{"id":6933,"date":"2014-01-08T15:40:22","date_gmt":"2014-01-08T14:40:22","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=6933"},"modified":"2014-01-08T17:24:07","modified_gmt":"2014-01-08T16:24:07","slug":"deflationsrisiko-nimmt-weiter-zu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2014\/01\/08\/deflationsrisiko-nimmt-weiter-zu_6933","title":{"rendered":"Deflationsrisiko nimmt weiter zu"},"content":{"rendered":"<p>Die <a title=\"Eurostat Pressemitteilung vom 7. Januar 2014\" href=\"http:\/\/epp.eurostat.ec.europa.eu\/cache\/ITY_PUBLIC\/2-07012014-AP\/DE\/2-07012014-AP-DE.PDF\" target=\"_blank\">gestrigen Zahlen f\u00fcr Dezember<\/a> haben best\u00e4tigt, dass das Preisniveau im Euroland nahezu stagniert und dass Deflation ein Risiko ist, das ernst genommen werden muss. In Deutschland sieht es besser aus \u2013 weil die Konjunktur einigerma\u00dfen l\u00e4uft. In den Preis- und Kostenpipelines der W\u00e4hrungsunion als Ganzes, also auf den vorgelagerten Stufen, gibt es eine Menge an Deflationspotenzial. F\u00fcr die EZB stehen die Ampeln weiterhin auf Rot und es geht ihr daher nur darum, auf welche Weise sie die inl\u00e4ndische Kaufkraft des Euro rascher vermindern kann als in den letzte Monaten, wie sich also die Endnachfrage mit ihren Mitteln stimulieren l\u00e4sst.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nSeien wir realistisch. Sie ist mit ihrem Latein ziemlich am Ende: Die Leitzinsen haben de facto bereits Null erreicht, <em>quantitative easing<\/em> analog zu dem was wir in den USA, in Japan und Gro\u00dfbritannien beobachten, wird es nicht geben, weil ein Euroland-Schatzamt fehlt, also ein zentraler Emittent von Eurobonds (der ESM und die EIB sind bestenfalls L\u00fcckenf\u00fcller), die Widerst\u00e4nde gegen einen negativen Hauptrefinanzierungssatz werden sich nicht \u00fcberwinden lassen und die <em>forward guidance<\/em>, das Versprechen, die Leitzinsen nicht zu erh\u00f6hen, auch wenn die Konjunktur wieder in Schwung gekommen ist und die Inflation ihre Zielmarke \u00fcbersteigt, ist so ungef\u00e4hr das Unglaubw\u00fcrdigste, was sich die Zentralbanken in ihrer langen Geschichte jemals ausgedacht haben.<\/p>\n<p>Nein, so l\u00e4sst sich Inflation nicht herbeizaubern. Da die meisten der 18 Staaten unter der Knute des Maastricht-Vertrags &#8211; oder, wenn man will, Berlins &#8211; weiterhin versuchen, ihre Neuverschuldung trotz Rezession zu reduzieren, l\u00e4sst sich ihre Nachfrage nach Arbeitskr\u00e4ften und G\u00fctern nicht durch noch so g\u00fcnstige Kreditkonditionen in Schwung bringen. \u00c4hnliches gilt f\u00fcr viele Haushalte in den L\u00e4ndern der Peripherie, aber auch Frankreichs und Hollands, deren Hypothekenschulden h\u00f6her sind als der Marktwert ihrer Immobilien: Sie wollen sich entschulden, nicht aber neue Schulden machen. Der Bankensektor als Ganzes ist ebenfalls noch nicht wieder gesund, obwohl die EZB alles tut, damit sie anst\u00e4ndig Gewinne machen \u2013 selten war die Marge zwischen Refinanzierungskosten und der Rendite ihrer Aktiva so gro\u00df wie heute. Die Marktteilnehmer vermuten weiterhin, dass diese Aktiva zu positiv bewertet sind. Die Banken sind zudem gezwungen, ihr Eigenkapital relativ zur Bilanzsumme zu erh\u00f6hen, was sich unter anderem dadurch erreichen l\u00e4sst, dass sie weniger Kredite vergeben. All das reduziert der Tendenz nach die Inflation.<\/p>\n<p>Ich behaupte, die Deflationsgefahr wird erst dann verschwinden, wenn der Entschuldungsprozess, das sogenannte <em>Deleveraging<\/em>, abgeschlossen ist, wenn die Akteure wieder den Mut haben, sich st\u00e4rker zu verschulden. Schwer zu sagen, wie lange das dauern wird. Die festen Aktienm\u00e4rkte k\u00f6nnten die Sache beschleunigen, ebenso wie die neuerdings wieder expansivere Finanzpolitik in Deutschland.<\/p>\n<p>Noch ein Blick auf die Zahlen? Ich kann ja viel behaupten!<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst die Inflationsrate bei den Verbraucherpreisen Eurolands: Im Dezember lag sie im Vorjahresvergleich bei 0,8 Prozent, die sogenannte Kernrate bei 0,7. Stelle ich auf die vergangenen sechs Monate ab und rechne die Geldentwertung auf ein volles Jahr hoch, kommen ich auf nur 0,4 Prozent. Der Weg bis zur Null ist nicht mehr weit.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-6935\" alt=\"Grafik: Euroland Inflation 1996-201312\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2014\/01\/Euroland_Inflation_1996-1312.gif\" width=\"484\" height=\"313\" \/><\/p>\n<p>Die Einfuhrpreise waren im Oktober laut Eurostat um 2,8 Prozent niedriger als vor einem Jahr \u2013 sie sind st\u00e4rker gefallen als die Ausfuhrpreise. Immerhin haben sich dadurch die sogenannten <em>Terms of Trade<\/em> um rund zwei Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr verbessert, und mit ihnen die Kaufkraft der Bev\u00f6lkerung (wenn nat\u00fcrlich nicht im Verh\u00e4ltnis eins zu eins). Das Wachstum der Weltwirtschaft ist nach wie vor moderat und die Dollarpreise der Rohstoffe sind auf dem R\u00fcckzug.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-6934\" alt=\"Grafik: Einfuhrpreise f\u00fcr Euroland 2006-201312\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2014\/01\/HICP_Import_prices_EA_yoy_2006-1312.gif\" width=\"510\" height=\"313\" \/><\/p>\n<p>Der Druck auf die Einfuhrpreise kommt auch daher, dass der inflationsbereinigte und handelsgewogene, also real effektive Wechselkurs des Euro stark steigt \u2013 man denke an die kr\u00e4ftige Aufwertung gegen\u00fcber dem Yen und den W\u00e4hrungen der Schwellenl\u00e4nder, die seit den ersten Spekulationen \u00fcber eine langsamere Expansion der amerikanischen Notenbankbilanz im vergangenen Fr\u00fchjahr unter Druck geraten waren. Zuletzt lag der Euro, so gemessen, um 6,1 Prozent \u00fcber seinem Vorjahreswert. An dieser Front ist kaum mit Entlastung zu rechnen, daf\u00fcr ist der Leistungsbilanz\u00fcberschuss der W\u00e4hrungsunion zu gro\u00df (rund 200 Mrd Euro, oder zwei Prozent des BIP). Das aggregierte Staatsdefizit d\u00fcrfte inzwischen zudem auf unter drei Prozent des BIP gesunken sein. Auch die Rallye an den Bondm\u00e4rkten in der Peripherie spricht daf\u00fcr, dass Euroland-Assets f\u00fcr international agierende Anleger attraktiv sind, und attraktiv bleiben werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-6936\" alt=\"Grafik: Realer Wechselkurs des Euro\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2014\/01\/ECB_Euro_REER12_ab_1999.gif\" width=\"490\" height=\"290\" \/><\/p>\n<p>Der vielleicht wichtigste Treiber der Inflation sind die L\u00f6hne. In der privaten Wirtschaft waren die Arbeitskosten zuletzt (2013Q3) nur noch 1,1 Prozent h\u00f6her als vor Jahresfrist. Im dritten Quartal 2012 betrug die Zuwachsrate noch 2,3 Prozent. Auch hier geht es in Richtung Null. Real bleibt bei solchen Werten nichts \u00fcbrig. Das stimuliert nicht gerade die Kauflaune der Verbraucher.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-6937\" alt=\"Grafik: Entwicklung der Arbeitskosten in Euroland\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2014\/01\/Arbeitskosten_in_Euroland_2001-13Q3.gif\" width=\"485\" height=\"290\" \/><\/p>\n<p>Unternehmen gleichen steigende L\u00f6hne in der Regel dadurch teilweise aus, dass sie die Produktionsprozesse effizienter machen, vor allem, aber keineswegs allein durch Investitionen in Sachanlagen und Software. Die sogenannten Lohnst\u00fcckkosten sind daher eigentlich das, was z\u00e4hlt. Im Euroland waren sie dritten Quartal um 0,7 Prozent h\u00f6her als ein Jahr zuvor. Auch hier ist eine stark r\u00fcckl\u00e4ufige Tendenz zu beobachten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-6938\" alt=\"Grafik: Entwicklung der Lohnst\u00fcckkosten in Euroland\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2014\/01\/Lohnstueckkosten_in_Euroland_2001-13Q3.gif\" width=\"485\" height=\"290\" \/><\/p>\n<p>Der springende Punkt bei den L\u00f6hnen und Lohnst\u00fcckkosten ist die katastrophale Lage am Arbeitsmarkt Eurolands. Es gibt zurzeit fast 20 Millionen Arbeitslose und <a title=\"Eurostat Pressemitteilung vom 8. Januar 2014\" href=\"http:\/\/epp.eurostat.ec.europa.eu\/cache\/ITY_PUBLIC\/3-08012014-BP\/DE\/3-08012014-BP-DE.PDF\" target=\"_blank\">eine Arbeitslosenquote von 12,1 Prozent<\/a>. Die Besch\u00e4ftigung ist zudem r\u00fcckl\u00e4ufig.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-6939\" alt=\"Grafik: Besch\u00e4ftigung und Arbeitslosenquote in Euroland\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2014\/01\/Beschaeftigung_Arbeitslosenquote_Euroland_1995Q1-2013Q3.gif\" width=\"482\" height=\"310\" \/><\/p>\n<p>Insgesamt gibt es keine Indizien daf\u00fcr, dass wir schon bald eine Wende bei den Verbraucherpreisen sehen werden. Besitzer europ\u00e4ischer Anleihen k\u00f6nnen sich beruhigen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die gestrigen Zahlen f\u00fcr Dezember haben best\u00e4tigt, dass das Preisniveau im Euroland nahezu stagniert und dass Deflation ein Risiko ist, das ernst genommen werden muss. In Deutschland sieht es besser aus \u2013 weil die Konjunktur einigerma\u00dfen l\u00e4uft. 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