{"id":6976,"date":"2014-01-24T11:37:48","date_gmt":"2014-01-24T10:37:48","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=6976"},"modified":"2019-02-14T17:42:37","modified_gmt":"2019-02-14T16:42:37","slug":"warum-deutschland-hohe-energiepreise-braucht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2014\/01\/24\/warum-deutschland-hohe-energiepreise-braucht_6976","title":{"rendered":"Warum Deutschland hohe Energiepreise braucht"},"content":{"rendered":"<p>Am Mittwoch gab es in der <em>Financial Times<\/em> einen Artikel mit der \u00dcberschrift &#8222;<em><a title=\"Artikel in der FT\" href=\"http:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=1&amp;cad=rja&amp;ved=0CC0QqQIwAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.ft.com%2Fcms%2Fs%2F0%2F3bda00a2-8299-11e3-8119-00144feab7de.html&amp;ei=B5ffUuK6FIKxtAbSm4HgAQ&amp;usg=AFQjCNF0mja9gInL8vyq-aG92vZQI1wZBA&amp;bvm=bv.59568121,d.Yms\" target=\"_blank\">High energy prices hold Europe back<\/a><\/em>&#8222;, und der Unter\u00fcberschrift &#8222;Das europ\u00e4ische Durcheinander verschafft den USA gewaltige Wettbewerbsvorteile&#8220;. Tags zuvor war ein <a title=\"EU - Energie- und Klimaziele f\u00fcr 2030\" href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/energy\/2030_de.htm\" target=\"_blank\">Bericht der Europ\u00e4ischen Kommission zum Thema Energiepreise<\/a> erschienen. F\u00fcr den Kolumnisten der <em>FT<\/em> wurde dort mehr oder weniger das Ende der europ\u00e4ischen Industrie beschworen: F\u00fcr die Unternehmen seien die Strompreise doppelt so hoch wie in Amerika, und selbst im Vergleich zu China 20 Prozent h\u00f6her. Bei Gas sei die Lage noch schlimmer. Das sei eine untersch\u00e4tzte Wachstumsbremse \u2013 Europa habe keine Chance auf energieintensive Direktinvestitionen aus dem Rest der Welt. Die Preisdifferenzen h\u00e4tten eine krisenhafte Situation geschaffen.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nAus verschiedenen Gr\u00fcnden zahlen deutsche und andere europ\u00e4ische Haushalte und Unternehmen mehr f\u00fcr Strom als andere L\u00e4nder: Atomkraftwerke gehen vom Netz, Schiefergas und Schiefer\u00f6l sto\u00dfen auf starken politischen Widerstand, der rasche Umstieg auf Erneuerbare kostet zun\u00e4chst einmal Geld (obwohl in Deutschland energieintensive Firmen erheblich entlastet werden!), und Braunkohle und Steinkohle werden aus Umweltgr\u00fcnden zunehmend ersetzt durch Gas, das gro\u00dfenteils aus Russland importiert werden muss. Die relativ hohen Strom- und Gaspreise sind vorwiegend politisch gewollt. Dar\u00fcber hinaus fehlt es aber an Wettbewerb \u2013 oligopolistische und monopolistische Strukturen herrschen vor. Der Einfluss der etablierten gro\u00dfen Stromversorger auf die Regulierer und die Politik ist immer noch zu gro\u00df. Er geht zulasten der Stromkunden.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich sind hohe Strompreise w\u00fcnschenswert, wenn man die Qualit\u00e4t der Umwelt verbessern will, die Risiken durch Atommeiler und Fracking scheut sowie weniger abh\u00e4ngig sein m\u00f6chte von den Energielieferanten in Russland und im Nahen Osten. In einer Marktwirtschaft lassen sich diese Ziele am besten durch einen f\u00fchlbaren Anstieg der relativen Strompreise erreichen. Nur wenn Energie teuer ist, gibt es Anreize, sie effizient einzusetzen. Wir w\u00fcrden immer noch Spritschlucker fahren, wenn Benzin im Vergleich zu unseren sonstigen Ausgaben so billig w\u00e4re wie anno dazumal. Die Gr\u00fcnen haben mit ihrem Spruch &#8222;5 Mark f\u00fcr einen Liter Benzin&#8220; den Nagel auf den Kopf getroffen \u2013 f\u00fcr die Umwelt gibt es nichts Besseres als richtig teures Benzin (und andere Energieformen). Die Autoindustrie hat das im Grunde schon lange genauso gesehen und ihre Strategie danach ausgerichtet. Es hat ihr nicht geschadet. Anderseits: Wann haben Sie zuletzt ein amerikanisches Auto auf unseren Stra\u00dfen gesehen? Die Amerikaner hatten die Zeichen der Zeit zumindest in dieser Hinsicht nicht erkannt. Oder: Wie wettbewerbsf\u00e4hig ist beispielsweise Russland mit seinen rekordniedrigen Preisen f\u00fcr \u00d6l und Gas?<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-6977\" alt=\"Grafik: Relative Strompreise in Deutschland seit 2000\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2014\/01\/Strompreise_in_Deutschland_seit_2000.gif\" width=\"511\" height=\"350\" \/><\/p>\n<p>Das ewige Gejammer \u00fcber den drohenden Verlust an Wettbewerbsf\u00e4higkeit ist nervt\u00f6tend. Unternehmen k\u00f6nnen sich auf hohe Strompreise einstellen, so wie sie sich auf hohe L\u00f6hne einstellen k\u00f6nnen. Sind die H\u00f6chstlohnl\u00e4nder Schweiz und Luxemburg etwa nicht wettbewerbsf\u00e4hig? Was ist Wettbewerbsf\u00e4higkeit \u00fcberhaupt, wie l\u00e4sst sie sich messen? Allgemein gesprochen ist sie gut, wenn Produkte und Dienstleistungen erzeugt werden, die sich in einer Welt mit offenen Grenzen erfolgreich verkaufen lassen, sich also gegen\u00fcber den Angeboten der Konkurrenz behaupten.<\/p>\n<p>Es gibt keinen Zweifel daran, dass es um die deutsche Wettbewerbsf\u00e4higkeit nicht schlecht bestellt ist, sodass ein weiterer Anstieg der relativen Strompreise nur marginal sch\u00e4dlich w\u00e4re. F\u00fcr Euro-Land insgesamt gilt das der Tendenz nach ebenfalls. Au\u00dferdem zwingt ein starker Anstieg der Strompreise die Unternehmen, effizienter zu produzieren und energieeffiziente Produkte zu entwickeln; das bringt ihnen im \u00dcbrigen einen zeitlichen Vorsprung gegen\u00fcber der Konkurrenz. Viele halten Deutschland f\u00fcr den Weltmeister bez\u00fcglich der\u00a0 Ressourceneffizienz.<\/p>\n<p>Ein m\u00f6gliches Ma\u00df f\u00fcr die Wettbewerbsf\u00e4higkeit sind die Salden in den Leistungsbilanzen. Wenn man sich die OECD-L\u00e4nder anschaut, erkennt man eine wenn auch schwache Korrelation zwischen dem Ranking in den Listen der Wettbewerbsf\u00e4higkeit, wie sie etwa vom <a title=\"Global Competitiveness Report 2013 - 2014\" href=\"http:\/\/www.weforum.org\/reports\/global-competitiveness-report-2013-2014\" target=\"_blank\">World Economic Forum (WEF)<\/a> aufgestellt werden, und den \u00dcbersch\u00fcssen in den Leistungsbilanzen. Hohe Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse sind grosso modo ein Beleg daf\u00fcr, dass sich ein Land auf den Weltm\u00e4rkten gut schl\u00e4gt. Das gilt neuerdings auch f\u00fcr Euro-Land als Ganzes: In den vergangenen zw\u00f6lf Monaten n\u00e4herte sich der \u00dcberschuss drei Prozent des BIP. Noch nie gab es je einen solchen \u00dcberschuss, nirgendwo!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-6978\" alt=\"Grafik: Wettbewerbsf\u00e4higkeit und Leisungsbilanzsaldo der OECD-L\u00e4nder\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2014\/01\/Wettbewerbsfaehigkeit_und_LBS_2013.gif\" width=\"522\" height=\"324\" \/><\/p>\n<p>Ein anderes Ma\u00df d\u00fcrften die j\u00e4hrlichen Patentanmeldungen pro Kopf der Bev\u00f6lkerung sein. Hier liegt unser Land ganz vorne, wie ich fr\u00fcher einmal ausgerechnet hatte, deutlich vor Gro\u00dfbritannien und den USA, aber hinter der Schweiz und Japan. Euro-Land insgesamt h\u00e4lt ebenfalls eine Spitzenposition.<\/p>\n<p>Vielleicht spiegelt sich die Wettbewerbsf\u00e4higkeit aber auch in den Anteilen am Weltmarkt. Pro Kopf gerechnet ist nicht zu erkennen, dass Deutschland da nennenswert zur\u00fcckf\u00e4llt. Nur gegen\u00fcber den Schwellenl\u00e4ndern, die von ganz unten kommen und sich in einem dynamischen Aufholprozess befinden, getrieben von Investitionen und Exporten, gehen Marktanteile verloren. Ich bezweifle, dass das immer so weitergehen wird \u2013 warten wir mal ab, was passiert, wenn sie einmal unser Wohlstandsniveau erreicht haben.<\/p>\n<p>Bei der Panikmache der EU-Kommission und der <em>FT<\/em> wird im \u00dcbrigen vollkommen ausgeblendet, dass es so etwas wie internationalen Handel gibt. Wenn die USA wegen des \u00d6lschieferbooms auf einmal viel billiger an inl\u00e4ndisches \u00d6l kommen, kaufen sie weniger \u00d6l von anderen L\u00e4ndern. Gleichzeitig nimmt etwa bei den Europ\u00e4ern der Anreiz zu, billiges US-\u00d6l zu kaufen. Dadurch sinken \u00fcberall auf der Welt die \u00d6lpreise, auch in Europa, wenn man mal unterstellt, dass es keine Handelshemmnisse gibt. Ich will damit sagen: Wenn in den USA die Energiepreise sinken, ist nicht einzusehen, warum sie es nicht auch auf dieser Seite des Atlantiks tun sollen. Die Amerikaner ruinieren ihre Umwelt, und wir kriegen billigeres \u00d6l. Kann man so sehen, finde ich. Es gibt so etwas wie einen <em>commodity curse<\/em>, Rohstoffe sind mit einem Fluch behaftet. Selten tun Rohstofffunde der Volkswirtschaft eines Landes gut. Sie nehmen den Anreiz, innovativ zu sein und etwas zu wagen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Mittwoch gab es in der Financial Times einen Artikel mit der \u00dcberschrift &#8222;High energy prices hold Europe back&#8222;, und der Unter\u00fcberschrift &#8222;Das europ\u00e4ische Durcheinander verschafft den USA gewaltige Wettbewerbsvorteile&#8220;. Tags zuvor war ein Bericht der Europ\u00e4ischen Kommission zum Thema Energiepreise erschienen. 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