{"id":7333,"date":"2014-05-05T18:28:50","date_gmt":"2014-05-05T16:28:50","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=7333"},"modified":"2015-12-18T12:20:25","modified_gmt":"2015-12-18T11:20:25","slug":"euro-wertet-weiter-auf-wegen-des-gigantischen-ueberschusses-in-der-leistungsbilanz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2014\/05\/05\/euro-wertet-weiter-auf-wegen-des-gigantischen-ueberschusses-in-der-leistungsbilanz_7333","title":{"rendered":"Euro wertet weiter auf \u2013 wegen des gigantischen \u00dcberschusses in der Leistungsbilanz"},"content":{"rendered":"<p>Ich habe in den vielen Jahren, in denen ich versucht habe zu verstehen, warum die Wechselkurse sich bewegen wie sie sich bewegen, gelernt, dass von den \u00f6konomischen Faktoren, die f\u00fcr eine Erkl\u00e4rung in Frage kommen, auf Dauer die Ver\u00e4nderungen in den Salden der Leistungsbilanzen am verl\u00e4sslichsten sind. Unter den europ\u00e4ische W\u00e4hrungen wertete die D-Mark fr\u00fcher stets auf, w\u00e4hrend die Lira und der franz\u00f6sische Franc fast immer abwerteten \u2013 Deutschland hatte einen \u00dcberschuss in der Leistungsbilanz, die beiden anderen L\u00e4nder ein beinahe strukturelles Defizit. Auch der Dollar geh\u00f6rte, und geh\u00f6rt, zu den abwertenden W\u00e4hrungen. Dass es bisher nicht zu einer Flucht aus dem Greenback gekommen ist, hat vor allem mit seinem Status als Reservew\u00e4hrung und Zielw\u00e4hrung f\u00fcr Fluchtkapital zu tun.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nInzwischen m\u00fcssen wir uns daran gew\u00f6hnen, dass der Euro so etwas die neue D-Mark ist. Aufgrund der relativ restriktiven Finanzpolitik und seiner unterausgelasteten Kapazit\u00e4ten, einschlie\u00dflich des Arbeitsmarkts, generiert Euroland Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse. In den vergangenen zw\u00f6lf Monaten belief sich der positive Saldo der Leistungsbilanz auf nicht weniger als 247 Mrd. Euro; das waren 2,6 Prozent des nominalen BIP. Noch nie, und nirgendwo sonst, hat es in absoluten Zahlen gerechnet einen so gro\u00dfen \u00dcberschuss gegeben. China, die Nummer 2 in dieser Hinsicht, kommt auf einen \u00dcberschuss von 136 Mrd. Euro oder 1,7 Prozent seines BIP. Das Defizit der USA liegt dagegen zurzeit bei rund 2,1 Prozent des BIP. Ich bin daher nicht dar\u00fcber erstaunt, dass der Euro so fest ist, sondern dar\u00fcber, dass er nicht viel fester ist. Zum Gl\u00fcck, kann ich nur sagen, wenn ich mir ansehe, wie viel Deflationspotenzial es ohnehin schon gibt. In Japan kam es abgesehen von den Effekten des &#8222;<em>deleveraging<\/em>&#8220; nach den geplatzten Aktien- und Immobilienblasen der achtziger Jahre nicht zuletzt deswegen zu einer jahrzehntelangen Deflation, weil der Yen wegen der riesigen Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse st\u00e4ndig aufwertete, also zus\u00e4tzliche Deflation importiert wurde. Erst im Jahr 2012 war Schluss damit: mit den \u00dcbersch\u00fcssen, dem festen Yen und der Deflation.<\/p>\n<p>Ich habe im Folgenden mal empirisch, wenn auch nur mit einer sehr beschr\u00e4nkten Datenmenge, \u00fcberpr\u00fcft, ob sich meine Behauptung halten l\u00e4sst, dass es vor allem auf die Leistungsbilanz ankommt. Die Datenbasis, die ich verwendet habe, ist jedermann zug\u00e4nglich und wird jede Woche auf den neuesten Stand gebracht: Sie findet sich auf einer der hinteren Seiten im <em>Economist<\/em>. Die folgende Tabelle ist ein Auszug aus der Ausgabe vom 26. April dieses Jahres. Die Leser k\u00f6nnen sie f\u00fcr sich <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2014\/05\/Daten_Herdentrieb_140505.pdf\">herunterladen<\/a>, wenn sie nachvollziehen wollen, was ich (genauer: mein Co-Blogger Uwe Richter) so gerechnet habe.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2014\/05\/Tabelle_Daten_140505.gif\" alt=\"Tabelle - Wovon der Wechselkurs abh\u00e4ngt\" width=\"492\" height=\"798\" class=\"size-full wp-image-7334\" \/><\/p>\n<p>Bei den f\u00fcnf folgenden Regressionsanalysen ist die abh\u00e4ngige Variable die Ver\u00e4nderung der Wechselkurse gegen\u00fcber dem Euro (Spalte 1 der Tabelle; da Argentinien und Venezuela als Ausrei\u00dfer nicht ber\u00fccksichtigt werden, verbleibt eine Stichprobe von 32 L\u00e4ndern). Als erkl\u00e4rende \u00f6konomische Variable verwende ich die f\u00fcr 2014 erwartete Zuwachsrate des realen BIP, die aktuelle reale Rendite 10-j\u00e4hriger Staatsanleihen sowie die f\u00fcr 2014 erwarteten Salden in der Leistungsbilanz und im Staatshaushalt. Ich habe auch getestet, ob so etwas wie die aggregierten &#8222;<em>twin deficits<\/em>\u201c irgendetwas zur Erkl\u00e4rung der Wechselkurse hergeben. Alles sehr simpel, nach dem Motto, was sich nicht mit einfachen Mitteln erkl\u00e4ren l\u00e4sst, ist vermutlich falsch. Den Nobelpreis f\u00fcr volkswirtschaftliche Methodenlehre strebe ich nicht an. (In den folgenden Schaubildern ist jeweils die gesch\u00e4tzte Regressionsgerade und das Bestimmtheitsma\u00df (R2) angegeben, sowie das Signifikanzniveau, bei dem die Hypothese, dass der Koeffizient der erkl\u00e4renden Variable gleich Null ist, diese also keinen Einfluss auf den Wechselkurs hat, verworfen werden kann. Als statistisch signifikant verschieden von Null gelten Koeffizienten \u00fcblicherweise, wenn das Signifikanzniveau kleiner als 0,05 ist.)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2014\/05\/BIP-Wachstum_WK_140505.gif\" alt=\"Grafik: Regression: BIP-Wachstum - Wechselkurs\" width=\"516\" height=\"324\" class=\"size-full wp-image-7336\" \/><\/p>\n<p>Das erste Schaubild zeigt, dass es keinen Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum und Wechselkurs gibt \u2013 h\u00f6chstens einen leicht negativen: Die W\u00e4hrungen der L\u00e4nder, die st\u00e4rker wachsen, werten der Tendenz nach etwas st\u00e4rker ab als die anderen. Eigentlich h\u00e4tte man das Gegenteil erwartet: Dynamische L\u00e4nder sind Ziel von Kapitalzufl\u00fcssen, vor allem an den Aktienmarkt und den Immobilienmarkt, auch weil die realen kurzfristigen Zinsen vergleichsweise hoch sein d\u00fcrften. Versuch einer Erkl\u00e4rung, warum das nicht zu erkennen ist: Oft kommt es bei rasch wachsenden L\u00e4ndern zu relativ hohen Lohnsteigerungen und Inflationsraten, so dass sie an Wettbewerbsf\u00e4higkeit verlieren, worunter die Leistungsbilanz und damit die Nachfrage nach der W\u00e4hrung leidet.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2014\/05\/Reale_Rendite_WK_140505.gif\" alt=\"Grafik: Regression: Reale Rendite - Wechselkurs\" width=\"516\" height=\"324\" class=\"size-full wp-image-7337\" \/><\/p>\n<p>Nach dem zweiten Schaubild gibt es auch zwischen realer Bondmarktrendite und Wechselkurs keinen Zusammenhang. L\u00e4nder, die als solide gelten, sind Ziel von Kapitalzufl\u00fcssen; ihre W\u00e4hrungen werten auf und die Realzinsen sinken. So die Theorie. Im wirklichen Leben f\u00fchren hohe Realzinsen offebar nicht zu einer Aufwertung. Ich vermute sogar eine umgekehrte (aber h\u00f6chstens schwache) Kausalit\u00e4t: Weil es zu Kapitalzufl\u00fcssen kommt, sinken die Realzinsen, die W\u00e4hrung aber wertet auf.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2014\/05\/LBS_WK_140505.gif\" alt=\"Grafik: Regression: LBS - Wechselkurs\" width=\"516\" height=\"324\" class=\"size-full wp-image-7338\" \/><\/p>\n<p>Zwischen Leistungsbilanz und Wechselkurs gibt es den erwarteten Zusammenhang: W\u00e4hrungen von L\u00e4ndern, die aus konjunkturellen oder strukturellen Gr\u00fcnden \u00dcbersch\u00fcsse in der Leistungsbilanz aufweisen, sind tendenziell fest. Der Euro geh\u00f6rt dazu, ebenso wie der Schweizer Franken oder die schwedische Krone. L\u00e4nder mit \u00dcbersch\u00fcssen sind nicht auf Kapitalimporte angewiesen und gelten meist als robust, krisenresistent und ceteris paribus als &#8222;safe havens&#8220;. Wenn Wechselkurse gegen\u00fcber dem Euro oder \u2013 h\u00e4ufiger \u2013 gegen\u00fcber dem Dollar fixiert sind oder in einem engen Band gehalten werden, muss grunds\u00e4tzlich damit gerechnet werden, dass sich diese Bindung eines Tages nicht mehr halten l\u00e4sst und es zu Aufwertungen kommt; das Umgekehrte gilt f\u00fcr W\u00e4hrungen von L\u00e4ndern, die Defizite in der Leistungsbilanz aufweisen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2014\/05\/Budgetsaldo_WK_140505.gif\" alt=\"Grafik: Regression: Budgetsaldo - Wechselkurs\" width=\"516\" height=\"324\" class=\"size-full wp-image-7339\" \/><\/p>\n<p>Der staatliche Haushaltssaldo hat, soweit sich das aufgrund der schmalen Datenbasis sagen l\u00e4sst, so gut wie gar nichts mit der Ver\u00e4nderung des Wechselkurses zu tun. Er hat kaum Effekte auf die Nachfrage und das Angebot von W\u00e4hrungen am Devisenmarkt. Es w\u00e4re vielleicht zu erwarten gewesen, dass L\u00e4nder mit hohen Defiziten mit Netto-Kapitalabfl\u00fcssen zu k\u00e4mpfen haben \u2013 und damit mit Abwertungen \u2013, aber das l\u00e4sst sich statistisch nicht belegen. Es k\u00f6nnte einen anderen Zusammenhang geben: Hohe staatliche Defizite gelten bei W\u00e4hlern in der Regel als nicht akzeptabel, so dass sich Regierungen meist bem\u00fchen, sie abzubauen. In der Folge sinken die Risikopr\u00e4mien sowohl bei Aktien als auch insbesondere bei l\u00e4ngerfristigen Staatsanleihen. Das wiederum verspricht Kursgewinne und f\u00fchrt damit zu Kapitalzufl\u00fcssen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2014\/05\/Budgetsaldo-LBS_WK_140505.gif\" alt=\"Grafik: Regression: Budgetsaldo-LBS - Wechselkurs\" width=\"516\" height=\"324\" class=\"size-full wp-image-7340\" \/><\/p>\n<p>Im letzten Schaubild habe ich mal gepr\u00fcft, ob die &#8222;<em>twin deficits<\/em>&#8220; eine gr\u00f6\u00dfere Rolle f\u00fcr den Wechselkurs spielen als jedes der beiden Defizite f\u00fcr sich allein \u2013 oder, umgekehrt, die &#8222;<em>twin surpluses<\/em>&#8222;. Da die Budgetsalden de facto irrelevant sind, ergibt die Addition der beiden Salden keinen Erkenntnisgewinn  &#8211; so naheliegend die Vermutung auch ist, dass die Wechselkurse von besonders &#8222;unsoliden&#8220; L\u00e4ndern st\u00e4rker abwerten als die von L\u00e4ndern, die nur eins der beiden Defizite aufweisen. <\/p>\n<p>Es zeigt sich, dass statistisch gesehen allein der Leistungsbilanzsaldo eine Erkl\u00e4rung f\u00fcr die Bewegung des Wechselkurses liefert. Es sind aber fast immer noch andere Faktoren mit im Spiel. Einige Beispiele:<\/p>\n<ul>\n<li>Chinas Yuan m\u00fcsste aufgrund der Fundamentaldaten gegen\u00fcber dem Dollar st\u00e4ndig aufwerten und gegen\u00fcber dem Euro stabil sein; stattdessen hat er sich seit Mitte 2013 gegen\u00fcber beiden W\u00e4hrungen abgewertet; das ist von der Regierung offenbar gewollt, weil sich die preisliche internationale Wettbewerbsf\u00e4higkeit nicht weiter verschlechtern soll; insbesondere Japan hat ja zur Reflationierung seiner Wirtschaft so etwas wie einen W\u00e4hrungskrieg angezettelt (&#8222;Abenomics&#8220;).<\/li>\n<li>Auch der Rubel m\u00fcsste sehr fest sein, wenn es nur auf die \u00d6konomie ank\u00e4me \u2013 tut es aber nicht. Kapitalflucht bestimmt seit mehr als einem Jahr das Bild, zuletzt noch einmal angeheizt durch die gef\u00e4hrliche Annektionspolitik der russischen Regierung. Ich vermute, dass der Rubel kr\u00e4ftig aufwerten wird, wenn die Krise in der Ukraine eines Tages auf friedliche Weise beigelegt ist.<\/li>\n<li>Die W\u00e4hrungen von D\u00e4nemark und der Schweiz sind wegen der riesigen \u00dcbersch\u00fcsse in den Leistungsbilanzen dieser L\u00e4nder Aufwertungskandidaten; durch Interventionen am Devisenmarkt werden sie gegen\u00fcber dem Euro in einem engen (Festkurs-)Band gehalten. Euroland ist f\u00fcr beide der bei Weitem wichtigste Partner im Handel und Kapitalverkehr; sie sind de facto Teile von Euroland. Solange sie nichts gegen die Beschl\u00fcsse der EZB einzuwenden haben und so lange die Eurok\u00e4ufe keine Inflationsspirale ausl\u00f6sen, wird es bei den festen Kursen bleiben.<\/li>\n<li>Hongkong, Singapur, Taiwan und Saudi-Arabien haben ihre W\u00e4hrungen de facto an den Dollar gebunden; ihre gewaltigen Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse sprechen daf\u00fcr, dass ihre W\u00e4hrungen stark aufwerten werden, wenn diese Bindung einmal aufgegeben werden sollte.<\/li>\n<li>Das Pfund Sterling ist ein Ph\u00e4nomen: Die Inflation ist hoch, das Loch in der Leistungsbilanz ist riesig und die Staatsfinanzen in schlechter Verfassung \u2013 dennoch ist die W\u00e4hrung fest. Gro\u00dfbritannien profitiert offenbar von Fluchtkapital aus aller Herren L\u00e4nder. Es macht nichts, dass es im Au\u00dfenhandel und damit in der Industrie gro\u00dfe Probleme gibt, so lange es gelingt, \u00fcberteuerte Immobilien und Fu\u00dfballclubs an reiche Ausl\u00e4nder zu verkaufen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Insgesamt brauche ich mein Vorurteil nicht zu revidieren, dass es beim Wechselkurs wesentlich auf den Saldo der  Leistungsbilanz ankommt. (&#8222;<em>It\u2019s the current account, stupid<\/em>&#8222;, um mal einen zeitlosen Spruch von Bill Clinton abzuwandeln). Soweit das die Daten, die ich hier verwendet habe, hergeben, spielt er im Gegensatz zum BIP-Wachstum, den realen Bondmarktrenditen oder der Situation der \u00f6ffentlichen Haushalte eine bedeutende Rolle. Aber nicht-\u00f6konomische Faktoren sind oft mindestens so wichtig, beispielsweise politische Ereignisse, die zu Kapitalflucht f\u00fchren, Devisenmarktinterventionen und zinspolitische Ma\u00dfnahmen mit dem Ziel, einen bestimmten Wechselkurs zu verteidigen oder zu etablieren, vermutlich auch verbale Interventionen wie die von Mario Draghi, dass die EZB alles tun werde, um den Euro zu stabilisieren. Mit einer einfachen Formel lassen sich Wechselkurse nicht vorhersagen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich habe in den vielen Jahren, in denen ich versucht habe zu verstehen, warum die Wechselkurse sich bewegen wie sie sich bewegen, gelernt, dass von den \u00f6konomischen Faktoren, die f\u00fcr eine Erkl\u00e4rung in Frage kommen, auf Dauer die Ver\u00e4nderungen in den Salden der Leistungsbilanzen am verl\u00e4sslichsten sind. 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