{"id":7380,"date":"2014-05-21T09:24:02","date_gmt":"2014-05-21T07:24:02","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=7380"},"modified":"2014-05-22T00:55:00","modified_gmt":"2014-05-21T22:55:00","slug":"jugendarbeitslosigkeit-ist-ein-loesbares-problem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2014\/05\/21\/jugendarbeitslosigkeit-ist-ein-loesbares-problem_7380","title":{"rendered":"Das Problem Jugendarbeitslosigkeit l\u00e4sst sich l\u00f6sen"},"content":{"rendered":"<p>Im M\u00e4rz lag die <a href=\"http:\/\/epp.eurostat.ec.europa.eu\/cache\/ITY_PUBLIC\/3-02052014-AP\/DE\/3-02052014-AP-DE.PDF\" target=\"_blank\">Arbeitslosenquote f\u00fcr 15- bis 24-J\u00e4hrige<\/a> nach der Definition der Internationalen Arbeitsorganisation ILO in der EU bei 22,8 Prozent \u2013 das waren nicht weniger als 5,3 Millionen Personen. Die Quote ist mehr als doppelt so hoch wie die f\u00fcr 25- bis 64-j\u00e4hrigen Erwerbspersonen. Man kann den Eindruck gewinnen, dass ein gro\u00dfer Teil derjenigen, die k\u00fcnftig das Sozialprodukt erwirtschaften und f\u00fcr die Rentner aufkommen m\u00fcssen, dazu nicht in der Lage sein wird.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nIm europ\u00e4ischen Wahlkampf ist dieser Tage das Thema Jugendarbeitslosigkeit ganz oben auf der Themenliste. Ursula Engelen-Kefer, die fr\u00fchere Vize-Chefin des Deutschen Gewerkschaftsbundes DGB, gab ihrem neuen Buch sogar den Titel <em><a title=\"Engelen-Kefer: Eine verlorene Generation?\" href=\"http:\/\/www.vorwaertsbuchverlag.de\/buecher\/eine-verlorene-generation\" target=\"_blank\">Eine verlorene Generation<\/a><\/em> \u2013 setzte allerdings ein Fragezeichen dahinter, offenbar in der Hoffnung, dass doch noch nicht alles verloren sei. Erstaunlicherweise ist es in letzter Zeit kaum mehr zu gro\u00dfen Protestm\u00e4rschen gekommen, weder in Spanien noch in Griechenland, wo die Arbeitslosenquoten der Jugendlichen jeweils bei \u00fcber 50 Prozent liegen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-7381\" alt=\"Grafik: Arbeitslosenquoten der Jugedlichen und \u00c4lteren in der EU\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2014\/05\/Arbeitslosenquoten_Jung_Alt_EU.gif\" width=\"502\" height=\"325\" \/><\/p>\n<p>Quoten von mehr als 50 Prozent bedeuten allerdings nicht, dass in diesen L\u00e4ndern \u00fcber die H\u00e4lfte der 15- bis 24-J\u00e4hrigen zurzeit auf Jobsuche ist. Das wird manchmal so dargestellt. Nach den aktuellen Zahlen von <a href=\"http:\/\/appsso.eurostat.ec.europa.eu\/nui\/show.do?dataset=lfsq_pganws&amp;lang=de\" target=\"_blank\">Eurostat<\/a> gibt es in der EU(28) 56,2 Millionen Menschen in dieser Altersspanne; davon stehen nur 23,6 Millionen dem Arbeitsmarkt zur Verf\u00fcgung, die meisten der \u00dcbrigen befinden sich noch in der Schule oder an der Universit\u00e4t. Besch\u00e4ftigt sind 18,2 Millionen Jugendliche, sodass rund 5,4 Millionen als arbeitslos gelten. Das ist eine erschreckend hohe Zahl, aber es handelt sich keineswegs um 22,8 Prozent der betreffenden Jahrg\u00e4nge, sondern vielmehr um knapp 10 Prozent. Selbst in Griechenland und Spanien kommt man nach dieser Rechnung &#8222;nur&#8220; auf 16 und 20 Prozent, keineswegs auf \u00fcber 50 Prozent. Trotzdem ist klar, dass Handlungsbedarf besteht.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-7382\" alt=\"Grafik: Jugendarbeitslosenquoten in der EWU, 1995-201403\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2014\/05\/Jugendarbeitslosenquoten_in_der_EWU.gif\" width=\"511\" height=\"932\" \/><\/p>\n<p>Wie immer in der Wirtschaftspolitik gibt es zwei Ansatzpunkte, einen mikro\u00f6konomischen\/strukturellen, und einen makro\u00f6konomischen. Die Bundesbank hat in ihrem <a title=\"Bundesbank MB August 2013, S. 23ff\" href=\"http:\/\/www.bundesbank.de\/Redaktion\/DE\/Downloads\/Veroeffentlichungen\/Monatsberichtsaufsaetze\/2013\/2013_08_internationales_und_europaeisches_umfeld.pdf#page=23?__blob=publicationFile\" target=\"_blank\">Monatsbericht vom August 2013<\/a> im Wesentlichen alles gesagt, was sich auf strukturellem Gebiet tun muss (S. 23 \u2013 28). Wie kaum anders zu erwarten, sind Strukturschw\u00e4chen f\u00fcr sie die vorrangige Ursache f\u00fcr die hohe Jugendarbeitslosigkeit. Wenn es nicht so w\u00e4re, m\u00fcsste sie sich ja f\u00fcr eine expansivere Finanz- und Geldpolitik einsetzen \u2013 das hat sie in ihrer langen Geschichte meines Wissens noch nie getan.<\/p>\n<p>Die Liste der Bundesbank enth\u00e4lt die folgenden Empfehlungen:<\/p>\n<ul>\n<li>Der K\u00fcndigungsschutz f\u00fcr \u00e4ltere Arbeitnehmer sollte gelockert werden, damit auch die Jugendlichen eine Chance auf unbefristete Arbeitsvertr\u00e4ge haben.<\/li>\n<li>Die gesetzlichen und tariflichen Mindest- und Einstiegsl\u00f6hne f\u00fcr Berufsanf\u00e4nger sind vielfach zu hoch; die Entgeltabstufung sollte differenzierter sein, so wie in Deutschland.<\/li>\n<li>Schulische Berufsausbildung ist oft zu praxisfern, es sollte eine gr\u00f6\u00dfere Passgenauigkeit mit dem Bedarf des Arbeitsmarkts angestrebt werden.<\/li>\n<li>F\u00fcr Arbeit suchende Jugendliche, vor allem solche mit guter Ausbildung, sollte die zeitweise Migration nach Deutschland und einige andere L\u00e4nder mit aufnahmebereiten Arbeitsm\u00e4rkten gef\u00f6rdert werden, beispielsweise durch Sprachkurse.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wie die Bundesbank zu Recht betont, ist auf kurze Sicht mit Strukturpolitik nicht viel zu bewegen. Finde ich auch. Die Staats- und Regierungschefs der EU hatten im November in Paris beschlossen, 45 Mrd. Euro f\u00fcr Ma\u00dfnahmen zur Bek\u00e4mpfung der Jugendarbeitslosigkeit zu mobilisieren, wobei ein gr\u00f6\u00dferer Teil \u00fcber den Europ\u00e4ischen Sozialfonds (ESF) und die Europ\u00e4ische Investitionsbank (EIB) finanziert werden soll. Die Summe, die \u00fcber zwei Jahre verteilt werden soll, reicht meiner Meinung nicht einmal f\u00fcr ein Strohfeuer \u2013 daf\u00fcr aber f\u00fcr viele Gutachten, Konferenzen und anderen Aktionismus. Au\u00dferdem machen 22,5 Mrd. Euro pro Jahr noch nicht einmal 0,2 Prozent des Sozialprodukts der EU aus; das Geld wird dann au\u00dferdem an anderer Stelle fehlen. Strukturpolitik braucht einen langen Atem und erfordert sehr oft, dass liebgewonnene Anspr\u00fcche \u00fcber Bord geworfen werden. Es geht um das Bohren dicker Bretter.<\/p>\n<p>Wer raschere Erfolge sehen m\u00f6chte, kommt daher um makro\u00f6konomische Ma\u00dfnahmen nicht herum. Was ist falsch an einer expansiveren Finanzpolitik in den L\u00e4ndern, die sie sich leisten k\u00f6nnten? Die Jugendarbeitslosigkeit steigt und f\u00e4llt im Gleichschritt mit der normalen Arbeitslosigkeit, nur mit gr\u00f6\u00dferen Amplituden, und sie h\u00e4ngt von der Auslastung des Produktionspotenzials ab. Wenn es gel\u00e4nge, die Besch\u00e4ftigtenzahlen nennenswert zu steigern, verschw\u00e4nde die Jugendarbeitslosigkeit ziemlich rasch. In der W\u00e4hrungsunion geht es bislang noch darum, \u00fcberhaupt mehr Jobs zu schaffen.<\/p>\n<p>Ein Problem der europ\u00e4ischen und vor allem der deutschen Wirtschaftspolitik besteht darin, dass die Existenz von gro\u00dfen Outputl\u00fccken geleugnet wird. Nach dem neoliberalen Ansatz herrscht de facto immer nahezu Vollbesch\u00e4ftigung, was dann im Umkehrschluss bedeutet, dass kein Platz ist f\u00fcr eine expansivere Finanzpolitik. Allerdings hat die Bundesbank selbst in ihrem <a title=\"Zur Verl\u00e4sslichkeit der Sch\u00e4tzungen internationaler Organisationen zur Produktionsl\u00fccke, Bundesbank MB April 2014\" href=\"http:\/\/www.bundesbank.de\/Redaktion\/DE\/Downloads\/Veroeffentlichungen\/Monatsberichtsaufsaetze\/2014\/2014_04_produktionsluecke.pdf\" target=\"_blank\">Monatsbericht vom April<\/a> bemerkenswerterweise dargestellt, wie sehr sich die Sch\u00e4tzungen der Produktionsl\u00fccke im Zeitverlauf ver\u00e4ndern und wie ungenau die Sch\u00e4tzungen der offiziellen Stellen vor allem am aktuellen Rand immer wieder waren. Ich f\u00fchle mich mit der Behauptung, dass wir auch in Deutschland \u00fcber gewaltige ungenutzte Kapazit\u00e4ten verf\u00fcgen, seither weniger als Au\u00dfenseiter. In der W\u00e4hrungsunion ist die Outputl\u00fccke sogar noch um einiges gr\u00f6\u00dfer als hierzulande.<\/p>\n<p>Finanzpolitik muss sich nicht darin ersch\u00f6pfen, die Autoproduktion und den Stra\u00dfenbau zu stimulieren oder die Renten st\u00e4rker zu erh\u00f6hen. Es gibt eine Menge Projekte, mit denen sich gleichzeitig die Konjunktur stimulieren und die Wachstumsrate der Produktivit\u00e4t nachhaltig steigern l\u00e4sst. Stichworte sind Forschung und Entwicklung, Energiewende oder Unternehmensgr\u00fcndungen. F\u00fcr mich hat Deutschland im Staatshaushalt konjunkturbereinigt einen gro\u00dfen \u00dcberschuss. Gleiches gilt in geringerem Ma\u00dfe auch f\u00fcr den \u00fcbrigen Euroraum. Das ist nicht situationsgerecht, denn es geht letztlich darum, die demografische Wende durch eine h\u00f6here Wachstumsrate des Produktionspotenzials abzufedern. Die Jugendarbeitslosigkeit w\u00fcrde gewisserma\u00dfen als Nebenprodukt einer expansiveren Finanzpolitik verschwinden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im M\u00e4rz lag die Arbeitslosenquote f\u00fcr 15- bis 24-J\u00e4hrige nach der Definition der Internationalen Arbeitsorganisation ILO in der EU bei 22,8 Prozent \u2013 das waren nicht weniger als 5,3 Millionen Personen. Die Quote ist mehr als doppelt so hoch wie die f\u00fcr 25- bis 64-j\u00e4hrigen Erwerbspersonen. 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