{"id":7346,"date":"2014-05-06T09:24:29","date_gmt":"2014-05-06T07:24:29","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=7346"},"modified":"2014-05-06T16:23:16","modified_gmt":"2014-05-06T14:23:16","slug":"studentenaufruf-wider-die-intellektuelle-monokultur-in-den-wirtschaftswissenschaften","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2014\/05\/06\/studentenaufruf-wider-die-intellektuelle-monokultur-in-den-wirtschaftswissenschaften_7346","title":{"rendered":"Studentenaufruf \u2013 Wider die intellektuelle Monokultur in den Wirtschaftswissenschaften"},"content":{"rendered":"<p>Es regt sich zunehmend Widerstand unter jungen \u00d6konomen gegen die einseitige Lehre in der Volkswirtschaftslehre. Die wird von der Neoklassik dominiert, in der der stets rationale Homo Oeconomicus wohl definierte Vorlieben f\u00fcr Millionen unterschiedlicher Waren hat, deren Preise er kennt und dabei noch die F\u00e4higkeiten eines Super-Statistikers hat, zuk\u00fcnftigen Ereignissen pr\u00e4zise Wahrscheinlichkeitswerte zuzuordnen. Dass diese Modell-Welt die reale Welt weitgehend ausblendet, m\u00fcssen viele Wirtschaftswissenschaftler ausblenden, wenn sie lukrative Professorenposten ergattern wollen. Denn daf\u00fcr brauchen sie Ver\u00f6ffentlichungen in renommierten Fachzeitschriften, in denen man eben neoklassische Modelle durchrechnen muss. Dass Professoren sich irgendwann vielleicht doch mit der realen Welt auseinandersetzen, ist dann eher Zufall als gezieltes Ergebnis der \u00f6konomischen Ausbildung.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nStudierende aus 19 L\u00e4ndern wehren sich jetzt: Sie glauben, dass die intellektuelle Monokultur in der Volkswirtschaftslehre durchbrochen werden muss. Dazu haben sie die Internationale studentische Initiative f\u00fcr Pluralismus in der \u00d6konomie (<a title=\"International Student Initiative for Pluralism in Economics\" href=\"http:\/\/www.isipe.net\/\" target=\"_blank\">ISIPE<\/a>) gegr\u00fcndet und <a title=\"Internationaler studentischer Aufruf f\u00fcr eine Plurale \u00d6konomik\" href=\"http:\/\/www.isipe.net\/home-de\" target=\"_blank\">einen Aufruf gestartet<\/a>, in dem sie mehr Vielfalt in der \u00d6konomie fordern: Die Neoklassik soll nicht aus den Lehrpl\u00e4nen verschwinden, aber die Studenten w\u00fcnschen sich auch die Konfrontation mit alternativen Ans\u00e4tzen \u2013 wie sie \u00fcbrigens in jeder anderen Sozialwissenschaft gang und g\u00e4be ist.<\/p>\n<p>Alternative Ans\u00e4tze gibt es, etwa die Post-Keynesianische Schule, die klassische (zu der Ricardo und Marx z\u00e4hlen), die institutionelle, \u00f6kologische oder feministische Tradition in der VWL. Dar\u00fcber fordern die Studierenden mehr Geschichte in den Lehrpl\u00e4nen, sowohl die Geschichte der \u00f6konomischen Entwicklung als auch der \u00f6konomischen Lehre selbst. Dann w\u00fcrde einem n\u00e4mlich klarer, wie abh\u00e4ngig auch die \u00f6konomische Lehre vom jeweiligen historischen Zusammenhang ist. Mit mehr Offenheit in der \u00d6konomenausbildung w\u00fcrden Studierende das bekommen, auf das viele Wirtschaftswissenschaftler immer gerne ein Hohelied singen: Das Recht der freien Wahl.<\/p>\n<p>Wie n\u00f6tig eine breite \u00d6konomenausbildung ist, hat die immer noch schwelende Finanzkrise gezeigt, die 2007 zuerst als Subprime- und jetzt als Eurokrise Finanzm\u00e4rkte und Realwirtschaft durcheinanderwirbelt. Zum Beispiel hatte der von den meisten \u00d6konomen schlicht ignorierte Post-Keynesianer Hyman Minsky schon in den achtziger Jahren die <em>Hypothese der Finanziellen Instabilit\u00e4t<\/em> aufgestellt, <a title=\"Herdentrieb - Minsky und die Krisen des Kapitalismus\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/08\/22\/minsky-und-die-krisen-des-kapitalismus_196\">nach der Finanzkrisen grundlegend zum Kapitalismus geh\u00f6ren und die Finanzm\u00e4rkte immer wieder zur \u00dcbertreibung f\u00fchren<\/a>. Der \u00d6konomen-Mainstream war zur gleichen Zeit der <em>Effizienzmarkthypothese<\/em> verfallen, in der Finanzkrisen nicht auftauchen k\u00f6nnen und nach der die Finanzm\u00e4rkte am besten allein gelassen werden sollten.<\/p>\n<p>Dass der Glaube an effiziente Finanzm\u00e4rkte dazu gef\u00fchrt hat, dass viele Mainstreamer nach der Krise meinten, man h\u00e4tte sie nicht voraussehen k\u00f6nnen, ist nicht verwunderlich. Dar\u00fcber hinaus haben Neoklassiker auch die destabilisierende Rolle von Schulden ignoriert. Wenn \u00fcberhaupt mal Schulden in den g\u00e4ngigen Modellen auftauchten, brachten sie mehr Stabilit\u00e4t: Da die immer optimal handelnden Homines oeconomici \u00fcber ihr zuk\u00fcnftiges Einkommen Bescheid w\u00fcssten, w\u00fcrden sie heute Schulden aufnehmen, die sie morgen aus ihrem rational antizipierten Einkommen problemlos bedienen k\u00f6nnten. \u00dcberschuldung findet in solchen Modellen nicht statt.<\/p>\n<p>Im Gegensatz dazu stehen Schulden, ihr Entstehen und ihre Probleme im Mittelpunkt der Post-Keynesianischen Schule. Von den R\u00e4ndern der etablierten Wirtschaftswissenschaften hatten viele Vertreter dieser Schule vor der kommenden Krise gewarnt, <a title=\"Dirk Bezemer - 'No one saw this coming' \u2013 or did they?\" href=\"http:\/\/www.voxeu.org\/article\/no-one-saw-coming-or-did-they\" target=\"_blank\">wie Dirk Bezemer belegt<\/a>.<\/p>\n<p>Dass nach der Krise auch der eine oder andere Neoklassiker die Lehren Minskys und anderer Exoten in die neoklassischen Modelle aufgenommen hat, hat deren Ideen mehr verw\u00e4ssert als gekl\u00e4rt. So haben etwa <a title=\"Debt, Deleveraging, and the Liquidity Trap: A Fisher-Minsky-Koo approach\" href=\"http:\/\/www.princeton.edu\/~pkrugman\/debt_deleveraging_ge_pk.pdf\" target=\"_blank\">Paul Krugman und Gauti Eggertsson ein Modell entwickelt<\/a>, in das sie angeblich die Lehren von Minsky eingearbeitet haben. Das Problem: Im Modell gibt es keine Banken, und die Menschen leihen sich untereinander G\u00fcter, nicht Geld. Damit blenden die beiden die ganze Dynamik der Finanzm\u00e4rkte aus, in der Gesch\u00e4ftsbanken per Federstrich (oder Mausklick) Geld und Kredit herstellen und damit Finanzmarktblasen aufpusten k\u00f6nnen. Genau auf diese konkreten Details der realen Welt kam es aber Minsky an, wie der australische \u00d6konom <a title=\"Steve Keen  - A Primer on Minsky\" href=\"http:\/\/www.economonitor.com\/blog\/2012\/03\/a-primer-on-minsky\/\" target=\"_blank\">Steve Keen gezeigt hat<\/a>.<\/p>\n<p>Dabei sind Krugman und Eggertsson nicht die einzigen, die das Geld einfach ignorieren. In den meisten neoklassischen Modelle werden nur G\u00fcter verliehen und kein Geld. So kommt es auch, dass in den <a title=\"Krugman - Macroeconomics, ch. 10\" href=\"http:\/\/www.worthpublishers.com\/Catalog\/uploadedFiles\/Content\/Worth\/Product\/About\/Look_Inside\/Krugman,_Macroeconomics_3e\/KW%203e%20Macro_CH10.pdf\" target=\"_blank\">Einf\u00fchrungsb\u00fcchern der Volkswirtschaftslehre<\/a> die Irrlehre verbreitet wird, es m\u00fcsste mehr gespart und weniger konsumiert werden, damit jemand einen Kredit bekommt.<\/p>\n<p>In der Welt der G\u00fcterleihe ist das richtig: Wenn ich mein Getreide aufesse, kann ich es nicht verleihen \u2013 und wenn ich es nicht an den Bauer verleihe, kann der die Samen nicht pflanzen und wir beide m\u00fcssen morgen verhungern. In der realen Welt aber bekommt der Bauer wie jeder andere Unternehmer einen Kredit von der Bank. Und die sch\u00f6pft den Kredit neu, ohne dass jemand auf seinen Brotverzehr verzichten muss. Kreditsch\u00f6pfung und Konsumverzicht haben schlicht nichts miteinander zu tun in der modernen Wirtschaft. Was die Neoklassiker in ihren Lehrb\u00fcchern verschweigen, hat zum Gl\u00fcck neulich die <a title=\"Bank of England - Money in the modern economy\" href=\"http:\/\/www.bankofengland.co.uk\/publications\/Pages\/quarterlybulletin\/2014\/qb14q1.aspx\" target=\"_blank\">Bank of England in einem sch\u00f6nen Artikel<\/a> aufgeschrieben.<\/p>\n<p>Wer in seinem Studium nur der Neoklassik ausgeliefert war, versteht nicht, wie Geld in die Welt kommt und wie eine Bank funktioniert \u2013 keine guten Voraussetzungen, um Finanzkrisen erkennen und vermeiden zu k\u00f6nnen. Im Gegensatz dazu ist bei Post-Keynesianern das &#8222;endogene Geld&#8220; \u2013 also die Geldsch\u00f6pfung durch die Gesch\u00e4ftsbanken \u2013 Kern der Theorie. Studenten sollten ein Recht darauf haben, auch solche Theorien kennenzulernen.<\/p>\n<p>Es ist also \u00fcberf\u00e4llig, dass Studierende den Aufstand \u00fcben und mit vollem Recht Realismus und Vielf\u00e4ltigkeit in der Volkswirtschaftslehre fordern. Denn falsche \u00f6konomische Lehren haben reale Konsequenzen f\u00fcr viele Millionen Menschen, die durch die Finanzkrise Arbeit und Existenz verloren haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es regt sich zunehmend Widerstand unter jungen \u00d6konomen gegen die einseitige Lehre in der Volkswirtschaftslehre. Die wird von der Neoklassik dominiert, in der der stets rationale Homo Oeconomicus wohl definierte Vorlieben f\u00fcr Millionen unterschiedlicher Waren hat, deren Preise er kennt und dabei noch die F\u00e4higkeiten eines Super-Statistikers hat, zuk\u00fcnftigen Ereignissen pr\u00e4zise Wahrscheinlichkeitswerte zuzuordnen. 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