag damit um 1,65% unter seinem Vorjahresstand. F\u00fcr 2008 insgesamt kam es noch zu einer Zuwachsrate von 1,3%. Der zyklische H\u00f6hepunkt wurde im [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":61,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[9],"tags":[],"class_list":["post-683","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-konjunktur-und-wirtschaftspolitik"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Konsum h\u00e4lt sich, Exporte und Investitionen brechen weg - Herdentrieb<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/02\/25\/konsum-halt-sich-exporte-und-investitionen-brechen-weg_683\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Konsum h\u00e4lt sich, Exporte und Investitionen brechen weg - Herdentrieb\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Die Zahlen zum deutschen Bruttoinlandsprodukt, genauer: zur volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung, waren, was das Gesamtergebnis angeht, nicht \u00fcberraschend. Das reale BIP ist im letzten Quartal des Vorjahres mit einer Verlaufsrate von 8,2% gesunken und lag damit um 1,65% unter seinem Vorjahresstand. F\u00fcr 2008 insgesamt kam es noch zu einer Zuwachsrate von 1,3%. Der zyklische H\u00f6hepunkt wurde im [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/02\/25\/konsum-halt-sich-exporte-und-investitionen-brechen-weg_683\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Herdentrieb\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2009-02-25T15:01:57+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2009\/02\/bip_08q4.gif\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Dieter Wermuth\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@zeitonline\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@zeitonline\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Dieter Wermuth\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"6\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/02\/25\/konsum-halt-sich-exporte-und-investitionen-brechen-weg_683\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/02\/25\/konsum-halt-sich-exporte-und-investitionen-brechen-weg_683\",\"name\":\"Konsum h\u00e4lt sich, Exporte und Investitionen brechen weg - Herdentrieb\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website\"},\"datePublished\":\"2009-02-25T15:01:57+00:00\",\"dateModified\":\"2009-02-25T15:01:57+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/cded255e8a7893fa16565de10e59b891\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/02\/25\/konsum-halt-sich-exporte-und-investitionen-brechen-weg_683#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/02\/25\/konsum-halt-sich-exporte-und-investitionen-brechen-weg_683\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/02\/25\/konsum-halt-sich-exporte-und-investitionen-brechen-weg_683#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Konsum h\u00e4lt sich, Exporte und Investitionen brechen weg\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/\",\"name\":\"Herdentrieb\",\"description\":\"So funktioniert Kapitalismus. Ein Blog\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/cded255e8a7893fa16565de10e59b891\",\"name\":\"Dieter Wermuth\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/17b936dcdfff00d08ede21a6c8044f16e55bc8832ed4a15d30fdb3dcfd0adec3?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/17b936dcdfff00d08ede21a6c8044f16e55bc8832ed4a15d30fdb3dcfd0adec3?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Dieter Wermuth\"},\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/author\/dieter-wermuth\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Konsum h\u00e4lt sich, Exporte und Investitionen brechen weg - Herdentrieb","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/02\/25\/konsum-halt-sich-exporte-und-investitionen-brechen-weg_683","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Konsum h\u00e4lt sich, Exporte und Investitionen brechen weg - Herdentrieb","og_description":"Die Zahlen zum deutschen Bruttoinlandsprodukt, genauer: zur volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung, waren, was das Gesamtergebnis angeht, nicht \u00fcberraschend. Das reale BIP ist im letzten Quartal des Vorjahres mit einer Verlaufsrate von 8,2% gesunken und lag damit um 1,65% unter seinem Vorjahresstand. F\u00fcr 2008 insgesamt kam es noch zu einer Zuwachsrate von 1,3%. Der zyklische H\u00f6hepunkt wurde im [&hellip;]","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/02\/25\/konsum-halt-sich-exporte-und-investitionen-brechen-weg_683","og_site_name":"Herdentrieb","article_published_time":"2009-02-25T15:01:57+00:00","og_image":[{"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2009\/02\/bip_08q4.gif"}],"author":"Dieter Wermuth","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@zeitonline","twitter_site":"@zeitonline","twitter_misc":{"Geschrieben von":"Dieter Wermuth","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"6\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/02\/25\/konsum-halt-sich-exporte-und-investitionen-brechen-weg_683","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/02\/25\/konsum-halt-sich-exporte-und-investitionen-brechen-weg_683","name":"Konsum h\u00e4lt sich, Exporte und Investitionen brechen weg - Herdentrieb","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website"},"datePublished":"2009-02-25T15:01:57+00:00","dateModified":"2009-02-25T15:01:57+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/cded255e8a7893fa16565de10e59b891"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/02\/25\/konsum-halt-sich-exporte-und-investitionen-brechen-weg_683#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/02\/25\/konsum-halt-sich-exporte-und-investitionen-brechen-weg_683"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/02\/25\/konsum-halt-sich-exporte-und-investitionen-brechen-weg_683#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Konsum h\u00e4lt sich, Exporte und Investitionen brechen weg"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/","name":"Herdentrieb","description":"So funktioniert Kapitalismus. Ein Blog","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/cded255e8a7893fa16565de10e59b891","name":"Dieter Wermuth","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/17b936dcdfff00d08ede21a6c8044f16e55bc8832ed4a15d30fdb3dcfd0adec3?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/17b936dcdfff00d08ede21a6c8044f16e55bc8832ed4a15d30fdb3dcfd0adec3?s=96&d=mm&r=g","caption":"Dieter Wermuth"},"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/author\/dieter-wermuth"}]}},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/683","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/users\/61"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=683"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/683\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=683"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=683"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=683"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}