{"id":6877,"date":"2013-12-19T11:12:44","date_gmt":"2013-12-19T10:12:44","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=6877"},"modified":"2013-12-20T11:51:07","modified_gmt":"2013-12-20T10:51:07","slug":"die-zentralbanken-sind-unsere-einzige-hoffnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/12\/19\/die-zentralbanken-sind-unsere-einzige-hoffnung_6877","title":{"rendered":"Die Zentralbanken sind unsere einzige Hoffnung"},"content":{"rendered":"<p>Gestern hat Ben Bernanke seine letzte \u2013 eindrucksvolle \u2013 <a title=\"FOMC: Press Conference on December 18, 2013\" href=\"http:\/\/www.federalreserve.gov\/monetarypolicy\/fomcpresconf20131218.htm\" target=\"_blank\">Pressekonferenz<\/a> gegeben und eine Erholung der amerikanischen Wirtschaft in Aussicht gestellt. In der Nacht haben sich die europ\u00e4ischen Finanzminister auf eine Bankenunion geeinigt, die das Papier nicht wert ist, auf dem sie steht. Was haben die beiden Ereignisse miteinander zu tun?<br \/>\n<!--more--><br \/>\nSie zeigen, dass wir in einer Welt leben, in der Politik im Schatten allm\u00e4chtiger Notenbanken stattfindet. Das ist nat\u00fcrlich das gro\u00dfe Thema von Bundesbankpr\u00e4sident Jens Weidmann \u2013 aber dazu sp\u00e4ter mehr.<\/p>\n<p>Bernanke hat gestern dargelegt, wie es der Fed gelungen sei, den in der derzeitigen konjunkturellen Lage hochgradig kontraproduktiven restriktiven Impuls der Finanzpolitik (der ein Ergebnis des paralysierten Kongresses ist) durch eine aggressive monet\u00e4re Lockerung auszugleichen.\u00a0Worauf es an dieser Stelle ankommt: Die Fed wird zum Reparaturbetrieb f\u00fcr das Versagen der Politik.<\/p>\n<p>Und in Europa scheint es die Finanzm\u00e4rkte nicht zu st\u00f6ren, dass die neuen Regeln zur Bankenunion weder eine effiziente Entscheidungsfindung im Fall einer Schieflage eines Kreditinstituts erm\u00f6glichen, noch auf europ\u00e4ischer Ebene die n\u00f6tigen Mittel f\u00fcr eine geordnete Abwicklung bereitstellen. Die Kosten wird weiter das jeweilige Heimatland der Bank tragen. Deshalb werden Banken in schwachen L\u00e4ndern weiter im Nachteil gegen\u00fcber Banken in starken L\u00e4ndern sein und die\u00a0Fragmentierung der Kreditm\u00e4rkte wird nicht \u00fcberwunden werden.<\/p>\n<p>Der Europ\u00e4ischen Zentralbank wird deshalb nichts anderes \u00fcbrig bleiben, als durch neue unkonventionelle Ma\u00dfnahmen die Kreditversorgung in der Peripherie sicherzustellen \u2013 und m\u00f6glicherweise die Pleite von Banken zu verhindern, f\u00fcr die es kein angemessenes Auffangnetz gibt. Auch sie springt ein, wo die Politik versagt. Man kann diesen Gedanken noch weiterf\u00fchren: Ohne das Versprechen von Mario Draghi, den Euro im Ernstfall zusammenzuhalten, h\u00e4tten wir heute m\u00f6glicherweise so etwas wie eine Fiskalunion in Europa.<\/p>\n<p>Aber weil die EZB die M\u00e4rkte ruhig h\u00e4lt, k\u00f6nnen sich die Regierungen zur\u00fccklehnen. Anders gesagt: Wolfgang Sch\u00e4uble h\u00e4tte gestern Nacht nicht stolz verk\u00fcnden k\u00f6nnen, er habe die deutschen Steuerzahler und Sparer davor bewahrt, f\u00fcr ausl\u00e4ndische Banken in Haftung genommen zu werden, wenn er nicht gewusst h\u00e4tte, dass am Ende Mario Draghi schon die Rechnung bezahlt.<\/p>\n<p>Ich halte diesen institutionellen <em>moral hazard\u00a0<\/em>f\u00fcr viel gef\u00e4hrlicher als die von der Bundesbank in diesem Zusammenhang oft beschworene Gefahr, dass in S\u00fcdeuropa Reformen ausbleiben. Die Koexistenz von aktivistischen Zentralbanken und einem dysfunktionalen politischen System f\u00fchrt dazu, dass die Probleme unserer Zeit mit monet\u00e4ren statt fiskalischen Instrumenten angegangen werden.<\/p>\n<p>Dabei \u2013 und das ist das Fatale \u2013 w\u00e4ren fiskalische Instrumente h\u00e4ufig zielgenauer. Jedenfalls w\u00e4re es zumindest in den USA oder Gro\u00dfbritannien deutlich sinnvoller und nachhaltiger, eine Nachfragel\u00fccke durch ein gro\u00df angelegtes kreditfinanziertes \u00f6ffentliches Investitionsprogramm zu \u00fcberwinden als \u00fcber steigende Immobilienpreise den Konsum anzukurbeln. Das Problem ist also nicht, <em>dass<\/em> der Staat stabilisierend eingreift, sondern <em>wie<\/em> er es tut.<\/p>\n<p>Was ist der Ausweg? Ehrlich gesagt: Ich wei\u00df es nicht. Man macht es sich zu leicht, wenn man wie viele konservative \u00d6konomen die Schuld den Zentralbanken gibt. Sie haben ein Mandat und wenn das Versagen der Politik zur Folge hat, dass die relevanten \u00f6konomischen Variablen von ihrem Zielwert abweichen, dann m\u00fcssen sie handeln \u2013 ganz egal was die Ursache dieser Abweichung ist. Sonst w\u00fcrden sie ihrem Auftrag nicht gerecht. Es w\u00e4re Amtsanma\u00dfung, den Weltuntergang herbeizuf\u00fchren, nur um es der Politik einmal so richtig zu zeigen.<\/p>\n<p>Andererseits l\u00e4sst sich \u2013 und das \u00fcbersehen viele progressiven Wissenschaftler \u2013 nicht abstreiten, dass die politische \u00d6konomie der gegenw\u00e4rtigen Arbeitsteilung zu suboptimalen Ergebnissen f\u00fchrt. Vielleicht m\u00fcssen wir uns grunds\u00e4tzlich \u00fcber das institutionelle Zusammenspiel zwischen Politik und Notenbank unterhalten. Der jetzige Zustand jedenfalls ist unbefriedigend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gestern hat Ben Bernanke seine letzte \u2013 eindrucksvolle \u2013 Pressekonferenz gegeben und eine Erholung der amerikanischen Wirtschaft in Aussicht gestellt. In der Nacht haben sich die europ\u00e4ischen Finanzminister auf eine Bankenunion geeinigt, die das Papier nicht wert ist, auf dem sie steht. 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