{"id":7040,"date":"2014-02-04T17:55:47","date_gmt":"2014-02-04T16:55:47","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=7040"},"modified":"2014-02-04T20:00:58","modified_gmt":"2014-02-04T19:00:58","slug":"unternehmer-glucklich-aber-investitionsfaul","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2014\/02\/04\/unternehmer-glucklich-aber-investitionsfaul_7040","title":{"rendered":"Unternehmer \u2013 gl\u00fccklich aber investitionsfaul"},"content":{"rendered":"<p>Den deutschen Unternehmen geht es pr\u00e4chtig, aber sie investieren erstaunlich wenig. Wenn ich mir die Indikatoren des ifo-Instituts, die Umfragen unter Einkaufsmanagern (PMI), den IW-Indikator f\u00fcr die Standortqualit\u00e4t des Landes oder die Weltmarktanteile der wichtigsten Branchen anschaue, komme ich zu dem Schluss, dass es den Unternehmern kaum besser gehen k\u00f6nnte. Die Gewinne steigen zudem mindestens seit der Einf\u00fchrung des Euro im Jahr 1999 deutlich rascher als die L\u00f6hne, die Einkommensverteilung verschiebt sich also zugunsten des Faktors Kapital, zulasten des Faktors Arbeit. Und die Analysten erwarten, dass die Gewinne der 30 Dax-Unternehmen in diesem Jahr um 21 Prozent h\u00f6her sein werden als 2013; in 2015 sollen sie noch einmal um 14 Prozent zulegen<sup>*)<\/sup>.<\/p>\n<p>Seit Ende 2011 ist der deutsche Aktienindex trotz des j\u00fcngsten R\u00fcckschlags um knapp 60 Prozent gestiegen. Die Unternehmen bekommen ihr Eigenkapital im Vergleich zu dem, was sie in der Vergangenheit gewohnt waren, fast geschenkt. Das gilt ebenso f\u00fcr Fremdkapital, also f\u00fcr Kredite und Unternehmensanleihen. Ein weiteres Beispiel: Nach der j\u00fcngsten Analyse des Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) verf\u00fcgen die Unternehmen der Elekroindustrie, einer der Schl\u00fcsselbranchen des Landes, \u00fcber hohe Barmittel, haben eine Eigenkapitalquote von 40 Prozent, und Kredite sind weder schwer zug\u00e4nglich noch teuer, einschlie\u00dflich der Exportkredite. Vor allem aus Sicht ausl\u00e4ndischer Beobachter k\u00f6nnen die deutschen Unternehmen vor Kraft kaum laufen.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-7041\" alt=\"Grafik: Brutto- und Nettoanlageinvestitionen in Deutschland, 1970-2013\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2014\/02\/Brutto-Netto-Investitionen_1970-2013.gif\" width=\"506\" height=\"307\" \/><\/p>\n<p>Aber warum investieren sie nicht? Sollen wir uns Sorgen machen? Die Investitionsquote ist im Unternehmenssektor sowohl brutto als auch nach Abzug der Abschreibungen seit Jahrzehnten r\u00fcckl\u00e4ufig. Die Quote ist inzwischen zwei volle Prozentpunkte niedriger als in vergleichbaren L\u00e4ndern.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_7042\" aria-describedby=\"caption-attachment-7042\" style=\"width: 535px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-7042\" alt=\"Grafik: Investitionen im Internationaler Vergleich\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2014\/02\/KfW_Investitionsquoten_Int-Vergleich.gif\" width=\"535\" height=\"421\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-7042\" class=\"wp-caption-text\">Quelle: KfW, Dr. Klaus Borger<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Es gibt zwei naheliegende Gr\u00fcnde f\u00fcr den Investitionsstreik der Unternehmen: Erstens sind die relativen Kosten f\u00fcr Arbeit gesunken, so dass arbeitssparende Anlagen und Prozesse nicht so dringend sind wie bei Lohninflation. Zweitens herrscht immer noch Auftragsmangel, das erwies sich auch in der genannten ZVEI-Analyse als das bei Weitem wichtigste Investitionshemmnis. Zwar ziehen die Auftragseing\u00e4nge im gesamten Verarbeitenden Gewerbe auch real seit etwas mehr als einem Jahr kr\u00e4ftig an, das Niveau ist aber immer noch so niedrig, dass die Kapazit\u00e4ten nicht ausgelastet werden k\u00f6nnen. Warum also investieren?<\/p>\n<p>Im \u00dcbrigen ist es f\u00fcr die Verzinsung des Kapitals (die Gewinne) zumindest kurzfristig am besten, wenn erst einmal die vorhandenen Anlagen besser genutzt werden. Die Bezahlung der Manager gro\u00dfer b\u00f6rsennotierter Unternehmen h\u00e4ngt nicht zuletzt davon ab, wie sich der Marktwert ihrer Firmen entwickelt, ob also die Eigent\u00fcmer reicher werden oder nicht. Die Gewinne sowie die Gewinnerwartungen m\u00fcssen stimmen, dann steigen die Aktienkurse, der Marktwert und die Einkommen des Managements. Investitionen sind oft nicht gut f\u00fcr die Gewinne, vor allem wenn die Unternehmen sich am Markt auch so gut behaupten k\u00f6nnen. Mit anderen Worten: Die Analysten machen sich Sorgen um die Investitionsschw\u00e4che, die Unternehmen haben kein Problem damit. Wenn die Nachfrage nach ihren Produkten st\u00e4rker w\u00e4re, w\u00fcrden sie sicher wieder mehr in neue Anlagen und Ausr\u00fcstungen stecken.<\/p>\n<p>Direktinvestitionen im Ausland sind eine Alternative zu inl\u00e4ndischen Investitionen, sie bewegten sich in den vergangenen Jahren gem\u00e4\u00df Zahlungsbilanzstatistik zwischen 1,5 und 3 Prozent des BIP. Sie folgen tendenziell den Exporten, wenn auch mit zeitlicher Verz\u00f6gerung. Da vor allem in den \u00e4rmeren L\u00e4ndern im Vergleich zu Deutschland Kapitalknappheit herrscht, sind die Renditen dort besser als im Inland. Das Nettoauslandsverm\u00f6gen der Volkswirtschaft insgesamt d\u00fcrfte 2013 etwa 45 Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts erreicht haben \u2013 das entspricht den kumulierten Salden, also den \u00dcbersch\u00fcssen in der Leistungsbilanz, korrigiert um die kumulierten Bewertungs\u00e4nderungen. Leider m\u00fcssen immer wieder erhebliche Abschreibungen vorgenommen werden, nicht nur wegen der Aufwertung des Euro, sondern auch wegen Fehlinvestitionen. Die Amerikaner haben in dieser Hinsicht ein gl\u00fccklicheres H\u00e4ndchen: Zwar sinkt ihr Auslandsverm\u00f6gen als Reflex der st\u00e4ndigen Defizite in der Leistungsbilanz, aber das wird in erheblichem Umfang wettgemacht durch Bewertungsgewinne.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-7043\" alt=\"Grafik: Nettoauslandsverm\u00f6gen Deutschland und USA, 1991-2013\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2014\/02\/Auslandsvermoegen_DE_USA_1991-2013.gif\" width=\"495\" height=\"540\" \/><\/p>\n<p>Trotzdem ist der Saldo der laufenden Verm\u00f6genseinkommen mit dem Ausland im vergangenen Jahrzehnt rapide gestiegen und macht zurzeit etwa 2,2 Prozent des Sozialprodukts aus.<\/p>\n<p>Es kann auch sein, dass Sachinvestitionen nicht mehr einen so gro\u00dfen Stellenwert haben wie einst. In der Elektroindustrie etwa sind die Ausgaben f\u00fcr Forschung und Entwicklung mehr als doppelt so hoch wie die f\u00fcr Investitionen. Deutschland ist nicht zuletzt deswegen hinsichtlich der Anzahl der Patente nach wie vor f\u00fchrend, insbesondere wenn man sie auf die Gr\u00f6\u00dfe der Bev\u00f6lkerung bezieht.<\/p>\n<p>Keine gr\u00f6\u00dferen Sorgen bereitet die langj\u00e4hrige Schw\u00e4che der Investitionen im Wohnungsbau. Da sowohl die Mieten als auch die Immobilienpreise seit vielen Jahren nur moderat gestiegen sind, gibt es offenbar keine Engp\u00e4sse. Deutschland unterscheidet sich in dieser Hinsicht stark von einigen der Krisenl\u00e4nder, wo die Knappheiten einen Immobilienboom ausgel\u00f6st hatten, mit dessen Sp\u00e4tfolgen sie noch heute k\u00e4mpfen. Im \u00dcbrigen haben wir es mit einer stagnierenden und rasch alternden Bev\u00f6lkerung zu tun \u2013 da ist kaum zu erwarten, dass der Bau ein Wachstumsmotor ist.<\/p>\n<p>Die mickrigen Investitionen der \u00f6ffentlichen Hand sind dagegen ein echtes Problem. Der Kapitalstock von Bund, L\u00e4ndern und Gemeinden, der als Katalysator f\u00fcr die Investitionen des privaten Sektors gilt, ist dabei zu schrumpfen, wenn nicht zu verrotten. Es ist an der Zeit, dass da etwas geschieht: Die langfristig beste Art zu sparen besteht darin, im Inland Sachwerte zu schaffen, neben Investitionen in Humankapital. Es spricht angesichts der gesunden Haushaltslage des Gesamtstaates und der nach wie vor niedrigen Kapazit\u00e4tsauslastung nichts dagegen, das teilweise mit zus\u00e4tzlichen Krediten zu finanzieren. Warum soll die heutige Generation die Lasten allein tragen? Der Staat darf nicht immer nur gebannt wie das Kaninchen vor der Schlange auf die Haushaltssalden schauen: Er sollte seine ausgezeichnete Bonit\u00e4t und die niedrigen Zinsen daf\u00fcr nutzen, den Kapitalstock zu modernisieren, zu erweitern und daf\u00fcr zu sorgen, dass die jetzigen und die k\u00fcnftigen Arbeitskr\u00e4fte gut ausgebildet sind, die Wirtschaft also zukunftsfest zu machen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-7044\" alt=\"Grafik: Brutto- u. Nettoanlageinvestitionen des Staat, 1991-2012\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2014\/02\/Brutto-Netto-Investitionen_Staat_1991-2012.gif\" width=\"482\" height=\"299\" \/><\/p>\n<p>Insgesamt gibt es im privaten Sektor bei den Investitionen kaum Anlass zur Sorge. Die Nachfrage ist einfach nicht dynamisch genug im Vergleich zum bestehenden Kapitalstock. Wenn dieser besser ausgelastet w\u00e4re, k\u00e4men die Unternehmen bald an den Punkt, wo sie gezwungen w\u00e4ren, ihre Kapazit\u00e4ten st\u00e4rker zu erweitern. Danach sieht es immer noch nicht aus. Andererseits kann sich jedoch der Staat nicht l\u00e4nger aus der Verantwortung stehlen. Wenn ich mir den Koalitionsvertrag ansehe, hat er das allerdings vor. Da liegt der Hase begraben.<\/p>\n<p style=\"line-height: 75%;\"><span style=\"font-size: small;\"><em>*) berechnet auf der Basis der Dax-Kurs-Gewinnverh\u00e4ltnisse<\/em><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Den deutschen Unternehmen geht es pr\u00e4chtig, aber sie investieren erstaunlich wenig. Wenn ich mir die Indikatoren des ifo-Instituts, die Umfragen unter Einkaufsmanagern (PMI), den IW-Indikator f\u00fcr die Standortqualit\u00e4t des Landes oder die Weltmarktanteile der wichtigsten Branchen anschaue, komme ich zu dem Schluss, dass es den Unternehmern kaum besser gehen k\u00f6nnte. 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