{"id":728,"date":"2009-03-11T16:57:25","date_gmt":"2009-03-11T15:57:25","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=728"},"modified":"2009-03-11T16:57:25","modified_gmt":"2009-03-11T15:57:25","slug":"ich-verkaufe-der-oma-ihr-klein-hauschen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/03\/11\/ich-verkaufe-der-oma-ihr-klein-hauschen_728","title":{"rendered":"Ich verkaufe der Oma ihr klein&#8216; H\u00e4uschen"},"content":{"rendered":"<p>Niemand kann mir vorwerfen, dass ich zu optimistisch bin, was die Konjunktur angeht. Aber <a href=\"http:\/\/www.bmwi.de\/BMWi\/Navigation\/Presse\/pressemitteilungen,did=293290.html\" target=\"_blank\">die Zahlen f\u00fcr die deutschen Auftragseing\u00e4nge im Januar, die am Mittwoch ver\u00f6ffentlicht wurden<\/a>, haben mich doch umgehauen: real und saisonbereinigt lagen sie um sage und schreibe 35,2% unter ihrem Vorjahreswert. Dabei besch\u00f6nigt das noch die Situation. Aus dem Vergleich Januar zu Juli ergibt sich eine Verlaufsrate, also eine von sechs Monaten auf ein Jahr hochgerechnete Ver\u00e4nderung, von &#8211;51,4%. Wenn das so weitergeht, kann bald die halbe Industrie zumachen.<!--more--><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2009\/03\/auftragseingang_de_inland_ausland_0901.gif\" alt=\"Auftragseingang aus dem In- und Ausland - 0901\" title=\"Auftragseingang aus dem In- und Ausland - 0901\" \/><\/p>\n<p>Die Industrieproduktion entwickelt sich fast immer im Gleichschritt mit den Auftragseing\u00e4ngen, so dass wir am Donnerstag mit einem weiteren Schocker rechnen m\u00fcssen. Ich sch\u00e4tze mal, dass es gegen\u00fcber Dezember zu einem R\u00fcckgang von mindestens zwei Prozent gekommen ist, was im Vorjahresvergleich -14,6 Prozent bedeutet. Es k\u00f6nnte aber noch viel schlimmer kommen. Klar ist damit auch, dass das reale BIP im ersten Quartal dieses Jahres noch einmal um mindestens zwei Prozent gegen\u00fcber dem Vorquartal schrumpfen wird und damit um 5,1% unter dem Wert vom ersten Quartal 2008 liegen d\u00fcrfte. Damit sind Prognosen von minus zweieinhalb bis minus drei Prozent f\u00fcr das Gesamtjahr ziemlich wirklichkeitsfremd: Wir sollten uns im Vorjahresvergleich auf einen R\u00fcckgang von mehr als f\u00fcnf Prozent einrichten.<\/p>\n<p>Es gibt noch kein Licht am Ende des Tunnels. Dabei hat der relativ schwache Euro Schlimmeres verhindert. Auch am Arbeitsmarkt sieht es eigentlich noch gut aus, will sagen, die Leute sind nicht sonderlich verunsichert.<\/p>\n<p>So erstaunlich es klingt, Deutschland ist eine Art von Konjunkturlokomotive f\u00fcr den Rest der Welt, bisher jedenfalls, wenn auch nur in dem Sinne, dass die Importe weniger stark zur\u00fcckgehen als die Exporte. Letztere lagen \u00fcbrigens im Januar real um knapp 20 Prozent unter ihrem Vorjahreswert. Der R\u00fcckgang wird sich in den kommenden Monaten allerdings noch verst\u00e4rken.<\/p>\n<p>Eigentlich wollte ich in dieser Woche etwas <a href=\"http:\/\/www.londonsummit.gov.uk\/en\/\" target=\"_blank\">zum bevorstehenden Londoner G 20-Treffen<\/a> schreiben und mich vor allem auf die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine verbesserte globale Finanzaufsicht konzentrieren. Der <a href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/commission_barroso\/president\/pdf\/statement_20090225_en.pdf\" target=\"_blank\">Larosi\u00e8re-Report<\/a> enth\u00e4lt einige gute Reformvorschl\u00e4ge f\u00fcr Euroland, insbesondere mag ich die Konzentration der Kompetenzen bei einer zentralen Beh\u00f6rde, dem &#8222;European Systemic Risk Council&#8220;, die bei der EZB angesiedelt sein soll oder ihr unterstellt ist. Damit w\u00e4ren sowohl die funktionalen als auch die nationalen Aufsichtsorgane in eine klare Hierarchie eingebunden, so dass die Transparenz im Finanzsektor viel besser w\u00e4re als heute. Zu den Aufgaben einer Zentralbank geh\u00f6rt ja vor allem, dass sie die Funktionsf\u00e4higkeit des Geldwesens gew\u00e4hrleistet. Dazu braucht sie umfassende Informationen. Es w\u00e4re zu w\u00fcnschen, dass die Vorschl\u00e4ge, so wie sie da stehen, umgesetzt werden, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3807\" target=\"_blank\">auch wenn sie aus der Feder eines Mannes, oder einer Gruppe von M\u00e4nnern, stammen, die bis vor kurzem vor allem f\u00fcr mehr Deregulierung argumentiert hatten<\/a>. Warum soll aus einem Saulus nicht ein Paulus werden? Oder aus Saulussen Paulusse?<\/p>\n<p>So oder so, in London wird das Hauptthema die aktuelle Konjunkturlage sein. Die neue Finanzarchitektur kann warten. Die heutigen Zahlen werden auch die deutsche Seite weicher machen und sie wird den Forderungen aus dem angels\u00e4chsischen Lager nach gr\u00f6\u00dferen Konjunkturprogrammen weniger Widerstand entgegensetzen. Gut f\u00fcr Opel!<\/p>\n<p>Ich bin allerdings hin- und hergerissen. Die jetzige Krise wurde ja verursacht durch das Platzen von Immobilien- und Kreditblasen in den USA, die wiederum durch langj\u00e4hrige Ungleichgewichte entstanden waren: In Amerika waren die Zinsen lange sehr niedrig, der Konsum boomte, damit auch die Einfuhren, der Rest der Welt, vor allem die Schwellenl\u00e4nder, profitierte von einem Exportboom in die USA, der durch k\u00fcnstlich niedrig gehaltene Wechselkurse noch befeuert wurde.<\/p>\n<p>Vereinfacht gesagt, finanzierten die chinesischen Wanderarbeiter die Kreditexzesse der amerikanischen Verbraucher. Dabei schienen alle zu gewinnen: Die einen hatten Arbeit, die anderen konnten deutlich mehr konsumieren als sie produzieren mussten. China und die anderen konnten durch diese Strategie immerhin eine moderne Infrastruktur aufbauen und hunderte von Millionen von unterbesch\u00e4ftigten Landarbeitern in die Weltwirtschaft integrieren. Der allgemeine Wohlstand war seit Menschengedenken nicht mehr so stark und so lange gestiegen wie seit etwa 2002<\/p>\n<p>Nachdem dieses System nunmehr kollabiert, geht es darum, eine neue und belastbare Struktur der globalen Wirtschaft zu schaffen. Als erstes m\u00fcsste es darum gehen, dass die Amerikaner mehr sparen, also ihre Konsumquote senken und mehr exportieren. Der Dollar h\u00e4tte abzuwerten. Die \u00dcberschussl\u00e4nder dagegen sollten daf\u00fcr sorgen, dass sie weniger sparen und exportieren, dass sie ihre W\u00e4hrungen aufwerten lassen und aufh\u00f6ren, durch den Kauf von US-Staatspapieren die amerikanischen Steuerzahler und Verbraucher zu subventionieren. Deutschland \u00e4hnelt wegen seines exportgetriebenen Wachstums den Schwellenl\u00e4ndern und wird in der aktuellen Diskussion daher nicht zu Unrecht mit China und Japan in einen Topf geworfen.<\/p>\n<p>Kurz, eigentlich m\u00fcssten wir eines der gr\u00f6\u00dften Konjunkturpakete der Welt auf den Weg bringen; der Euro m\u00fcsste sich kr\u00e4ftig aufwerten, und die USA m\u00fcssten durch hohe Realzinsen und einen \u00dcberschuss im Staatshaushalt das Sparen f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Es geht aber genau in die andere Richtung: In Amerika wird die Binnennachfrage durch Nullzinsen und ein Haushaltsdefizit von mehr als 12% des BIP angekurbelt, dass einem H\u00f6ren und Sehen vergeht &#8211; dabei ist der Dollar bombenfest! -, w\u00e4hrend hierzulande der Euro abwertet, jedenfalls gegen\u00fcber dem Dollar, die EZB sich mit der Lockerung Zeit l\u00e4sst und die Finanzminister aus Angst vor zu hohen Defiziten sehr vorsichtig zu Werke gehen. Immerhin scheinen die Chinesen das zu tun, was von ihnen aus makro\u00f6konomischer und globaler Sicht verlangt wird. Aber China ist immer noch de facto ein kleines Land und kann die Welt nicht retten.<\/p>\n<p>Sollte Herr Steinbr\u00fcck also nach London reisen und von Herrn Obama verlangen, dass seine Regierung das gigantische Konjunkturpaket r\u00fcckg\u00e4ngig machen und die Fed die Zinsen erh\u00f6hen soll, damit wir nicht von neuem in globale Ungleichgewichte der alten Art schlittern? Das ginge schon deshalb nicht, weil dann der Dollar noch fester w\u00fcrde. Es w\u00e4re auch nur dann f\u00fcr die USA eine halbwegs akzeptable Strategie, wenn die deutsche Seite ank\u00fcndigen k\u00f6nnte, dass sie in Zusammenarbeit mit den anderen \u00dcberschussl\u00e4ndern Europas Staatsdefizite in der Gr\u00f6\u00dfenordnung von 15% ins Auge fasst.<\/p>\n<p>Nein, es wird so nicht laufen. Alle Regierungen und Notenbanken werden ihre nationalen Priorit\u00e4ten haben und tun, was ihnen kurzfristig und aus wahltaktischen Gr\u00fcnden n\u00fctzt, auch wenn die Welt daran zugrunde geht. Richten wir uns auf eine lange Rezession ein, und auf Deflation! Ich habe noch ein paar goldene Armb\u00e4nder meiner Oma &#8211; die werde ich endlich mal verkaufen und mir daf\u00fcr die eine oder andere Bundesanleihe besorgen. Leider hat mir die Oma kein H\u00e4uschen vererbt &#8211; das w\u00fcrde ich jetzt auch verkaufen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Niemand kann mir vorwerfen, dass ich zu optimistisch bin, was die Konjunktur angeht. Aber die Zahlen f\u00fcr die deutschen Auftragseing\u00e4nge im Januar, die am Mittwoch ver\u00f6ffentlicht wurden, haben mich doch umgehauen: real und saisonbereinigt lagen sie um sage und schreibe 35,2% unter ihrem Vorjahreswert. Dabei besch\u00f6nigt das noch die Situation. 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